Seite 1 von 2 1 2 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 14

Thema: Was, wohin und überhaupt?

Text vergrößern Text verkleinern
  1. #1
    dawn

    Standard Was, wohin und überhaupt?

    Also mal angenommen bei euch ginge es wirklich gar nicht mehr. Und angenommen ihr wisst gar nicht mehr wie ihr weiter machen wollt/ sollt. Angenommen ihr wollt gar net mehr.
    Was würdet ihr tun? Wo euch hinwenden wenn ihr nicht viel vertrauen darein setzt, dass sich etwas ändert und ihr schon mal auf die Schauze gefallen seit, ihr euch aber nicht sicher seit ob vielleicht, evtl doch noch was zu retten ist? Wie würdet ihrs angehen. Was würde euch helfen euch zu überwinden euch wohin auch immer zu wenden.

    Ist glaub ich n ziemlich blöder Beitrag, aber ich würds gern wissen. Hoffe ist das richtige Board zum posten.

    LG
    *Sternchen*

  2. #2
    Mitglied SuS e.V. ModeratorIn
    Registriert seit
    11.10.2005
    Alter
    43
    Geschlecht:
    Beiträge
    4.798

    Standard

    Hi Sternchen,

    ich weiß auch nicht genau was ich dir dazu sagen kann.
    Ich kann ja nur von dem ausgehen, was ich selber getan hab, als es gar nicht mehr ging.Oder ich zumindest das Gefühl hatte, es geht nicht mehr, ich kann nicht mehr,ich will nicht mehr.

    Meine erste Anlaufstelle war eigentlich eine Psychotherapeutin, leider hätte ich auf den Termin 6 Wochen warten müssen. Mein Nervenkostüm war zu der Zeit aber so zerbrechlich, das ich dachte, das schaff ich nicht. Also noch 6 Wochen so weiter zu machen.

    Ich ging dann zu meinem jetzigen Hausarzt, er kannte mich bis dahin nicht.
    Ich brauchte Soforthilfe! Das spürte ich irgendwie. Ich war total ehrlich, sagte, ich hab ein Alkoholproblem und Depressionen .Der arzt war wirklich vernünftig, verlor kein unnötiges Wort.
    Und half, zumindest erstmal mit Medikamenten.Er hörte ja das ich schon einen Termin bei der Psychologin hatte, also war mit Medikamenten erstmal geholfen.

    Geholfen mich zu überwinden hat eine Veränderung in meinem Privatleben.

    Ich hoffe, das es das war was du wissen wolltest?

    glg desty

  3. #3

    Registriert seit
    08.07.2005
    Ort
    Ulm
    Alter
    25
    Geschlecht:
    Beiträge
    1.674

    Standard

    Hi Sternchen!
    Ich würde wohl dann endlich den Schritt wagen und in eine Klinik gehen. Letztes Jahr ging es mir mal so ungefähr, ich wusste nicht mehr ob und wie ich weitermachen soll/will und war schon kurz davor mich einweisen zu lassen, aber es wurde dann doch wieder besser und ich hab den Gedanken an die Klinik wieder fallen lassen.
    Ich würde dann wohl jemanden der mir Nahe steht darum bitten das in die Hand zu nehmen und für mich alles in die Wege zu leiten (sonst würd ich wohl doch wieder einen Rückzieher machen) das würde mir aufjedenfall helfen mich zu überwinden, denk ich.

    Liebe Grüße
    virus

  4. #4

    Registriert seit
    09.07.2005
    Alter
    44
    Geschlecht:
    Beiträge
    73

    Standard RE: Was, wohin und überhaupt?

    Hallo Sternchen,

    tja bei mir trift Deine Aussage genau den Kern der Dinge. Weder kann ich noch will ich richtig weiter.

    Meine Gedanken kreisen ob ich nun sterben oder leben soll. Ich habe in zwei verschieden Chats ( nicht den zu diesen Forum gehörenden Chat ) schon ein paar mal angekündigt noch am selben Tag mein Leben zu beenden, es aber dann doch nicht getan, auch wenn wirklich nicht viel dazu gefehlt hat. Hinterher habe ich den ganzen Tag eine riesen Angst gehabt, daß irgendjemand die Polizei über mein Vorhaben informieren könnte und diese dann bei mir vor der Tür steht.

    Tja was hindert mich nun es endlich zu tun. Es ist meine Freundin die ich im Chat kennengelernt habe und die ich über alles liebe und auch so schnell wie möglich mit ihr zusammenziehen möchte. Bedeutet für mich blos, daß ich zu ihr nach Österreich ( 1008 km von mir entfernt ) ziehen müßte.

