Beiträge von Franz

    Also du musst da nichts selbst zahlen!


    Bist du gesetzlich versichert oder privat?

    Was sagt ProFamilia? Normal übernimmt die Beratungsstelle alle Formalitäten ...


    Lass Mal Daten zu deinemVersicherungsstatus hier, dann brauche ich für da mehr Infos zu geben - wenn es nicht schon wer anders tut :wink:

    Servus rastloser,


    Du hast ein Problem sehr umfangreich und ausführlich beschrieben, ich denke eine gute Voraussetzung für therapeutische Maßnahmen.

    Alleine aus so einer Situation herauszukommen ist sehr schwer und klappt leider auch nur sehr selten.


    Daher solltest du dich umgehend an eine Beratungsstelle wenden, dort wird man mit dir zusammen Lösungen suchen.

    Ob dies eine stationäre Maßnahme ist, was den Vorteil hat das man vorerst aus der gewohnten Umgebung ist, wird sich dann zeigen.

    Dir sollte klar sein dass nur du an der Situation was verändern kannst!

    Natürlich ist es toll wenn ein Partner zu einem hält, an deiner Suchterkrankungen kann aber der Partner nur wenig ändern.

    Daher muss ein Süchtiger erst mal in Vorleistung gehen, wenn eine Therapie durchgelaufen ist, wird sich zeigen inwieweit man als Paar weitermachen kann und dazu eventuell auch noch Hilfe braucht.


    Der erste Schritt ist getan, du hast dich mit deinem Problem auseinandergesetzt!

    Jetzt ist es an dir, ob du wirklich umgehend die nächsten nötigen Schritte hinter dich bringst …

    Gut beschrieben und Glückwunsch für deinen Absprung …


    Ich hoffe das dein Leben noch mehr als ab und an annehmbar wird, langfristig wird ein nur annehmbar vielleicht nicht ausreichen.

    Vielleicht finden sich da die Gründe deiner Rückfälle?

    Oft dauert es bis man dem Leben eben die guten Seiten abgewinnen kann, meiner Meinung ein wichtiger Lernprozess.


    Wenn man bedenkt was für eine Kraft erforderlich ist, was es für einen Stress mit sich bringt, wenn man sich andauernd Suchstoffe besorgen muss, das ist schon der Wahnsinn.

    Wer diese Kräfte für ein Leben ohne Drogen einsetzen, hat gute Chancen …

    Servus Thrshld,


    In diesem Thema zeigt sich sehr gut, wie schwer so eine Diskussion ist, auch wenn man sich nicht persönlich kennt.

    Das dürfte auch zeigen, wie extrem das erst werden kann wenn es innerhalb der Familie ausgetragen werden soll.


    Alles was du schreibst kann ich gut nachvollziehen, auch die Wut verstehen, nur in einem Punkt denke ich anders!

    Selbsthilfegruppen mögen unangenehm für dich sein, vielleicht kannst du dir es auch einfach nicht vorstellen, dennoch ist das einer der besten Maßnahmen für Angehörige. Ich glaube nicht dass zwei private Kontakte ausreichen, in so einer Gruppe würdest du viel mehr Informationen und Zuspruch finden.

    Auf der anderen Seite könnte auch therapeutische Unterstützung sehr hilfreich sein, zudem würdest du einen Schritt unternehmen, welchen dein Sohn vehement ablehnt.


    Wie aber dein Sohn mit dir spricht, ist in keinster Weise akzeptabel, zeigt aber irgendwie wie hilflos dein Sohn ist.

    Daher wird es bei Gesprächen natürlich eher kontraproduktiv sein wenn man ein Wertesystem vermitteln möchte (was völlig legitim ist), das würde nie zu einem Konsens führen.

    Natürlich ist sein Lebenslauf aktuell nicht besonders toll, glaub mir, das weiß er sicher selbst und wenn ihm das vor Augen gehalten wird, kann es nur mit einem Rückzug oder Beleidigungen enden.


