26. Juni „Weltdrogentag“
  Das Motto des Welt-Drogentages, welcher jedes Jahr am 26. Juni stattfindet, lautete „Drogenkontrolle kontrolliert MEIN LEBEN! Dein Leben. Dein Umfeld. Dein Platz für Drogen.“ >>> HIER  

Beiträge von Franz

    • hat ziemlich Kopfweh, vermutlich wetterbedingt
    • hat unter den Umständen keine Lust auf Hausarbeiten
    • hat Gott sei Dank einen Roboter der zumindest Saug und Wischarbeiten übernimmt
    • freut sich auf das Länderspiel heut Abend, weil sicher das diskutiert
    • wünscht allen noch einen schönen Tag

    Servus Anna48,


    als Erstes finde ich es super, dass du um Rat fragst und dir Informationen suchst.

    Woher will man als Mutter auch solche Dinge wissen, wenn man selbst nicht mit Cannabis oder Drogen zu tun hat.


    Was deinen Sohn angeht, kann man schon klassische Merkmale für eine Drogensucht erkennen.

    All das was du beschreibst, also seine Aggressionen, Konflikte mit der Justiz und mehrere Kündigungen, untermauern das ganze.


    Leider haben die Sozialstunden noch nichts bewirkt, also zu einem Umdenken deines Sohnes geführt.

    Auf der anderen Seite kann natürlich die Justiz gegen Sucht auch kaum was ausrichten, außer es wird bei einer Verhandlung direkt angesprochen und er würde zum Beispiel zu einer Suchttherapie „gezwungen“.

    Wenn im jetzigen Urteil nur fünf Besuche bei der Drogenberatung (und natürlich die 50 Sozialstunden) abverlangt werden, wird vermutlich keine Besserung eintreten, außer er will das unbedingt.

    Vermutlich, wie bei vielen in diesem Alter, wird dieser Zwang eher das Gegenteil bewerkstelligen.

    Aber langfristig, sollte er wirklich nichts daran ändern, wird er wieder mit der Justiz zu tun haben und das bedeutet dann vermutlich ja zumindest Bewährung oder gar Knastaufenthalt.


    Was diese Aggressionen angeht, kann es natürlich mit einem körperlichen (sowie psychischen) Entzug zu tun haben, aber ganz ehrlich vermute ich da er etwas mehr.

    Ferndiagnosen sind natürlich im Grunde ein absoluter Käse, aber unter Cannabis Einfluss sind eigentlich die wenigsten Konsumenten aggressiv.

    Du hast aber auch geschrieben, dass er zusätzlich auch Alkohol trinkt und solch ein Mischkonsum kann natürlich entsprechende Folgen mit sich bringen.

    Die Aussage „Schmerz zu fühlen“ könnte man aber eher den verschiedensten psychischen Erkrankungen zuordnen.

    Was mit Cannabiskonsum immer wieder mal vorkommt, sind sogenannte Psychosen und auch dabei ist natürlich aggressives Verhalten zu beobachten.


    Du fragst, was du machen sollst …!

    Als Erstes würde ich dir eine Angehörigenberatung bei einer Suchtberatung empfehlen, wenn du mir deine Postleitzahl über private Konversation mitteilst, kann ich dir gerne einige Stellen in deinem Umkreis nennen - alles natürlich nicht öffentlich.

    Jetzt kommt der fertig als Mutter vielleicht unangenehme Teil!

    Als Eltern müsste umgehend jegliche Unterstützung einstellen!

    Das bedeutet, er kann natürlich bei euch schlafen und essen, aber es müssen klare Regeln aufgestellt werden.

    Sollte er zu solch einem Gespräch nicht bereit sein, würde ich einfach einen großen Zettel an seine Zimmertür hängen.

    1. Geht es darum, ab sofort gibt es keinerlei Drogenkonsum in eurem Haus.

    2. Es sollte jegliche finanzielle Unterstützung, mal abgesehen von wirklich notwendigen Dingen, eingestellt werden.

    3. Auf keinen Fall Bargeld herausgeben, wenn er was braucht, besorgt ihr es.

    4. Klare Ansage hinsichtlich seiner Aggressionen, sollte dies in solch einem Umfang erneut auftreten, wird man die Polizei hinzuziehen und in eine psychiatrische Klinik einweisen lassen.

