Beiträge von Franz

    • hat scheiß Kreuzschmerzen, hat vor 3 Wochen Medis etwas reduziert
    • geht jetzt eine :rauch:
    • wird dann BARF herrichten, hilft nix, muss heute passieren :cursing:
    • wünscht nen schönen Abend und Gesundheit!

    Jetzt hat er noch alles, Arbeit, Familie

    Es gibt letztlich nicht die richtige Droge, aber ich bin sicher, er hat sich eine der hinterlistigsten ausgesucht.

    Leider wird sich das alles ändern, irgendwann hat er dann halt nix mehr!


    Er gibt alle Ersparnisse für die Drogen aus

    Also grade bei Koks braucht man dann schon gute Ersparnisse, sonst halten die nicht lange ;)

    Hier scheint es ja nicht um Gelegenheitskonsum zu gehen, wenn er schon versteckt im Keller konsumiert.


    Ihn kann man eh nicht zu etwas zwingen

    Nein, das wird erst möglich sein, wenn er z.B. Selbsttötungsabsichten offen äußert.

    Der Unterschied zu vielen anderen Drogen wie z.B. Heroin, Kokain zeigt sich lange nicht körperlich, also man hat keinen körperlichen Entzug (vereinfacht gesagt).

    Demgegenüber gibt es aber kaum Substanzen die so extrem psychisch abhängig machen, eben auch ganz extrem in die Hirnchemie eingreifen.

    Depressionen, alle möglichen psychischen Auffälligkeiten und Erkrankungen werden auftreten ...

    Und alleine kommen da nur sehr wenige wieder raus!


    So schwer wie alles ist, man sollte zumindest im Hinterkopf behalten - er ist krank, schwer krank!

    Das aber bedeutet nicht, dass man nicht klare Kante zeigen muss und da sollten wirklich alle an einem Strang ziehen!!

    Ich habe meine Eltern eindringlich gebeten meinen Bruder dann nicht reinzulassen und wegzuschicken

    Deswegen ist das wirklich wichtig!!

    Wenn ich richtig gerechnet habe, dann sind deine Erfahrungen über Suchttherapie 26 Jahre her :D

    Da kann ich mit Sicherheit sagen, da hat sich einiges verändert ...

    Zudem scheint es nach deinen Erzählungen eher nur eine Suchtstation in der Psychiatrie gewesen zu sein.

    Ich meinte eher was wie ne Art Reha, also ne Entwöhnungstherapie!


    Eines kann ich halt aus tiefster Überzeugung schreiben - nur mit nem Entzug wird das Problem nicht gelöst!

    Das würde ja auch zwangsläufig bedeuten, Sucht ist ein rein körperliches Problem ;)


    Was das zischen angeht, wirst es weiter beobachten müssen.

    Das könnte ja vieles sein, z.B. auch Gleichgewichtsorgan und so weiter ...

    Hier ist aber auch zu bedenken, wenn man auf Entzug ist, schärfen sich viele Sinne wieder, man hört besser, riecht anders, schmeckt anders - was alles irgendwie eben auch psychisch ist, also ne Art Reizüberflutung.


    Und was Suchtstoffe angeht, das muss jeder selber für sich entscheiden :P


    Vielleicht mal von folgender Seite betrachten - irgendwann werden wieder Tage kommen, wo man irgendwelche Probleme hat.

    Da schaltet dann das Suchtgedächnis ein (und das bleibt eben immer vorhanden) und "verführt" einen vielleicht in altbekannte Strukturen.

    Daher denke ich, ist es wirklich wichtig, den Körper sowie Geist mal ganz zu entgiften.


    Aber wie man an anderer Stelle lesen kann, geht es ja weiter bergauf ... :top:

    Kann es daran liegen das ich zum Schluss nur noch auf 50 mg Tramadol war?

    Kommt natürlich drauf an, wie lange du 50mg genommen hast und wie das zuvor war ;)

    Oft aber ist der letzte Schritt der schwerste, also wenn man eben auf Null geht.


    Ich würde mich noch nicht zu 100% auf die Besserung verlassen, es können auch noch schlechtere Tage kommen.

    Wenn sich das aber so hält und weiterentwickelt, dann wird das schon :top:


    Jedenfalls scheint es gut zu laufen, nach 3 Tagen können noch nicht viele über gute Laune und 8 Stunden Schlaf am Stück berichten :baby:

    Servus,

    er könnte genau das tun, was du ja bereits vorgeschlagen hast!
    Ich bin der selben Meinung, Kinder sollten in so einem Umfeld nicht aufwachsen und den eigenen Vater auch nicht so erleben.
    Genauso aber sollte deine Schwägerin nicht weiter seinen Stimmungsschwankungen ausgesetzt sein, ich will ihm nichts unterstellen, aber das könnte noch sehr viel mehr ausarten.