    Ich hoffe das Cannabis schnell legalisiert wird, weil ich der Überzeugung bin, dass einem Süchtigen weder mit Zwang noch mit Gefängnis geholfen wird.

    Für einen Cannabissüchtigen spielt es aber weniger eine Rolle, ob es momentan legal oder illegal ist …

    Meiner Meinung ist eine Legalisierung der einzig gangbare Weg, aber die erwirtschafteten Steuereinnahmen müssen natürlich dann auch in Prävention investiert werden!

    Was von verschiedensten Seiten oft angeführt wird, ein Recht auf Rausch, wurde bereits vom BGH abgewiesen und ist in meinen Augen völliger Blödsinn im Zusammenhang mit Cannabis Legalisierung.


    Du schreibst immer wieder von Schuld, wie muss man sich deine Schuldgefühle vorstellen?


    Ich glaube aktuell gebe es nur eine Lösung und zwar Gespräche mit einem Mediator.

    Leider wird dein Sohn damit nicht einverstanden sein.

    So unvorstellbar wie es aktuell sein mag, Hoffnung gibt es immer und deswegen sollte man einfach nicht aufgeben.

    Auch wenn Traurigkeit lähmend sein mag, auch wenn viele Tränen aus mir unverständlichen Gründen zurückhalten, manchmal muss man sich der Situation hingeben und sich gehen lassen.

    Servus Worried,


    die schwierigen Entzüge, gerade in Hinsicht Delirium, bei GHB/GBL sind bekannt.

    Hier ein Link der das Gut darstellt ==> GHBprotocol_duits.pdf


    Die von dir geschilderte Beschreibung, wie sein Rückfall vonstatten geht, trifft es sehr genau. Enttäuschung und Verzweiflung verstrickt dich bei so einem Rückfall, aber auch ich halte es für einen Vorteil, wenn er so eine Situation so genau beschreiben kann.


    Eine glückliche Beziehung, eine tolle Perspektive, sind sehr hilfreich, aber schützen leider nicht unendlich vor weiteren Rückfällen.

    Wie du ja selbst schreibst, hört eine Sucht nicht einfach auf …


    Wie strider schon schrieb, kann man es als positiv bewerten, wenn die Abstände zwischen den Rückfällen größer werden.

    Hier ist aber auch zu beachten, es wird oft beschrieben, dass jeder weitere Rückfall alles auch irgendwie schwieriger macht.


    Du hast in deinem ersten Beitrag nach Süchtigen gefragt, welche länger Clean sind und eventuell Langzeittherapie hinter sich haben.

    Langzeittherapie ist schwer einzugrenzen, vor 30 Jahren bedeutete das 18 Monate, heute ihr nur noch 3-6 Monate.

    Ich habe eine dreimonatige Therapie gemacht und war dann über elf Jahre Clean. In den ersten Jahren habe ich hin und wieder noch Cannabis konsumiert, gelegentlich auch Alkohol getrunken, wobei das eher nicht relevant war.

    Wie gesagt, wurde ich nach gut elf Jahren rückfällig!

    Zu dieser Zeit steckte ich in einer Scheidung und musste meine damalige Firma in die Insolvenz führen. Beides hatte aber nichts mit meiner früheren Suchterkrankungen zu tun.

    Der Rückfall ist nicht einfach so passiert, nein, den habe ich bewusst herbeigeführt, weil ich mit der damaligen Situation einfach nicht umgehen konnte.

    Zu dieser Zeit habe ich immer einige Tage konsumiert und wieder abgesetzt, aber alte Probleme tauchen recht schnell wieder auf.

    Auch jetzt hatte ich große Probleme mit dem dosieren, soll heißen, ich verpasste mir immer wieder zu viel.

    Nach einigen Wochen habe ich mich selbst in die Psychiatrie einweisen lassen, war dort einige Wochen und konnte für den Moment den Rückfall stoppen.