    5. Irgendwelche Privatfahrten zu seinem Vergnügen sollten unterbleiben, er ist arbeitslos und hat genug Zeit, wenn er zum Bahnhof will, soll er zu Fuß gehen oder ein Fahrrad nehmen.

    6. Er hat sich umgehend um Arbeit zu bemühen, tagelanges im Bett verbringen muss aufhören!


    Was ganz wichtig dabei ist, es müssen alle in eurer Familie an einem Strang ziehen, Süchtige finden immer Mittel und Wege alle gegeneinander auszuspielen.

    Das mag sich vielleicht alles sehr hart anhören, aber wenn sich wirklich was ändern soll, muss er jetzt sofort richtigen Druck spüren.

    Um ehrlich zu sein, kann das natürlich auch in gewisser Weise nach hinten losgehen, auf der anderen Seite hat der gar keine andere Wahl.

    Sicher wird er, wenn wieder was kaputt ist oder er bei irgendwelchen Straftaten erwischt wird, euch die Schuld geben, weil er so böse Eltern seid.

    Bitte bedenke, wenn alles einfach so weiterlaufen würde, wie lange würde es noch dauern bist du selbst daran zerbricht und wirklich krank wirst?


    An deiner Stelle würde ich eine Art Familienrat einberufen, entweder nimmt er Teil oder eben nicht.

    Du hast nicht berichtet, ob es Geschwister gibt, aber letzten Endes kann eine ganze Familie an einer Drogensucht eines Mitglieds zugrunde gehen.

    Ist der bereit zu so einem Gespräch (keine Ahnung, ob es sinnvoll ist seine Freundin mit hinzuzuziehen), muss ihm unweigerlich klargemacht werden, wir lieben dich aber werden keinesfalls eine Drogensucht und Auffälligkeiten weiter hinnehmen!


    Ich hoffe, du nutzt unser Forum auch weiterhin und wir können dich in gewisser Weise irgendwie unterstützen.


    Viel Kraft und auf bald!

    Liebe Forenmitglieder und Mitleser,


    an und für sich ist der Streckmittel-Melder eine super Sache, aber in der bisherigen Version über neue Beiträge, konnte es auch ganz schön nervig sein.
    Bei jeder Meldung wurde automatisch ein neues Thema erstellt und entsprechend natürlich dann immer als Neu markiert.
    Wer sich für diese Meldungen ihr nicht interessiert, bekam also immer neue Themen angezeigt und das ist natürlich nicht unbedingt im Sinne unserer Mitglieder.

    Deswegen habe ich die Funktion komplett umgebaut und in eine neue Seite gepackt.
    Auf dieser Seite werden jetzt nach Aufruf immer die letzten 250 neuesten Einträge aufgelistet, aber eben nicht mehr als neue Forenthemen, sondern direkt auf dieser Seite.
    Daher tauchen diese jetzt auch nicht mehr unter den neuen Themen im Forum auf und man muss bei Desinteresse nicht zig Themen als gelesen markieren.

    Der Button im Kopfbereich des Forums bleibt gleich, nur das Ziel ist eben eine eigene Seite!
    Versucht es einfach mal und klickt oben auf Streckmittelmelder



    Sollten Fragen, Fehler oder Probleme auftauchen, dann bitte ein separates Thema (mit passendem Präfix) im Bereich Kritik, Anregungen & Fragen zum Forum, natürlich auch im neuen Bereich Kritik, Anregungen & Fragen privat/versteckt! oder eine Mail über Kontaktformular.


    LG Franz

    Servus Emilia


    Na dann ist es ja einmal mehr gut gegangen und ich denke in diesem geschützten Rahmen ist jetzt am besten aufgehoben!

    Ich habe mir schon gedacht, dass du ihn nicht einfach fallen lässt und das hatte auch was Gutes.
    Wichtig dabei ist halt, dass du wirklich auf dich achtest und gegebenenfalls eben dann doch auch mal anders entscheidest.
    Ich hoffe er kann nun eine gewisse Zeit dort verbleiben und am besten im direkten Anschluss erneut einen stationären therapeutischen Aufenthalt absolvieren.

    An deiner Stelle solltest du dir aber überlegen, unter welchen Bedingungen du ein fortsetzen dieser Partnerschaft akzeptieren kannst.
    Da darf es aber nicht darum gehen, dass eben noch mal alles gut gegangen ist und letzten Endes das schon irgendwie werden wird.
    Bei Süchtigen darf man ohne Zweifel Bedingungen an eine Partnerschaft knüpfen, zum Beispiel eben ein erneuter stationärer Therapieansatz.
    Wie erscheint, kommt er ja alleine mit dieser (recht auch merkwürdigen und unbekannten) Welt nach nicht ganz alleine klar!

