Beiträge von Franz

    Servus soistleben,


    ich glaub kaum das hier nur wer schreibt, um Mitleid zu erregen, also musst du dich sicher nicht für deinen Text entschuldigen ;)


    Hat jemand auch diverse Schicksalsschläge am laufenden Band erlebt und hat eine Möglichkeit gefunden mit sich selbst ins reine zu kommen?

    Da wird es sicher sehr viele Mitglieder geben, eine pauschale Aktion wird es aber vermutlich nicht geben.


    Dass diese ständigen Kämpfe gegen sich und andere endlich erträglich werden?

    Der erste Punkt, sich eingestehen das was nicht stimmt, den hast du schon erledigt.

    Nun kommen die, sich einzugestehen, dass man vielleicht Hilfe annehmen sollte - was ein sehr großer Schritt ist.


    Weiß jemand wie ich den Speed Konsum mit etwas anderem kompensieren kann?

    Mit Sport, Hobbys, Ablenkung - aber all das kann zwar helfen, aber letztlich wird es nicht ausbleiben können, sich den Ursachen zu stellen.


    Wie ich am leichtesten strikt damit aufhören kann?

    Leicht wird da leider gar nichts, aber um die Frage zu beantworten - ich denke der beste Weg ist eine therapeutische Aufarbeitung!


    Welchen Weg ich einschlagen kann ohne mir gleich ärztliche oder Psychologische Hilfe zu suchen?

    Meiner Meinung geht das kaum!

    Ein Arzt ist notwendig um deine gefühlten Herzprobleme zu durchleuchten - also sollte mal ein kompletter Check durchgeführt werden.

    Psychologische/therapeutische Hilfe ist notwendig um eine dauerhafte Entwöhnung zu erreichen. Mit einem Entzug allein ist es ja nicht getan.

    Hier würde sich aber auch erstmal eine Suchtberatung und/oder SHG anbieten.


    Weiß jemand wie ich endlich aus diesem Teufelskreis raus komme?

    Mit viel Kraft und Mut, :s: sowie deinem Angstpunkt Hilfe anzunehmen.

    Generell muss auch mal durchleuchtet werden, kann dein Freundeskreis nach wie vor zum Nachteil werden.


    Ob es nun Freunde, Familie oder eben Experten sind, man sollte erkennen, ganz alleine kann man so extreme Situationen kaum meistern.

    Hilfe annehmen/zulassen ist nicht einfach, man muss ja zwangsweise offen zugeben, dass man Probleme hat.

    Aber z.B. bei Todesfällen ist man ja meist nicht allein, Trauer dürfte ja mehrere Menschen betreffen und gemeinsam kann man viel mehr erreichen.


    Was machst du denn sonst so?

    Job?

    Wie lebst/wohnst du?

    Was ist mit Familie/Freunde?

    Immer toll wenn man von Mitgliedern lesen kann, die auch mal ne Zeit nicht hier waren :)


    Schön wenn du aus dem Loch raus gekommen bist, Therapie kann da sicher gut helfen, aber letztlich ist man selbst dafür verantwortlich und diese Hammerleistung darf man sich dann schon auch mal zugestehen.


    Schon mal an ein Ehrenamt gedacht, so kommst unter Leute und kannst mit deinen schlimmen Erfahrungen vielleicht sogar noch anderen helfen?

    Ansonsten gilt natürlich weiter:

    Falls dir schreiben hilft, tob dich z.B. hier im Forum aus.

    Servus,


    habe es in den Bereich "Medikamente" verschoben, aber so wirst du da eher nicht weiter kommen ...

    Da sind sich Tabletten zu ähnlich und es ist keine Kennung noch sonst was erkennbar.