    All die Symptome die du beschreibst, sind gerade für Kokain allseits bekannt.
    Wenn aber Krankenhausaufenthalt nicht zum Nachdenken anregt, wenn er alleine im Keller konsumiert (was für so eine Droge letztlich vollkommen sinnfrei ist, im Keller muss man sich ja wirklich nicht pushen), untermauert schon sehr deutlich eine Suchterkrankung.

    Daher halte ich eine Trennung, die ja im Moment erst mal auf unbestimmte Zeit vorgenommen wird, als die beste Lösung.
    Ich frage mich, ob nicht im Familienbund irgendwie erreicht werden kann, dass letztlich dein Bruder ausziehen muss?
    Ansonsten kann er natürlich auch in den jetzigen Zeiten online mit Suchberatungsstellen Kontakt aufbauen, aber dazu muss er bereit sein und das kann niemand anders für ihn erledigen!
    Für deine Schwägerin bietet sich gleiches Angebot, also Angehörigen Beratung, welches aktuell vermutlich nur online aufgesucht werden kann.

    In solchen Situationen sind meiner Meinung als erstes die Kinder zu schützen, du hast nicht geschrieben wie alt sie genau sind, aber man darf nie unterschätzen was Kinder wirklich alles mitbekommen.
    Kinder sind so feinfühlig, denen kann man nichts vormachen …!

    Auf jeden Fall muss irgendwas unternommen werden, am besten wäre natürlich er bemüht sich um eine Lösung, wenn Letzteres nicht möglich ist darf man die Situation auf keinem Fall einfach so belassen und womöglich darauf hoffen, dass es sich von selbst in Luft auflöst.

    • zweifelt an so vielem, vor allem an Menschen
    • fehlen zur Zeit etwas die Worte
    • wird aber bald einen neuen Versuch im PF starten
    • geht mal rauchen und hofft dass dann wer Bock auf eine Partie "Vier gewinnt" hat :bet:

    Servus Christian,

    ich verstehe nicht ganz, warum glaubst du das du austherapiert wärst?
    Soll das heißen Man kann dir nicht helfen?

    Um ehrlich zu sein, verstehe ich dein Vorgehen nicht wirklich.
    Sinnvoller wäre es normal, wenn man sich langsam ab dosiert, aber den Entzug mit anderen Suchtstoffen auszugleichen ist absolut contra.
    Meiner Meinung verlängert man auf diese Art nur den körperlichen Entzug, Cannabis und Alkohol wird sicher nicht die Lösung sein!
    Zudem, bei zwei Flaschen Wein geht es ja nicht mehr um eine kleine Unterstützung …

    Den Satz mit deiner Pumpe kann ich auch nicht nachvollziehen, mit 44 kann man doch nicht davon ausgehen, dass man altersbedingt generell ein Herzleiden hätte.
    Das gehört einfach untersucht, wenn der Arzt der dir Jahre solch ein Medikament verschreibt keine Lust dazu hat, wäre ein Wechsel sowieso unausweichlich.

    Das beschriebene zischen solltest du nach Möglichkeit noch mal genauer beschreiben, ist sich nicht in den Ohren wenn ich dich richtig verstehe, oder?
    Wenn man es auch als Knirschen bezeichnen könnte, dann würde ich mal auf die HWS tippen, auch das gehört untersucht ;)

    Mit dem schlafen kann es leider noch sehr lange dauern, oft wird beschrieben dass dies bis zu drei Monate anhält.
    Bei mir selbst klang es eigentlich immer nach 3-4 Wochen ab, schrittweise und zwischendurch konnte ich immer mal wieder schlechter schlafen.
    Hier ist eine perfekte Schlafhygiene zu empfehlen, gewisse Rituale wie kleiner Spaziergang oder sportliche Betätigung usw. …

    Weiter viel Erfolg!

    Ich denke er müsste eigentlich einen konsequenten, betreuten Entzug machen. Aber wer finanziert das? Da hat keiner von uns Geld für.

    Das muss man nicht selbst zahlen, aber dazu muss man zur Suchtberatung und dann kommt eigentlich alles ins laufen!!

    Irgendwann hat er auch mal vorgeschlagen im Urlaub aufzuhören, irgendwo wo er definitiv nichts bekommen kann. Aber sobald wir dann zu Hause sind...?

    Vlt auf ne einsamen Insel, ansonsten gibts so gut wie überall Cannabis ;)

    Dazu sollte noch gesagt werden, Süchtige finden Stoff, da sind se sehr erfinderisch.


    Der Link zur Co-Abhängigkeit funktioniert bei mir leider nicht, aber ich habe mich mal generell schlau gemacht.

    ==> Co-Abhängigkeit


    Grüße zurück!

    Servus Naruto


    Es freut mich wenn der Monate ohne Streit auskommt, ich bin mir aber nicht ganz sicher ob man in einer Beziehung wirklich alles versachlichen kann.
    Das soll nicht heißen, dass man streiten muss, wobei ich Streit nicht unbedingt als schlecht einstufen würde - wesentlich ist ja, wenn es zu einem Streit kommt, dass dieser auch fair bestritten wird.

