Die Freude wegen der Klinikzusage war rießig, wenn da nicht ein Haken wäre, denn ich erst heut erfuhr: meine krankenkasse fordert außdrücklich ein Formular unterschrieben zurück, ansonsten kann sie keine Kostenzusage machen, dass Formular ist eine Schweigepflichterklärung, die die Krankenkasse ermächtigt, alle Daten und Informationen über mich einzuholen und an Dritte (nicht näher beziffert), auch an Behörden weiterzuleiten.
Eine unbefristete Generalvollmacht, die alle Schweigepflichten aufhebt. Klar ist sowas gesetzlich schwammig, aber es steht auch noch da, dass ich versichere zu wissen, dass ich Dinge streichen darf und diese Erklärung nicht abgeben muss - Schön! Ein Absatz später, versichere ich zu wissen, dass wenn ich etwas streiche, es zu Verzögerungen, Leistungskürzungen oder Leistungsfreiheit des Versicherers führt. Das wäre das Aus für den Klinikaufenthalt.
Folglich bleibt mir eigentlich nur das Teil zu unterschreiben. Aber das hätte Folgen für mich. Mein späterer Arbeitgeber würde mich z.B. nicht mehr einstellen und auch privat gäbe es "Komplikationen". Diverse Personen meines Familienkreises versuchen ständig mit Tricks an Unterlagen über mich ranzukommen ( xy hat sich als meine Therapeutin ausgegeben und in der Klinik angerufen um Diagnosen etc. zu erlangen), das wäre dann ohne weiteres möglich. Mit der Vollmacht wäre für mich eine Art Untergang eingeleitet. Bin restlos überfordert und mir läuft auch die Zeit weg.





Zitieren