    In dieser Zeit wurde bei mir Hepatitis C festgestellt, welche ich schon aus der früheren Drogenzeit gehabt haben musste. Begleitend wurde auch eine Fibrose der Leber diagnostiziert und ich entschloss mich zu einer Interferon Therapie.

    Letzteres habe ich unterschätzt, die damaligen Medikamente haben in etwa die gleichen Nebenwirkungen, wie man es von einer Chemotherapie kennt.

    Nach einigen Wochen war das Virus nicht mehr nachweisbar, zu dieser Zeit war die Standardtherapiedauer zwölf Monate. Das habe ich entsprechend gemacht, alle Virentests - während der Therapie und auch zum Ende - waren immer negativ.

    Kaum hatte ich diese Therapie abgeschlossen, wurde ich erneut rückfällig. Bei diesem Rückfall lag ich etwa eineinhalb Tage bewusstlos in der Wohnung, landete anschließend im Krankenhaus und musste dort viele Wochen verweilen. Bei so einer Bewusstlosigkeit, wo man dauerhaft auf einem Körperteil liegt, kann sich ein sogenanntes Kompartmentsyndrom entwickeln. Bei mir bedeutete das, dass zum Teil Gefäß und Oberschenkel betroffen war, zusätzlich ein Nierenversagen eingetreten ist. Neben Dialyse, wurden in zig Operationen nach und nach mehr Muskelgewebe entnommen.

    Mit der ersten Reha, war ich gut ein halbes Jahr im Krankenhaus, seitdem gab es noch einige Nachfolgeoperationen und alle ein bis zwei Jahre erneut Rehamaßnahmen.


    War das nun Glück oder Glück im Unglück?

    Ich will damit sagen, es gibt immer Hoffnung, auch wenn es einschneidende Umstellungen im Leben mit sich zieht.

    Heute bin ich wieder verheiratet, meine mittlerweile erwachsenen Kinder haben immer zu mir gehalten und wenn auch gehbehindert, geht es mir heute wirklich gut.

    2007 habe ich ein Studium zum psychologischen Sucht Berater begonnen und abgeschlossen, versuche mit eigenen und erlernten Erfahrungen andere zu unterstützen.


    Eine Überzeugung habe ich jedoch aus dem ganzen gewonnen, hätte ich es rechtzeitig mit passenden therapeutischen Maßnahmen angegangen, wäre mir vermutlich viel erspart geblieben.

    Das erste was jeder lernen muss, ist Hilfe anzunehmen, aber das fällt vielen Menschen schwer.


    Wie du geschrieben hast, wartet man zu lange, kann es tödlich enden. Genau aus diesem Grund sollte dein Freund überlegen, ob er nicht seine therapeutischen Maßnahmen noch etwas intensiviert.


    Hoffnung aber gibt es immer :thumbsup:

    Servus Verve,


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass man Kokain von heute auf morgen aus dem Kopf bekommt.

    Körperlich ist es aber möglich das kaum Entzugserscheinungen auftreten, darin besteht die Besonderheit solcher Drogen wie Kokain und Ähnliches.

    Ein Ersatzstoff ist bei diesem Suchtstoff meist nicht gegeben.


    Das fatale bei einer Kokainsucht ist eben die psychische Abhängigkeit, daher ist es oftmals schwieriger, als wenn sich Entzugserscheinungen auch körperlich bemerkbar machen.

    Ich für meinen Teil halte es diese Art von Drogen für absolut gefährlich und würde mich mit solch einer Aussage „ich höre auf und alles ist gut“ nicht zufrieden geben.


    Zudem halte ich auch den von dir genannten Cannabis und Alkoholkonsum nicht für unwichtig. Für einen Süchtigen ist schnell der Weg zu einer Sucht Verlagerung gegangen.

    Was bedeutet erträglich?


