Beiträge von Franz

    Liebe Forenmitglieder und Mitleser,


    es ist soweit, am 3. Juli 2005 habe ich die erste Instanz der Forensoftware installiert.

    Kurz und gut, das ist wirklich schon 15 Jahre her …


    Seit die sozialen Medien so extrem explodiert sind, hatte es die Forenwelt (fast egal um welches Thema es sich handelt) nicht ganz leicht.

    Viele Foren sind daran zugrunde gegangen, aber es gibt viele Gründe ob ein Forum langfristig oder eben nur kurz im Netz ist.

    Wenn man bedenkt wie viel Arbeit zu ein Forum macht, allein schon technisch, dann kann das natürlich nicht jeder leisten.

    Dazu kommt auch, dass man so ein Projekt auch finanzieren muss, jährlich kommen da auch einige 100 € zusammen.


    Heute stellt sich das mit folgenden Fakten dar:

    35.021 Themen

    311.984 Beiträge

    429 Lexikoneinträge

    289 Linkeinträge

    591 Quizfragen

    6802 Benutzerregistrierungen


    5110 Seiteneinträge bei Google

    11.800 Linkeinträge bei Google

    usw.


    Dann gibt es noch ein paar Zahlen seit dem 1. August 2019:

    1.905.973 Besuche

    12.606.622 Seitenaufrufe

    21.080.775 Anfragen (d. h. Seitenbewegungen)


    Das Zahlenwerk könnte man unendlich weiterführen, aber letztlich interessiert das nicht, wesentlich ist das der ein oder andere über so eine Seite irgendwie Hilfe für sich erfährt.


    Sicher gab es auch Zeiten wo man wirklich überlegt hat, ob die Fortführung des ganzen Projekts weiter Sinn macht.

    Da gibt es viele Gründe dafür, sei es Arbeitsüberlastung oder der eigene Gesundheitszustand, seien es externe Ereignisse, manchmal kann man es gar nicht glauben was für Steine einem in den Weg gelegt werden.

    Ein wesentlicher Punkt war zum Beispiel das Scheitern des Vereins, ich hatte mir damals wesentlich mehr erhofft, aber manchmal muss man auch einsehen wenn sich etwas anders entwickelt.

    Auch die Abgabe meines Herzensprojekts „Lass das Gras“ hat für die Fortführung vom SuS-Forum beigetragen, beides hätte ich nicht fortführen können, aber auch das hat eine glückliche Fügung mit der Übergabe an Klaus ( ganesha) gefunden.


    Ganz entscheidend ist aber meine Frau ( .fibra.), die musste mit Sicherheit am meisten darunter leiden, wenn die Zeit in das Forum geflossen ist!

    Genauso gilt der Dank dem ganzen Team (also SoccerLady , Thymia und SecretMe , die mitunter das ja auch schon sehr viele Jahre hier begleiten und viel Freizeit für das ganze Vorhaben opfern.


    Dieser Dank gilt aber auch allen Mitgliedern, manche schreiben hier noch seit den ersten Tagen, andere kommen einmal und hinterlassen doch oft für andere Betroffene oder interessierte hilfreiche Informationen.

    Daher wünsche ich mir nur, dass wir weiter miteinander fair und professionell umgehen, dann wird es dieses Projekt sicher noch viele Jahre geben.


    LG Franz

    bin vielleicht doch Borderlinerin

    Und wäre das wirklich so schlimm wenn am Ende diese Diagnose doch festgestellt würde?
    In einem deiner ersten Beiträge im Forum hast du mal deine Diagnosen beschrieben und explizit dazugeschrieben, aber kein „Borderline“!
    Ich denke die Diagnose Emotional Instabile Persönlichkeitsstörung mit Borderlinetypus, wie es so schön unter ICD -10 beschrieben ist, wird heute Gott sei Dank differenzierter gestellt.
    Es gab Zeiten, da waren alle die sich selbst verletzten und dazu die ein oder anderen Probleme hatten, bekamen automatisch Borderline verpasst.
    Zum einen brauchte sehr erfahrene Therapeuten die diese Diagnose stellen sollten, zum anderen sollte es aber dem Patienten selbst nicht mehr erschrecken, als alle anderen Diagnosefeststellungen im psychischen Bereich.

