Rückfall vermeiden

  • Hey ihr lieben,

    Ich hoffe jemand von euch kann mir helfen. Zuerst zu mir und meiner Vergangenheit. Meine Mutter und mein Vater leben zusammen, reden und beachten sich jedoch nicht. Ich als Kind dachte es ist normal, das der Vater nicht mit der Mutter spricht und das man zuhause geschlagen wird. Sie stritten sich selten, aber wenn dann richtig. Einmal, ich war 7, warf mein Vater einen Schlüsselbund während des streites auf meine Mutter. Er rufte die Polizei und haute danach ab. Die Polizei nam meine Mutter, meinen älteren Bruder und Schwesterr und mich mit und wir übernachteten in einem Frauenhaus. Seitdem kann ich die Polizei nicht mehr sehen, ich renne immer vor ihr weg. Direkt am nächsten Tag gingen wir aber wieder nachhause, meine Mutter hasste das Frauenhaus. Mein Vater jedoch behandelt bis jetzt meine Mutter immernoch wie Dreck. Er nahm ihr sogar ihren Reisepass weg, als sie am Flughafen war, um zur Beerdigung ihres Bruders zu fliegen. Diese ganzen Sachen realisierte ich aber erst, als ich ende 13 war. Es zerstörte meine Welt, ein Vater sollte ja eigentlich ein Held fpr seine Tochter sein. Dazu noch kam mein Mobbing in der Schule, was drei Jahre anhielt. Ich begang mit Selbstzuverletzten, zu rauchen, trug nurnoch Schwarz, kam nicht mehr aus dem Bett raus, wollte harte Drogen konsumieren um der Realität zu entkommen. Davon hielt aber meine damals einzge Vertraunsperson mir ab, ich hörte auf sie. Nachdem er aber auch verschwand, da seine Freundin nicht wollte, das er mit anderen Mädchen Kontakt hat, kamen Suizidgedanken hinzu. Meine Eltern wussten von nix. Einmal sah meine Mutter meine Narben, sie rastete Komplett aus. Sie weinte, schrie um sich und schlug sich. Da hat sie auch das erste mal wieder ein Wort mit meinem Vater gewechselt. Er wollte das ich am nächten Tag zum Arzt gehe, sie sagte jedoch nein, wobei es auch blieb. Ich habe mir an diesem Tag gesagt, ich höre aus, es war der 1.6.16. Es hat auch geklappt, nuur der Drang war immer da. Jetzt ist er so stark wie noch nie und habe probiert, mich mit meinen Fingernägeln zu verletzten, was aber nicht funktionierte. Ich bin ratlos. Zu einem Arzt kann ich nicht, da ich in einem Dorf wohne wo mein Vater alle Ärzte kennt, diese auch besticht. Die würden ihm sofort sagen das ich da war. In ein Nachbarsdorf kann ich auch nicht, ich drf alleine das Haus nicht verlassen, nichtmal allein zur Schule darf ich. Ich hoffe ich kann mich mit einigen Austauschen und Danke an jeden, der es gelesen hat<3 P.S Mein Vater leidet an Depressionen, bekommt Hartz 4 und schläft den ganzen Tag nur, wir alle mögen ihn nicht. Bei meiner Mutter vermute ich Depressionen, auch wenn sie die nicht zeigt. Sie weint abends öfters.

  • Das hört sich ja alles wirklich furchtbar an ... :(


    Aber jetzt ist wohl der Zeitpunkt gekommen, wo du ganz allein handeln musst!

    Zum einen dürfte das über die Schule gehen, also Vertrauenslehrer oder Sozialdienst oder doch über deinen Arzt.

    Letzterer darf nichts sagen, auch wenn dein Vater was anders behauptet - das Arztgeheimnis dürften jedem Doc heilig sein (und das kannst du auch untermauern, wenn du sagst, du hast es bereits beim Sozialdienst angesprochen).


    Wenn du über ein Jahr ohne SVV ausgekommen bist (was eine wirklich superstarke Leistung ist), dann schaffst du jetzt auch den nächsten Schritt.

    Dir sollte klar sein, diese Aktionen mit den Fingernägeln wird nicht helfen und der Weg ist dann wirklich nicht weit zum Rückfall.


    Da du scheinbar Angst vor Gewalt hast, sollte nach einschalten des Jugendamts umgehend gehandelt werden.

    Das bedeutet, du musst nicht wieder zurück! Da könnte eine Mädchengruppe in Frage kommen ...


    Was hast du denn überhaupt so vor?

    Bist du bald mit der Schule fertig? Was soll dann geschehen?