    Wenn ein Süchtiger clean ist, ist der erste Schritt getan, Clean ist man wenn der Suchtstoff entzogen ist.

    Um dauerhaft clean zu sein, ist aber eine ausgiebige Entwöhnung erforderlich, ob die jemand alleine durchstehen kann ist natürlich möglich, aber meist nicht unbedingt erfolgreich.

    Eine Suchgeschichte endet also nicht mit Entzug und Entwöhnung, mir hat ein früherer Suchberater zehn Jahre auferlegt, dann dürfe ich mich als clean bezeichnen. Ich würde sagen, man sollte mindestens solange sauber sein, wie man zuvor konsumiert hat.


    Es geht hier um zwei verschiedene Dinge, zum einen wie du mit dieser Tatsache umgehen kannst, zum anderen inwieweit ein Mann seine Probleme in den Griff bekommt.

    Sinnigerweise wäre es, wenn er dir durch eine therapeutische Maßnahme zeigt, wie ernst es in ist und er alles dafür unternimmt um sein Suchproblem zu lösen.

    Wenn er aber dazu nicht bereit ist, wüsste ich nicht wie du diese Sache verarbeiten könntest. Oder erwartet ihr von dir gleiches, von heut auf morgen?


    Wie HelgaHornbrille schreibt, rate ich auch zu einer Beratung für dich als Angehörige. Ob eine therapeutische Unterstützung notwendig ist, wird sich dann zeigen.

    Eine Paartherapie halte ich im Moment für weniger gut, ich denke diese Therapieform wird erst etwas bringen, wenn dein Mann sein Suchproblem zumindest weitgehend angegangen ist.


    Es ist toll wenn Paare in solchen Situationen zusammenhalten, aber wichtig ist dabei, dass du dich selbst schützt. Alles was mit der Sucht zusammenhängt, kannst du letztenendes nicht beeinflussen, es ist nicht dein Problem!

    Ein weiterer Punkt ist, dass du für dich herausfinden musst, unter welchen Voraussetzungen eure Ehe weiterbestehen kann. Es kann ja nicht angehen, dass du die nächsten Jahre immer wieder mit Rückfällen deines Mannes konfrontiert wirst. Daher ist es wichtig, deine Grenzen zu finden und klar zum Ausdruck zu bringen - nur so kann ein Süchtiger auch erkennen, dass nun endgültig ein Endes der Sucht angesagt ist.

    Servus Snowflake,


    vielleicht erzählst du mal genau, was sich für Probleme mit einer Sucht ergeben.

    Definition Sucht erfordert bestimmte Merkmale, welche erfüllt sein müssen.

    Je genauer du also dein Problem schildern kannst, umso besser kann man dir auch antworten.


    LG Franz

    Da ich im Nachhinein einsehen muss, dass ich die Umfrage mit etwas unbedachten Fragen bestückt habe, würde ich mich freuen wenn hier auch schriftlich zum Thema eingegangen würde.


    Deswegen habe ich ja auch das Thema nicht geschlossen ;)


    Speziell geht es z.B. darum, aktuell ist 57% das Likesystem egal ...

    Dieses Egal werte ich, macht damit was ihr wollt - egal ob es künftig Dislike geben könnte, ob es abgestellt oder gar im ganzen Forum verwendbar sein könnte?

    Servus,


    dass solche Nachfragen weh tun, kann ich gut verstehen, aber mit der Zeit wirst du das auch lernen.

    Bevor sich dieses Gefühl der Niedergeschlagenheit verfestigt, solltest du unbedingt etwas dagegen unternehmen. Wie gesagt, könnte dabei eine Angehörigengruppe oder therapeutische Maßnahmen unterstützen. Nähere Infos wirst du bei einer ortsansässigen Suchthilfe erfahren. Solltest du dabei Hilfe brauchen, kannst du dich gerne an mich via Konversation melden.


