Beiträge von Franz

    Servus Kaiser,


    warum eigentlich in einem Ruck auf Null?

    Dein Hausarzt könnte natürlich helfen, aber scheinbar hast du es nicht so mit Ärzten?


    Dies "Zuckungen" haben viele, in Beinen und Armen ... - also ja, für diese Situation leider oft normal.

    Wann das abklingt, kann man nicht pauschal sagen, aber oft zieht sich das über Wochen.

    Ich denke, das wird sich erst beruhigen, wenn du wieder etwas schlafen kannst - es ist ja vermutlich ein Nervenleiden und Linderung setzt einen entspannten Körper voraus.

    Über rezeptfreie Sachen solltest dich in der Apo beraten lassen, ich denke Baldrian und Co könnte vlt etwas helfen.


    Man könnte es mit Restless-Leg-Syndrom vergleichen (es hat aber letztlich nichts mit der Diagnose zu tun), also wenn man die Probleme betrachtet.

    Also können eventuell auch Vorschläge dafür Besserung bringen ...

    Schau mal hier, den Absatz So helfen Sie sich zu Hause ==> Restless Legs Syndrom: Einfache Selbsthilfemaßnahmen


    Wenn sich das aber nicht zeitnah verändert, dann solltest dringend einen Doc hinzuziehen!

    Jetzt überlege ich, wie ihr das wohl beurteilen würdet.

    Wenn du so fragst, müsste ich eigentlich 2 verschiedene Antworten geben ...

    Zum einen, wenn ich andere Themen von dir lese, dann müsste man klar schreiben - bitte versuch dich nicht um andere Meinungen zu kümmern und vertraue dir selbst!

    Aber niemand ist da zu 100% raus, jeder denkt mal - was wird der oder die wohl jetzt über mich denken.

    Da ich aber relativ frei davon bin, kann ich sagen, es ist ein gutes Gefühl wenn man sich von Meinungen oder dummen Blicken anderer frei machen kann :thumbsup:

    Ich bin (Ex-)Junkie, Behinderter, (bis vor kurzem) Langhaariger, (Ex-)Knacki, psychisch Kranker, tätowiert und bestimmt noch hunderte Sachen die nicht der Norm entsprechen - ich überlege nicht mehr wer mich wie beurteilt!


    Zum anderen, mir geht es hauptsächlich um Aktionen die sowieso schon mal gar nicht erlaubt sind!

    Ich hasse die Maske, trage sie aber wo es verlangt wird.

    Ich gehe nicht auf dubiose Partys, wo klar ist dass man sich gegenseitig anstecken (muss).

    Ich schütze mich und mein direktes Umfeld indem ich eben alles mache, dass ich eine Ansteckung so weit wie möglich einschränke.

    Das hat aber auch seine Grenzen, wenn es um meine Kinder geht, hätte mich ganz sicher niemand von einem Besuch im KH oder so abgehalten (auch nicht beim Lockdown) - doch ich würde da wieder Konsequenzen draus ziehen und mich selbst in Quarantäne begeben.


    Die bayrischen Beschränkungen sind mir weitgehend geläufig, Familienfeste sind begrenzt erlaubt und das ist auch gut so.

    Also kann man an deinem Vorhaben nichts kritisieren, ich sehe da aber auch keinen Vergleich zu einem Urlaub wo gewarnt wird oder eben merkwürdigen Hobbys wie Coronapartys.

    Eigentlich ist es ganz einfach für mich, manches darf und soll man nicht machen, ansonsten gibts eben ja auch noch die doofe Maske - wenn eben der Abstand nicht möglich ist.

    Kommunion ist für ein Kind meist ein wichtiges Ereignis, also feiert und passt eben auf, wo dies geboten ist. :5:


    Fakt ist aber, dass wir alle nicht beurteilen können, warum jemand etwas tut

    Hier aber muss ich dir widersprechen, das ist mir in dem Punkt völlig egal - wenn es um Corona geht und letztlich ja um die Gesundheit anderer!

    Wenn wer aus medizinischer Sicht keine Maske tragen kann, was der absolute Einzelfall ist, dann ist das berechtigt - aber so wer sollte eben andere dann über andere Mittel und Wege schützen.

    Bei Masken-Verweigerer, solche Leute wie die Dame in GAP, da bin ich hart - ich würde viel härter durchgreifen.

    Wenn mein fast 90jähriger Vater manches hinterfragt und nicht mehr kapiert, dann sag ich ihm das und er muss eben damit leben, dass ich mich mit ihm dann nicht treffe oder nicht zu mir einlade ;)


    Es gibt aber da noch einen wichtigen Bestandteil - wer sich selbst schädigt, der soll das tun, die bedauere ich, aber reg mich nicht drüber auf.