    Mach mal bitte ein Bild auf weißem Papier und gib folgende Dinge genau an:

    • Länge in mm
    • Breite in mm
    • Höhe in mm
    • Farbe anhand der angehängten Datei

    Du könntest natürlich auch deinen Mann fragen ;)

    Dateien

    • farbe001.jpg

      (20,94 kB, 2 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Servus Martin,


    den Link habe ich entnommen, zum einen wegen Urheberrecht, zum anderen weil der Link nur mit Anmeldung verwendbar war ...
    Wir achten auf Urheberrechte und unterbinden Verstöße, was andere Foren machen ist deren Problem, wir wollen das jedenfalls nicht!

    Wenn ungefragt unsere Themen irgendwo veröffentlicht würden, wäre das dem Themenersteller sicher auch nicht recht.


    Wenn du Probleme hast, dann schildere bitte mit eigenen Worten.

    Liebe Forenmitglieder und Mitleser,


    uns wurde heute bekannt, dass die Funktion Konversation wiedermal missbraucht wurde.

    Da es nicht das erste Mal ist, ob nun wer mit Werbung bombardiert oder belästigt wird - wir schieben da nun technische Sperren dazwischen!


    Ab sofort muss man mehrere Bedingungen erfüllen, um das Konversationssystem nutzen zu können:

    • man muss 2 Tage angemeldet sein
    • der Account muss aktiviert sein
    • es müssen min. 3 Beiträge geschrieben werden

    Wenn dies erfüllt ist, werden automatisch die Rechte erteilt - das kann aber auch mal bis zu 60 Minuten dauern.

    Sollten diese Voraussetzungen noch nicht ausreichen, wird das Team entsprechende Anpassungen vornehmen (und hier bekannt machen).


    Uns ist klar, es kann natürlich auch Mitglieder betreffen, welche schon lange angemeldet sind - wenn sich wer unfair behandelt fühlt, einfach eine Mail mit dem Sachverhalt schicken.

    Wir prüfen das und können gegebenenfalls Rechte auch manuell erteilen.



    Sollten Fragen, Fehler oder Probleme auftauchen, dann bitte ein separates Thema (mit passendem Präfix) im Bereich Kritik, Anregungen & Fragen zum Forum, natürlich auch im neuen Bereich Kritik, Anregungen & Fragen privat/versteckt! oder eine Mail über Kontaktformular.

    LG Franz

    • wünscht disso
    • wünscht Fenella eine grübelfreie Nacht
    • wünscht allen schon jetzt ein gutes Wochenende
    • freut sich auf die eingetretene Abkühlung
    • hofft auf Abkühlung bei manchen Menschen :wall:

    Wie würdest du das ausschleichen wenn du morgens 360mg und abends 360mg nehmen würdest?

    Ganz ehrlich, behalte aktuell deine gewohnte Dosis und warte deinen Montagstermin ab.

    Eine Dosisveränderung sollte erst nach einer ärztlichen Untersuchung und dementsprechender Empfehlung verändert werden.

    Eine Absetzempfehlung aus dem Internet ist in deinem Fall eher kontraproduktiv - was machst, wenn dir am Montag ganz andere Vorschläge unterbreitet werden?

    Die ganze Prozedur ist eine Vertrauenssache, daher solltest du alles mal ohne großen eigene Vorstellungen auf dich zukommen lassen - danach ist immer noch Zeit einen eventuellen Plan zu zerpflücken ;)

    Du solltest die kommenden Tage versuchen zu entspannen, vielleicht das ganze Thema Entzug mal beiseite schieben und dich mit angenehmen Aktionen/Dingen ablenken.


    Vermutlich könnte auch eine therapeutische Begleitung empfohlen werden, hast du dich mit dem Thema mal auseinandergesetzt?


    Macht es Sinn die Einnahme auf 4 mal zu verteilen? Dass man also nicht nach 12 Stunden so „unten ist“ sondern lieber 4 mal jeweils 1/4 der tagesdosis zu nehmen?

    Macht es nicht, weil es so zu viel extremeren Schwankungen kommen kann.

    Nur bei Ersteinnahme ist der verzögerte Wirkungseintritt von 30 bis 70 Minuten zu beachten ...

