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Thema: Eine Form der Therapie?

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  1. #1

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    Standard Eine Form der Therapie?

    Werte Forenfreunde,

    ich habe seit ein paar Tagen einen sehr jungen Schäferhund in Pflege.
    Die Besitzerin wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus gesundheitlichen Gründen den Hund nicht wiedernehmen können.

    Jetzt schlagen zwei Herzen in meiner Brust:
    - Möchte nicht, dass das Mädel sich an uns gewöhnt und wir es folglich ins Tierheim abgeben müssen
    - Ich nehme das Mädchen an und sehe es als Form einer anderen Lebensführung (muss ich ja dann!)

    Wir sind schon hundeerfahren und haben Haus mit Garten + Park vor der Tür, das ist nicht das Problem. Sondern, bin ich auf Grund meines Alkoholproblems in der Lage, mich um das Tier vernümftig zu kümmern?

    Oder anders gefragt, kann der Hund mir helfen?
    Ist es eine Form der Therapie ?

    Bin nun nicht so daneben, dass ich meine Probleme auf das Tier übertrage oder es verkommen lassen würde... ganz sicher nicht!

    Denke, Ihr versteht meine Gedanken...
    Geändert von WrongByDesign (09.11.2011 um 12:55 Uhr) Grund: auf Wunsch des Nutzers Kommentar entfernt

  2. #2
    -
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    Carl,

    ..der Hund wird Dir sicher keine Therapie ersetzen koennen aber er kann Dir sehr wohl therapeutisch von Nutzen sein. Du kommst normalerweise dann regelmaessig raus an Luft und Licht und das bei jedem Wetter, Du bekommst Bewegung, Du hast eine Aufgabe, Du hast (das hoert sich jetzt dumm an, ist es aber nicht) ein Lebewesen dem Du Dein Herz komplett ausschuetten kannst, halt auch die Sachen die Du sonst nie einem Menschen erzaehlen wuerdest und so nebenbei betrachtet ist dann jemand da der Dich mit allem drum und dran einfach annimmt (wenn sie Dich annimmt).

    Wenn Du Dir der Verantwortung bewusst bist die Du fuer den Hund eingehen musst und wenn Du diese eingehen willst dann kann es Dich eigentlich nur unterstuetzen, denn es fuellt ja nun doch einen nicht unerheblichen Teil Deiner Freizeit die Du jetzt fuer Deinen Konsum benoetigst bzw. benutzt.

    Viele Gruesse:

    Siegfried

  3. #3
    Themenstarter

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    Vielen Dank, Siegfried.
    In diese Richtung gehen meine Gedanken auch und der Hund wurde zu "mir/uns" gegeben. Das wird sicherlich seinen Grund haben.
    Und wenn es mir mal psychisch nicht so gut geht, ist ja immer noch meine Frau für das Tier da.

  4. #4
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    Ich habe es mal entsprechend deines Wunsches verschoben.

  5. #5
    Themenstarter

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    Danke Dir, wrong.

    ----------Beitrag automatisch hinzugefügt um 13:10 ---------- Vorheriger Beitrag war um 12:53 ----------

    ----------Beitrag automatisch hinzugefügt um 13:23 ---------- Vorheriger Beitrag war um 13:10 ----------

    Bin heute Mittag mit dem Hund raus. War schon klasse.
    Wenn die noch unerzogene Kleine abgeht und mich dann mit diesen treuen Augen anschaut frei nach dem Motto -> "Hab ich was verkehrt gemacht...? Niedlich...

    Sie fängt bereits an, sich auf mich zu fixieren. Denke, habe keine Wahl.

  6. #6
    Themenstarter

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    Standard

    Stand der Dinge...
    Die Dame hat ihren Schäferhund zurückgenommen. Wie sie ihn weiter halten will, möchte ich nicht verstehen aber ist auch nicht mein Problem.
    Ich werde kein Pflegetier mehr annehmen.

  7. #7
    -
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    Carl,

    dann solltest Du Dir mal Gedanken darueber machen Dir einen Hund zuzulegen denn es scheint Dir ja gut getan zu haben. Nur ein Hund ist ein Lebewesen dem Du gegenueber auch Verantwortung zu tragen hast und der nicht nur da ist um Dich auszuhalten.

    Vor allem machst Du Dich dann nicht mehr verrueckt wenn Pflegetiere wieder abgeholt werden obwohl das ja normal ist. Dir scheint dieses Erlebnis mit dem Hund gut getan zu haben und ich an Deiner Stelle wuerde da echt losgehen und mir einen Hund suchen. Vielleicht reicht es ja auch ehrenamtlich bei einem Tierheim taetig zu werden und einen oder verschiedene Hunde regelmaessig zu besuchen und mit denen spazieren zu gehen. Das mache ich auch weil ich bei mir keinen Hund halten darf, sonst haette ich auch einen oder zwei.

    Viele Gruesse:

    Siegfried

  8. #8
    Themenstarter

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    Standard

    Erst muss ich klar mit mir sein. Sonst macht ein Hund keinen Sinn.

  9. #9
    uwe53

    Standard

    Zitat Zitat von Carl Beitrag anzeigen
    Erst muss ich klar mit mir sein. Sonst macht ein Hund keinen Sinn.

    genau carl, so sehe ich das auch.

    lg uwe
    Geändert von uwe53 (18.11.2011 um 07:54 Uhr)

  10. #10
    -
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    Zitat Zitat von Carl Beitrag anzeigen
    Erst muss ich klar mit mir sein. Sonst macht ein Hund keinen Sinn.
    ...dann wird es Zeit das Du Dir Klarheit verschaffst...

    Viele Gruesse:

    Siegfried

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