Beiträge von robert

    Hi Mausi, danke für Deine Zeilen. Ja ich sehe es genau so. Da ich noch einen KH Aufenthalt von mindensten 5 Monaten vor mir habe, habe ich keinen, der diese lange Zeit überbrücken kann. Ich bin mit meiner Familie vor 18 Jahren in ein anderes Bundesland gezogen, wo wir keine Freunde und keine Familie hatten. Jetzt lebe ich nach Scheidung 2011 im Dezember allein hier. Freunde habe ich schon, aber in dieser Richtung können sie mir nicht helfen. Ich habe 2 Wellensittiche in einer Voliere. Aber diese sind eben zu hause. Ich bemühe mich schon nach Draußen zu gehen: z.B. Kino, Sauna, Schwimmen, Freunde besuchen.
    LG. Robert :gj:

    Ich habe Angst vor:


    - das mir niemand glaubt
    - das ich was tue, was ich sonnst niemals machen würde
    - schlimme Gedanken zu bekommen
    - das jemand hinter mir steht
    - plötzliche Geräusche, die mich an eine Situation meiner Kindheit erinnern
    - Gefühlsausbrüche in der Öffentlichkeit ( Angst, Zittern, keine Worte mehr, nicht mehr ansprechbar )

    Hallo Suby, erst mal willkommen bei S&S. Das ist doch schon ganz ernsthaft. Angst ist ein Thema, welches die verschiedensten Auslöser, Ursachen und Lebensbereiche berührt. Da ist man in Fällen einfach hilflos ausgesetzt. Bei Dir begann dies Alles durch den Tod eines Freundes. Du hast da ein Ereignis vor Augen gehabt und persönlich erlebt, welches in Deinem späterem Leben sehr geprägt hat. Ich kann Dir nur raten, das ist bestimmt ein Fall für eine proffesionelle Hilfe. Ich weiß nicht, ob Du diese bereits in Anspruch genommen hast? Das wäre erst mal mein Rat, da ich in ähnlicher Weise leide und habe Hilfe angenommen. Aber ich denke, Du wirst hier bestimmt noch viele Hinweise bekommen.
    Ich gebe Dir erst mal von meiner Kraft etwas ab. :gi: LG. Robert

    Hi ! Durch ein traumatisches Ereignis in meiner Kindheit ( vor 37 Jahren ) habe ich tierische Angst vor sogenannten " Angstanfällen " !! Ich war schon in vielen Einrichtungen. Letzte war eine Spezialklinik für Trauma - Bearbeitung. Da war ich 5 Monate. Die Bearbeitung ist vorerst abgebrochen, da die seelische und physische Belastung zu groß war. Im Angstanfall habe ich eine riesige Angst, mir etwas anzutun!! Die Vergangenheit hat gezeigt, daß von 10 Anfällen 2x der Rettungswagen und die Kripo kam. Das ist die Angst, mein Verhalten nicht immer zu steuern können. Ich habe ständig Angst, Bilder im Leben zu sehen, welche meine damalige Situation widerspiegelt, z.B. Filme, Bilder, Dokumentationen - wo man gefesselt und ohnmächtig als Kind der Erwachsenenwelt ausgesetzt ist. Ich habe Angst, mich in einen Stuhl mit Armlehnen zu setzen. Schon solch einen Stuhl zu sehen, bricht Panik in mir aus! Ich kann mich auch nicht in ein Wartezimmer setzen, da habe ich Angst vor einem Angstanfall, in manchen Fällen puller ich mich ein, und das geht gar nicht. So entsteht immer ein Kreislauf mit der Angst. Dieses Jahr ist nochmals ein weiterer Versuch der Bearbeitung des Traumas geplant. LG robert