    Natürlich haben süchtige Menschen auch einen guten Kern, manchmal kann man aus seiner Sucht Vergangenheit auch viel lernen und sehr wohl in der Zukunft ohne Suchtstoff erleben.
    Leider können aber solche Rückfälle immer wieder mal passieren und daher eben, solltest du mit etwas Abstand zu der Sache einfach für dich klären, wie dein weiteres Leben mit und ohne ihn funktionieren kann.

    Weiter viel Kraft und hoffentlich berichtest du auch weiter, wie sich das alles so entwickelt …

    LG Franz

    Servus Emilia

    harter Tobak, dass du aktuell weißt, wo vorne oder hinten ist, kann man natürlich total nachvollziehen.
    Egal welche Meinung man dazu hat, mit einem „das hätte ich dir gleich sagen können“ ist es natürlich nicht getan …

    Auf der einen Seite kann ich mich natürlich in einen Süchtigen immer noch sehr gut hineinversetzen und wenn der Entschluss zum Rückfall gefasst ist, dann ist er auch für mich unabwendbar!
    Was Rückfälle angeht, ist meine Meinung jedenfalls, die passieren nicht aus Versehen oder weil man gerade die mal jemand zufällig trifft.
    Wenn dem aber wirklich so sein sollte, dann gehört aber so jemand wirklich nach wie vor noch in eine stationäre Einrichtung!
    Deine Beschreibung kenne ich natürlich sehr gut, ob Knast oder Therapie oder andauernde Rückfälle usw.
    Letztens will ich da aber gar nicht genauer darauf eingehen, deine Fragestellung zielte auf dich und was du jetzt tun könntest.

    Vorab, ich finde es super wenn man zu einem süchtigen Menschen steht und dem alle mögliche Unterstützung zukommen lässt.
    Auf der anderen Seite passieren hier schon andauernde Rückfälle und das in sehr kurzen Abständen, ob man hierauf jetzt bauen kann ist schon etwas zweifelhaft.
    Diese Clean Phasen, wo dann alles mögliche angegriffen wird (Weiterbildung, Job, usw.), kommen oft vor.
    Aber du siehst ja was dann solche Rückfälle bewirken, die werfen letztlich alles über den Haufen und früher oder später wird auch das letzte Hilfesystem zusammenbrechen.

    Meiner Meinung wirst du erst weiterkommen, wenn du für dich ganz klar absteckst, wie es für dich eben jetzt weitergehen kann.
    Du schreibst davon, die Missserie bringt dich in finanzielle Schwierigkeiten und und und …
    Egal ob du weiter unterstützen willst, wenn es überhaupt dazu kommt, jetzt musst du dich wirklich erst mal selbst absichern!
    Mir hat mal ein Therapeut vor über 30 Jahren gesagt, als Clean kann man sich erst bezeichnen, wenn man mindestens genauso lang ohne Stoff gelebt hat, wie zuvor eben mit der Sucht.
    Außerdem geht es nicht nur um kurze Abstände bei den Rückfällen, ich selbst war zum Beispiel schon zweimal über zehn Jahre Clean und es kam zu erneuten Rückfällen ;)

    Wie schaut es eigentlich mit deinem Umfeld aus?
    Was ist mit deiner Familie, Freunden, einfachen Leuten mit denen du reden kannst?


    Ob du jetzt akzeptieren kannst, was da gerade passiert, kann ich nicht sagen.
    Ob du jetzt einfach auf gibst, auch die Frage musst du dir selbst beantworten!
    Jedenfalls sollte klar sein, die ganzen Vorfälle haben jetzt einiges verändert und daraus wirst du mit etwas Abstand deine Konsequenzen ziehen müssen.
    Sicherlich kann es nicht einfach wieder weitergehen, wo es vor einigen Tagen geendet hat …
    Aktuell halte ich sogar die Situation besser, als wenn er jetzt gerade wieder aufgetaucht wäre und du in einem Helfersyndrom mehr oder weniger versinkst.
    Sei ganz ehrlich mit dir und packe vielleicht die altbekannte Pro und Contraliste aus.

    die Intervalle sind für mich auch akzeptabel

    Das sollte auch nicht zu sein, akzeptabel ist das nämlich in keinster Weise.