    Ja, er ist von der Schule geflogen, macht aktuell keine Ausbildung, aber hier muss man klar sagen, das wird sich vielleicht zu schnell nicht ändern. Die Hoffnung sollst du auch gar nicht aufgeben, nur eben aktuell vielleicht nichts oder weniger erwarten.

    Bei uns ist es Gott sei Dank möglich, auch später noch eine Ausbildung zu beginnen. Ich habe auch mit 28 Jahren eine weitere Ausbildung begonnen.


    Im Moment wird die Familie nicht gegen seine konsumierenden Freunde ankommen. Eine gewisse Wut ist nachvollziehbar und erlaubt, um aber nicht selbst noch mehr Probleme zu bekommen, dürfte eine Akzeptanz der überaus doofen Situation nötig sein.


    Das wichtigste ist, dass du und dein Mann euch einig seid, sei froh das Team so ist, in vielen Familien ist gerade dies das Problem.


    Die Aussage des Therapeuten, kiffen wäre gleichzusetzen mit einer Demenz, teile ich so nicht. Solange sich aus dem Konsum nicht eine psychische Krankheit entwickelt, kann man in der Regel davon ausgehen, dass sich nach Konsumsstopp alles wieder weitgehend egalisiert.

    Gab es denn schon einmal eine Diagnose hinsichtlich Depressionen oder ähnlichen psychischen Erkrankungen bei deinem Sohn? Gerade wenn Selbstverletzung mit im Spiel ist, könnten auch andere psychische Erkrankungen eine Rolle spielen.

    Letztlich dürfte es auch einen Grund für den Cannabiskonsum geben, weil hier vermutlich eine Sucht Erkrankung vorliegt und das in der Regel auch einen Auslöser hat.

    Medikamente lehnen viele Suchtkranke ab, was zum Teil auch verständlich ist, weil man auch viel Negatives darüber hört. Erst wenn das sich auf eine therapeutische Maßnahme einlassen würde, könnte auch hier ein Umdenken von statten gehen.


    Wie genau du Verständnis für seine Sucht erzeugen könntest, kann man nicht so einfach sagen. Generell wird es aber sicher nicht schaden, wenn man sich mit dem Thema Cannabis und Suchterkrankungen etwas mehr auseinandersetzt.

    So schwer es auch sein mag, wird es im Moment wenig bringen, wenn man ihn immer wieder in Diskussionen verwickelt. Leider bleibt nur eine Möglichkeit, immer wieder zu zeigen, dass man zur Hilfe bereit ist, wenn er eben auch seinen Teil dazu beiträgt. Wichtig ist das man versucht den Kontakt zu halten, dabei aber Konsequenz zu zeigen, aber seinen Konsum im Moment zu akzeptieren.

    Solche Gespräche sind wirklich extrem schwer zu führen, aber es wird wenig bringen, wenn man im vorhält, dass er nicht mal imstande ist eine Ausbildung oder ein Studium zu beginnen. Man muss vielleicht verstehen, für ihn ist das sehr wohl ein Hexenwerk, welcher vermutlich sehr genau weiß, dass er unter diesen Umständen kaum einen Neubeginn schaffen würde. Das tut ihm sicherlich weh, leider ist seine Reaktion Cannabiskonsum, aber das kann nur er selbst (vermutlich mit therapeutischer Unterstützung) ändern und das wird es sich aktuell nicht zutrauen oder eben gar nicht wollen. Der von dir angesprochene kritische Blick in den Spiegel, lässt in vermutlich nur noch mehr verzweifeln.

    Ich bin mir aber relativ sicher, es ist keine Absicht von ihm, er sieht einfach keinen anderen Ausweg. Wenn man als Eltern wenigstens so viel akzeptieren kann, mein Sohn will uns nicht schaden, sondern leidet an einer Sucht Erkrankung, dann ist schon viel gewonnen.

    Kleiner Nachtrag zum ersten Beitrag:


    Im ersten Beitrag wurde ein Satz durchgestrichen, weil das eben nachträglich doch anders angezeigt werden soll.

