Beiträge von Franz

    Absolut, daran glaube ich ganz fest!


    Du leistest doch schon so viel, nur leider erkennt in deiner Familie das keiner an :wall:


    Alles andere hat grany ausgeführt ...

    SHG = Selbsthilfegruppe


    Da würdest auf Gleichgesinnte treffen und dich passend austauschen können.


    Angehörigenberatung bietet eigentlich jede Suchtberatung an.


    Aber ganz ehrlich, das Thema ist durch und er hat es ja nun deutlich gemacht - er will weiter sein Leben führen, weiter konsumieren und allem aus dem Weg gehen, was ihn bei seinem geliebten Konsum stören würde.

    Hake die Sache ab, konzentriere dich auf dich und deine Kids, die werden es dir danken.

    Alles andere wäre vergebene Liebesmüh ...


    Schlimm finde ich, wenn ein Vater so drauf ist, also hat keinen Bock hat was zu ändern. Ich hoffe dir Tochter muss das nicht ausbaden. :17:

    Sucht ist eine Krankheit, das kann so gut wie jeden überrumpeln. Dagegen kann man es tun, aber das muss man eben wollen. Wenn wer rückfällig wird, OK, passiert - aufstehen und neu beginnen.

    Nix tun, wo sogar ein Kind involviert ist, finde ich zum :kotz:

    Aber auch das ist Sucht ...

    • Wusste nicht dass pamuk Hunde hat
    • Hat Storno für Flug bekommen und ist genervt
    • Hoft auf Sommerfell bei den Katzen, Fellwechsel nervt

    Finde ich gut, wenn du den Schritt gegen willst :top:


    Und was du mit deinem Geld machst, geht keinen was an. Du leistet was dafür, dann sollst dir auch was gönnen!


    Ich bin sehr sicher, wenn du da Mal raus bist, wird sich einiges für dich bessern =)

    Nee, egal ist es nicht, aber dass man manchmal so denkt, ist völlig verständlich.


    Wenn's dir zu viel wird, nimm dich aus der Situation und schlaf z.B. bei ner Freundin übers Wochenende.

    Nun, manchmal muss man eben auf sich schauen und erst dann kann man andere wieder unterstützen.

    Es ist löblich wenn du deine Ma unterstützen willst, aber leider macht sie das ja für dich nicht :(


    Ich fürchte, solange du unter dieser Lebenssituation bleibst, wird sich nicht viel für dich ändern können.

    Wenn du dich aber mal ne gewisse Zeit um dich allein kümmerst, dann kannst später viel eher deiner Ma beistehen.

    Aber letztlich gilt das auch für deine Mutter, sie muss sich Hilfe suchen und die auch annehmen.

    Kinder sollten nicht auch noch für die Eltern wachen müssen ...

    Er macht nichts schlimmes

    Das sollte man so nicht sehen, klar schädigt er sich selbst, aber schau doch an was es indirekt mit dir macht und sich eben auch auf deine Kinder auswirkt.

    Das Ruheverlangen kommt vermutlich von den Drogen ...

    Du hast nicht gegen eine Droge verloren, wie du schreibst, ist ihm die Droge einfach lieber - die macht weniger Stress, motzt nicht rum und und und ...

    Auf der anderen Seite, er ist scheinbar Suchtkrank, also kaum in der Lage "richtige" Entscheidungen zu treffen.

    Da hilft nur eines, radikal einen Schlussstrich ziehen oder sich dem ganzen Übel hingeben und jammern ;)


    Wie schaffe ich es, mich da raus zu nehmen?

    Ich würde dir eine Angehörigenberatung empfehlen und dazu eine entsprechende SHG!

    Wenn es nervt, dann bist zumindest am richtigen Weg - sonst wär's dir ja egal ;)


    Kiffen ist sicher nicht die passende Alternative, würde auch ganz anders wirken, wenn m an sich nicht grade ins Koma kifft :P

    Wenn du es dem Doc klar so sagen würdest, dann wäre die legale Beschaffung auch gekappt.

    Wobei, wenn man ehrlich ist - wenn der Suchtdruck gesiegt hat, dann spielt das doch keine Rolle mehr!

    War jedenfalls bei mir so, wenn die Entscheidung gefallen war, dann gab es kein Zurück, keines Falls ...

    Auf der anderen Seite, wenn das Zeug daheim liegt, ist die Schwelle der Beschaffung halt auch gar nicht vorhanden.

    Ich hoffe du kannst mit der Beraterin eine Lösung finden, ich würde immer noch meinen, eine Wohngruppe wäre die schnellste und beste Lösung.

    Hat die das noch nie angesprochen?

    Wäre das keine Übergangslösung für dich?


    Und natürlich ist das nicht deine Aufgabe, da auch nicht du Mieter bist - nehme ich mal an.

    Ich hoffe für dich dass du dich da schnell davon lösen kannst, das sind keine tragbaren Lebensumstände :(

    Was meinst du mit psychisch? Ich verstehe nicht genau worauf du hinaus willst!