    Irgendwie habe ich das Gefühl, du bist nicht freien deinen Gedanken, weitet ihr selbst Vorwürfe machst, wenn du hinfallen lassen würdest.
    Erst aber wenn du davon Abstand hast, also mehr oder weniger wirklich Werte frei überlegen und entscheiden kannst, macht es eigentlich überhaupt erst Sinn Entscheidungen zu treffen.
    Wenn du da wirklich keinen hast, der dich dabei unterstützt, solltest du umgehend eine Suchtberatung aufsuchen und um Angehörigen Beistand bitten.

    Erst mal viel Kraft für dich!

    Servus Matthjes


    Ich habe deinem Beitrag vorerst mal in diesen Bereich verschoben, aber je nachdem wie sich das entwickelt, kann man es ja erneut noch mal anpassen.
    Wenn ich deine Fragestellung richtig verstehe, gehört es zumindest nicht in den Sucht - Bereich!
    Eine Triggerwarnung ist nicht nötig, entweder man kann so ein Thema stehen lassen oder eben nicht.

    Um ehrlich zu sein, ich habe es jetzt zweimal gelesen (es mag aber meinen Schlafmangel der letzten Nacht liegen), kann ich deinem Text noch nicht ganz folgen.
    Die Beschreibung „Borderlinerin“ finde ich aber nicht gut gewählt, Betroffene können das als abwertenden empfinden und da hilft natürlich dann eingangs auch nicht eine Triggerwarnung!

    Aber vielleicht kannst du das ein oder andere ja noch mal etwas anders formulieren oder es findet sich wer anders, um darauf einzugehen.

    • wollte auch alles komplett schauen, bis festgestellt, das gar nicht alle Spiele übertragen werden
    • ist für den Moment aber derart von den Szenen vom aktuellen Spiel geschockt ;(
    • reicht es jetzt erstmal mit Fußball
    • wünscht schönes Wochenende

    Kurzinfo Elrond gem. e.V.



    Wer wir sind, was wir machen:


    ELROND ist eine Selbsthilfegemeinschaft für und von Menschen, die sich entschieden haben, ihr Leben drogenfrei zu führen.


    Wir leben und arbeiten zusammen:

    • unabhängig von externen Kostenträgern, wir finanzieren uns größtenteils durch unseren Zweckbetrieb für Umzüge, Transporte und Entrümpelungen
    • ohne Aufenthaltsbegrenzung
    • mit maximal 9 Bewohnern im Haupthaus und 3 weiteren in der Außen-WG
    • ohne angestellte Therapeuten oder Fachpersonal
    • unseren therapeutischen Stufenplan
    • die wöchentlichen Gruppensitzungen
    • die aktive Vorbildfunktion der Älteren
    • zu Beginn vollständige Übernahme der Kommunikation mit Ämtern, Behörden, Gläubigern und Justiz durch angestellte Mitarbeiter
    • die Arbeit in unserem Zweckbetrieb
    • die Möglichkeit, schrittweise in die Selbstständigkeit hineinzuwachsen
    • den Umzug in unsere Außen-WG bei beginnender Außenorientierung

    Ob Bewohner oder Mitarbeiter – wir alle sind „vom Fach“.



    Unsere Idee lebt und funktioniert - im Jahr 2018 seit 25 Jahren.


    Jeder Lebensweg ist einzigartig:

    So unterschiedlich die Startchancen ins Leben auch waren – uns alle eint, dass wir alleine keinen Ausweg aus der Krankheit Sucht heraus fanden.


    In der Selbsthilfegemeinschaft ELROND erhalten wir die Chance zu lernen, wie wir unsere Leben frei, bewusst und verantwortlich in die eigenen Hände nehmen können.


    Unsere Grundregeln:

    • völlige Abstinenz von Drogen und Alkohol
    • keine Gewalt oder deren Androhung
    • keine Straftaten

    Gemeinschaftliche Haushaltsführung:


    Sämtliche Einnahmen aus Zweckbetrieb und Bewohnerschaft fließen in die Gemeinschaftskasse und werden ausschließlich für die Rehabilitation der Bewohner verwendet.


    Unser Zusammenleben basiert auf Ehrlichkeit, Offenheit und Transparenz.