    Nun frage ich mich blos was jetzt machen. Sie hat mir heute zur Bedingung gemacht, daß ich erst eine Therapie machen müßte, bevor sie mit mir zusammenzieht. Sie ist ja auch nicht die Einzige, die mir sagt ich soll eine Therapie machen. Zwei hier aus dem Forum und div. Leute aus den eben erwähnetn Chats sagen mir das Gleiche. Bzw, sie drohen mir mir mich einweisen zu lassen, wenn ich es nicht bald selbst machen würde.

    Nur kann ich keine Therapie machen. Erstens spricht dagegen, daß ich dann meine Arbeit nicht zurückbekomme und zweitens daß ich Angst habe meine Persönlichkeit zu verändern, was ich auf gar keinen Fall will.

    Also doch das Leben beenden oder was um alles in der Welt soll / kann ich sonst machen ????????


    TheGrow

  5. #5

    Registriert seit
    07.01.2006
    Ort
    Hessen
    Alter
    41
    Geschlecht:
    Beiträge
    3.897

    Standard

    @TheGrow,
    dein Beitrag macht mich echt wütend. Was ist denn das für ne Aussage, du kannst keine Therapie machen? Das mit der Arbeit ist doch nur vorgeschoben, denn wenn du nicht mehr lebst, brauchst du dir auch keine Gedanken mehr drüber machen. Du hast Angst deine Persönlichkeit zu verändern, was erwartest du denn eigentlich? Ohne eine Änderung in dir selbst, wird sich auch sonst nichts ändern.

    Alive

    Äh, hab diesen Text scheinbar versehentlich per mail geschickt, sollte aber hier landen.

  6. #6

    Registriert seit
    11.07.2005
    Alter
    34
    Geschlecht:
    Beiträge
    2.527

    Standard

    @Sternchen

    ich werde erst mit ambulanter Thera versuchen.

    @TheGrow

    da kann ich Alive nur zustimmen:
    Was soll die Gelaber (sorry) über Arbeit, wenn du suizidgefährdet bist?
    Die Tote brauchen keine Arbeit.
    Wenn du dich in so eine akute Gefahrensituation befindest, dann geht es um dein Leben, und alles anderes ist nebensächlich.

    Ich kann nur leider sagen, dass ich auch beruflich mir es noch nicht erlauben kann, ins Klinik zu gehen. Aber: ich denke nicht mal in Traum an Suizid . Und wenn die Situation sich so dramatisch wendet, dass ich Selbstmordabsichten bekomme, dann werde ich keine Minute zogern und mich einweisen.

    es hängst mit meiner Lebenseinstellung zusammen: ich lehne Suizid bei nicht sterbenskranken Menschen ab, obwohl ich Atheistin bin. Ich halte Suizid für ein feigen Art, sich aus dem Leben zu verpissen, und allen Anderen, die man hinterlässt, mit einer Trauma zu bescheheren

  7. #7
    Mitglied SuS e.V. Forenleiterin
    Registriert seit
    03.07.2005
    Ort
    Ba-Wü
    Alter
    33
    Geschlecht:
    Beiträge
    21.281
    Status
    *rumwusel*

    Standard

    @TheGrow: Wenn du mit deiner Persönlichkeit kein Problem hättest, würde es dir vielleicht nicht so mies gehen, also wäre es doch gut, wenn sich etwas an deiner Persönlichkeit ändern würde.

    @ alive und Aliena: Bitte versucht, euch etwas weniger aggressiv auszudrücken!

    @topic: Letzten Sommer war es bei mir haarscharf... Ich habe dann eine Therapie angefangen. Gut, da bekommt man nicht so schnell einen Termin. So wie es destiny gemacht hat, finde ich es sehr gut!!! Ansonsten hilft vielleicht ein Anruf bei der Telefonseelsorge oder ein Freund, der einen einfach erst einmal in den Arm nimmt. Aber soweit sollte man es gar nicht erst kommen lassen, sondern vorher schon etwas tun, sich Hilfe holen!

  8. #8
    dawn

    Standard

    So, dann möchte ich mich dazu auch mal wieder zu Wort melden. Erstmal danke euch fürs antworten.

