Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) hat die Aufgabe, die Bereitschaft zu einem gesundheitsgerechten Verhalten und zur sachgerechten Nutzung des Gesundheitssystems zu fördern.
Pressemitteilung der BIÖG - Pressemeldungen
Thu, 29 Oct 2026 10:00:00 +0100
Weltmännertag: Echte Stärke heißt auch, auf sich selbst zu achten
Köln, 29. Oktober 2026. Männer sterben im Schnitt rund vier Jahre früher als Frauen. Neben biologischen und genetischen Faktoren spielt dabei auch der Lebensstil eine wichtige Rolle: So achten Männer meist weniger auf den eigenen Gesundheitszustand und nehmen insgesamt seltener Angebote zur Gesundheitsförderung wahr. Zum Weltmännertag am 3. November weist das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) daher auf sein Informationsangebot http://www.maennergesundheitsportal.de hin. Es bietet wissenschaftlich geprüfte Informationen und praktische Gesundheitstipps für Männer.
Christoph Aluttis, Leiter des Referats Männergesundheit beim Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit: „Männer zeigen deutlich häufiger riskanten Alkoholkonsum und gehen seltener zur Vorsorge als Frauen. Die Folgen sind höhere Risiken für Herzinfarkt, Schlaganfall und Krebs. Dahinter stehen auch tief verankerte Rollenbilder: Wer gelernt hat, Probleme allein zu bewältigen und vermeintliche Schwächen nicht zu zeigen, sucht Hilfe häufig zu spät. Das umfasst auch psychische Belastungslagen. Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen, ist aber kein Bruch mit Männlichkeit, sondern Teil eines zeitgemäßen Verständnisses davon.“
Fünf Maßnahmen, um die körperliche und psychische Gesundheit aktiv zu stärken:
- Ausreichend bewegen und Sport treiben: Ob regelmäßig Kraft- und Ausdauertraining oder gemeinsames Kicken – Bewegung schützt das Herz-Kreislauf-System und baut Stress ab. Das Portal gibt Tipps, welche Sportart am besten passt.
- Gesund ernähren: Eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung beugt Übergewicht, Diabetes und Herzinfarkten vor. Das Portal thematisiert dabei auch Essstörungen bei Jungen und Männern.
- Psychische Gesundheit pflegen: Auf eigene Belastungsgrenzen achten, Stress vermeiden, Erholung einplanen, soziale Kontakte pflegen und Probleme offen ansprechen.
- Früherkennung nutzen: Gesetzliche Vorsorge- und Krebsfrüherkennungsangebote (insbesondere ab dem 45. Lebensjahr die jährliche Prostatakrebs-Vorsorge oder ab dem 50. Lebensjahr die Darmkrebsvorsorge) konsequent wahrnehmen.
- Risikoverhalten reduzieren: Auf einen maßvollen Umgang mit Alkohol und Tabak achten. Gerade Alkohol wird unterschätzt, dabei gibt es keinen risikofreien Alkoholkonsum.
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Seit dem 13. Februar 2025 ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.
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