    Sich selbst zu akzeptieren kann man trainieren


    Struktur und Orientierung verhelfen zu Genesung und Sinnfindung:


    Dies erreichen wir unter anderem durch:

    • enge Kooperation mit Jobcenter und Arbeitsagentur bei geplanter Rückkehr auf den ersten Arbeitsmarkt


    Uns verbinden Achtung und Freundschaft – auch über den Aufenthalt bei ELROND hinaus.


    Elrond gem.e.V. ist aktives Mitglied im Drogenhilfenetzwerk Osnabrück und als Therapieeinrichtung nach § 35/36 BtmG anerkannt.

    Liebe Mitglieder des SuS-Forums,


    wenn ihr zwischen 16 und 18 Jahren alt und in psychotherapeutischer Behandlung seid, könnt Ihr an einer interessanten Studie teilnehmen!


    Es handelt sich dabei um eine Online-Befragung, die sich damit beschäftigt, wie gern Ihr nachdenkt und wie sich das auf Eure Lebensqualität auswirkt.

    Die Teilnahme dauert ca. 20 Minuten und am Ende der Umfrage habt ihr die Chance, an einer Gutschein-Verlosung von wunschgutschein.de teilzunehmen.


    Über folgenden Link kommt Ihr zur Studie:

    Denkfreude und Lebensqualität - Information und Einverständnis


    Zunächst müssen Eure Eltern ihr Einverständnis abgeben, danach erfolgt die Weiterleitung zur Umfrage.


    Herzlichen Dank für Eure Teilnahme, auch im Namen der Professur für Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik der TU Chemnitz!


    Ich wünsche Euch alles Gute,

    Johanna Schuster

    Liebe Forenmitglieder und Mitleser,


    ältere Forenmitglieder kennen diese Meldungen vielleicht noch von früher, wir hatten so eine Meldungsseite schon mal eingebaut.
    Der damalige Service wurde aber dann eingestellt und jetzt wo wir dafür Ersatz gefunden haben, wollen wir dies in unserem Forum natürlich wieder anbieten.

    Ausdrücklich möchte ich mich bei Matthias bedanken, dem Betreiber der Website dirty-weed.com!

    Wem das noch nicht aufgefallen sein sollte, im oberen Bereich der Menüführung gibt es einen neuen Button!



    Sollten Fragen, Fehler oder Probleme auftauchen, dann bitte ein separates Thema (mit passendem Präfix) im Bereich Kritik, Anregungen & Fragen zum Forum, natürlich auch im neuen Bereich Kritik, Anregungen & Fragen privat/versteckt! oder eine Mail über Kontaktformular.


    LG Franz

    Servus Sonnenschein,

    ein klinischer Entzug wäre natürlich das sicherste und somit das beste!
    Normalerweise hätte ich nicht mal diese Empfehlung ausgesprochen, nur weil (leider) schon große Erfahrung im Suchtbereich vorhanden ist, habe ich das von mir gegeben.
    In der Regel ist es ja nicht unbedingt die Lösung, auf ein anderes Suchtmittel umzustellen, aber manchmal geht es eben nur über eine vorübergehende Substitution.

    Einlesen könntest du dich über folgenden Link ==> benzo.org.uk : Benzodiazepine: Wirkungsweise & therapeutischer Entzug, CH Ashton DM, FRCP, 2002
    Hier wird ziemlich genau aufgeschlüsselt, wie das funktionieren könnte …

    Um ehrlich zu sein, der Hausarzt wird aber ganz sicher nicht der richtige Unterstützer für dieses Vorhaben sein!
    Leider sind Hausärzte für dieses Übel in sehr vielen Fällen überhaupt erst verantwortlich.
    Die Ausnahme bestätigt aber die Regel, natürlich gibt es auch Hausärzte die sich im punkto Sucht einigermaßen gut auskennen ...

    Trotzdem noch mal die Empfehlung, suche dir einen Schmerztherapeuten oder Sucht-Arzt und schildere dem dem Problem, solche Ärzte haben meist die größte Erfahrung mit Entzug.

    Auf der anderen Seite musst du aber auch ganz ehrlich mit dir ins Gericht gehen und für dich herausfinden, ob der ambulante Weg überhaupt möglich ist.
    Ansonsten bleibt nur der Weg über einen klinischen Entzug, was ich sowieso für den besseren Weg halte, weil da einfach sofort reagiert werden kann.
    Das sollte es auch keine Angst machen, wenn es vermutlich eine geschlossene Station ist, weil du mit deinem Level relativ schnell wieder mit der Sache durch wärst.