    Man entwickelt eine Art Gewöhnung, also psychische Abhängigkeit, welche langfristig bleiben kann - auch wenn längst körperlich entzogen.


    Wie lange dauert es denn, bis sich die hirnbotenstoffe neu regulieren ?

    Wochen bis Monate, aber das allein wäre mir zu technisch - siehe ersten Absatz meiner Antwort.

    Sicher stellt sich die Hirnchemie wieder um, aber dann kann immer noch das verlangen vorhanden sein.

    Vermutlich nix, ich nehme an deine Ma kümmert sich normal um solche Dinge?

    Warum dem so ist, muss man nicht verstehen, normal sollte in Deutschland keiner frieren müssen ...

    Es ist ja so schon kaum auszuhalten für dich, aber unter solchen Umständen kann man doch nicht vernünftig leben!


    Ich hoffe du kannst mit der Beraterin eine Lösung finden, ich würde immer noch meinen, eine Wohngruppe wäre die schnellste und beste Lösung.

    Hat die das noch nie angesprochen?

    Servus nonamegeht ,


    wie kommst du denn zum Tilidin, wird das verschrieben?

    Welche Dosis nimmst du genau, öfter am Tag ist etwas schwammig ;)


    Ob das nun wirklich nur am Tilidin liegen mag, kann man so schlecht sagen, ich meine da auch eine unterschwellige Depression heraus zuhören.

    Wenn letzteres zutrifft, dann kann es zwar mit dem Konsum zusammenhängen, aber die Behandlung wäre trotzdem unterschiedlich anzugehen.


    1 Tropfen entspricht 2,5 mg Tilidin, wenn du also 100 mit einer Dosis nimmst, entspricht das 250mg.

    Vermutlich überschreitest du also eine empfohlene tägliche Höchstdosis ...


    Wenn du als Schmerzpatient solch ein Medikament brauchst, würde man Retard empfehlen, aber darum geht's bei dir ja nicht, richtig?


    Einen Absetzplan kann man erst angehen, wenn deine klare Dosis bekannt ist.

    Das sollte aber mit dem Hausarzt besprochen werden, wichtig ist ja auch deine körperliche Verfassung ;)

    Suchtdruck gibt es bei allen Süchten, warum sollte es das bei Speed nicht geben?

    Oder meinst du körperlichen Entzug, dem man sich hingibt?


    Ich will es kaum glauben, dass sich noch nie wer an seinem Konsum gestört hat - mal abgesehen von Partnern/Freunden die selbst konsumieren ;)

    Das Speed schlecht ist, muss man aber einem Süchtigen in der Regel nicht erzählen - das wissen se selbst.

    Ob sie das zugeben können/wollen, ist ne andere Frage - wesentlich ist ja, dass sie einsehen, es ist schlecht für mich!


    Ein klares JA zu Drogensucht, wenn jemand 12 Jahre alles reinpfeift :D

    Mancher meint vlt immer noch, man ist nur süchtig, wenn man körperlichen Entzug hat!?

    Wenn ich solche Substanzen nehme, vlt nicht täglich, dann ist das natürlich was anderes als bei Alkohol oder Heroin - da muss man nicht gleich entzügig sein.

    Das Suchtmerkmal - übermäßiges Verlangen - deutet schon allein drauf hin ...


    Leider bekommen Kinder immer viel mehr mit als wir uns vorstellen mögen.

    Nur weil die vlt nicht in den direkten Konsum involviert sind, heißt das ja nicht, dass die nichts mitbekommen!

    Die Wesensveränderung spüren Kinder noch viel eher als viele Erwachsene, oft ist es nicht fassbar was Kinder unternehmen, um ihre Eltern zu schützen.

    Hier also ein eindeutiges JA, die Kleine bekommt es vermutlich längst mit und kann es sich nicht erklären.

    Genau hier entsteht ja dann oft das Problem, dass Kids eben bei sich dann den Fehler suchen.

    So akzeptieren sie schnell, stecken zurück, sind vlt ruhiger weil se genau wissen, der arme Pa ist ja grad nicht ganz "normal".


    Trauer kann man natürlich verstehen, aber du hast dich und deine Kinder zu schützen und da kann ein Mensch noch so toll und die Liebe groß sein - wenn der Partner nicht bereit ist das zu ändern, dann gibts leider keine Zukunft.

    Die Gruppe ist jedenfalls mal ein Versuch wert, es wird sich zeigen was es bringt - ich denke einiges ...

    Wer es schafft sich auf solche Gruppen einzulassen, der wird auch was davon haben.

    Wahrlich nicht einfach, viele können/wollen sich Fremden nicht einfach öffnen :(


    Ansonsten hilft nur Geduld, aber das hat dir dein Therapeut sicher auch schon gesagt.

    All die Punkte die du geschrieben hast, könnte ich jetzt wiederholen, aber das wird nix bringen ;)

    Mehr kann man aber echt nicht schreiben, nur soviel, ein Medi wird langfristig nichts daran ändern und das kurzfristige Helferlein nix bewirken, hast ja selbst beschrieben ;)

    nein sagen kann doch nicht so schwierig sein?