    Die zuvor geplante Anzeigeversion war einfach zu hässlich und hat zu viel Platz eingenommen :mad:


    Daher wird eine aktuelle Umfrage in der linken Seitenleiste direkt angezeigt, sind mehrere Umfragen gleichzeitig aktiv, findet in der Box ein automatischer Wechsel statt.

    Wurde an einer beworbenen Umfrage teilgenommen, verschwindet die Anzeige in der linken Seitenleiste automatisch.


    Ergänzt haben wir das ganze mit einem Hinweis im oberen Bereich des Forums, dieser kann auch manuell ausgeblendet werden.


    Liebe Forenmitglieder und Mitleser,


    das integrierte Like-System wurde vor einigen Monaten in einigen Bereichen freigeschaltet.

    Dieses System bietet aber wesentlich mehr an Funktionen, welche aktuell genutzt werden können.


    Es bietet zum Beispiel auch die Möglichkeit von negativen Likes.

    Des weiteren könnte man die Bereiche wesentlich weiter ausweiten.


    In einem früheren Forensystem gab es diese Funktionen schon einmal, damals wurde das ganze aber vom Team nicht für gut befunden.

    Die damalige Begründung war folgendermaßen, zum einen wurde befürchtet dass weniger geantwortet wird (also eventuell nur noch ein Like vergeben wird) und zum anderen hatte man große Bedenken hinsichtlich negativer Likes.

    Da aber heute diese Möglichkeiten im Internet weit verbreitet sind, sich vermutlich die meisten damit abgefunden haben, möchten wir eben dazu eure Meinung abfragen.


    Um möglichst viele Forenmitglieder an dieser Umfrage teilnehmen zu lassen, werden wir diese bis zum 30. November laufen lassen.

    Die Umfrage umfasst mehrere Fragen, dabei ist eine Mehrfachauswahl möglich, wer welche Auswahl trifft wird nicht angezeigt und ein aktuelles Ergebnis ist erst nach Stimmabgabe sichtbar.

    Danach wird das Ergebnis intern nach besprochen und möglichst bald umgesetzt.



    Sollten Fragen, Fehler oder Probleme auftauchen, dann bitte ein separates Thema (mit passendem Präfix) im Bereich Kritik, Anregungen & Fragen zum Forum, natürlich auch im neuen Bereich Kritik, Anregungen & Fragen privat/versteckt! oder eine Mail über Kontaktformular.

    LG Franz

    Liebe Forenmitglieder und Mitleser,


    um die Meinung unserer Forenmitglieder in das ganze Geschehen einfließen zu lassen, werden wir in der näheren Zukunft immer wieder Umfragen starten.

    Diese Umfragen werden im oberen Bereich des Forums angezeigt, wenn mehrere gleichzeitig aktuell sind, wird auch das berücksichtigt. <== Info siehe 2. Beitrag!!

    Um das ganze Vorhaben übersichtlicher zu gestalten, wurde extra ein neuer Forenbereich erstellt.

    Zusätzlich haben wir einige Unterforen in Hinsicht Forentitel verändert.


    Wir bitten euch als Mitglieder sich bei diesem Vorhaben anzuschließen, nur so können wir eure Wünsche und Vorstellungen im SuS berücksichtigen.

    Es wird dafür auch eine Extraseite erstellt, auf der alle aktuellen Umfragen angezeigt werden.

    In den letzten Jahren haben so gut wie alle Foren einen gewissen Rückgang an Beteiligung zu verzeichnen.

    Zum einen hat das vermutlich mit den sozialen Medien zu tun, zum anderen mit der Geschwindigkeit von Antworten und Informationen, welche natürlich in einem Forum meist zeitverzögert von statten geht.


    Ganz einfach wollen wir uns es natürlich nicht machen, deswegen versuchen wir mit diesen künftigen Umfragen auch eigene Fehler herauszufinden.