    @ Destiny
    Ja, das war genau das was ich wissen wollte. So ungefähr habe ich das auch schon versucht. ist nun aber schon ein bisl her, im Oktober war das. Hatte bei Theras keinen gefunden der eine Warteliste unter 6 Monaten hatte und bin dann zu meinem Hausarzt und habe den um Hilfe gebeten. Er wollte für mich mal umhören und versuchen mich irgendwo früher unter zu kriegen. Na ja, ich habe nie wieder was von ihm gehört und war zu gekränkt um noch mal anzurufen, da das meinen Gedanken dessen, dass ichs eh nicht wert bin noch n bisl förderte..

    @ dead-virus
    Aber das ist auch nicht gerade leicht diesen Schritt zu gehen jemandem um Hilfe zu bitten Dir zu helfen, oder? Ich könnte das glaub ich auch schon nicht… Aber ich glaub ich bin generell einfach zu ängstlich was das zugehen auf andere angeht.

    @ The Grow’s Standpunkt

    Nun ja, seit mal ein bisl weniger impulsiv bitte… Ich kann schon in etwa nachvollziehen was er meint. Der Gedanke was ist mit Arbeit, bzw in meinem Fall Uni ist mir nicht ganz fremd. Wenn ich jetzt wirklich versuchen würde wieder auf die Beine zu kommen, so stände ich, sollte es mir wieder gut gehen vor einem riesen Scherbenhaufen, weil ich dann hier ewig Zeit wieder verloren habe und noch so einiges andere. Natürlich ist das nicht mein Hauptargument zu sagen ich such mir keine Hilfe, aber wie gesagt, ich kann den Gedankengang nachvollziehen. Was bringt es einem für sein Leben zu kämpfen wenn man danach wieder vor riesigen Problemen steht.

    Du musst Dir schon überlegen wie das gehen soll, dass Dein Leben besser wird, wenn Du nicht bereit bist Dich zu ändern. Es ist nicht gerade leicht sich einzugestehen, dass man Fehler hat, aber wenn man realistisch ist sind es ja nicht alleine alle äußeren Umstände Schuld, dass es Dir nicht gut geht. Du musst ja net Deine komplette Persönlichkeit ändern. Aber vielleicht Deine Einstellung zu einigen Dingen. Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass meine Situation sehr viel mir meiner ziemlich verkorksten Vergangenheit zu tun hat, es aber andererseits an mir liegt wie ich heute damit klar komme. Es ist mein Fehler wie ich die Dinge wahrnehme, also muss ich mir auch neue Verhaltensweisen erlernen wie ich klar komme.

    Mein Wort zum Sonntag… Bin grad n bisl durch den Wind, also sollte hier irgendwas stehen wo sich jemand angegriffen fühlen könnte, stell ich mal lieber von vorneherein klar, dass es so nicht gemeint ist.

    LG
    *Sternchen*

  9. #9
    Mitglied SuS e.V. Administrator
    Registriert seit
    03.07.2005
    Ort
    München - Bayern
    Alter
    46
    Geschlecht:
    Beiträge
    21.047

    Standard

    Eigentlich könnte man den Thread schließen, denn sternchen hat sich die Frage ja nun selbst beantwortet

    Es ist mein Fehler wie ich die Dinge wahrnehme, also muss ich mir auch neue Verhaltensweisen erlernen wie ich klar komme.
    Die Aufgaben wie Uni und Job, die packt man nicht, wenn man nicht gesund ist, also wird alles nur noch schlimmer. Wenn man aber wieder gesund ist, dann kann man unbeschreiblich viel machen/schaffen.

    In meinen Augen gibt es also nur eine Richtung für den Moment, dann sind wieder viele Möglichkeiten offen, nach einer Therapie oder sonstigen völligen Genesung!

    Lieben Gruß
    Franz

  10. #10
    dawn

    Standard

    Ja, vielleicht hat man danach wieder Kraft irgendwas zu tun. Aber was ist wenn das wofür man die Kraft braucht dann gar nicht mehr da ist? Mit der Uni ist Feierabend wenn ich diese verdammte Klausur nicht packe, denn dann kann ich nicht auf Diplom rüber wechseln.
    Und so könnt ich erst in einem Jahr einen neuen Versuch starten, was ich mir zeitlich einfach nicht mehr leisten kann. Also kommt es doch aufs selbe raus. Ob ich jetzt was unternehme oder nicht, in beiden Fällen steh ich nachher ohne was da.
    Im Endeffekt weiß ich immer noch nicht was ich jetz tun soll

Seite 1 von 2 1 2 LetzteLetzte

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65