Beiträge von Zyna

    ... hat heute verhältnismäßig früh die Schmerzen in den Griff bekommen

    ... fühlt sich trotzdem gerädert und versucht trotzdem nun produktiv zu werden


    ... wünscht allen einen gut verlaufenden Tag

    Ein großen Schritt, den du da gegangen bist, Novem, welcher wahrlich nicht einfach ist.
    Dass nun das Gefühl der Verletzlichkeit präsenter wird ist nachvollziehbar, denn du hast deine Gedanken und Gefühl offen gelegt.
    Aber versuche dich auf die Tatsachen zu konzentrieren, nämlich das dein bester Freund sich gut Verhalten hat. Nun musst du den Weg nicht alleine gehen und das "sich nicht verstekcne müssen" zumindest bei wenigen Personen, kann auch schonmal etwas befreiender sein.
    Somit lass es langsam angehen und gib dir Zeit dich auch innerlich etwas zu sortieren.

    Hallo Captori,

    ich kann dich sehr gut verstehen und eben auch diesen Ärztemarathon nachfühlen.
    Die letzten drei-vier Jahre habe ich ähnliches hinter mir mit u.A. der Übelkeit.
    Irgendwann kam ich an den Punkt, an dem ich wie du gezweifelt habe, mich selbst immer mehr hinterfragt.
    Ich sehe es wie grany, es kann - muss aber nicht. Ich finde, dass man es nicht ausschließen sollte, ich selbst komme immer wieder an den Punkt mich dahingehen zu überprüfen.
    In wie weit sind die Beschwerden in stressigeren Situation intensiver, hast du da mal drauf geschaut?

    Ich habe lange Zeit den Tag auch nur mit diversen Mittelchen überstanden, was die Übelkeit betrifft. Von Vomex, MCP bis hin zu Ondansetron. Alles mit mäßigem Erfolg.
    Im Moment hat sich der Gebrauch deutlich reduziert, weil nach zwei Jahren ein Arzt mal drauf gekommen ist, mal Atemtest bzgl. Intoleranzen machen zu lassen. Dabei kam heraus, dass ich anscheinend ein Problem mit Fructose habe.
    Seit dem verzichte ich fast gänzlich darauf und tja, … Übelkeit ist nun nicht mehr das Problem.
    Und einen Tag aufzustehen und nicht dieses Gefühl mit den Tag zu nehmen ist wirklich was gutes. Ich versteh sehr gut, wie es an den Nerven zerren kann.

    Vielleicht gibt es da auch noch Möglichkeiten dich testen zu lassen.
    Durch meinen Ärztemarathon, bin ich schon ein paar Menschen begegnet, bei denen gerade die Unverträglichkeit bzgl. Nahrungsmittel wahnsinnige Auswirkungen hat.

    So lass ich dir diesen kleinen Input mal da.

    ... hofft ihre Stimmung bleibt heute Mal stabiler

    ... nimmt sich fest vor, wenn dem nicht so ist, gleich ihren Therapeuten anzurufen

    ... Stürzt sich nun in die Arbeit

    Guten Morgen zusammen,


    Ich geh in den 4 Monat mit 'meinem' Opiat

    Eigentlich sollte - laut anfänglicher Überlegung - nun ans absetzen gedacht werden. Eigentlich.

    Ich bin zaghaft und dieser Entschluss liegt mir noch fern.

    Mich beschäftigt eine ganz andere Frage.

    Zum Einen nimmt aktuell wieder das Zurückgreifen Bedarfsmedikation zu, weswegen ich schon am Überlegen war, morgens auch auf 10mg zu erhöhen, zum Anderen habe ich den Eindruck, die 10 mg abends, machen nicht das was es soll.

    Neues Rezept, brachte mir aufgrund Lieferschwierigkeiten das Medikament von einer anderen Firma.

    Kann es denn sein, dass -obwohl der Gleiche Wirkstoff drin ist, gleiche Aufteilung etc - das von meinem Körper anders aufgenommen wird, bzw 'weniger' wirkt.

    Ich habe diese Erfahrung schon öfter bei Novalgin gemacht.


    Hat jemand damit Erfahrung?

    novem99


    Wie geht es dir inzwischen?

    Nach all den Jahrenkommen solche Zwischenfälle ziemlich überraschend, da gebe ich dir Recht. Zumindest scheint es so.

    Lange Zeit spielt die SV keine Rolle und dann taucht sie wieder auf. Und erklären kann man es sich nicht so richtig.

    Irgendwann haben wir uns aber einen Weg gebahnt. Auch wenn es nicht aktuell ist, haben wir irgendwann einmal abgespeichert, dass uns das 'geholfen' hat.

    Kommen wir gefühlstechnisch in eine ähnliche Situation, meldet uns unsere Erinnerung - ich kenn da was, was dir hilft.


    Das wird immer wieder passieren. Wichtig nur, dass wir es verstehen und das wir lernen auch mit diesen Situationen umzugehen.


    Nun ist es passiert. Punkt. Und es gibt nun zwei Möglichkeiten. Wieder aufstehen oder eben nicht.

    Das schlechte Gewissen kann ich sehr gut nachempfinden, aber viel wichtiger ist sich seiner inneren Stärke bewusst zu sein und inneren Frieden zu finden.

    Es ist passiert, aber es muss nicht morgen oder übermorgen oder in einer Woche passieren.


    Schau genau umhin, wie es dir geht und was davor passiert ist.

    Behalte dich im Auge, schau darauf, wie deine Stimmung sich verändert und dann reagiere, wenn es noch möglich ist.


    Wie hast du es denn damals geschafft, davon los zu lassen?

    SecretMe

    Ich kann deinen Ärger darüber sehr gut verstehen.

    Und ich wünsche dir, dass diese Zahlen bald weniger Gewichtung für dich haben.

    Was das heißen soll?

    Ich glaube, dass zwei Monate manchmal einfacher sein können, als ein bestimmter Tag. Was sind Zahlen? Die geben eine reine Aneinanderreihung der Tage an, aber nicht ob viele 'leichte' oder 'schwere' dabei waren.

    Irgendwann hab ich mal über 4 Jahre gezählt, nun bin ich wohl bei 3 Monaten, aber genau weiß ich es nicht. Ich weiß aber, dass drei Monate einfach vergehen, wenn es keinen Grund gibt, wenn die Stimmung passt. Und ich weiß auch, das ein einziger Tag, bei dem man so stark kämpft eine gefühlte Ewigkeit sein kann.

    Genau diese Momente wert zu schätzen, und abzuspeichern ist - schätze ich- wertvoller als Zahlen ins Unendliche zu summieren.

    ... hat gerade wieder einen depressiven Lagerkoller-Schub

    ... dreht nun Musik auf und stürzt sich in die Arbeit

    ... muss sich Mal endlich entscheiden, welchen Weg sie weiter einschlägt

    ... merkt wie viel Energie es raubt

    ... trinkt nun weiter, für mehr reicht die Entscheidungsfähigkeit nicht :wall:

    ... hat gestern dem Alk widerstanden

    ... hatte aber aus Panik, weil nichts mehr zu Hause war, noch was gekauft - es aber ungeöffnet gelassen

    ... ist stolz auf sich 8)

    ... kann die Finger aktuell einfach nicht vom Alk lassen :wall:

    ... hat entschieden, dass heut einfach nicht ihr Tag ist


    ... hofft ihr hattet einen besseren/guten Start in die Woche

    ... hat es diese Woche abends nicht geschafft - auch nur einmal - nüchtern zu bleiben

    ... ist gespannt auf Therapiestunde morgen und darauf ob sie ehrlich sein kann.