    Zum Beispiel, wenn wer meint er muss Urlaub in einem Risikogebiet machen, dann soll er am besten gleich da hin ziehen.

    Kommen aber solche Leute mit dem Zug zurück, gehen am besten gleich noch zum einkaufen (obwohl klar ist, dass Quarantäne auf direktem Weg angesagt ist), dann is es mir wursch warum die es machen - da zählt nur für mich, die gefährden Unschuldige und das bewusst.

    Wenn ich im Gesundheitswesen arbeite, würde ich auch meinen, da muss kein Urlaub im Risikogebiet sein - wegen der Kollegen nicht und eben auch der Patienten/Probanden nicht.


    Heute hatten wir die höchsten Neuinfektionen seit der schlimmeren Zeit, warum also muss man ins Fußballstation?

    Wenn jeder bisserl aufpasst, dann schützt man so eben die Allgemeinheit und man kann das nötigste erledigen - kommt wirklich wieder ein Lockdown, dann geht das nicht mehr ;)

    Zudem denke ich, die Politik traut sich gar keinen weiteren großen Lockdown und das macht mir eigentlich Angst.

    Hoffentlich also täusche ich mich und es kommt mit der Erkältungszeit nicht das wirklich große Problem auf uns alle zu.


    Aber bei meinem andauernden Geschimpfe, ich sehe ja, die meisten Leute sind vernünftig und bemühen sich doch :8:

    Also ja, SineVerbis hatte schon recht, hauptsächlich nerven mich die Menschen denen das alles vollkommen egal ist oder es gar nicht anerkennen :14:

    Da gibt's einfach nicht dazu zu sagen, sonst explodierte ich :wall:


    Warum die Politik bei der Geldmaschine Profifußball eingeknickt, ist mir genauso ein Rätsel!
    Zu dem das sich gezeigt hat, wie in manchen Stadien damit dann umgegangen wird :kotz:


    So wie es ausschaut, wird uns das Thema noch länger beschäftigen und es macht den Anschein, dass immer mehr nur noch eigensinnig handeln, Fakten spielen keine Rolle mehr.
    So toll wie ich es am Anfang fand, weil wirklich der Großteil vorsichtig war, umso trauriger finde ich die derzeitige Entwicklung.
    Auf der anderen Seite muss man aber auch sehen, dass letztlich nach wie vor die meisten kapieren um was es geht.
    Ein paar Idioten wird es immer geben, ich hoffe einfach dass dies nicht zum Nachteil der Allgemeinheit wird.

    Servus Jonas,

    erst mal finde ich es sehr gut das du dich nach solchen Vorkommnissen mit deinem Konsum auseinandersetzt und der Informationen suchst.
    Wenn Merkwürdigkeiten nach dem Cannabiskonsum auftreten, sollte man das immer ernst nehmen!
    Da aber Bewusstlosigkeit auftrat, was er wirklich außergewöhnlich ist, würde ich einen generellen Gesundheitsscheck beim Hausarzt empfehlen.

    Natürlich kommt der Begriff Psychose schnell ins Spiel, wenn solche Nebenwirkungen auftreten und eben auch anhalten.
    Dennoch würde ich mir jetzt nicht allzu große Sorgen machen, wenn die Symptome auch zum Teil im Bereich einer Psychose auftreten.
    Vielmehr würde ich zuerst davon ausgehen, dass dieses Cannabis eventuell verunreinigt war.
    Hierzu mal einige interessante Links:

    Sollten die Symptome aber nicht schnell abklingen oder du hast einfach weiter Bedenken, dann solltest du auch nicht davor zurückschrecken und psychologische Hilfe in Anspruch nehmen.
    Hattest du generell schon mal irgendwelche psychischen Auffälligkeiten oder Erkrankungen?

    Grundsätzlich sollte solch eine erschreckende Erfahrung dazu dienen, dass man seinen Cannabiskonsum generell mal über denkt.
    Aus eigener Erfahrung, bei mir war es massivste Herzrasen und andere merkwürdige Empfindungen, treten solche Nebenwirkungen gehäuft auf und ich habe deswegen vor langer Zeit das Kiffen aufgegeben.

    Servus LetoX,

    meine Frage wegen der Dosierung ist natürlich letztlich unerheblich was das generelle Problem meiner Suchterkrankungen angeht.
    Auf der anderen Seite zeigt es schon auch sehr deutlich, wie weit jemand in dem Schlamassel wirklich steckt ...
    Aber du hast die Begründung ja gleich mitgeliefert, du brauchst diese Dosierung um einen Entzug zu verhindern!

