Gin Flaschen gefunden

  • Hallo zusammen

    Ich habe dieses Forum ausgewählt um Hilfe zu bekommen da ich keien Ahnung habe wie mit diesem Thema umzugehen


    Und zwar war meine Mutter 2001 schon mal von ,,bier,, abhängig und hat aber auch eine Therapie gemacht glaub 16 wochen damals ich selber war erst 8/9 jahre und habe in der Zeit bei meinen Großeltern mütterlicherseits gewohnt am Wochenende holte mein Vater meinen Bruder und mich immer nach Hause und wir besuchten mama oder haben sonst was unternommen


    Das ganze ging sehr sehr lange gut ab und an hat mal meine mama ein glas Sekt an einem Geburtstag getrunken ansonsten nichts.


    Nun hab ich seid einiger zeit einen Verdacht gehabt und zwar ist mir aufgefallen das meine mama wenn ich sie besucht habe oder meinem sohn den sie zweimal die woche betreut immer mal wieder für kürzere Zeit im Schlafzimmer verschwindet und das aber in regelmäßigen Abständen als sie letzte woche dann in urlaub gegangen sind sollte ich mich um Blumen und Zeitungen kümmern bei einem Besuch zog es aber wie magisch an ins Schlafzimmer meiner Eltern zu Schauen damit ich Gewissheit habe nun ja was soll ich sagen ich habe in sämtlichen Schränken und Kommoden die Kleidung meiner mama enthielt etliche Leere Gin Flaschen gefunden insgesamt 25 Stück ich war so geschockt das ich erstmal heulend zusammengesackt bin als ich wieder Zuhause war rief ich meinen bruder an und schilderte ihm meinen fund der war natürlich auch sehr geschockt er hat natürlich überhaupt nichts geahnt und ist auch weiter weg wohnhaft man sieht sich nicht allzu oft wir haben beschlossen sobald ich wieder aus dem Urlaub bin werden wir ein Gespräch führen aber verdammt nochmal wie macht man das es ist doch schließlich meine mutter aber wie kann sie den so drauf sein vor allem Betreut sie zweimal die Woche meinen Sohn ich hoffe auf Hilfestellung oder Erfahrungen von anderen die dieses Gespräch schon geführt haben und mitteilen können wir es weiter ging

  • Servus Sinnflut

    ein Gespräch führen aber verdammt nochmal wie macht man das es ist doch schließlich meine mutter

    Und daher, denke ich, sollte man klar auf den Punkt kommen.
    Natürlich könnte erstmal Ablehnung oder Beschwichtigung kommen, aber Fakt sind nun mal 25 Flaschen!!

    zweimal die Woche meinen Sohn

    Und genau das muss klar gesagt werden, unter diesen Umständen wird das so nicht mehr möglich sein.

    Da deine Ma schon Erfahrung hat, wird sie schnell merken, da muss jetzt was passieren.
    Die Heimlichkeit ist vorbei!

    Kurz und gut, Hilfe anbieten, aber konsequente Ansagen, dass sofort was passieren muss.

    Gutes Gelingen und nicht um den Finger wickeln lassen - es geht ja auch um dein Kind:exclamation_mark:

  • Hallo Sinnflut,

    das tut mir Leid, dass deine Mutter wohl wieder rückfällig geworden ist. Leider ist es bei einer Sucht nicht ungewöhnlich, dass es auch Rückfälle gibt. Ich hoffe es finden sich noch ein paar Menschen die ihre Erfahrungen hier mit dir teilen.

    Eine weitere Idee für dich wäre vielleicht auch zu einer Suchtberatungsstelle zu gehen? Diese haben häufig auch das Angebot einer Angehörigenberatung und kennen sich somit mit derartigen Situationen aus. Vielleicht gibt es auch eine Selbsthilfegruppe von Angehörigen, mit denen du dich austauschen könntest. Hier findest du Suchtberatungsstellen in deiner Nähe: https://www.dhs.de/service/suchthilfeverzeichnis/

    Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Kraft für die kommende Zeit!

    Liebe Grüße

    Emina aus dem DigiStreet-Team der Drogenhilfe Schwaben gGmbH

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