    Wenn man bedenkt, dass vor einigen Jahren noch oft mehr als 100 Mitglieder täglich im Forum zwischen 100 und 200 Beiträge geschrieben haben versuchen wir eben dem Ganzen entgegenzuwirken.

    Erste Umfragen werden dementsprechend also um das Geschehen im Forum, Veränderungen, Neuerungen und auch Finanzierung handeln.

    Unser Forum wurde 2005 eröffnet und hat schon die ein oder andere schwierige Zeit überstanden.

    Der Großteil von ähnlichen Foren und Seiten, die in etwa zeitgleich gestartet sind, wurden überwiegend bereits wieder geschlossen.

    Nach nun über 13 Jahren möchten wir auch die nächsten fünf oder zehn Jahre sichern!


    Daher noch mal die große Bitte an euch, unterstützt uns mit der Mitwirkung an unseren Umfragen - schon jetzt bedanken wir uns für eure Mithilfe!



    Sollten Fragen, Fehler oder Probleme auftauchen, dann bitte ein separates Thema (mit passendem Präfix) im Bereich Kritik, Anregungen & Fragen zum Forum, natürlich auch im neuen Bereich Kritik, Anregungen & Fragen privat/versteckt! oder eine Mail über Kontaktformular.

    LG Franz

    Ich kann natürlich nur sagen was ich tun würde, nämlich empfehlen, dass die deinen Sohn fragen müssten ;)

    Bei ganz engen Verwandten ist das natürlich anders, also Oma/Opa z.B..

    Vermutlich gibt es da nur eine, sicher nicht optimale, Lösung - ihr als Eltern müsst euch aus solchen Gesprächen gegenseitig heraus helfen, wenn die bohrenden Fragen zu anstrengend werden.


    Natürlich verstehe ich was du meinst, aber insgeheim geht es eher darum, dass du dir eben große Sorgen und vlt Vorwürfe machst!

    Gerade letzteres ist falsch, wenn auch kaum abwendbar, aber wie du ja schreibst - dein Sohn trifft die Entscheidungen.

    Als Vater 2er Kinder weiß ich, es gibt nichts schlimmeres als zusehen zu müssen, mussten meine Eltern auch.

    Vermutlich ist er (noch) nicht so weit, dass er ein Einsehen hat und schon gar nicht Hilfe zuzulassen.

    Das ist ähnlich mit Strafen vom Gericht, die werden in ju7ngen Jahren oft missverstanden und vielleicht grade noch soweit hingenommen, dass man nicht in den Knast muss.


    Wie steht dein Mann zu der Sache?

    Ich frage, weil sich Eltern oft nicht (ganz) einig sind oder sich gar gegenseitig wegen solcher Probleme angehen.

    Wie war deiner Meinung die Gesprächsführung mit deinem Sohn?


    Manchmal hilft es, wenn man sich die andere Seite ansieht - versetz dich mal in seine Lage.

    Die bösen Eltern zahlen nicht mehr, wollen immer nur labern und mir den einzigen Halt "Kiffen" wegnehmen!

    Mit 23 weiß er genau, irgendwas passt nicht, aber was gibt es einfacheres, wenn man das ganze Übel auf andere schieben kann?


    Natürlich ist hier schon auch ausschlaggebend, wenn wer mit 14 exzessiv Cannabis über 9 Jahre konsumiert, dann bringt das einiges mehr an Problemen mit sich, als rechtliche Dinge.

    Vermutlich ist er auch in Kreisen (und ich komme nun nicht mit der uralten Leier mit den falschen Kreisen), die ebenfalls konsumieren, sonst wäre er kaum zu seinem Spezel gezogen.

    Das heißt, er erlebt gar nichts anderes ...


    Kurz und gut, du machst alles richtig - für's Nixtun ist alles gestrichen!

    Das er nicht verhungert, kann er ja immer kommen ...