    Da ich jetzt nicht weiß wie hochgradig dein Codein ist und welches Medikament es ist, gehe ich davon aus das du Tramadol oder Tilidin in einer etwa gleichen Dosierung nimmst.
    Du hast gefragt, was Gründe für das Absetzen sein könnten, weil er eigentlich alles so optimal bei dir läuft.
    Bei so einer Dosierung ist für mich der erste Grund, dass irgendwann dein Körper diese Menge nicht mehr verkraften wird und du ja immer weiter wegen eventuellen Entzug steigern wirst.
    Das wird zwangsläufig irgendwann zu Krampfanfällen oder Herzstillstand führen!
    Ein weiterer Grund, den einen Süchtigen meist weniger interessiert, ist zum Beispiel auch ein ganz banaler Unfall war es vielleicht zu einer Operation kommt und eine Narkose nötig wäre.
    Die Dosierung in solchen Fällen ist oft sehr schwierig und ebenfalls immer wieder mal lebensbedrohlich.
    Mal ganz davon abgesehen, dass ich mir kaum vorstellen kann dass du legal diese Medikamente beziehst, wäre das gleich der nächste Grund.
    Irgendwann erwischt es jeden, egal auf welchen Weg du deinem Konsum stillen kannst, ein Strafverfahren und zwangsläufige Eintrag im Führungszeugnis dürften sich für deine Zukunft auch nicht unbedingt als optimal darstellen.

    Auf der anderen Seite habe ich mich gefragt, wenn doch alles so optimal läuft, warum schreibt dieser Mensch hier?
    Zum einen bin ich selbst Betroffener, zum anderen psychologischer Suchberater und betreibe dieses Forum seit 15 Jahren - keiner stellt so eine Frage wie die deine aus Langeweile ;)
    Deswegen bin ich mir ziemlich sicher, dass dir sehr klar ist wie es um dich steht und die Tränen deiner Mutter eher eine traurige Begleiterscheinung sind.
    Um es klar zu sagen, du hast eine hochgradige Suchterkrankung, die in meinen Augen körperlich lebensgefährlich ist oder in naher Zukunft sein wird!

    Dein Text ist nicht überheblich, zumindest was sich den nicht so auf, ich glaube eher den riesengroßen Hilfeschrei dahinter zu erkennen.
    Leider gehe ich aber auch davon aus, dass dir noch nicht ganz klar ist, wie tief du wirklich in der Suchspirale hängst!
    Um es auch gleich auf den Punkt zu bringen, bei dieser Dosierung wird es sowieso nur mit langsamen ausschleichen oder Substitution gelingen und das unter ärztlicher Aufsicht.
    Genauso glaube ich das es ohne langfristige Entwöhnungstherapie überhaupt möglich ist an deiner Situation etwas zu ändern!

    Das ist meine Meinung :rolleyes:

    Servus Ginaxyz,

    den ersten Schritt hast du bereits gemacht, du suchst nach Unterstützung und Informationen!
    Da du mit Suchterkrankung ja schon mal in Berührung gekommen bist, dürfte dir auch klar sein wie schwerwiegend dein Problem aktuell ist.
    Auch wenn der frühere Absprung bestimmt auch unschöne Momente hatte, hast du doch die Erfahrung gemacht, was therapeutische Unterstützung bewirken kann.

    Um ehrlich zu sein, sehe ich auch gar keinen anderen Weg, als erneut eine Therapie zu machen.
    Wie meine Vorschreiberin glaube ich, es ist immer besser wenn man offen mit seiner Sucht umgeht.
    Manchmal aber sind auch ein paar kleine Tricks erlaubt, dass man eben den Grund der Therapie verschleiert.
    Trotzdem muss man immer damit rechnen, dass meist solche „Notlügen“ irgendwann doch herauskommen.
    Sucht ist eine Krankheit, keine Charakterschwäche o. ä. und wenn auch die Familie im ersten Moment geschockt sein dürfte, ist Ehrlichkeit für dich selbst sehr wichtig.

    Wegen deinem Alter solltest du dir am wenigsten Sorgen machen, Rückfälle oder Suchterkrankung überhaupt ist absolut altersunabhängig.
    Die wenigsten würden glauben, wie viele ältere Menschen süchtig sind, damit meine ich noch wesentlich ältere Leute - zum Beispiel auch in Altersheimen ist Suchterkrankung ein großes Problem!