    Wenn man jahrelang Cannabis konsumiert, dann geht es nicht immer in erster Linie um einen Rausch, vielmehr soll ja ein Entzug verhindert werden.
    Dies ist aber eigentlich bei allen Suchtstoffen so, gerade wenn man lange konsumiert, wird es ja auch immer schwieriger einen Rausch zu erzielen ohne dass man die Konsumsmenge erhöht.

    Zu Beginn hatte dir vom aufhören erzählt, du schreibst aber von Monaten, also ganz so ernst scheint es ihm vielleicht dann doch nicht zu sein ;)
    Du schreibst ja auch, er schafft es nicht einmal einen Tag ohne Cannabis!
    Natürlich kann man sich im vornherein schon Gedanken machen, welche Entzugserscheinungen auftreten könnten, ob Charakterzüge eine Rolle spielen usw. …
    Ich meine aber, Angst vor Aggressivität oder psychischen Einschränkungen und auch sucht Verlagerung, sollte man natürlich im Auge behalten aber nicht als Grund anführen, dass man nicht mit dem Drogenkonsum aufhört.
    Es gibt viele Hilfsmöglichkeiten, man kann sich selbst darauf vorbereiten und was will er mehr, wenn er einen Unterstützer mittig an seiner Seite hat?
    Was dich angeht, wirst du irgendwann entscheiden müssen ob du seinen Konsum weiter akzeptieren kannst und willst!
    Genauso solltest du dir zumindest vorbeugend Informationen über CoAbhängigkeit (<< klick mich) durchlesen ;)
    Oberste Prämisse für Unterstützer bei Suchterkrankungen, aber genauso auch bei psychischen Erkrankungen, ist immer der Eigenschutz!
    Keinem bringt es was, wenn danach womöglich sogar zwei krank sind …

    Zu deinen Fragen:

    1. mit Zwang und Drang erreicht man in der Regel sowieso nichts. Auf der anderen Seite, was Halter zu verlieren wenn er es versucht?
      Unterstützung deinerseits ist ja gegeben, aber letztlich muss er eine Entscheidung treffen und die dann entsprechend auch umsetzen.
      Einem Partner an seiner Seite zu haben, der einem beisteht, ist auf jeden Fall schon mal sehr viel mehr als viele andere haben!
    2. Natürlich verändern Drogen einen Menschen. Daher kann man deine Bedenken nachvollziehen, auf der anderen Seite muss man aber dann entgegensetzen, dass du jetzt letztenendes ja eine Beziehung mit einem Menschen führst, der nie ganz bei der Sache ist. Kurz und gut, es könnte passieren dass die Beziehung daran scheitert, aber ich meine dies wäre zumindest dann ehrlich, jetzt kannst du dir dann nie sicher sein weil der dauerhafte Konsum definitiv das Leben deines Partners in irgendeiner Weise beeinflusst.

    Zum einen möchte ich dir noch unser Partnerprogramm Lass das Gras empfehlen, zum anderen noch deutlich darauf hinweisen, Entzug ist der erste Schritt, aber danach muss in irgendeiner Weise auch die dauerhafte Entwöhnung beachtet werden. Letzteres bedarf meist Unterstützung, zum Beispiel über eine SHG oder eben einen Therapeuten usw. …

    Liebe Forenmitglieder und Mitleser,


    da ich vermute, dass diese Funktion zu manchen Fehlern beim Einloggen im Forum geführt hat, habe ich das Ganze weitgehend selbst umgesetzt und das Plugin entfernt.


    Alternativ wird nun Montags und Freitags ein Hinweis oben im Forum angezeigt, anstatt des Popups!

    Der Text ist weitgehend der gleiche, die Info-Seite habe ich nachgebaut und daher sollte Info weiter möglich sein, aber die Funktion das Einloggen nicht stören.


    Mancher fragt sich vielleicht, was soll das, den Käse hören wir den ganzen Tag im Radio und TV, egal was man tut, immer nur Corona und Corona ...

    Da setze ich entgegen, am Samstag wo nur mal die Sonne scheint, haben aber leider viele das Hirn völlig ausgeschaltet und für sich immer die passenden Ausreden gefunden.

    Natürlich werden wir mit unseren Hinweisen hier keine Unbelehrbaren bekehren, aber wenn es doch nur ein paar wenige zum nachdenken bringt, ist diese lästige Anzeige dann meiner Meinung doch gerechtfertigt.



    Sollten Fragen, Fehler oder Probleme auftauchen, dann bitte ein separates Thema (mit passendem Präfix) im Bereich Kritik, Anregungen & Fragen zum Forum, natürlich auch im neuen Bereich Kritik, Anregungen & Fragen privat/versteckt! oder eine Mail über Kontaktformular.


    LG Franz

    • meint das viele Praxen kein Desinfektionsmittel mehr haben oder zumindest nur noch zum Eigenschutz
    • muss einiges an Uhren manuell umstellen :kotz:
    • wünscht schönen Sonntag