    Ganz gut beschreibt es ein Link aus unserer Linkliste:

    oder

    Ganz ähnlich sehe ich das bei der Meinung über DBT, ich glaube auch hier gibt es viele Missverständnisse, es geht dabei nicht allein um ein Skilltraining oder so …

    Auch hier ein Link, wobei es da natürlich Tausende gebe:


    Versuche dich auf die aktuelle Situation einzulassen, natürlich ist das nicht einfach, aber zusammen mit dem Fachpersonal wirst du Wege und Mittel für eine Besserung finden :)

    Tilidin wird halt meist recht gut vertragen, ich hab z.B. mit Tramal Probleme, bekam nach Langzeiteinnahme extreme Kopfschmerzen.

    Wenn andere Medikamente nicht gehen, dann hilft es nix ...

    Wie geschrieben, man muss auch an die Zeit nach dem Entwöhnen denken - wird es dann ohne Schmerzmittel gehen?

    Da wäre vlt auch eine Schmerztherapie eine Möglichkeit!


    Du musst den Unterschied zwischen Sucht und Abhängigkeit verstehen!

    Wenn man ein Opioid/Opiat nimmt, dann gewöhnt man sich natürlich dran, wird also körperlich (und vlt auch seelisch) abhängig.

    Dies sollte natürlich durch den verschreibenden Arzt mitgeteilt werden, leider checken Hausärzte das oft nicht und reagieren wie du es beschrieben hast.

    Aber auch der Patient ist mündig und sollte immer genau lesen was er einnimmt :P

    Der Beipack hätte aufgeklärt, da steht es genau so drinnen ...

    Wenn man aber ein Medikament zweckentfremdet und das ist ja auch eine eigenständige Erhöhung der Dosis, dann muss man auch die Sucht ins Auge fassen.


    Jetzt aber ist es nicht wichtig wer das verbockt hat, jetzt gehts ja nur um eine erträgliche Lösung!

    Entweder es klappt mit dem abdosieren oder du musst dir passende Hilfe suchen.

    Hier böte sich ein Schmerztherapeut, eine Schmerztherapie und begleitend Psychotherapie.


    Wenn du aktuell bei 700mg warst, dann solltest von mehreren Wochen abdosieren ausgehen und das sollte mit dem Hausarzt besprochen werden.

    Wie gesagt, können auch Tropfen helfen und da spinnen manche Docs eben rum, weil es ein Betäubungsmittel-Rezept ist.

    Das sollte nicht abschrecken, es soll ja mit möglichst wenig Entzugserscheinungen ablaufen.

    Das sind jetzt Daten mit denen man was anfangen kann :)

    Respekt, es ist nicht immer einfach, wenn man selbst erhöht und dies auch zugeben soll ...


    Leider haben Hausärzte kaum Ahnung von abdosieren, verschreiben können die, aber halt oft nicht mehr.

    Schon der Beipackzettel besagt, langsames abdosieren und das ist täglich 50 mg bei Leibe nicht :kotz:


    Du hast nun 2 Möglichkeiten, schnell runter gehen oder so, dass man eben kaum was merkt.

    Ersteres heißt aber eben nicht 50mg täglich, eher wöchentlich, wobei es am Anfang schneller gehen kann - zum Ende zu aber dann langsamer.

    Zweite Möglichkeit ==> Medikamente abdosieren - 10 Prozent-Regel

    Das dauert zwar, aber so kann man arbeiten und ist nicht andauernd im Entzug!

    Da du ein kleines Kind hast, sollte es ja für alle verträglich sein.

    Arbeitest du auch?


    Vermutlich nimmst du Retard, oder?

    Zum Ende können Tropfen helfen, damit kann man feiner dosieren, aber das hat ein erheblich höheres Suchtrisiko und erfordert ein BTMG-Rezept.

    Deswegen spinnen da Ärzte auch öfter mal rum, aber da solltest nicht locker lassen.


    Man muss aber auch echt ehrlich mit sich umgehen können, auch der Arzt muss erkennen können, da kann man drauf vertrauen ...

    Klappt das nicht, dann sollte man wirklich klinisch entziehen und das sollte man auch so seinem Doc sagen.

    Einfach kein Rezept mehr ausstellen ist verantwortungslos, aber jetzt bist halt du am Zuge und musst beweisen, dass du wirklich abdosieren kannst.


    Mein letztes abdosieren kannst hier sehen ==> RE: Klar hab ich ein Postfach ...

    Es geht also und man kann es aushalten, die Frage ist aber immer, kann man auch wirklich völlig auf Schmerzmittel in der Zukunft verzichten?

    Bei mir geht das leider nicht, aber in deinem Fall dürfte vlt ein Medikament mit entzündungshemmung eher passen - wenn es sich denn mit deinem Immunsuppressiva verträgt.

    Das sollte mit einem Rheumatologen oder Schmerztherapeuten abgeklärt werden.