    Hi Lottekind, Du kannst auch mal in google mdr eingeben, da habe ich mich informiert. Ich habe auch ambulant begonnen mit mdr, diese Behandlung hat dann mein Thera ( er ist dafür ausgebildet, gibt es selten ) abgebrochen. Mich persönlich hat es zu stark belastet, so daß ich die Bearbeitung stationär durchführen muß. Ich war vergangenes Jahr 4 1/2 Monate in einer spezialisierten Klinik für Trauma. Ich muß sagen, die Klinik ist optimal. Zuerst haben wir an meiner Stabilität ( ich hatte mehrere Suizid ). 2 Monate intensiv. Danach haben wir aber nach 3 1/2 Monaten das EMDR abbrechen müssen. Ich komme einfach mit meiner Traumabearbeitung nicht voran. Das hängt ja bei jedem selbst davon ab, wie stark ...
    usw. Ich habe aber immer die Möglichkeit, innerhalb kurzer Zeit die Behandlung wieder stationär aufzunehmen. Ich muß mich halt melden, wenn ich das will. Ich werde dies auf jeden fall dieses Jahr wiederholen.
    LG. robert

    Hi Mona41, ich habe Dein Gedicht gelesen. Ich find dies für mich spannend. Der Grund ist, bei jedem wiederholtem Lesen gehen die Gedanken immer andere Wege. Das finde ich wirklich gut. Hier stecken Fragen und Erkenntnisse drin. Prima! Robert

    Hallo Mickey69, das ist wirklich eine komplexe Frage...
    Ich antworte mal kurz, da man darüber natürlich endlos "streiten" kann. Ich habe viel gelesen usw. Ich denke wir kommen auf die Welt, haben den Auftrag uns zu vermehren :bn: , um die Species Mensch das Überleben zu sichern und das wars. Ist villeicht zu einfach und herausgelöst betrachtet!? LG. Robert

    Hi Rehauge, ich habe noch keinen Termin, das habe ich bestimmt nicht richtig geschrieben. Es muß erst meine Krankenkasse zu stimmen. Da ich privat versichert bin, muß geprüft werden, ob ein Abrechnungssystem besteht. Darf ich mal fragen, in welchem Bundesland Du wohnst? Ich freue mich, daß Du evtl. großes Glück hast??!!
    HLG Robert

    Hi Rehauge, hier noch ein paar Kliniken. Diese hat mir mein Psycho per Mail zugesendet.
    Die Wartezeit bei diesen Kliniken ist unterschiedlich. Muß erfragt werden. Aber vorher muß Dir Dein Neurologe eine Einweisung schreiben und das O.K. der KK vorliegen, eher braucht man da nicht anrufen. Ich warte noch auf das O.K. meiner KK. Ich habe mich für das Klinikum Heringsdorf entschieden. Wartezeit 2 Monate.



    Sehr geehrter Robert,

    im Folgenden finden Sie eine Auswahl an Kliniken, die auf die Behandlung von Traumafolgestörungen spezialisiert sind.


    Mit freundlichen Grüßen




    AHG Klink Waren
    Psychosomatisches Behandlungszentrum an der Müritz
    Auf dem Nesselberg 5
    17192 Waren
    Ansprechpartner: Dr. A. Schumacher
    Ltd. Psychologe



    Inselklinik Heringsdorf GmbH & Co. KG
    HAUS KULM
    Kulmstraße 9
    17424 Ostseebad Heringsdorf
    Tel: 038378 59-0
    Fax: 038378 59-585
    Internet:
    www.inselklinik.de
    E-Mail: info@kulm.medigreif-inselklinikum.de
    Ansprechpartner: Fr. Dr. Kyber
    Chefärztin der Krankenhausabteilung


    Fachklinik für Psychosomatische Medizin
    Zentrum für Psychotraumatherapie
    Klinik am Waldschlößchen
    Sudhausweg 6
    01099 Dresden

    (0351) 6587770info@klinik-waldschloesschen.de
    Ansprechpartner: Leitung: Dipl.-Psych. Klaus Dilcher
    k.dilcher@klinik-waldschloesschen.de

    Dr. med. Kornelia Sturz
    k.sturz@klinik-waldschloesschen.de





    Krankenhaus und Sanatorium
    Dr. Barner

    Psychosomatische Fachklinik
    Dr. Barner-Str. 1
    38700 Braunlage / Harz
    Tel.: 05520 / 804-0




    AMEOS Klinikum Dr. Heines Bremen
    Rockwinkeler Landstrasse 110
    D-28325 Bremen


