• Tag'chen zusammen

    *seufz* nun eröffne ich schon wieder ein Thema :face_with_rolling_eyes:
    Bin ich gar nicht gewohnt von mir.

    Naja, nutzt ja nichts. Gedanken, Fragen müssen raus.

    Derzeit ein, bzw. das Thema in der Therapie.
    Unterschied zwischen, Real und Irreal, Traumwelt, Fiktion.

    Ich mein, mir ist bewusst, dass bei der Borderline-Störung, dies "normal" ist, oder eben eher, als bei anderen.

    Aber irgendwie komm ich damit nicht klar.
    Hab schon lange damit zu kämpfen, mir klar zu machen was Real ist oder eben "Träumerei".
    Hm, schwer auszudrücken. Aber ich wills trotzdem versuchen.
    Schon in der Zeit in der Klinik, war das ein Thema.
    Oft ist es so, dass ich mir selbst nicht glaube. Oder mir damit schwer tu.
    Ich glaube mir nicht, wenn es darum geht zB wie es mir geht.
    Wenn es mir schlecht geht und ich versuch zu erklären wieso, dann kann ich das selbst nicht so akzeptieren und glaube ich Lüge.
    Glaube meinen eigenen Worten nicht.
    Genau das gleiche ist auch wenn es mir gut geht. Es fühlt sich alles nicht Echt an, so dass ich denke, dass das alles nur Einbildung ist.
    Ich glaube meinen Worten nicht, ich glaube meinen Gedanken nicht.

    Oft ist es auch so, dass ich eben zwischenzeitlich abtauche. Abdrifte. In Disso's gerate.
    Wie wir in der Thera herausgefunden haben, wenn zu viel oder zu wenig Reize von der Umwelt kommen.
    Wenn ich dann in einem solchen Zustand gelange, welcher meist durch Musik noch verstärkt wird, habe ich extreme Schwierigkeiten, wieder in der Realität zu geraten.
    Oft merke ich auch nicht, ob ich nun schon abgedriftet bin oder nicht.
    Merke den Übergang nicht. Somit hab ich (noch?) wenig Einfluss auf dich ganze Sache.

    Ebenso, um das Real und Irreal zu erklären, ist es so, wenn ich dann abgedriftet bin, mich in eine sichere Welt "hole", male ich mir verschiedene Sachen aus. Bestes Beispiel, meine Klammerperson. Ich stelle mir eben vor, dass genau diese Person mir helfen kann. Nur diese Person.
    Diese Person wird mich auffangen, mich rausziehen aus dem ganzen Mist.
    Und genau da liegt der Knackpunkt, wenn ich dann wieder in die REalität eintauche, wirkt diese so kalt und hart, denn da wird das nicht passieren.

    Ach.. ich weiß nicht wie ich das erklären soll.
    Ich habe große Probleme mich wieder zurückzuholen, mich im REalen einzufinden.
    Zu unterscheiden, was Träumerei ist und was nicht.

    Hat da vielleicht jemand eigene Erfahrungen?
    Wie man sich zB wieder richtig zurückholt und nicht so halb - halb rumhängt?
    Wie man sich klar macht, was die Realität ist?
    Woher soll ich mir klar machen, dass alles um mich herum, so ist wie ich es empfinde?
    Klar Realitätsüberprüfung, aber wie mach ich das am Besten?

    Spinne nur ich so rum?
    *seufz* :frowning_face:
    Vielleicht kommt hier ja ein Gespräch zustande. Hab nämlich das Forum schon durchsucht, aber irgendwie nichts passendes dazu gefunden.

    Gruß, Zyna


    P.S.: Hab sogar in der Klinikzeit was dazu gezeichnet, eben weil da auch dieser Konflikt da war, oder mir eben bewusst wurde.
    Hab nun mal ein Album eröffnet, wo diese Zeichnung zu finden ist: .:Bleistiftstriche:.

  • ups, Zyna, hab grad gedacht, ich lese da was von mir. Hast Du mich beschrieben???

    Nein, mal im Ernst, irgendwie kenne ich das, aber hab mir noch nie Gedanken drüber gemacht, wie man das ändern kann. Bin dir jetzt gar keine große Hilfe, sorry, war aber interessant, dass andere das Selbe fühlen.

    Hm, hoffentlich gibt es für dich ein paar hilfreiche Tipps.

    LG
    Elfi

  • Ja, es ist doch immer erstaunlich.
    Mir ging es auch schon oft so, dass ich Dinge von anderen gelesen habe und mich selbst da wiedergefunden habe.
    Vielleicht befasst du dich ja irgendwann mit dem Thema oder nimmst das hier als Anreiz dafür und dann kannst natürlich auch, auf diesen Thread zurückkommen.

    Zyna

  • ja damit habe ich auch meine erfahrungen, ich schätze es aber so ein das jeder, ob BL´er oder nicht, der sich selbst nicht so wie er gerade ist annehmen kann dieses Problem hat.

    Ich gehe mal bei mir ein paar Jährchen zurück, ich habe damals nicht wahrnehmen wollen das es mir schlecht geht, aber, ich wahr schwer Drug abhängig und ständig Agressiv, immer, wirklch jeden tag nur noch Aggro´s gehabt, aber ich dachte immer: "mir gehts doch gut und is doch alles ok". Aber dem war ja nich so, ich weiss nich mehr genau was mich da dann raus gerissen hat, aber ich bilde mir bis heute ein das des die nacht in der ausnüchterungszelle mit anschliesendem 2 Stündigem Richter gespräch war, aber ist das nun auch wirklich der grund gewesen?

    vlt. deswegen, weil ich mich endlich annahm wie ich bin, das kostete mich sehr viel überwindung, ich finde mich bis heute zum Kotzen, nur, mit einem unterschied, ich denke nicht mehr daran für was ich mich halte, lieber darüber wer/was ich wirklich bin, sofern ich es erfassen kann/will :face_with_rolling_eyes:

    Ich habe diese Probleme mit der unterscheidung manchmal auch im Zwischenmenschlichen, ich kann manchmal nicht mehr unterscheiden wer ist nun freund und wer nicht, weil ich zu oft schnell vertrauen schenke weil ich etwas sehe was alle anderen nicht sehen. Is meiner meinung nach auch sowas in der richtung wie realitätsverlust.

    Ich hoffe das du siehst das du nicht der(die) einzige BL´er(in) hier bist der(die) solche art von Probleme hat.

    aber wenn du mal so ne phase hast und mit jemanden reden willst, dann ruf mich doch einfach an, nur 69 ct. die Minute (scherz).

    ne, klopf einfach und sag bescheid :winking_face:

    Biba to all

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