    Ich verschiebe dein Thema mal zu Medikamenten, da gehört es eigentlich hin, wenn es natürlich auch eine stoffgebundene Sucht ist ;)

    Servus,


    erstmal bräuchte man Angaben zu deiner Dosierung, dann kann man vlt etwas mehr dazu sagen.

    Nach deinen Angaben nimmst du Tilidin seit 2 Jahren nicht mehr nach Plan, aber was heißt das genauer?


    Grundsätzlich solltest du von einem Entzug von 2-3 Wochen ausgehen, natürlich anfangs wesentlich heftiger als vlt nach 2 Wochen.

    Um ehrlich zu sein, ich verstehe nicht warum man es soweit kommen lässt oder was ist die Geschichte dahinter?

    Damit meine ich, warum kümmert man sich 2 Tage vor Medi-Ende um sein Leben?

    Wurde Tilidin bis jetzt verschrieben oder wie muss man sich das vorstellen?


    Warum überhaupt Tilidin zum Einsatz kam, verstehe ich zwar nicht, aber es war vermutlich auch nicht auf Dauer gedacht.

    Grade bei Krankheit die du hast, bräuchte es doch eine andere Medikation ...


    Und vorsorglich, kalter Entzug ist nie zu empfehlen, wenn man eh schon krank ist, schon mal gar nicht.

    Jeder hat die Chance abzudosieren, man muss sich halt drum kümmern - der Weg ins KH ist aber immer offen, für einen ehrlichen Entzug!

    Tagesklinik kann nicht mit ambulanter Therapie verbunden werden.

    Tja, das hab ich schon angedeutet und ich denke, das würde auch nix bringen, wenn die verschiedensten Therapeuten sich gegenseitig ins Handwerk "pfuschen".


    DBT ist (noch) nicht das, was ich brauche,

    Wer sagt das? Und was bedeutet das "noch nicht"?

    Zudem, 10 Wochen ist nicht so lang, wenn man Jahre Beschwerden hat und die vlt damit behandeln oder zumindest weitgehend lebenswert machen kann.


    Hier bleiben geht nicht.

    Würde auch wenig Sinn machen, es soll ja therapeutisch was passieren und auf Akutstationen ist das nun mal nicht gegeben.

    Weiß einer wie ein stationärer Entzug abläuft? Wie lang dauert es bis ich aufgenommen werde?

    Dauer etwa 3 Wochen, normal mit Unterstützung von anderen Medikamenten.

    Aufnahme ist normal schnell möglich, je nachdem ein Bett frei ist.


    Kann ich gehen wenn "es brennt"?

    Ein kommen und gehen IS natürlich nicht, aber wenn du freiwillig kommst, kannst natürlich wieder gehen.


    Einfach absetzen geht so nicht!

    Du musst machen abdosieren.

    Es gibt hier einen Plan dazu ...

    Umstellen auf Methadon halte ich für Käse, wenn man eh runter will.


    Weiterführende nimmst denen aktuell und was genau? Tropfen oder Retard?


    Keine Hauruck Aktion, überlegt dann gehen :baby:

    nur weiß ich nicht, ob die auch wirklich geklappt hat

    Also durch nen einfachen Bluttest (PCR) würde man das recht schnell raus finden :P


    dass Du arbeitssüchtig bist

    war, nicht bist - das liegt alles schon über 15 Jahre zurück.


    auf Deiner Sicht - lohnt, zu leben?

    Ich hab wieder geheiratet, bin zufrieden mit meinem Leben und was ich noch nicht aufgeführt habe, ich bin seit einer ungewollten Überdosis gehbehindert.

    Letzteres hat mich viel Kraft und Umstellung gekostet, aber es hat mir auch gezeigt, das Leben ist zu schön um es weg zuwerfen.


    Willst Du wirklich an Krebs sterben, oder würdest Du dann nicht auch etwas machen, um eher zu sterben?

    Dafür habe ich eine Patientenverfügung und da steht genau wie ich mir das vorstelle!

    Aber Sucht ist nicht Krebs, dagegen kann man was machen und wenn ich Krebs im Endstadium habe, dann greift eben meine Patientenverfügung.


    UK Nachweise

    Saubere Nachweise vor einer Suchttherapie wird wohl kaum wer erwarten, dafür geht man ja in der Regel vor Therapieantritt zur Entgiftung.

    Das musste ich auch, obwohl ich bereits clean war, aber das hat sich auch schnell bei der Entgiftung gezeigt und daher war ich dort nur 4 Tage.