    Wenn alles einigermaßen gut geht, dann wird ein gewisser Abstand vielleicht helfen, aber dazu kann auch der erneute Besuch der Drogenfahndung einhergehen.

    Früher hat man bei der Suchtberatung immer gesagt, ein Süchtiger muss erstmal richtig auf die Nase fallen!

    Leider ist da viel wahres dran, wenn das auch ziemlich ausarten kann - grade wenn es um noch härtere Drogen geht, wobei auch Cannabis gravierende Auswirkungen mit sich bringen kann.


    man muss sich um sich selbst kümmern und um die Beziehung. Hobbies, Lebensfreude

    Das ist leider für den Moment der einzig gangbare Weg.


    Man sollte zwar immer wieder mal ansetzen und auf eine offene Tür hinweisen, wenn denn Hilfe erwünscht ist und wirklich Änderung gewollt wird.


    Aber es ist keine Niederlage, nicht deine Niederlage und da könnte eine Elterngruppe oder eigene therapeutische Maßnahme ungemein unterstützen!!


    Zu guter Letzt, ich hab es ähnlich erlebt und erst als ich es (in etwas im Alter deines Sohnes) kapiert habe - ich bringe mich gerade um - konnte ich das Problem (bei mir Heroin) angehen.

    Alle Anstrengungen meiner Familie hat nichts gebracht, zu meinem Glück war die aber danach immer für mich da.

    Zudem habe ich ähnliches als Vater auch erlebt, dieses kaum aushaltbare Zusehen müssen.


    Gibt es Geschwister oder enge vertraute für deinen Sohn, die auf ihn zugegen können?

    Da bisher gut mit dem Like-System umgegangen wurde, haben wir folgende Bereiche ebenfalls zugelassen:

    • Externe Anfragen
    • Tipps für's Wohlbefinden
    • Hausmittel
    • Kochen, Backen und Genießen
    • Bücher
    • Audio
    • Filme
    • Geschichten / Gedichte

    Servus Thrshld,


    als erstes fällt mir das Ende deines Beitrags auf - wenn andere fragen!

    Ist das ein größeres Problem?

    Wenn ja, wer fragt da so genau und bekommt auch so viel Info von dir?


    Noch ein paar andere Fragen, wie kann man sich die Intervention der Familie und auch anderen Stellen vorstellen?

    Wann hat dein Sohn mit dem Kiffen begonnen?

    Hat er den Kontaktabbruch begründet?

    Wer steht dir bei dem schweren Thema bei?

    Liebe Forenmitglieder und Mitleser,


    dem einen oder anderen mag es aufgefallen sein, es gibt ein neues Icon oben rechts ...

    Es ist eine Art Ampel, die den Füllstand des Postfachs anzeigt.



    In der Regel wird sich der grüne Punkt kaum ändern, nur wer wirklich viele Konversationen im Postfach hat, wird da mal vielleicht ein gelbes oder gar rotes Lämpchen sehen.

    Gelb wird es wenn das Postfach bald voll sein könnte, also bei etwa 90%.

    Rot wird die Anzeige, wenn das Postfach voll ist und nur nach löschen von alten Konversationen wieder was gesendet/empfangen werden kann!

    Da wir aktuell 200 Konversationen im Postfach zulassen, wird sich demnach eher selten die Farbe ändern ;)

    Wenn aber ein Postfach voll ist, kann man auch keine Nachrichten empfangen und deswegen nun auch ein optischer Hinweis!


    Zudem kann man ja heute nicht sagen ob wir immer die 200 Konversationen erlauben können - je nachdem was Speicherplatz für das Forum vorhanden ist.


    Sollten Fragen, Fehler oder Probleme auftauchen, dann bitte ein separates Thema (mit passendem Präfix) im Bereich Kritik, Anregungen & Fragen zum Forum, natürlich auch im neuen Bereich Kritik, Anregungen & Fragen privat/versteckt! oder eine Mail über Kontaktformular.

    LG Franz