    Tel. +49 (0)421 4289-0
    Fax +49 (0)421 4289-130

    info@bremen.ameos.de

    Hi Franz, ich habe in der Klinik bei Medikamentenschulung gelernt: Weich ist vielleicht falsch ausgedrückt. Tavor ist ein modernes und neues Medikament, welches minimale Nebenwirkungen hat, aber absolut abhängig macht. Bei dem anderen Medikament ist es ganau umgekehrt. So mein Wissensstand.
    Robert

    Hi Ragazza, Du hast meinen Hinweis falsch verstanden. Natürlich gibt es kein Medikament gegen Ptbs. Aber ich meinte gegen die empfundenen Stimmen.
    LG. Robert

    Hi Koelner, auch ich habe Tavor verschrieben bekommen. Tavor ist ein weiches Medikament, wo man abhängig wird. Also für einen Dauergebrauch ungeeignet. Ich neheme es nur als Notfallmedikament, wenn ich zu Hause bin und mich hin legen kann. Ein Austauschmedikament habe ich, wenn ich mich in der Öffentlichkeit bewege. Es heist: Opipramol HEXAL 100 mg bei mir . Das macht nicht abh. Die Wirkung die gleiche. Rede mal mit Deinem Neurologen! Herzlichst Robert

    Hi Arkadia, ich selbst leide wieder mal an Stimmen, aber das ist bei postraumatischer Belastungsstörung normal. Das sagt jeder dafür ausgebildete Arzt. Dafür gibt es vorübergehen ein Medikament. Meine Störung wurde bis jetzt nur zum 2.Teil behandelt, da es für den speziellen Psycho zu gefährlich geworden ist. Ich werde in der kommenden Zeit in einer Spezialklinik für diese Krankheit behandelt. Die Stimmen sind vorerst wieder gekommen, da ich das Medikament selbst reduziert habe. Er hat es seit Freitag wieder in voller Höhe angeordnet, und die Stimmen sind nach wenigen Tagen verschwunden. Alkohol wird dies bestimmt verstärken, aber das spielte bei mir keine Rolle. Also auch ohne gibt es Stimmen. Das sich selbst verletzen ( habe ich erst seit 14 Tagen ) gleicht den Stimmen. Der Körper baut Druck auf, und mit der Selbstverletzung den Stree ab. Es ist in diesem Moment keine Selbst - Bestrafung. All diese Symthome sollen bei einer richtigen Behandlung, stationär, vorbei gehen. Ich selbst kann, wie gesagt, da ich dies selbst erst erfahren muß, nur weiter geben. Herzlichst Robert

    Hi Rehauge7, Herzlich willkommen! Ich lag vor einem Jahr u.a. mit einem Patienten, welcher sein Gedächtnis ebenfalls verloren hatte. Ich erlebte ihn 4 Wochen bis zu seiner Entlassung. Ich war damals erstaunt, welche Fortschritte er gemacht hat. Aber da denke ich, dies ist von Mensch zu Mensch jeweils anders. In dieser Klinik ist auch mit Hypnosebehandlung ( heist bestimmt anders) behandelt worden. Vom Chefarzt persönlich. Ich selbst war dort 12 Wochen. Es war bis dahin einer meiner besten Behandlungen, vor allem, was das Ergebnis an geht. Dort hat man Zusammenhänge in meiner ( Birne ) heraus gefunden, wo andere schon aufgegeben hatten. Hier die Klinik: MediClin Müritz-Klinikum GmbH, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Chefarzt Dr. K. Schmidt, Stadtgarten 15, 17207 Röbel. MediClin - Home, Tel.: Sekretariat 03991 771902 Versuche es einfach mal. Herzliche Grüße Robert :3:

    Ich werde das Wetter beobachten, damit meiner lieben Henne nichts passiert. Stell Dir vor, ich komm auf meinen Balkong und meine Henne hat alle Federn im Sturm verloren und sitzt nackt auf der Stange!!
    Gruß Robert

    Nebenbei läuft ZDF Musikfetival zu Fußball WM, aber leise. Ich konzentriere mich auch auf meine kleine Henne (Wellensittich). Die soll heute über Nacht das erste mal auf dem Balkon bleiben. Ob sie wohl Angst hat? Was sie denkt? Mal sehen, was wird. Es ist eben auch für das Tier ein erstes Mal in ungewohnter Umgebung. Ich kann ja morgen berichten, wie das Experiment ausgegangen ist.
    Robert