    Tja, wenn dem so wäre, dann hättest vermutlich keine Therapie gebraucht :P

    Es ist schwer, unheimlich schwer!


    Oft meint man auch, ich nehm ja ein Medikament, kein H - also alles halb so wild ...

    Vlt solltest schon in 2 Wochen damit anfangen, dich mit dem Thema auseinanderzusetzen, nicht erst wenn es eh schon unausweichlich ist ...


    Auf der anderen Seite bist seit 15 Jahren weg vom H, das ist ne Leistung und wenn du nochmal alles rein haust, sollte das auch mit den Benzos enden.

    Wie du aber selbst weißt, da muss alles passen, wenn es klappen soll!

    Einen Anfang hast jedenfalls gemacht und wieder hier geschrieben :)

    Servus,


    was du beschreibst, dürfte eher im Bereich psychische Gewöhnung/Abhängigkeit angesiedelt sein ...

    Wobei das nicht bedeutet, man würde sich die Symptome einbilden, vielmehr geht's in Richtung - das Tramal ist im Körper oder nicht und dementsprechend reagiert eben dein Körper und Geist.


    Mancher beschreibt bei Einnahme von Opioide/Opiate ein Wohlgefühl und daran kann man sich natürlich schnell gewöhnen.

    Körperlich sollte es nach einiger Zeit abklingen, psychisches Verlangen kann aber je nach Veranlagung schon noch länger anhalten.


    Tramal ist kein Bedarfsmedikament, soll heißen, das nimmt man nicht n ach Gefühl/Schmerz!

    Vielmehr gehört das passend eingestellt, daher frage ich mich, wer das verschreibt und eben nicht dementsprechend aufklärt :(

    Liebe Forenmitglieder und Mitleser,


    folgende Anfrage wurde an uns gestellt und gerne unterstützen wir das:

    Hallo zusammen,


    wir, eine Arbeitsgruppe am IFT Institut für Therapieforschung in München, führen derzeit eine Studie zum Thema Spielersperren durch.


    Die Studie trägt den Titel VeSpA-Studie und ist eine Interviewstudie mit dem Ziel der Verbesserung der Spielersperren-Ausgestaltung.


    Die Spielersperre stellt bereits eine effektive Maßnahme des Spielerschutzes dar. Dennoch bedarf es einer Weiterentwicklung und Verbesserung, um sie stärker an die Bedürfnisse der Zielgruppe anzupassen und somit problematischen Spielerinnen und Spielern ausreichend Schutz zu bieten. Die geplante qualitative Untersuchung soll das Wissen über die Spielersperre vertiefen, um ein Verständnis sinnvoller Veränderungen zu erzielen.


    Unsere Studie richtet sich an Personen, die an Glücksspielen in Spielhallen- oder Spielbanken teilnehmen (gesperrt oder ungesperrt) sowie an deren Angehörige.


    Wenn Sie sich für die Teilnahme entscheiden an unserer Studie entscheiden, werden Sie zu dem Sitz des IFT Institut für Therapieforschung München oder zu einem telefonischen Interview eingeladen. Als Dankeschön für Ihre Mühe erhalten Sie von uns für die Teilnahme an diesem Interview 20€ in Form eines Gutscheins, wahlweise für dm oder amazon.


    Weitere Informationen zur Studie finden Sie unter www.vespa-studie.de.

    Gerne können Sie mich auch direkt erreichen, entweder per E-Mail unter vespa-studie@ift.de oder telefonisch unter +49(0)89 36 0804 62.


    Ich freue mich auf Ihre Antwort!


    Viele Grüße

    Johanna Loy


    Sollten Fragen, Fehler oder Probleme auftauchen, dann bitte ein separates Thema (mit passendem Präfix) im Bereich Kritik, Anregungen & Fragen zum Forum, natürlich auch im neuen Bereich Kritik, Anregungen & Fragen privat/versteckt! oder eine Mail über Kontaktformular.


    LG Franz

    Liebe Forenmitglieder und Mitleser,


    wir haben das Trophäen-System für Quizteilnehmer erweitert ...

    Aktuell werden Trophäen automatisch vergeben, wenn:

    • an einem Quiz teilgenommen
    • an fünf Quiz teilgenommen
    • an zehn Quiz teilgenommen - welche es noch gar nicht gibt ;)
    • an zwanzig Quiz teilgenommen - welche es noch nicht gibt
    • an fünfzig Quiz teilgenommen - welche es noch nicht gibt
    • an hundert Quiz teilgenommen - welche es noch nicht gibt


    Sollten Fragen, Fehler oder Probleme auftauchen, dann bitte ein separates Thema (mit passendem Präfix) im Bereich Kritik, Anregungen & Fragen zum Forum, natürlich auch im neuen Bereich Kritik, Anregungen & Fragen privat/versteckt! oder eine Mail über Kontaktformular.


    LG Franz