    Wenn du wirklich genau alle 12 Stunden einnimmst und du hast nach 8 oder 9 Stunden Probleme, dann ist schlicht die Dosis zu niedrig.

    Bisher hat die 2-malige Einnahme doch keine Probleme gemacht - abgesehen von Reduktion - oder?
    Wenn es schon immer so gewesen wäre, dann hätte man vielleicht auf 3-malige Einnahme umstellen können.

    Bei Dihydrocodein wird ja bei Retard eine Wirkdauer von 8 bis 12 Stunden angegeben - wie bei vielen Retardpräparaten.

    In der Schmerztherapie ist aufgeführt, dass nur sehr selten 3-malige Gabe von Retard nötig ist ...


    Ich wünsche dir gute Tage, ein schönes Wochenende und einen erfolgreichen Einstieg am Montag!


    LG Franz

    Liebe Forenmitglieder und Mitleser,


    heute haben wir einiges an Themen verschoben, meist für eine neue Zuordnung, weil sich ja über die Jahre immer wieder mal was an der Struktur im SuS geändert hat.

    Wesentlich betraf es Themen aus den Suchtbereichen ...

    • Verschieben aus Stoffgebundene Süchte nach Medikamente
    • Verschieben aus allen Suchtforen nach Angehörigen-Suchtboard
    • In der Regel sind alle verschobenen Themen gekennzeichnet, also kann man die Themen im alten sowie neuen Fachbereich finden

    Oft lassen sich aber Themen nicht klar zuordnen, es betrifft Mehrfachabhängigkeiten oder ähnliche Themen.


    Da wir nicht 30'000 Beiträge komplett lesen können, kann auch mal was falsch verschoben worden sein.

    Wenn es also ein Mitglied betroffen hat, welches nicht mit einer Verschiebung einverstanden ist, dann kann man einfach mit uns/mir Kontakt aufnehmen.


    Sollten Fragen, Fehler oder Probleme auftauchen, dann bitte ein separates Thema (mit passendem Präfix) im Bereich Kritik, Anregungen & Fragen zum Forum, natürlich auch im neuen Bereich Kritik, Anregungen & Fragen privat/versteckt! oder eine Mail über Kontaktformular.

    LG Franz

    Natürlich kann man verstehen dass du schnell von dem Zeug wegkommen willst - aber zu schnell ist oft mit Rückfällen verbunden.

    Aber das wird man dir auch am Montag sagen, so hoffe ich.


    Schön wenn dein Schmerz soweit weg ist und es ein Leben ohne Medikamente erlaubt (sagt der chronische Schmerzpatient).


    Alles Gute mal bis Montag und dann kommt hoffentlich wieder ne Rückmeldung - was ja vielen anderen auch helfen könnte.

    Servus Carnia,


    wenn ich mich richtig entsinne, ist eine Tageshöchstdosis von 240 mg vom Hersteller angesetzt - warum bist du so extrem hoch?

    Also ärztlich war das vermutlich so nicht angeordnet, oder?


    Allein schon wegen deiner Vorerkrankungen brauchst du doch einen Arzt, oder nicht?

    Welche OP's waren das denn?

    Bekommst du das Codidol noch verschrieben?

    Wie lange geht das eigentlich schon mit dem Medikament und hattest schon davor mal Suchtprobleme?


    Natürlich gäbe es einige Medikamente die einen Entzug unterstützen würden, aber dazu braucht es auch einen Doc - am besten auch einen der sich damit auskennt (also z.B. Schmerzthera oder Substidoc).

    Ich persönlich würde jetzt nicht mit zig anderen Präparaten experimentieren, du konntest ja schon mal erfolgreich abdosieren.

    Lyrica wurde bei mir auch immer mal angedacht, aber ich weiß nicht ob man Medikamente nehmen sollte, welche primär ganz andere Anwendungsgebiete haben ;)

    Zudem gehören die auch alle ausgeschlichen, daher wäre es ja egal was man langsam absetzt ...