    Da Selbstversuche mit dem aufhören nicht geklappt haben, rate ich dringend den Besuch bei einer Suchberatungsstelle.
    Das ist ja nicht gleich der Beginn einer Therapie, aber alleine wirst du es höchstwahrscheinlich nicht schaffen und daher ist passende Hilfe meiner Meinung unumgänglich.
    Zudem hasste er vermutlich auch erkannt, wie der Unterschied zwischen deiner früheren Sucht und dem jetzigen Kokainkonsum ist.
    Da fällt zum Beispiel schon der klassische Entzug weg, also die massiven körperlichen Beschwerden wenn man Opiate absetzt, das ist ja in der Regel bei Kokain so nicht gegeben.
    Auf der anderen Seite halte ich Kokain für eine der schwersten Entwöhnungen, weil sie nicht der Großteil auf der psychischen Ebene abspielt.
    Natürlich bedeutet das nicht, dass man bei Kokain nicht auch körperliche Symptome beim Entzug bekommen kann, aber es ist schon ein gravierender Unterschied.

    Wenn man mehrere Jahre so eine Droge konsumiert, muss man sich dieses Problem wirklich eingestehen und therapeutische Hilfe zulassen.

    Gerne kannst du mir auch deine Postleitzahl per Konversation (private Nachricht) mitteilen, dann könnte ich dir ein paar passende Beratungsstellen zukommen lassen.

    Den Anfang hast du gemacht, ganz ehrlich jetzt wären drastische Schritte nötig, aber du solltest eines für dich verbuchen - schon einmal hast du eine Suchterkrankung überwunden und daher meiner Meinung sehr sehr gute Karten für einen neuen Start.

    Ich würde das ganz genau vorher absprechen, mir ist zwar jetzt nix bekannt in Hinsicht bei Substitution, aber Führerscheintechnischt gab es Auffälligkeiten.


    Schnelltests dürften eher nicht anschlagen, die prüfen ja auch explizit THC.

    Vorausgesetzt man hält sich an das von Klaus empfohlene - also namhafte, gute Produkte.

    In D ist aber ein THC-Gehalt im Öl von 0,2 % erlaubt, also was legale Produkte inne haben dürfen.


    Wissenschaftler aus der Schweiz ließen Testpersonen CBD-Blüten rauchen, zum Teil nur ein Mal, andere 2x täglich über 10 Tage.

    Erstere kamen damit auf einen THC-Gehalt von 2,7ng/ml, die Mehrfach-Konsumenten erreichten ganze 4.5ng/ml im Blut .

    Beide Werte aber übersteigen die in D vorgegebenen Grenzwerte (liegt bei 0,1ng/ml) erheblich.

    Hier nachzulesen ==> Cannabinoid concentrations in blood and urine after smoking cannabidiol joints - PubMed


    Bei Suchtpatienten sehe ich das eher kritisch, eben aus dem von Klaus genannten Beispiel wie bei alkoholfreiem Bier.

    Blüten kämen also da schon gar nicht in Frage, wenn dann wirklich nur Dragees.


    Ob es wirklich wirkt, kann ich mangels eigener Erfahrung nicht sagen ...


    Vorsorglich weise ich darauf hin, wie wünschen keine Shoplinks oder so, Werbung auf gezielte Produkte sind nicht erlaubt im Forum!

    Erfahrungen aber sind ja hier angesagt, das Zeug bekommt man ja eh überall :D

    Wenn ich das aber kaufen würde, dann sicher in einer Apo oder Drogerie und nicht auf dubiosen Webseiten!


    Ich würde schriftlich anfragen, ob CBD ein Problem bei der Substitution ist und hoffentlich eben dann eine ebenfalls schriftliche Antwort bekommen.


    Hoffentlich bekommen wir jetzt nicht gleich zig Links von manchmal merkwürdigen Usern geliefert, wenn ich hier bisserl kritisch schreibe :D

    • hat demnächst Termin bei neuem Hausarzt und ist gespannt
    • ist froh dass es nun langsam kühler wird - sagt auch Trump :wall:
    • weiß nicht was er heute kochen soll
    • hat Schmerzen, besonders am PC, langes sitzen ist blöd
    • wünscht einen guten oder zumindest erträglichen Tag

    Also du kannst das nicht steuern, das liegt an der Annahmestelle.


    Wenn längere Bandansagen laufen, bekommst normal mit sofortigen Neuanruf ein Besetztzeichen - das Band läuft ja noch kurz weiter (wenn auch nicht unbedingt bis zum Ende).

    Sollte ein etwas älterer Anrufbeantworter am laufen sein, dann läuft wirklich das Band bis zum Ende durch - bei digitalen eher nicht.


    Aber stell dir vor, es versuchen nur mal 3-5 Leute, dann ist da ewig besetzt, weil immer das Band ausgelöst wird usw. ...