    Man darf aber hier nicht nur die körperlichen Belange sehen, gerade bei Niedrigdosierung ist unbedingt erneut eine langfristige therapeutische Begleitung notwendig.
    Entzug ist halt mal nur der erste Schritt,“ nur“ ist hierbei natürlich auch ein großer Schritt ;)
    Eine zusätzliche Entwöhnungsbehandlung, vermutlich in Form einer ambulanten therapeutischen Begleitung, ist meiner Meinung unumgänglich!

    Wenn man bei dir zurückliest, hat man den Eindruck, du kennst dich wirklich gut mit der Materie aus.


    Wenn du da jetzt nicht weiter kommst, dann solltest dir einen guten Schmerztherapeuten der sich mit Sucht auskennt suchen.

    Ein kurzzeitiger Umstieg auf Diaz könnte helfen, zum abdosieren.

    Bin gerade am Handy, kann dir morgen dazu einen Link mit Anleitung posten ...


    Wie schaut es mit therapeutischer Unterstützung aus?

    Man könnte nun schreiben - klassische Suchtverlagerung - aber wenn man ehrlich ist, hast eher noch eine weitere Sucht aufgenommen.


    Nein, DU kannst dir (zumindest nicht ohne Unterstützung) selbst helfen!

    Daher sehe ich nur einen Weg, bemüh dich um einen Termin bei einer Suchtberatung.

    Zusätzlich wäre vermutlich auch die Schuldnerberatung nötig ...


    Es muss ja irgendwas passieren, du siehst doch dass du in einer Spirale fest hängst - Sucht, Depressionen, Schulden, Einsamkeit, Angst ...

    NUR eine psychische Erkrankung, bei einer entsprechenden körperlichen Krankheit wäre es sicher kein Problem

    Das kann ich so nicht bestätigen, auch körperliche Krankheiten spielen hierbei keine Rolle!
    Das Problem dabei ist natürlich, dass die beiliegende Sachbearbeiter nicht nach Diagnosen von Betroffenen urteilen können, schon allein weil ihnen die medizinische Ausbildung dazu fehlen würde.

    Da müsste man wohl entweder Gewalt oder Suizid androhen

    Ich geh mal davon aus, dass dieser Satz ganz allein deinem (verständlichen) Frust geschuldet ist …
    Gewalt und Suizid androhen würde nur zu weiteren Unannehmlichkeiten führen ;)

    Die meisten können sicherlich deine Aufregung irgendwie verstehen, auf der anderen Seite ist es halt leider nicht umsetzbar, auf einzelne Befindlichkeiten der Bürger einzugehen.
    Man muss hier ja auch bedenken, viele die aktuell im Gesundheitsamt oder an endlichen Stellen arbeiten, sind ja nur vorübergehend auf diesen Posten eingesetzt.

    Keine Frage, politisch ist keine Basis in den eineinhalb Jahren geschaffen worden, welche dem ganzen Pandemie geschehen irgendwie gerecht wird.
    Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch keine Blaupause, doch ich hätte auch wesentlich mehr erwartet.

    Bürokratische Entscheidungen kann aber jeder anfechten, der Klageweg ist ja offen!
    Mit einer Schnellentscheidung kann ein zuständiges Gericht auch relativ kurzfristig über eine Sache urteilen, ob dies aber in solch einer Situation sinnvoll ist, mag ich mal bezweifeln.

    Natürlich hast du gegen keine Regel verstoßen, aber gleiches gilt eben auch für SoccerLady …
    Hier treffen einfach verschiedene Meinungen über ein Thema aufeinander, das ist aber auch der Sinn eines öffentlichen Forums.
    Auch ich muss immer wieder mal bestimmte Aussagen im Forum schlucken, kann es überhaupt nicht verstehen was so mancher von sich gibt, aber wenn es sich innerhalb unserer Regeln findet, wird man das eben aushalten müssen.
    Keinem wäre geholfen, wenn Antworten immer nur das nachplappern, was durch die Mitglieder vorgegeben wird.
    Man muss also nicht gleiche Diagnosen oder Empfindungen haben, um hier eine Meinung kund zu tun!

    So bleibt nur gute Besserung zu wünschen, viel Kraft noch für die Quarantäne und möge die bald enden - wenn dies medizinisch gegeben ist.