    Fange nie an aufzuhören <-> höre nie auf anzufangen

    Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.)

  • Bei uns in der Oberstufe haben wir keine Vertraunslehrer mehr.. Ich bin jetzt erst an dieser Schule.

    Das mit dem SVV.. Ich frag mich mitlerweile was ea bringt clean zu bleiben, die paar narben mehr stören mich nicht.

    Ich denke aber immer an meine Mutter, die ich nicht alleine lassen will..

    Nein dieses Jahr habe ich erst mit dem Abitur angefangen. Eigentlich will ich nix machen, es abbrechen, ich habe keine Motivation

  • die paar narben mehr stören mich nicht.

    Irgendwann vielleicht schon, aber letztlich geht es ja nicht um sichtbare Narben ...


    Sozialdienst gibt's auch keinen?

    Fange nie an aufzuhören <-> höre nie auf anzufangen

    Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.)

  • Es tut mir sehr weh, das zu hören. Wie es scheint leidet jeder in deiner Familie für sich alleine. Es ist niemand glücklich. Deine Eltern können wohl auch nicht mit dem umgehen, was in und an dir geschieht. Irgendwie ist es normal, dass sie trotzdem versuchen die Kontrolle über das Ganze zu haben... Haben sie ja nicht.

    Ich kann verstehen, dass du nicht mehr leben willst. Du bist doch so allein. Ich kann auch verstehen sich zu verletzen.

    Nur weshalb? Selbstbestrafung? Selbsthass? Suizidal? Trauer? Es gibt viele Gründe. Es ist immer toll zu sagen, wende dich da und da hin aber dann verstehen Sie dich nicht. Die Siduation ist sehr vertraut. Trotz allem darfst du nicht mit all dem alleine gelassen werden. Und die Selbstverletzungen werden dich immer nur so lange trösten, wie du deine Wunden siehst und sie verbindest. So kommst du aus der Sache nicht raus.

    Dein Schmerz ist grauenvoll und real und jeder der das herunterspielt lügt. Wahrscheinlich ist die Selbstverletzungen der einzige Grund weshalb du nicht verrückt wirst. Aber es ist leider keine Lösung. Es könnte sich immer mehr und lebensbedrohliches steigern.

    Und... der Schmerz wird nicht weniger. Du solltest nicht dich zerstören, Wegen einer Ungerechtigkeit die man dir angetan hat.

    Deine Eltern sind offensichtlich nicht in der Lage für dich zu schauen und wahrscheinlich gibt es dafür auch einen Grund. Bitte verschwende deine Zeit nicht böse auf sie zu sein. Sie können nicht anders. Glaub mir ich habe es genauso erlebt. Da sie es nicht können, musst du für dich schauen. Du bist noch nicht 18?

    Werde dir klar was du brauchst. So wie es ist darf es nicht weitergehen. Du leidest zu sehr. Alle leiden.

    Deine Eltern lieben dich und sie sind überfordert und nachdem was du geschrieben hast machen Sie sich selbst auch dafür verantwortlich. Ihr solltet gemeinsam diese Läst nicht mehr tragen müssen und deine Eltern sollten wissen, dass sie nicht versagt haben sondern, dass es sie selbst auch in einer Siduation sind, die so nicht gut ist für sie.

    Geh zu einem Psychiatet/ wenn es sehr bedrohlich ist kannst du dich über jeden Arzt oder Spital einweisen lassen. Es ist keine Schande und dann hast du Zeit zum weiter planen. Es wäre schön wenn auch deine Eltern Hilfe annehmen würden aber das ist eher unwahrscheinlich.

    Wenn du in einer ausweglosen und bedrohlichen Siduation bist, Kannst du sofort die Reidsleine ziehen, zu einem Arzt gehen und das schildern und sagen, dass du nicht mehr kannst und sterben willst.

    Sie müssen dich in einer Psychiatrie für Jugendliche aufnehmen und du hast dann Zeit um die nächsten Schritte anzugehen.

    Es kann nicht sein, dass du Tag für Tag so leidest. Du musst das beenden. Es gibt viele Programme und Therapien.

    Ich glaube das erst einmal wichtig ist, dass du wieder einmal lachen kannst.

    Bitte verletz dich nicht weiter, Es ist nur eine Übetlebrnsstrategie, die aber leider nichts ändert.

    Informier dich. Du hast ganz viele Optionen. Ich bin mit 17 ausgezogen und habe alleine gelebt und das war sehr gut so. Du darfst nicht kaputt gehen süß Rücksicht auf deine Eltern, die sich vielleicht nie helfen lassen werden.