    Ich habe keine Bezüge. Wegen Corona kann man sowieso nichts machen.

    Also man kann alle Anträge telefonisch und online stellen, Hartz4 steht dem also nicht im Weg.


    Ich verstehe wenn man nicht recht weiß wo es lang gehen soll, wenn man gesundheitlich angeschlagen ist und eben Angst hat.

    Es gibt 2 Möglichkeiten, entweder man geht es aktiv an oder man lässt sich weiter treiben ...

    Und zu guter Letzt, man muss sich die passende Hilfe suchen, auch wenn Covid da ist - trotzdem gibt es Hilfe!

    Servus Nate,


    ich fang von hinten an - weglaufen würde dir vermutlich nichts bringen, aber ne kurze Pause würde vlt nicht schaden.


    Über deine Ma will ich gar nicht schreiben, ich an deiner Stelle würde auch am Rad drehen.

    Man kann ja kritisch sein, alles für sich prüfen, aber was du beschreibst, ist einfach in jeglicher Art und Weise zu viel.

    Ich fürchte aber, dein Wunsch - dass sie wieder "normal" wird - wird sich nicht einfach so erfüllen :(


    Aber der Punkt, wo es sogar deine Diagnosen in Frage stellt, ist natürlich komplett daneben.

    Lass dir da nix einreden, setz klare Grenzen und mehr kannst vermutlich grade eh nicht machen.


    Zu deinem Pa und Brüder kannst nicht mal übergangsweise?


    Hier zu schreiben hilft insoweit, dass man nicht alles in sich rein frisst, sich eben mitteilt.

    Keiner kann dir jetzt einen Pauschal-Tipp geben, mach dies oder das und deine Welt ist wieder gut, aber du wirst gelesen und vlt kommen auch mal paar Antworten dazu :)


    Ich wünsch dir einfach, dass du die paar Monate irgendwie durchhältst und dann deine Ausbildung beenden kannst!

    • hatte einen schönen Tag gestern
    • freut sich mit gane, hat auch schon oft in die Richtung überlegt
    • hofft das alle wieder in normaler Schriftgröße im Forum schreiben - sonst muss ich alle mit Lupe lesen :P
    • hat Schmerzen wegen gestriger Autofahrerei

    Nun, Hep C hatte ich schon vor 16 Jahren therapiert, obwohl damals die Erfolgsaussichten anhand der weniger guten Medikamente noch nicht so gut waren.

    Heute ist eine HCV sehr gut behandelbar, man muss es halt machen ...


    Krebs ist immer eine schlimme Erfahrung, aber ich verstehe den Zusammenhang nicht, den du anführst.

    Ich bin sterilisiert, also wäre mir da eh nur wichtig, dass der Krebs mal weg ist, egal ob ich dann noch zeugungsfähig wäre oder nicht!


    Überdosen hatte ich unzählige und bin zig mal auf Intensiv oder Tox aufgewacht, das gehört zum Junkie halt oft dazu.


    Daher kann ich dazu nur sagen, wer leben will, der muss sich darum bemühen.

    Wer clean sein will, der kann es schaffen, aber muss es halt auch wollen.


    Und wenn das Geld abgeschafft wird (ja das kann schon sein - aber halt nur Bargeld, alles andere ist für mich Verschwörungstheorie), dann tauschen wir halt wieder wie vor gar nicht allzu langer Zeit :P

    • trifft sich gleich mit Töchterchen am Reitstall, natürlich unter Hygienevorgaben
    • freut sich total, solange hab ich meine Kinder seit Jahren nicht mehr nicht gesehen
    • wünscht einen schönen Sonntag in die Runde

    Hätte ich mich zusammen gerissen, nicht auf Drama gemacht, wäre es jetzt nicht so schlimm.

    Du meinst, hättest besser weitergearbeitet und alles irgendwie unter dem Teppich gehalten?

    Ne Zeit hätt es vlt geklappt, aber mal ganz ehrlich, langfristig doch nie und nimmer!


    Klar ist es schlimm wenn der Job vlt unter einer Krankheit leidet oder gar verloren geht.

    Aber darum solltest dich kümmern wenn es überhaupt geht, krank kannst eh nicht arbeiten, also steht einzig und allein deine Gesundheit im Vordergrund!!!


    ob ich ggf in eine spezielle Klinik gehen sollte und dafür warten kann

    Das ergibt sich ja automatisch, weil die meist Wartezeiten haben und einiges davor geklärt werden muss.

    Ansonsten ja, genau so habe ich das gemeint ;)


    Atmen, einfach atmen