    Laut Franz wäre das ja kein Entzug was mich echt demotiviert hat.

    Das ist wohl etwas falsch angekommen ...


    Ich meine, das Absetzen eines Suchtstoffes ist nur ein kleiner Teil, meiner Meinung ist der wesentlich größere und schwierigere dauerhaft ohne Stoff klar zu kommen!

    Deswegen bin ich überzeugt, du brauchst externe Hilfe für die Entwöhnung.


    Leider gehst du auch gar nicht drauf ein, ob du therapeutische und ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen willst.

    Ich bin sicher es würde dich enorm unterstützen!


    Was Subutext angeht, so hoffe ich doch, du hast im Lexikon (über die Links) gelesen!


    Bei der Substitutionstherapie opioidabhängiger (meist heroinabhängiger) Patienten mit Buprenorphin ist zu beachten, dass es bei der Umstellung auf Buprenorphin – vor allem wenn noch signifikante Mengen anderer

    Opioide im Körper sind und Buprenorphin in zu geringer Dosis gegeben wird – aufgrund seines partiell antagonistischen Charakters eine verstärkte Entzugssymptomatik ausgelöst werden kann.

    So eine Umstellung gehört von einem Profi genau bestimmt, Eigenversuche sind da eher kontraproduktiv.


    Daher erneut der dringende Rat, geh zur nächsten Suchtberatung und lass dir dort helfen.

    In deinem Fall sollte schnelle und unkomplizierte Hilfe möglich sein.


    Denke einfach mal paar Schritte weiter - du kommst eventuell runter von dem Zeug, aber bis du psychisch auf dem Damm bist, vergehen noch Wochen oder eher Monate.

    Ich hab selbst 2 Kinder, die kann man ja nicht einfach für Monate aufs Abstellgleis stellen, du beschreibst ja das deine Tochter dich braucht/will/fordert.


    Hast du schon mal therapeutische Hilfe in Anspruch genommen, warst du mal bei der Suchtberatung?

    Was ist mit klinischem Entzug?

    Servus,


    mit einer kleinen Flasche wirst du vermutlich nicht reichen!

    Ich meine, man sollte bei seinem Suchtstoff verbleiben und nicht immer irgendwelche Experimente unternehmen.


    Hier nochmal eine gute Erklärung ==> Die Einnahme von Tramadol stoppen – wikiHow


    Wenn du zuletzt mit 3 Hüben über den Tag gekommen bist, dann solltest einen genauen Plan erstellen - wie schon strider vorgeschlagen hat.


    Gibt es denn keinen Hausarzt der dich begleiten kann?

    Die kleine hat eine Erkältung bekommen und deshalb gestern und heute nicht gehen können.

    Ohne irgendwas unterstellen zu wollen, aber wenn man deine Posts die Tage davor berücksichtigt, war wirklich dein Kind krank oder du?

    Wenn man zu helfen versucht, ist natürlich absolute Ehrlichkeit notwendig!

    Also nicht böse sein, aber ich spreche an, was ich denke ...


    Es sind jetzt 8 Tage das ich keine Tropfen genommen habe

    Das ist sicher eine tolle Leistung, mein ABER ist hier, du nimmst Ersatzstoffe und daher sehe ich keine zielführende Lösung.

    Nochmal klar die Frage, warum holst du keinen Profi mit ins Boot und lässt dir helfen?

    Ehrlich gesagt habe ich das vor 30 Jahren genauso gemacht, aber damals gab es nicht die heutigen Hilfsmöglichkeiten (warmer Entzug war damals zumindest in Bayern ein Fremdwort) - ob nun geregelte Abdosierung oder therapeutische Unterstützung.


    Zuletzt hast du täglich 3 Hubentropfen Tramal genommen = ca. 90 mg Tramal.

    Kleine Berichtigung, 3 Hübe (was jeweils etwa 5 Tropfen entspricht) haben pro Hub einen Wert von 12,5 mg, also entsprechen 3 Hübe 37,5 mg.


    Ist diese Subutex auch eine Art Opiat?

    Eine kleine Erklärung findest du, wenn du die automatischen Links mal anklickst. Die führen dich in unser Lexikon!


    Was soll ich mit diesen 5 mg machen wie soll ich das zerkleinern ?

    Ganz ehrlich, das geht langsam zu weit!!

    Wir schauen schon ne Zeit zu und haben ruhig gehalten, weil ich es bisher als hilfreich erachtet habe.

    Das aber geht nun in Richtung Methodendiskussion und ist nach unseren Regeln nicht erlaubt.

    Davon abgesehen, man kann sicher mal über ein Absetzschema schreiben, aber wie einzelne Suchtstoffe am besten zu konsumieren sind, geht über Saveruse hinaus.


    Von dort wo ich es habe, hat man mir gesagt, das macht nicht süchtig.

    Das ist eines der schlimmsten Aussagen, leider kommst da der klassische Dealer hervor - das kann man nicht als Unwissenheit abtun, da unterstelle ich wirklich Profitgier.

    Bitte lies mal hier ==> Subutex (<== klick mich) - Bereich Substitution. Selbstversuche können ganz schön ins Auge gehen ...

    Wie bei Ärzten, ist auch beim Dealer ein Vertrauensverhältnis wichtig - wenn auch vermutlich ein Wunschdenken.

    Aber hier geht es einfach zu weit, das hört sich an, als wenn Regen nicht nass sei ...

    Alleine das sollte dir die Augen öffnen und den nächsten Schritt auf den Plan rufen - Hilfe annehmen, von Menschen die sich wirklich mit deinen Problemen auskennen.


    Wenn dein engstes Umfeld opiatabhängig ist, dann wird durch sie immer das Angebot da sein, Opiate zu nehmen, in deiner größten Zeit der Schwäche. Und dann sagt man dir noch "Subutex macht nicht abhängig" und du übernimmst das auch noch unkritisch.

    Das ist die Kernaussage und ich gehe da noch einen Schritt weiter und gebe zu bedenken, du hast ein Kind in diesem Umfeld.

    Und bitte nicht sich selbst was vormachen und meinen, man könne eine Suchterkrankung vor Kindern verstecken - das ist heute widerlegt.


    Leider schreibst du meist nur - wie kann ich einen Entzug verhindern - aber wenig in Hinsicht psychischer Weiterentwicklung.

    Hier wiederhole ich mich wie schon so oft im Forum - der Entzug ist der erste Schritt, aber ohne Entwöhnung wird es keinen dauerhaften Erfolg geben.

    Dazu braucht es meist ein anderes Umfeld, vor allem wenn man auch den Einwurf von strider beachtet, was kostenfrei nur eine Klinik bieten könnte.

    Heute gibt es viele Kliniken die Mutter/Kind-Therapien anbieten, was du z.B. hier suchen könntest ==> Fachkliniken - Fachverband Sucht e.V.


    Glaub mir, ich weiß sehr gut wie du dich quälst und ich weiß auch das man sich das etwas leichter machen kann.

    Ich wünsche dir einfach, dass nicht erst was passieren muss, bevor du dich zu diesem Schritt entscheidest - der wird irgendwann kommen, doch je früher, umso besser für dich und deine Tochter.


    Natürlich kann ich mir vorstellen wie mein Text nun ankommen mag, es kann weh tun, man denkt "was schreibt der Depp" da, aber man sieht einfach in was du dich da immer mehr hinein manövrierst

    Auf der anderen Seite kann man auch erkennen, da wäre wer, der könnte es schaffen und auch eine gute Basis mit Kind ist da gut.

    Du kannst zumindest körperlich einiges aushalten, sonst dosiert man meist nicht ab und allein das schon können nicht viele.

    Der Haken ist, man erkennt die extreme psychische Abhängigkeit - jeder Brösel wird verwendet, es wird immer geschaut wie man immer was für den Konsum hat und und und ...


    Bitte nicht denken ich hätte Spaß an solchen Texten, Anderen unschönes vor Augen zu halten oder sonst was.

    Als Junkie, als Cleaner und auch als Suchtberater seit vielen Jahren hab ich aber doch bisserl was zum Thema zu sagen ;)

    Liebe Forenmitglieder und Mitleser,


    wir haben unsere Facebook- und auch Google+ Seite endgültig gelöscht!


    Die Seite wurde zu Informationszwecken bei Ausfällen oder Updates genutzt, eine direkte Verbindung zum Forum gab es nicht.

    Das war insoweit praktisch, wenn man nicht wusste, warum das Forum z.B. nicht erreichbar war.


    Nur unseren Twitteraccount belassen wir, so können wir bei eventuellen Ausfällen Informationen hinterlassen.

    ==> https://twitter.com/susforum


    Sollten Fragen, Fehler oder Probleme auftauchen, dann bitte ein separates Thema (mit passendem Präfix) im Bereich Kritik, Anregungen & Fragen zum Forum, natürlich auch im neuen Bereich Kritik, Anregungen & Fragen privat/versteckt! oder eine Mail über Kontaktformular.


    LG Franz

    Wird man so, wenn man täglich Alkohol- und Marihuana und sonst was konsumiert? Zu einem blöden, langweiligen, notgeilen Arschloch, das sich in Selbstmitleid badet?

    Ob man dazu unbedingt irgendwas konsumieren muss, um so zu werden, möchte ich nicht unterstreichen.

    Sicher hat das auch mit Abhängigkeiten zu tun, aber nicht jeder Süchtige verliert sich in diese Beschreibung.

    Mit welchen Stoffen man blöd wird, wird man nicht direkt an einem bestimmten Stoff festmachen können.

    Natürlich sagt man Alkohol bestimmte Veränderungen zu, genauso dem Kiffen und trotzdem glaube ich, ist es vom jeweiligen Menschen abhängig.

    Was Selbstmitlied angeht, dann kann man das aber wirklich allen Süchten zuschreiben ;)


    Im Grunde hast du ja bereits so gut wie alles unternommen, von Suchtberatung bis Eigenschutz!

    Jetzt fehlt vielleicht noch die Konsequenz, wirklich den Kontakt sofort zu unterbinden, wenn klar ist, dass er berauscht ist.

    Wichtig ist dabei immer, dass Sorgen, Verzweiflung, Wut, Genervtsein nicht in einer Art Co-Abhängigkeit abdriften.


    Scheinbar ist er einfach (noch) nicht soweit, um seine Suchterkrankung zu erkennen ...

    Dazu hört man ja immer wieder, ein Süchtiger muss erst ganz am Boden sein, um seinen Schlamassel erkennen zu können.

    Da aber zu zuschauen, ist ungemein schwer und kaum aushaltbar!

    Seine "Egalhaltung" könnte aber schon so eine Phase sein, die er aber noch nicht für sich nutzt.


    Du wirst wohl eine Entscheidung treffen müssen, willst du weiterhin alles wie gehabt ertragen oder eben nicht.

    Das soll nicht heißen, er könne sich nicht ändern, aber mal ganz ehrlich - warum sollte er was ändern, wenn sein Umfeld doch immer wieder ohne größeren Konsequenzen alles hinnimmt?


    Ich denke du hast 3 Möglichkeiten:

    • kompletter Kontaktabbruch ohne Wenn und Aber
    • alles wie gehabt beibehalten, ohne Änderung
    • für ihn dazu sein, wenn es Sinn macht, wozu aber klare Regeln nötig sind

    Letzteres wäre schön, aber es muss dir klar sein, auch wenn er clean werden sollte - Rückfälle können immer auftreten.

    Dazu muss aber erstmal er seinen Teil leisten, Änderung wollen, Hilfe zulassen, einsehen das es so nicht weiter geht und und und ...