    Ich denke es war reiner Zufall das es mobil geklappt hat =)


    Natürlich ist es technisch machbar Festnetzanrufe von mobilen zu trennen, also an der Telefonanlage, also dass mobile weitergeleitet werden und Festnetz immer Besetzt bekommt.

    Aber was für nen Sinn sollte das haben?


    Ärzte sind oft nicht mit Technik verwandt, meiner hat bis heute keine Homepage wo man z.B. Urlaub hinterlegen könnte oder so.

    Auch per Mail geht da nix, nur Faxe :wall:

    Und das ist nicht altersbedingt, ich denke der is sogar jünger als ich oder eben in etwa gleich alt :13:

    • wünscht nen guten Wochenstart
    • wird demnächst eine Akte für den neuen HA zusammenstellen - der Kopierer wird heiß laufen :/
    • weiß irgendwie jetzt schon, dass er nicht alles schafft, was eigentlich nötig wäre

    Nun, es braucht nicht immer einen offensichtlichen Grund für Depressionen oder psychische Erscheinungen ;)

    Das kann manchmal ganz was anderes sein, als wir glauben ...

    Aber eines ist es ganz sicher nicht, ein Versagen deinerseits!


    Das Heute ist ja mal ein Lichtblick, daran kann man ja aufbauen :)


    Weiter viel Erfolg, ich sehe es auch so, du solltest nicht die schweren letzten Tage mit einem Rückfall kaputt machen.

    Bleib stark!

    Servus Reka,


    erstmal Respekt, dass du trotz der üblen Umstände immer noch clean bist :thumbsup:

    Was bedeutet, es wird eher schlimmer als besser?

    Wie läuft es körperlich?

    Ab welchem Zeitpunkt sollte ich bei meinem Arzt nach evtl AD's fragen?

    Dafür gibt es keine klaren regeln, aber wenn du meinst du schaffst es nicht mehr, ist das sicher nicht der falsche Zeitpunkt.

    Genauso wie dein Johanniskraut, brauchen auch solche Medikamente eine längere Zeit, bis die Wirkung zeigen.

    Und nur weil man den Arzt fragt, heißt das ja auch noch nix ...

    Alles hat irgendwie Nebenwirkungen, aber gegenüber chronischen Depressionen sind die dann doch eher harmlos.


    Wenn ich dann so was lese, verstehe ich die Welt nicht mehr :wall:

    Von Antidepressiva rate ich Dir ab, denn ich habe von zwei Menschen gelesen, die ihre Libido durch AD-Konsum verloren haben und deshalb eine Klage bei Gericht eingereicht haben.

    Ja, die Libido könnte sich verändern, aber in der Regel nicht dauerhaft und nach späterem Absetzvorgang relativ unwichtig.

    Gleiches steht bei meinem Blutdruckmedikament, tja, die Abwägung muss man treffen - weiter Leben oder eventuell möglicher veränderter Libido ...

    Übrigens ist so eine Klage sinnfrei, wenns denn überhaupt zutrifft, denn das führt so gut wie fast jedes Medikament eh als Nebenwirkung auf.


    tägliche morgenübelkeit, diese habe ich vor 3 Wochen noch 4 Jahre lang mit cannabis gelindert

    Mit Cannabis was lindern, ist immer so eine Sache ...

    Natürlich überdeckt Cannabis einiges, ob Übelkeit oder psychische Leiden, aber die Linderung wird eigentlich nur vorgetäuscht.

    Der Sache sollte man genauer nachgehen, auch wenn bisher nichts entdeckt wurde.


    jeden Tag wenigstens 30min raus gehen

    Scheinbar doch etwas zu hoch gegriffen, oder?

    Warum nicht mal mit 5-10 Minuten beginnen?

    Wenn man sich was vornimmt, was ja auch wichtig sein kann, es dann nicht schafft, dann wirft es einen meist zurück.

    Etwas kleinere Schritte können da vlt helfen :)


    Ich verstehe, man nimmt so eine mega Aktion wie Cannabisentzug auf sich und es bewegt sich nichts, wird gefühlt immer noch schlimmer.

    Das baut nicht gerade auf, aber ich denke das kann man auch bisserl anders sehen.

    Zum einen, du hast es gewagt (was ja viele erst gar nicht schaffen) und wenn du dabei bleibst, wird es auch klappen.

    Zum anderen, wenn man über Jahre den Körper und Hirnchemie mit Suchtstoffen verändert, dann muss man der Sache etwas mehr Zeit geben.

    Geduld verträgt sich in der regel nicht mit Entzug, aber wenn du dran bleiben kannst, dann wird es sich auszahlen :5: