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    Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) hat die Aufgabe, die Bereitschaft zu einem gesundheitsgerechten Verhalten und zur sachgerechten Nutzung des Gesundheitssystems zu fördern.

    Pressemitteilung der BIÖG - Pressemeldungen

    Fri, 24 Apr 2026 09:42:01 +0200

    Aktionsmonat „Rauchfrei im Mai“ startet – jetzt noch anmelden

    Bundesdrogenbeauftragter und Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit rufen zum Rauchstopp auf mit Fachleuten und prominenten Gästen Berlin/Köln, 24. April 2026. Bei einer gemeinsamen Veranstaltung zum Aktionsmonat „Rauchfrei im Mai“ am 27. April 2026 rufen der Sucht- und Drogenbeauftragte der Bundesregierung und das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) mit Partnern aus dem Gesundheitssystem zum gemeinsamen Rauchstopp auf. Die online übertragene Veranstaltung im Bundesministerium für Gesundheit rückt noch einmal das Ziel der bundesweiten Mitmachaktion in den Fokus: 31 Tage im Mai rauchfrei bleiben – und so den Einstieg in ein dauerhaft rauchfreies Leben schaffen. Im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung stehen Gespräche mit Expertinnen und Experten aus Medizin und Prävention und persönliche Erfahrungsberichte. So berichtet unter anderem Entertainer Hugo Egon Balder über seinen Rauchstopp nach mehr als 60 Jahren. Ergänzt wird das Programm durch Talkrunden zu gesundheitlichen Folgen des Rauchens sowie kurze „Spotlights“, die erfolgreiche Wege aus der Nikotinabhängigkeit aufzeigen. Vor und nach der Veranstaltung lädt zudem ein „Markt der Möglichkeiten“ dazu ein, sich über konkrete Angebote zur Unterstützung beim Rauchstopp zu informieren. Mit dem bundesweiten Mitmachmonat „Rauchfrei im Mai“ setzen das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit, die Deutsche Krebshilfe und das IFT-Nord ein starkes Zeichen für Prävention und Gesundheit. Die Schirmherrschaft übernimmt der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, Prof. Dr. Hendrik Streeck. Wer sich bis zum 30. April auf der Website http://www.rauchfrei-im-mai.de anmeldet und den Monat erfolgreich ohne Nikotin durchhält, hat die Chance auf einen Geldpreis von bis zu 1.000 Euro. Teilnehmende profitieren von täglichen Tipps und Motivationsnachrichten. Der Mitmachmonat setzt bewusst auf den positiven Gruppeneffekt, um die oft schwierige Anfangsphase des Rauchstopps zu erleichtern. Studien zeigen: Wer sich professionelle Unterstützung sucht, erhöht seine Chancen deutlich, dauerhaft mit dem Rauchen aufzuhören. Bundesdrogenbeauftragter Prof. Dr. Hendrik Streeck: „Als Arzt sehe ich jeden Tag, welche Folgen Rauchen hat – von Atemnot bis Krebs. Die gute Nachricht ist: Wer aufhört, gewinnt Gesundheit zurück. Genau dafür steht ‚Rauchfrei im Mai‘ – ein klarer Moment, um neu anzufangen. Jeder Rauchstopp ist ein Gewinn: für die eigene Gesundheit und für ein längeres Leben.“ Dr. Johannes Nießen, Kommissarischer Leiter des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit: „Wir wissen sehr genau, wie schädlich Rauchen ist, und trotzdem fällt vielen der Ausstieg schwer. Deshalb brauchen wir leicht zugängliche, motivierende Angebote wie ‚Rauchfrei im Mai‘. Wenn im Mai bundesweit zehntausende Menschen gemeinsam Zigaretten, Tabak und Nikotin hinter sich lassen, entsteht eine starke Bewegung. Werden Sie Teil davon und starten Sie jetzt in Ihr rauchfreies Leben.“ Prof. Dr. Reiner Hanewinkel, IFT-Nord: „Der Rauchstopp kann gelingen und ist immer ein Gewinn. Initiativen wie ‚Rauchfrei im Mai‘ geben Menschen Orientierung, Motivation und konkrete Unterstützung; genau das macht den Unterschied.“ Rauchen ist nach wie vor das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko in Deutschland. Jedes Jahr sterben rund 130.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. Neben klassischen Zigaretten werden zunehmend auch E-Zigaretten und Vapes konsumiert – insbesondere von jungen Menschen. Der Aktionsmonat richtet sich daher an alle, die ihren Konsum überdenken und verändern wollen. Im vergangenen Jahr nahmen mehr als 21.000 Menschen an der Aktion teil. Mehr Informationen zu „Rauchfrei im Mai“ und Möglichkeiten zum Mitmachen unter: http://www.rauchfrei-im-mai.de Hinweis für Redaktionen: Termin: Montag, 27. April 2026, 11.00–12.00 Uhr (Einlass ab 10.00 Uhr) Ort: Bundesministerium für Gesundheit, Konferenzzentrum Mauerstraße 27, 10117 Berlin Akkreditierung: Anmeldung erforderlich unter: rauchfrei@neueshandeln.de Bitte gültiges Ausweisdokument mitbringen. Livestream: https://youtube.com/live/PS8sst6bvm4?feature=share Start des Streams ist 11.00 Uhr. Im Anschluss stehen Gesprächspartner für Interviews zur Verfügung. Die Veranstaltung wird live auf YouTube übertragen. Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit Foto- und Videoaufnahmen einverstanden. Pressekontakt: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) Maarweg 149-161, 50825 Köln Tel. 0221 8992-332 E-Mail: pressestelle@bioeg.de http://www.bioeg.de Instagram: http://www.instagram.com/bundesinstitut_gesundheit/ LinkedIn: http://www.linkedin.com/company/bioeg/ Facebook: http://www.facebook.com/bioeg.de Mastodon: social.bund.de/@bioeg Seit dem 13. Februar 2025 ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

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    Pressemitteilung der BIÖG - Pressemeldungen

    Tue, 14 Apr 2026 10:00:00 +0200

    Demenz ist kein unausweichliches Schicksal

    8. Bundeskonferenz des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit rückt Demenzprävention in den Fokus

    Köln, 14. April 2026. Rund 1,84 Millionen Menschen mit Demenz leben derzeit in Deutschland – Tendenz steigend. Wissenschaftliche Studien zeigen jedoch, dass bis zu 45 Prozent der Demenzfälle durch gezielte Prävention verhindert oder deutlich hinausgezögert werden könnten. Dieses Potenzial stärker zu nutzen, ist Ziel der 8. Bundeskonferenz „Gesund und aktiv älter werden“, die das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) am 22. April in Köln veranstaltet.

    Die Konferenz unter dem Motto „Demenzprävention im Dialog – Aufklärung verbessern, Strukturen stärken, Risiken reduzieren“ bringt Fachleute aus Wissenschaft, Praxis und Politik zusammen, um aktuelle Erkenntnisse, erfolgreiche Praxisbeispiele und strategische Ansätze der Prävention zu diskutieren. Denn das Wissen über wirksame Möglichkeiten der Demenzprävention ist in der Bevölkerung, und teilweise auch bei Fachkräften, noch nicht ausreichend verbreitet.

    Nina Warken, Bundesministerin für Gesundheit: „In Deutschland erkranken jedes Jahr über 400.000 Menschen an Demenz. Eine Krankheit, die mit großen Herausforderungen für Betroffene und für deren Angehörige verbunden ist. Rund die Hälfte der Demenzfälle könnte durch Prävention vermieden oder zumindest verzögert werden. Wir alle können aktiv Vorsorge treffen: durch gesunde Ernährung, Bewegung und Sport, Rauchverzicht und die Wahrnehmung von Früherkennungsangeboten.“

    Dr. Johannes Nießen, Kommissarischer Leiter des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit: „Demenz ist kein unausweichliches Schicksal. Sie zeigt sich meist erst im Alter, doch das Risiko wächst über viele Jahre hinweg. Entscheidend ist deshalb, wie wir leben und welche Möglichkeiten wir dafür haben. Wir müssen Gesundheit von Anfang an mitdenken und den Alltag so gestalten, dass Menschen gut für sich sorgen können.“

    Renommierte Expertinnen und Experten werden aktuelle wissenschaftliche Impulse zu Lebensgewohnheiten, individueller Risikoerkennung, Früherkennung und personalisierten Präventionsansätzen geben – darunter Prof. Dr. Daniela Berg (Direktorin der Klinik für Neurologie Kiel, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Neurologie), Prof. Dr. Frank Jessen (Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie; Uniklinik Köln) und Prof. Dr. René Thyrian (Leiter der AG interventionelle Versorgungsforschung mit Schwerpunkt neurodegenerative Erkrankungen am Deutschen Zentrum für neurogenerative Erkrankungen).

    Die Konferenz richtet sich an Fachkräfte sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im Bereich Demenz und Gesundheitsförderung. Die Anmeldung für eine Teilnahme vor Ort im Hotel Hilton Köln ist weiterhin hier möglich.

    Hier finden Sie das Programm der 8. Bundeskonferenz „Gesund und aktiv älter werden": http://www.gesund-aktiv-aelter-werden.de/fachinformatio…erenz/programm/

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    Seit dem 13. Februar 2025 ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

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    Thu, 09 Apr 2026 10:00:00 +0200

    Zecken überall: Warum der Schutz vor FSME und Borreliose nicht nur in Risikogebieten wichtig ist

    Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit informiert über Risiken, neue FSME-Gebiete und wirksamen Zeckenschutz

    Köln, 09. April 2026. Mit steigenden Temperaturen zieht es viele Menschen wieder nach draußen – in Parks, Wälder oder in den Urlaub. Damit beginnt auch die Zeckensaison. Zeckenstiche sind nicht nur lästig, sie können auch Krankheiten übertragen. Dazu gehören auch die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), eine Virusinfektion, sowie die Lyme-Borreliose, eine bakterielle Erkrankung.

    Warum ist FSME so gefährlich?
    FSME wird durch Viren verursacht und kann schwere Krankheitsverläufe auslösen – etwa Entzündungen des Gehirns, der Hirnhäute oder des Rückenmarks. Eine gezielte Behandlung gegen das Virus gibt es nicht, eine Impfung kann schützen.

    Wer sollte sich gegen FSME impfen lassen?
    Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung allen Personen, die in FSME-Risikogebieten leben oder sich dort aufhalten und Zeckenstichen ausgesetzt sein können. Dazu zählen auch Menschen, die beruflich gefährdet sind, zum Beispiel in der Forst- und Landwirtschaft oder im Labor. Auch für Reisende in FSME-Risikogebiete im In- und Ausland (z. B. Österreich) wird die Impfung empfohlen. Orientierung bietet der digitale Impfcheck des Bundesinstituts: https://www.infektionsschutz.de/impfchecks/fsme-impfcheck/

    Lohnt sich die Impfung jetzt noch?
    Ja, auch zum Start der Zeckensaison ist eine Impfung sinnvoll: Bereits 14 Tage nach der zweiten Impfung besteht bei den meisten Geimpften ein Schutz, der für die laufende Saison zunächst ausreichend ist. Für eine länger anhaltende Schutzwirkung ist die dritte Impfung erforderlich.

    Können Kinder gegen FSME geimpft werden?
    Ja, Kinder können ab dem ersten Lebensjahr gegen FSME geimpft werden. Eltern sollten sich dazu bei ihrer Kinderärztin oder ihrem Kinderarzt beraten lassen.

    Wo liegen die Risikogebiete?
    In Deutschland sind vor allem Baden-Württemberg, Bayern, das südliche Hessen, das südöstliche Thüringen, Sachsen und das südöstliche Brandenburg Risikogebiete. Darüber hinaus sind einzelne Kreise in fünf weiteren Bundesländern betroffen und die Zahl der Risikogebiete wächst weiter. Neu hinzugekommen sind 2026:

    • Sachsen: Landkreis Nordsachsen
    • Sachsen-Anhalt: Stadtkreis Halle (Saale)

    Grundsätzlich gilt: Zecken kommen in ganz Deutschland vor und ein Stich ist auch außerhalb ausgewiesener Risikogebiete möglich.

    Wie kann ich mich vor Zeckenstichen schützen?
    Einfache Maßnahmen können das Risiko deutlich senken:

    • Geschlossene Kleidung tragen (lange Hosen und Ärmel, feste Schuhe, Hosenbeine in die Strümpfe stecken)
    • Helle Kleidung wählen, um Zecken schneller zu entdecken
    • Zeckenabweisende Mittel auf Haut und Kleidung auftragen (wirken nur einige Stunden)
    • Nach dem Aufenthalt im Freien, Körper und Kleidung gründlich absuchen

    Wichtig: Zecken sitzen meist in Gras, Gebüsch oder Unterholz – sie fallen nicht von Bäumen.

    Wie entfernt man eine Zecke richtig?
    Zecken sollten möglichst schnell entfernt werden, da sie Krankheitserreger übertragen können. Dafür eignet sich eine Pinzette oder eine Zeckenkarte: Die Zecke nah an der Haut greifen und langsam herausziehen. Da Borreliose-Erreger oft erst nach mehreren Stunden übertragen werden, kann schnelles Entfernen das Risiko verringern. Bei FSME gilt das jedoch nicht: Die Viren können bereits zu Beginn des Stichs übertragen werden.

    Wer sich schützt und seinen Impfschutz rechtzeitig überprüft, kann die Zeit im Freien genießen. Weitere Hintergrundinformationen und Gesundheitstipps zum Thema finden Sie hier:


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    Seit dem 13. Februar 2025 ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

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    Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) hat die Aufgabe, die Bereitschaft zu einem gesundheitsgerechten Verhalten und zur sachgerechten Nutzung des Gesundheitssystems zu fördern.

    Pressemitteilung der BIÖG - Pressemeldungen

    Fri, 27 Mar 2026 10:00:00 +0100

    Zwei Drittel der jungen Menschen haben digitale sexualisierte Gewalt, sexuelle Beleidigungen oder Belästigung erlebt

    Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit veröffentlicht Sonderauswertung der Studie Jugendsexualität mit aktuellen Daten zu Erfahrungen junger Menschen mit sexualisierter Gewalt

    Köln, 27. März 2026. Viele junge Menschen in Deutschland machen Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt: Rund zwei Drittel (64 %) der 5.855 befragten Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben mindestens eine Form sexualisierter Gewalt ohne Körperkontakt erlebt, knapp ein Drittel (29 %) berichtet zudem von mindestens einer Erfahrung mit sexualisierter Gewalt mit Körperkontakt. Das zeigt eine aktuelle Sonderauswertung der 10. Welle der Jugendsexualitätsstudie des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Zu den Formen ohne Körperkontakt zählen z. B. das gezielte Anbahnen sexueller Kontakte mit Minderjährigen im Internet (Cybergrooming), sexualisierte Beleidigungen oder das Zusenden sexueller Bilder oder Filme. Zu den Formen mit Körperkontakt zählen ungewollte bzw. erzwungene körperliche Berührungen oder sexuelle Handlungen. Junge Frauen sind davon doppelt so häufig betroffen wie junge Männer.

    Die Daten zeigen außerdem, dass Jugendliche sexualisierte Gewalt häufig durch Gleichaltrige erfahren (sexualisierte Peer-Gewalt) − und dies nicht selten in Anwesenheit oder mit Kenntnis anderer Gleichaltriger. Die meisten Betroffenen vertrauen sich nach der ersten körperlichen Gewalterfahrung mindestens einer anderen Person an. Hier spielen vor allem Freundinnen und Freunde eine wichtige Rolle (51 %), doch auch die Eltern sind relevante Vertrauenspersonen (33 %).

    Insgesamt bestätigen die Ergebnisse der 10. Trendwelle der Jugendsexualitätsstudie in weiten Teilen nationale und internationale Untersuchungen. Demnach sind Jugendliche in verschiedenster Form mit sexualisierter Gewalt konfrontiert: Sie sind häufig betroffen, sie können aber auch selbst die übergriffige und gewaltausübende Person sein. Des Weiteren sind junge Menschen auch sogenannte Bystander, das heißt, sie sind in der Situation anwesend, mitwissend oder werden im Nachgang von anderen Gleichaltrigen ins Vertrauen gezogen. Die Befunde belegen, dass das Jugendalter eine Phase erhöhten Risikos für sexualisierte Gewalt (unter Gleichaltrigen) ist und Beobachtende und Mitwissende sowohl vor, während als auch nach Situationen sexualisierter Gewalt eine wichtige Rolle spielen. Maßnahmen zur Prävention von sexualisierter Gewalt sollten daher sowohl die Perspektive der Betroffenen, der Bedrängenden als auch derjenigen Jugendlichen, die bei Übergriffen dabei sind oder davon erfahren, berücksichtigen.

    Mechthild Paul, Abteilungsleiterin Sexualaufklärung, Verhütung, Familienplanung und stellvertretende Leiterin des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit: „Unsere Jugendsexualitätsstudie zeigt sehr klar: Viele junge Menschen erleben sexualisierte Gewalt unter Gleichaltrigen, online genauso wie offline. Deshalb ist es wichtig, dass sie lernen, Übergriffe zu erkennen und klar zu benennen. Gleichzeitig müssen wir sie darin bestärken, in riskanten Situationen sich und andere zu schützen sowie Betroffenen zur Seite zu stehen. Dafür brauchen junge Menschen sexuelle Bildung in Schule und Elternhaus sowie kompetente Ansprechpersonen in ihrem direkten Lebensumfeld. Mit dem Gesetz zur Stärkung der Strukturen gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen hat das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit seit Anfang 2026 den gesetzlichen Auftrag, Prävention und Schutz bundesweit auszubauen. Daran arbeiten wir jetzt: Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse werden wir zielgruppenspezifische Maßnahmen zur Prävention sexualisierter Gewalt entwickeln, die an den Lebensrealitäten der jungen Menschen ansetzen.“

    Die Ergebnisse im Überblick:

    Sexualisierte Gewalt ohne Körperkontakt

    • Insgesamt berichten 64 Prozent der befragten Jugendlichen und jungen Erwachsenen, mindestens einmal eine Form sexualisierter Gewalt ohne Körperkontakt erlebt zu haben (68 % der jungen Erwachsenen gegenüber 54 % der Jugendlichen).

    Sexualisierte Gewalt mit Körperkontakt

    • Sexualisierte Gewalt mit Körperkontakt hat knapp ein Drittel (29 %) der Befragten mindestens einmal im Leben erfahren (Jugendliche: 12 %, junge Erwachsene: 37 %).
    • Weibliche Personen sind doppelt so häufig betroffen wie männliche Personen (40 % ggü. 18 %).
    • Bei den Gewalt ausübenden Personen handelt es sich häufiger um Jugendliche (45 %) als um Erwachsene (34 %).
    • 71 Prozent der Gewalt ausübenden Personen sind männlich.

    Versenden und Erhalten von intimen Fotos oder Videos gegen den Willen

    • Fast jede vierte Person (24 %) hat sexualisierte Gewalt durch den Einsatz von intimem Bild- und Videomaterial (z. B. Nacktaufnahmen/ pornografische Aufnahmen) erfahren, insbesondere dadurch, dass sie intime Fotos bzw. Videos gegen ihren Willen erhalten haben oder das Zusenden von ihnen verlangt wurde.
    • Davon sind eher Mädchen und Frauen betroffen (25 %) als Jungen und Männer (11 %).

    Sexualisierte Gewalt im Beisein bzw. mit Kenntnis von anderen Personen (Bystander)

    • 38 Prozent der befragten Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben schon einmal mitbekommen, dass andere Personen zu sexuellen Handlungen gedrängt oder gezwungen wurden. Etwa ein Drittel (31 %) der ersten Gewalterfahrungen mit Körperkontakt geschah im Beisein bzw. mit Kenntnis von Dritten.
    • 69 Prozent der Betroffenen vertrauen sich nach der ersten körperlichen Gewalterfahrung mindestens einer anderen Person an. Hier spielen vor allem Gleichaltrige eine große Rolle (51 %). Doch auch die Eltern sind wichtige Ansprechpersonen (33 %).

    Weitere Studienergebnisse und Informationen zur Studie finden Sie hier:
    Dinger, L., Schäfer-Pels, A., Scharmanski, S. Sexualisierte Gewalterfahrungen, Bystander­-Perspektiven und Disclosure junger Menschen – Ergebnisse aus der 10. Welle der Jugendsexualitätsstudie. Bundesgesundheitsblatt (2026). https://doi.org/10.1007/s00103-026-04212-y

    Informationen zur Studie:
    Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG, ehemals Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, BZgA) führt regelmäßig die repräsentative Wiederholungsbefragung „Jugendsexualität“ durch. Die aktuelle Studie ist die zehnte Befragungswelle und schließt methodisch an die Vorgängerstudien von 1980 bis 2019 an. Datengrundlage sind 5.855 bundesweit geführte Interviews. Der Erhebungszeitraum lag zwischen Februar und Juli 2025. Befragt wurden 3.514 Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren und 2.341 junge Erwachsene im Alter von 18 bis 25 Jahren. Für die Studie werden seit 1998 auch Daten zu Erfahrungen sexualisierter Gewalt erhoben, ein Zeitvergleich ist jedoch aufgrund methodischer Anpassungen nicht möglich.

    Hilfsangebot für betroffene Personen von sexualisierter Gewalt, Angehörige, Fachkräfte und alle Interessierten:
    Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch (0800 22 55 530)

    Datenbank für Fortbildungsangebote zu sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend:
    http://www.fortbildungsnetz-sg.de

    Pressekontakt:
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    Maarweg 149-161, 50825 Köln
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    Seit dem 13. Februar 2025 ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

    Link zur Nachricht >>> https://www.bioeg.de/presse/pressem…stigung-erlebt/

    Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) hat die Aufgabe, die Bereitschaft zu einem gesundheitsgerechten Verhalten und zur sachgerechten Nutzung des Gesundheitssystems zu fördern.

    Pressemitteilung der BIÖG - Pressemeldungen

    Wed, 11 Mar 2026 11:50:00 +0100

    Einsteigen in den Ausstieg: Jetzt rauchfrei werden und gesunde Lebensjahre gewinnen

    Bundesweiter Mitmachmonat „Rauchfrei im Mai“ startet – Anmeldung bis 30. April möglich

    Köln, 11. März 2026. Viele Raucherinnen und Raucher möchten aufhören – doch oft fehlt der konkrete Anlass. Der bundesweite Mitmachmonat „Rauchfrei im Mai“ bietet genau diesen Startpunkt. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit, der Bundesdrogenbeauftragte, die Deutsche Krebshilfe und das IFT-Nord rufen auch 2026 wieder dazu auf, gemeinsam den Rauchstopp zu wagen.

    Das Ziel ist klar: Im Mai 31 Tage rauchfrei bleiben und so den Grundstein legen für ein rauchfreies Leben. Wer sich anmeldet, erhält motivierende Nachrichten, praktische Tipps und Unterstützung auf dem Weg in ein rauchfreies Leben. Unter allen erfolgreichen Teilnehmenden werden Geldpreise von bis zu 1.000 Euro verlost. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind bis zum 30. April 2026 unter http://www.rauchfrei-im-mai.de möglich. Der bundesweite Auftakt der Aktion fand heute mit den Kölner Verkehrs-Betrieben als Partner statt.

    Rauchen ist das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko in Deutschland: Jedes Jahr sterben etwa 130.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums, rund 90 Prozent der Lungenkrebsfälle entstehen durch das Rauchen. Wer aufhört, senkt sein Risiko für Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und chronische Atemwegserkrankungen deutlich.

    Positive Effekte zeigen sich schneller, als viele denken: Schon nach wenigen Wochen verbessert sich die Lungenfunktion, nach einem Jahr sinkt das Risiko für Herzkrankheiten erheblich. Gleichzeitig schützt ein Rauchstopp auch Familie, Freundeskreis und Kolleginnen und Kollegen vor den Gefahren des Passivrauchens.

    Prof. Dr. Hendrik Streeck, Bundesdrogenbeauftragter: „Rauchen bleibt eines der größten vermeidbaren Gesundheitsrisiken in Deutschland. Als Arzt sehe ich, wie viel Krankheit dadurch entsteht. Gleichzeitig wissen wir, wie viel Gesundheit Menschen zurückgewinnen können, wenn sie aufhören. Schon wenige Wochen ohne Zigaretten machen einen Unterschied. ‚Rauchfrei im Mai‘ gibt vielen den richtigen Moment, diesen Schritt zu gehen. Wer mit dem Rauchen aufhört, schützt seine Gesundheit und bewahrt wertvolle Lebenszeit.“

    Dr. Johannes Nießen, Kommissarischer Leiter des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit: „Jeder Tag ist ein guter Tag, um aufzuhören. Jeder rauchfreie Tag stärkt Ihre Gesundheit. Wenn im Mai bundesweit zehntausende Menschen gemeinsam Zigaretten, Tabak und Nikotin hinter sich lassen, entsteht eine starke Bewegung. Werden Sie Teil davon und starten Sie jetzt in Ihr rauchfreies Leben.“

    Gerd Nettekoven, Vorstand der Deutschen Krebshilfe: „Rauchen ist der größte vermeidbare Krebsrisikofaktor: Etwa 20 Prozent aller Krebserkrankungen in Deutschland gehen auf das Rauchen zurück. Mit ‚Rauchfrei im Mai‘ haben in den letzten beiden Jahren tausende Menschen den Rauchstopp geschafft – und damit ihr persönliches Krebsrisiko gesenkt.“

    Prof. Dr. Reiner Hanewinkel, Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung: „Wir freuen uns über jeden, der im Mai wieder richtig durchatmen möchte und sich anmeldet. Das Mitmachen ist kostenlos und ganz einfach. Online anmelden und im Mai unterstützende Nachrichten erhalten. Am Ende winkt auch noch die Chance, bis zu 1.000 Euro zu gewinnen – ein zusätzliches Argument für den Start in die Rauchfreiheit.“

    Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit zum Aktionsmonat unter http://www.rauchfrei-im-mai.de.

    Übersicht der Unterstützungsangebote des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit für den Rauchstopp:

    • Online-Ausstiegsprogramm: Infos und Tipps rund um die Themen Rauchen und Nichtrauchen mit Forum, unterstützender täglicher E-Mail und persönlichen rauchfrei-Lotsinnen und Lotsen unter: https://rauchfrei-info.de/aufhoeren/das-…stiegsprogramm/
    • Telefonische Beratung zur Rauchentwöhnung: Kostenlose Rufnummer 0 800 8 31 31 31 – erreichbar montags bis donnerstags von 10 bis 22 Uhr und freitags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr
    • Kostenfrei bestellbare Informationsbroschüren: „Ja, ich werde rauchfrei“ und „Rauchfrei in der Schwangerschaft und nach der Geburt“. Die Broschüren können bestellt oder direkt heruntergeladen werden im Shop unter: https://shop.bioeg.de/  
    • rauchfrei-Instagram-Kanal: Infos und alltagsnahe, praktische Tipps, damit aus guten Vorsätzen ein dauerhafter Rauchstopp wird: https://www.instagram.com/rauchfrei_info

    Bestellung der kostenlosen Materialien des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit unter:
    Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit, 50819 Köln
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    Pressekontakte:
    Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG)
    Maarweg 149-161, 50825 Köln
    Tel.: +49 (0)221 8992-332
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    Mastodon: social.bund.de/@bioeg

    Seit dem 13. Februar 2025 ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

    Stiftung Deutsche Krebshilfe
    Buschstraße 32, 53113 Bonn
    Tel.: +49 (0)228 72990-96
    presse(at)krebshilfe.de
    http://www.krebshilfe.de

    IFT-Nord Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung gGmbH
    Harmsstraße 2, 24114 Kiel
    Tel: +49 (0)431 570 29 0
    rauchfrei-im-mai(at)ift-nord.de
    http://www.ift-nord.de

    Link zur Nachricht >>> https://www.bioeg.de/presse/pressem…jahre-gewinnen/

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    Fri, 27 Feb 2026 10:00:00 +0100

    Für mehr Bewegung und Prävention

    Neue Kooperationsvereinbarung zwischen Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit und DOSB/dsj tritt in Kraft

    Köln, 27. Februar 2026. Mit einer neuen Kooperationsvereinbarung bündeln das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Deutsche Sportjugend (dsj) ihre Kräfte für mehr Bewegung und Prävention in Deutschland. Die drei Partner arbeiten bereits seit vielen Jahren erfolgreich zusammen. Besondere Schwerpunkte liegen dabei auf der Gesundheitsförderung und Prävention durch Breitensport und Bewegung im Alltag – zum Beispiel mit dem jährlichen dsj-Bewegungskalender – sowie der Suchtprävention mit der langjährigen gemeinsamen Initiative „Kinder stark machen“ und dem Aktionsbündnis „Alkoholfrei Sport genießen“.

    Gemeinsam setzen sie ein starkes Signal für einen aktiven, gesunden Lebensstil – für alle Generationen. So wollen sie unter anderem Bewegung dort stärken, wo Menschen leben, lernen, arbeiten und ihre Freizeit verbringen. Sichtbares Beispiel ist die Verknüpfung des Bewegungstypentests des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit mit der digitalen Bewegungslandkarte (BeLa) des DOSB: Mit dem Bewegungstypentest kann man zunächst herausfinden, welches Bewegungsangebot am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt. Die Bewegungslandkarte zeigt dann Sport- und Bewegungsangebote sowie Orte für Bewegung in der direkten Umgebung wie Spielplätze, Parks oder Calisthenics-Anlagen und lädt so zu mehr Bewegung ein.

    Dr. Johannes Nießen, Kommissarischer Leiter des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG): „Bewegung tut gut – in jedem Alter. Sie stärkt die Gesundheit, steigert das Wohlbefinden und verbessert die Lebensqualität. Mit dieser Kooperation sorgen wir für einen verlässlichen Rahmen. So können wir Bewegungsförderung gemeinsam weiterentwickeln und überall in Deutschland sichtbar machen. Wir greifen damit auch die Nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung auf: Wir wollen Menschen leicht erreichen, individuell motivieren und Bewegung fest im Alltag verankern. So bringen wir die Empfehlungen in die Praxis – mit Angeboten, die Menschen dort abholen, wo sie leben, lernen und arbeiten.“

    Michaela Röhrbein, Vorständin Sportentwicklung, Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB): „Breitensport und Alltagsbewegung sind zentrale Hebel, um Gesundheit, Wohlbefinden und gesellschaftliche Teilhabe in Deutschland nachhaltig zu stärken. Der organisierte Sport bietet dafür flächendeckende Strukturen und niedrigschwellige Zugänge. In der Zusammenarbeit mit dem BIÖG bündeln wir unsere Kompetenzen gezielt, um mehr Menschen – über alle Lebensphasen hinweg – für regelmäßige Bewegung zu gewinnen und dem Bewegungsmangel wirksam entgegenzutreten.“

    Leon Ries, Vorstand Jugendsport, DOSB und Vorstandsmitglied Geschäftsführung der Deutschen Sportjugend (dsj): „Gerade für Kinder und Jugendliche ist regelmäßige Bewegung entscheidend für eine gesunde Entwicklung. Die Kooperation ermöglicht es uns, die Potenziale von Sport, Prävention und Jugendarbeit noch besser zu verzahnen und langfristig wirksam zu machen.“

    Links zum Bewegungstypentest des BIÖG, der Bewegungslandkarte des DOSB und dem dsj-Bewegungskalender:
    https://www.uebergewicht-vorbeugen.de/bewegungstypentest/
      Bewegungslandkarte
    dsj.de: Publikationen (Bewegungskalender)

    Links zu Bewegungsempfehlungen:
      https://shop.bioeg.de/pdf/60640104.pdf
    https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begrif…pfehlungen.html

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    Seit dem 13. Februar 2025 ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

    Deutscher Olympischer Sportbund e.V.
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      DOSB: Wir bewegen den Sport. Weil Sport alle(s) bewegen kann.

    Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) ist mit 29,3 Millionen Mitgliedschaften in rund 86.000 Sportvereinen und 103 Mitgliedsorganisationen die Dachorganisation des organisierten Sports in Deutschland. Als Stimme des Vereinssports engagiert sich der DOSB für die olympische Idee sowie für die Förderung von Bewegung, Gesundheit und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Er vertritt die Interessen des Sports gegenüber Politik und Öffentlichkeit und koordiniert sowohl den Spitzen- als auch den Breitensport.

    Deutsche Sportjugend im Deutschen Olympischen Sportbund e. V.
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    Die Deutsche Sportjugend (dsj) ist der Jugendverband des Deutschen Olympischen Sportbund e.V. (DOSB). Mit ihren Mitgliedsorganisationen und deren Untergliederungen gestaltet die dsj im gesamten Bundesgebiet flächendeckend Angebote mit dem Medium Sport mit der Zielsetzung, junge Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu fördern. Weiterhin will sie Bildung, Betreuung und Erziehung durch Kinder- und Jugendarbeit im Sport fördern und damit einen Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher und jugendpolitischer Aufgaben leisten.

    Link zur Nachricht >>> https://www.bioeg.de/presse/pressem…nd-praevention/

    Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) hat die Aufgabe, die Bereitschaft zu einem gesundheitsgerechten Verhalten und zur sachgerechten Nutzung des Gesundheitssystems zu fördern.

    Pressemitteilung der BIÖG - Pressemeldungen

    Thu, 26 Feb 2026 10:00:00 +0100

    Welt-HPV-Tag: Früh impfen schützt vor Krebs

    Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit ruft Eltern zur HPV-Impfung für 9- bis 14-Jährige auf

    Köln, 26. Februar 2026. Acht von zehn Menschen in Deutschland stecken sich mindestens einmal in ihrem Leben mit Humanen Papillomviren (HPV) an.
    Obwohl die Infektion meist unbemerkt bleibt und oft von selbst abheilt, kann sie schwerwiegende Langzeitfolgen nach sich ziehen. So erkranken jedes Jahr mehr als 10.000 Menschen an Krebs infolge einer HPV-Infektion, schätzt das Robert Koch-Institut. Dabei ließe sich in Zukunft ein Großteil dieser Erkrankungen vermeiden. Eine Impfung im Kindes- und Jugendalter kann eine spätere Infektion mit den HPV-Typen verhindern, die am häufigsten zu Krebs führen. Anlässlich des Welt‑HPV‑Tages am 4. März weist das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) auf die Bedeutung der frühen Impfung hin.

    HPV gilt als Auslöser verschiedener Krebsarten. Am bekanntesten ist Gebärmutterhalskrebs, doch das Virus betrifft auch andere Bereiche des Körpers. Die Viren können Tumore im Mund- und Rachenraum sowie im Analbereich oder an den Genitalien verursachen. Deshalb ist die HPV-Impfung auch für Jungen wichtig. Sie können sich ebenfalls mit HPV anstecken und an HPV-bedingten Krebsarten erkranken. Weitergegeben werden die Humanen Papillomviren meist von Mensch zu Mensch über winzige Haut- oder Schleimhautrisse, über die die Viren in den Körper eindringen können. Oft bleibt die Infektion jahrelang unbemerkt, da sie weder Schmerzen noch Symptome verursacht – bis sich erst Jahrzehnte später krankhafte Zellveränderungen zeigen können.

    Ein wirksamer Schutzschild ist eine frühe Impfung. Die Wirksamkeit der HPV-Impfung ist dann am höchsten, wenn sie vor den ersten sexuellen Kontakten erfolgt. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung deshalb für Kinder im Alter von neun bis 14 Jahren. Trotz der klaren Studienlage ist die Impfquote in Deutschland noch niedrig: Laut Robert Koch-Institut hatten im Jahr 2024 nur gut die Hälfte der fünfzehnjährigen Mädchen (55 %) und gut ein Drittel der fünfzehnjährigen Jungen (36 %) einen vollständigen Impfschutz.

    Dr. Johannes Nießen, Kommissarischer Leiter des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit: „Eltern möchten ihren Kindern das Beste für die Zukunft mitgeben, dazu gehört auch ein wirksamer Schutz vor vermeidbaren Krankheiten. Die HPV-Impfung ist eine dieser sicheren Vorsorgemaßnahmen, die nachweislich vor Krebs schützen. Wer seine Kinder zwischen neun und 14 Jahren impfen lässt, nutzt den optimalen Zeitpunkt und schafft eine wichtige Basis für deren langfristige Gesundheit. Denn manchmal braucht es nur wenig, um eine große Gefahr zu bannen.“

    Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit bietet auf https://www.infektionsschutz.de/impfen leicht verständliche Informationen rund um die HPV-Impfung – mit einem speziellen Fokus auf die Altersgruppe der Kinder. Zudem klärt das Bundesinstitut mit der Kampagne „Schützen, was wertvoll ist“ gezielt über Mythen über die HPV-Impfung auf und beantwortet die wichtigsten Fragen rund um das Thema.

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    Pressemitteilung der BIÖG - Pressemeldungen

    Tue, 27 Jan 2026 10:00:00 +0100

    GZSZ & BIÖG: Gemeinsam gegen Essstörungen

    Neue Bulimie-Storyline bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ rückt Aufklärung und Prävention in den Fokus

    Köln, 27. Januar 2026. Die RTL-Serie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ (GZSZ), produziert von UFA Serial Drama in Potsdam-Babelsberg, greift erneut ein gesellschaftlich relevantes Thema auf: Bulimie. Mit einem neuen Handlungsstrang kehrt die Essstörung der Figur Lilly Seefeld, gespielt von Iris Mareike Steen, zurück – viele Jahre nach der vielbeachteten Geschichte aus dem Jahr 2013. Für eine verantwortungsvolle und realitätsnahe Umsetzung hat die Produktion erneut mit dem Berliner Verein Dick & Dünn zusammengearbeitet. Begleitend dazu macht GZSZ in Kooperation mit dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) auf das Thema Essstörungen aufmerksam. Ziel ist es zu sensibilisieren, Vorurteile abzubauen und Betroffenen den Zugang zu Hilfsangeboten zu erleichtern.

    Die Geschichte im Überblick

    Lilly, dargestellt von Iris Mareike Steen, wird innerhalb kurzer Zeit mit zahlreichen emotional belastenden Ereignissen konfrontiert. Um nicht von ihren Gefühlen überwältigt zu werden, flüchtet sie sich in ihre Arbeit als Ärztin. Doch die Verdrängung fordert ihren Preis: Schlaflose Nächte, Albträume und zunehmende Überforderung lassen die Kontrolle schwinden. Schritt für Schritt rutschen alte Verhaltensmuster wieder in den Vordergrund – bis klar wird: Lilly erlebt einen Rückfall, die Bulimie ist zurück. Die Story verdeutlicht, dass Essstörungen auch nach langen stabilen Phasen erneut auftreten können, insbesondere in Extremsituationen.

    Dr. Johannes Nießen, Kommissarischer Leiter des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit: „Essstörungen sind ernstzunehmende Erkrankungen und brauchen zeitnah eine professionelle Behandlung. Die gute Nachricht: Essstörungen sind behandelbar; der Weg zur Genesung kann allerdings Monate bis Jahre dauern. Je früher Betroffene Unterstützung bekommen, desto besser sind die Chancen, wieder gesund zu werden. Deshalb ist es wichtig, schon bei ersten Anzeichen einer Essstörung Hilfe zu suchen. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit bietet dazu umfassende Informationen und verweist auf passende Hilfsangebote – von Beratung über Therapie bis hin zur Nachsorge – sowohl für Betroffene als auch für Angehörige.“

    Stimmen zur neuen Storyline

    Christiane Ghosh, RTL Executive Producerin:
    „Essstörungen sind noch immer stark tabuisiert. Mit dieser Geschichte wollen wir zeigen, dass Rückfälle Teil einer Erkrankung sein können – und wie wichtig es ist, Warnsignale ernst zu nehmen und Unterstützung anzunehmen.“

    Katja Bäuerle, Produzentin GZSZ (UFA Serial Drama):
    „Schon 2013 hat Lillys Bulimie-Story viele Zuschauerinnen und Zuschauer erreicht. Die Fortführung ermöglicht einen differenzierten Blick auf den langfristigen Verlauf einer Essstörung. Dank der Zusammenarbeit mit Dick & Dünn und dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit können wir das Thema fachlich fundiert, sensibel und zugleich für ein breites Publikum erzählen.“

    Iris Mareike Steen, Schauspielerin:
    „Ich finde es sehr wichtig, dass wir dieses Thema erneut aufgreifen. Essstörungen betreffen unglaublich viele Menschen – auch in meinem eigenen Umfeld. Mir war es ein Anliegen zu zeigen, dass alte Muster selbst nach vielen Jahren insbesondere in extremen Situationen wieder auftreten können.“
    Mit Blick auf die erste Storyline aus dem Jahr 2013 ergänzt die Schauspielerin: „Was mir sofort einfällt, sind die vielen Nachrichten von Zuschauerinnen und Zuschauern. Besonders bewegt hat mich, dass viele geschrieben haben, sie hätten Hilfe gesucht, nachdem sie sich in vielen der dargestellten Situationen wiedererkannt haben. Wenn unsere Geschichten Menschen dazu ermutigen, sich jemandem anzuvertrauen, ist das sehr wertvoll.“ Zur aktuellen Umsetzung sagt sie außerdem: „Ich habe großen Respekt vor dieser Geschichte. Daher ist es mir sehr wichtig, dieses Thema ernsthaft und verantwortungsvoll zu erzählen.“

    Begleitende Aufklärungsangebote

    Die TV-Storyline wird durch zusätzliche Maßnahmen unterstützt:

    • Interviews und Hintergrundberichte u. a. mit Iris Mareike Steen und Experten auf RTL.de und in RTL-Formaten
    • Social-Media-Inhalte zur Sensibilisierung für Essstörungen und mögliche Warnsignale auf den Format-Kanälen der Serie und des Senders
    • Hinweise auf Informations- und Beratungsangebote des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit

    Über GZSZ

    „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ ist Deutschlands erfolgreichste tägliche Serie, wird produziert von UFA Serial Drama und erreicht seit über 30 Jahren werktäglich um 19:40 Uhr bei RTL und jederzeit auf RTL+ ein Millionenpublikum. Die Daily greift regelmäßig gesellschaftlich relevante Themen auf und engagiert sich kontinuierlich für Aufklärung und Prävention.

    Über das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG)

    Das BIÖG entwickelt bundesweit Strategien zur Gesundheitsförderung und Prävention. Ein Schwerpunkt liegt auf der Aufklärung über psychische Gesundheit sowie der Unterstützung von Betroffenen und ihrem Umfeld im Bereich Essstörungen.

    Informations- und Beratungsangebote des Bundesinstituts zu psychischer Gesundheit und Essstörungen:

    Pressekontakte

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    Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

    Kommunikation GZSZ
    Frank Pick
    Set von GZSZ
    August-Bebel-Str. 26–53 · 14482 Berlin
    Tel.: 0331 70402140
    E-Mail: Frank.Pick(at)RTL-extern.de

    im Auftrag von RTL und UFA Serial Drama

    Link zur Nachricht >>> https://www.bioeg.de/presse/pressem…-essstoerungen/

    Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) hat die Aufgabe, die Bereitschaft zu einem gesundheitsgerechten Verhalten und zur sachgerechten Nutzung des Gesundheitssystems zu fördern.

    Pressemitteilung der BIÖG - Pressemeldungen

    Thu, 22 Jan 2026 10:00:00 +0100

    Erste sexuelle Erfahrungen: Jugendliche warten länger und verhüten sicher

    Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit stellt aktuelle Daten zur Studie Jugendsexualität vor

    Köln, 22. Januar 2026. Jugendliche werden immer später sexuell aktiv – zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Jugendsexualitätsstudie des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Während junge Menschen bei der letzten Erhebung 2019 bereits mit 17 Jahren mehrheitlich sexuell aktiv waren, zeigt die aktuelle Befragung, dass sie sich inzwischen mehr Zeit lassen. Heute haben die meisten mit 19 Jahren ihr erstes Mal erlebt. Auch beim ersten Kuss lassen sich die Befragten mehr Zeit. Zudem zeigt die Studie mit mehr als 5.800 Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 14 bis 25 Jahren: Meist haben junge Menschen ihren ersten Sex in einer festen Beziehung und verhüten sicher und zuverlässig. In knapp neun von zehn Beziehungen sprechen junge Menschen selbstverständlich über Verhütung und ein Großteil (67 %) thematisiert auch den Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen.

    Mechthild Paul, Abteilungsleiterin Sexualaufklärung, Verhütung, Familienplanung und stellvertretende Leiterin des BIÖG: „Die Ergebnisse zeigen deutlich: Junge Menschen lassen sich heute generell mehr Zeit und treffen bewusste Entscheidungen, wenn es um Sexualität geht. Sie warten auf den für sie richtigen Moment, sprechen offen über Verhütung und schützen sich zuverlässig. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis kontinuierlicher und faktenbasierter Aufklärung − in der Schule, im Elternhaus, in Beratungsstellen, in ärztlichen Praxen und durch unsere Angebote. Der gesetzliche Auftrag des BIÖG hat sich bewährt: Gemeinsam mit Ländern und Verbänden entwickeln wir Konzepte zur Sexualaufklärung und stellen verlässliche, kostenfreie Informationen zur Verhütung bereit. Umfassende Sexualaufklärung trägt dazu bei, dass Jugendliche und junge Erwachsene verantwortungsvoll, selbstbestimmt und gesundheitsbewusst mit Partnerschaft, Sexualität und Verhütung umgehen.“

    Die Ergebnisse im Überblick:

    • Der erste Sex findet geplant und in Partnerschaft statt: Beim ersten Sex ist die Mehrheit der Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit dem Partner bzw. der Partnerin in einer festen Beziehung (weiblich: 65 %, männlich: 53 %) oder gut bekannt (weiblich: 25 %, männlich: 31 %). Der erste Sex findet für die Befragten mehrheitlich „gerade zum richtigen Zeitpunkt“ statt (2025: 65 %, 2019: 65 %).
       
    • Der erste Sex verschiebt sich weiter nach hinten: Aktuell haben 18 Prozent der 14-17-Jährigen ihren ersten Sex erlebt, im Gegensatz zu 28 Prozent in 2019. Insbesondere bei Jugendlichen im Alter von 17 bis 20 ist ein deutlicher Rückgang des Anteils derjenigen zu verzeichnen, die Erfahrungen mit Sex gemacht haben. So haben 2019 61 Prozent der 17-Jährigen Sex gehabt, 2025 sind es 40 Prozent.
       
    • Auch das Küssen erfolgt später: 2019 gaben noch 53 Prozent der 14-Jährigen an, Erfahrungen mit Küssen gemacht zu haben; 2025 ist dieser Anteil deutlich auf 33 Prozent gesunken. Unter den 15-Jährigen hat rund die Hälfte (51 %) den ersten Kuss erlebt (2019: 70 %). Mit zunehmendem Alter verringern sich die Abweichungen zu 2019, dennoch liegen die aktuellen Werte in sämtlichen Altersjahren zwischen zwei und 20 Prozentpunkten unter den Vergleichswerten von 2019.
       
    • „Der Richtige“ bzw. „die Richtige“ fehlt: Unter den Jugendlichen, die noch keine sexuellen Kontakte hatten, gibt die Hälfte an, dass bislang die passende Partnerin bzw. der passende Partner gefehlt habe (51 %). 37 Prozent halten sich für „zu schüchtern“ und 41 Prozent für „zu jung“.
       
    • Sicheres und zuverlässiges Verhütungsverhalten: Aktuell geben lediglich sechs Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen an, beim ersten Sex nicht verhütet zu haben (4 % der weiblichen Befragten, 8 % der männlichen Befragten).
       
    • Bedeutung von Pille und Kondom: Beim ersten Sex greifen Jugendliche (76 %) überwiegend zum Kondom (2019: 77 %). Die Pille wird deutlich seltener verwendet (2025: 34 %, 2019: 30 %). Mit zunehmender sexueller Erfahrung gewinnt aber die Pille an Bedeutung: 50 Prozent der mehrfach sexuell erfahrenen Jugendlichen (2019: 53 %) und 48 Prozent der jungen Erwachsenen (2019: 59 %) verwenden sie aktuell. Die Spirale nutzen aktuell sechs Prozent der Befragten.
       
    • Schulunterricht ist nach wie vor die wichtigste Quelle der Sexualaufklärung für Jugendliche: 78 Prozent der Jugendlichen geben an, in der Schule Wissen über Sexualität und Verhütung erhalten zu haben (2019: 69 %). Als Ansprechpersonen gewinnen Lehrkräfte (2025: 45 %, 2019: 36 %) sowie Eltern (2025: 64 %, 2019: 56 %) weiter an Bedeutung, anders als Gleichaltrige (2025: 54 %, 2019: 65 %).
       
    • Internet hat in der Sexualaufklärung leicht an Bedeutung verloren: 53 Prozent der Jugendlichen nutzen das Internet als Informationsquelle bei Fragen rund um Verhütung und Sexualität (2019: 59 %), wobei Suchmaschinen am häufigsten zum Einsatz kommen (66 %). Aufklärungs- und Beratungsseiten spielen besonders für Mädchen eine Rolle (39 %, Jungen: 25 %). Bei Sozialen Medien nennen 40 Prozent YouTube, 24 Prozent TikTok und 23 Prozent Instagram. Junge Menschen bewerten Aufklärungs- und Beratungsseiten (85 %) als besonders vertrauenswürdig. Weniger Vertrauen besteht gegenüber KI-generierten Inhalten (48 %) sowie Sozialen Medien (YouTube: 41 %, Instagram: 27 %, TikTok: 20 %).

    Informationen zur Studie:
    Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG, ehemals Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, BZgA) führt regelmäßig die repräsentative Wiederholungsbefragung „Jugendsexualität“ durch. Die aktuelle Studie ist die zehnte Befragungswelle und schließt methodisch an die Vorgängerstudien von 1980 bis 2019 an. Datengrundlage sind 5.855 bundesweit geführte Interviews. Der Erhebungszeitraum lag zwischen Februar und Juli 2025. Befragt wurden 3.514 Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren und 2.341 junge Erwachsene im Alter von 18 bis 25 Jahren. Untersucht wurden unter anderem Einstellungen und Verhaltensweisen in Bezug auf Sexualität, Verhütung und Sexualaufklärung. 5.313 Jugendliche und junge Erwachsene gaben an, (vorwiegend) heterosexuell orientiert zu sein. 418 Befragte gaben eine (vorwiegende) homosexuelle oder bisexuelle Orientierung an, während 124 eine andere sexuelle Orientierung nannten oder keine Angabe machten. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit führt die Studie gemäß seinem gesetzlichen Auftrag zur Prävention von Schwangerschaftskonflikten durch. In den nächsten Monaten folgen weitere vertiefende Auswertungen zu Themen wie sexualisierte Gewalterfahrungen, sexuelle Orientierung, der Besuch von Beratungsstellen bzw. gynäkologischen Praxen und dem soziokulturellen Einfluss u.a. auf Sexual-, Verhütungs- und Informationsverhalten.

    Presse-Kit mit Grafiken und weiteren Informationen:
      BIÖG Transfer
    (Passwort: Bundesinstitut_2026)

    Weitere Informationen zum Thema:
    Über Themen der sexuellen Bildung informiert das BIÖG auf den Onlineportalen und http://www.loveline.de, http://www.sexualaufklaerung.de sowie über einen Newsletter (https://www.sexualaufklaerung.de/ueber-das-port…tter-bestellen/) und einen WhatsApp-Kanal (https://www.whatsapp.com/channel/0029Vb6Z38yATRSwsIHVAR13).

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    Seit dem 13. Februar 2025 ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

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    Pressemitteilung der BIÖG - Pressemeldungen

    Thu, 15 Jan 2026 10:00:00 +0100

    Der Jugend mehr Stimme geben: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit gründet Jugendbeirat

    Bewerbungsphase für das neue Gremium startet am 15. Januar 2026

    Köln, 15. Januar 2026. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) gründet erstmals einen Jugendbeirat. Ziel ist es, Gesundheitsthemen und Angebote für junge Menschen gemeinsam mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen weiterzuentwickeln – näher an ihrem Alltag, verständlicher und passender.

    Der Jugendbeirat soll das Bundesinstitut zunächst für zwei Jahre beraten: Welche Themen spielen im Leben junger Menschen wirklich eine Rolle? Wie gelingt gute Gesundheitsinformation? Und über welche Kanäle werden junge Menschen am besten erreicht?

    Im Jugendbeirat arbeiten junge Menschen eng zusammen, tauschen sich mit Fachleuten aus und gestalten Strategien, Projekte und Kommunikationsformate mit. Regelmäßige Videokonferenzen, Präsenztreffen sowie Workshops bieten Raum für Austausch und Feedback – und ermöglichen den Jugendlichen, wertvolle Netzwerke aufzubauen und von praxisnahen Lernerfahrungen zu profitieren. Für ihr Engagement erhalten die Teilnehmenden eine Aufwandsentschädigung und die Chance, die Gesundheitskommunikation ihrer Altersgruppe nachhaltig mitzuprägen.

    Für das neue Gremium werden 15 bis 20 Mitglieder gesucht. Bewerben können sich bundesweit junge Menschen zwischen 16 und 26 Jahren. Entscheidend sind Interesse, Engagement und die Bereitschaft zum regelmäßigen Austausch. Bewerbungen sind vom 15. Januar bis 15. März 2026 möglich.

    Dr. Johannes Nießen, Kommissarischer Leiter des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit: „Junge Menschen erreicht man, indem man sie ernst nimmt und zu Wort kommen lässt. Aus Projekten wie der Suchtprävention oder dem Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten wissen wir: Maßnahmen, die wirken, entstehen im Dialog. Der Jugendbeirat soll genau das möglich machen – und jungen Menschen eine stärkere Stimme geben.“

    Gesundheitsförderung für Kinder und Jugendliche gehört zu den Kernaufgaben des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit. Denn viele Gewohnheiten, die später über Gesundheit mitentscheiden, entstehen früh. Wer Jugendliche und junge Erwachsene ernsthaft beteiligen will, muss ihre Perspektiven frühzeitig in die Entwicklung von Angeboten einbeziehen.

    Der Jugendbeirat ist auch ein Schritt zu mehr Beteiligung, wie sie unter anderem internationale und nationale Rahmenwerke vorsehen – von der UN-Kinderrechtskonvention bis zur WHO-Strategie für Kinder- und Jugendgesundheit.

    Link zur Website:
    https://www.bioeg.de/ueber-uns/aufg…en/jugendbeirat

    Direkt zum Bewerbungsformular geht es hier:
    https://www.bioeg.de/ueber-uns/aufg…eirat/bewerbung

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    Seit dem 13. Februar 2025 ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

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    drugcom.de ist ein Projekt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Das Internetportal informiert über legale und illegale Drogen und bietet Interessierten und Ratsuchenden die Möglichkeit, sich auszutauschen oder auf unkomplizierte Weise professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen.


    Pressemitteilung der drugcom - News

    Wed, 31 Dec 2025 00:00:00 +0100

    Schlechte Blutwerte bei häufigem Konsum von Lachgas

    Eine aktuelle Fallstudie zeigt: Regelmäßiger Konsum von Lachgas schädigt nicht nur das Nervensystem, auch das Blutbild kann schlechte Werte aufweisen.

    Link zur Nachricht >>> drugcom.de/news/schlechte-blutwerte-bei-haeufigem-konsum-von-lachgas/

    Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) hat die Aufgabe, die Bereitschaft zu einem gesundheitsgerechten Verhalten und zur sachgerechten Nutzung des Gesundheitssystems zu fördern.

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    Mon, 29 Dec 2025 13:00:00 +0100

    Gesünder ins neue Jahr starten: Vier Vorsätze, ein Ziel

    Köln, 29. Dezember 2025. Mehr Bewegung, bewusster Medienkonsum, weniger Alkohol, mit dem Rauchen aufhören– gute Vorsätze, die bei vielen zum Jahreswechsel auf der To-Do-Liste stehen. Damit es auch klappt mit der Umsetzung, hat das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) ein paar Tipps für Sie.

    1. Mehr Bewegung

    Bewegung und Sport sind entscheidend für ein gesundes Leben. Sie können Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Bluthochdruck und Fettleibigkeit vorbeugen, Stress abbauen, das Immunsystem stärken und die psychische Gesundheit verbessern.

    Sie möchten mehr in Bewegung kommen und etwas für Ihre Gesundheit tun? Aber Sie wissen noch nicht, wie Sie anfangen sollen?

    Weitere Informationen zum Thema: https://shop.bioeg.de/themen/bewegung/

    2. Medienkonsum reduzieren

    Ein hoher Medienkonsum kann Körper, Psyche und soziale Beziehungen belasten: Bewegung kommt zu kurz, der Schlaf leidet und die Konzentration nimmt ab.

    Sie sind viel online? Kein Problem – wenn Sie es im Griff haben. Probieren Sie für den Anfang unsere Challenge 7 Tage Digital Detox aus:

    Tag 1: Bildschirmzeit tracken
    Tag 2: Push Notifications abschalten
    Tag 3: Essen ohne Smartphone
    Tag 4: Ein Nachmittag nur für Dich (Smartphone im Flugmodus)
    Tag 5: Ein Abend ohne Social Media
    Tag 6: Ein halber Tag ohne Smartphone
    Tag 7: Ein ganzer Tag ohne Smartphone

    Mehr Informationen und Beratung, insbesondere für Jugendliche und Eltern, unter: http://www.ins-netz-gehen.de

    3. Weniger Alkohol trinken

    Alkohol wirkt im Körper wie ein Gift. Er kann Zellen zerstören, Organe schädigen und das Gehirn beeinträchtigen. Wer regelmäßig Alkohol trinkt, erhöht sein Risiko für zahlreiche Krankheiten, zum Beispiel Erkrankungen der Leber und verschiedene Krebsarten.

    Sie möchten weniger Alkohol trinken?

    • Machen Sie unseren Selbsttest: Sechs Fragen sollen Ihnen dabei helfen, Ihren Umgang mit Alkohol zu überprüfen – und Sie auf mögliche Risiken und Probleme aufmerksam machen: http://www.kenn-dein-limit.de/alkohol-tests/alkohol-selbsttest/
    • Starten Sie in den „Dry January“: Der Verzicht auf Alkohol im ersten Monat des Jahres hilft dem Körper – das Herz-Kreislauf-System wird entlastet und die Leber kann sich von der Belastung durch Alkohol etwas erholen. http://www.kenn-dein-limit.de/aktion/

    Weitere Tipps für einen reduzierten Alkoholkonsum finden Sie hier: http://www.kenn-dein-limit.de/alkoholverzich…lkohol-trinken/

    4. Mit dem Rauchen aufhören

    Rauchen ist das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko in Deutschland. Jährlich sterben hierzulande circa 130.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums.

    Sie planen im neuen Jahr einen Rauchstopp?

    • Tipp 1: Umfeld vorbereiten: Entfernen Sie zu Hause alles, was ans Rauchen erinnert – Feuerzeuge, Aschenbecher, angebrochene Packungen. Erklären Sie alle Innenräume konsequent zu rauchfreien Zonen.
    • Tipp 2: Unterstützung suchen: Ein Rauchstopp fällt deutlich leichter, wenn Sie ihn nicht allein schaffen müssen. Außerdem lohnt ein Blick in die rauchfrei-Community auf unserem Online-Portal http://www.rauchfrei-info.de. Dort engagieren sich erfolgreiche Ex-Rauchende als „rauchfrei-Lotsen und -Lotsinnen“ und unterstützen Sie beim Rauchstopp.
    • Tipp 3: Rauchmuster erkennen: Machen Sie sich bewusst, in welchen Momenten Sie zur Zigarette greifen. So finden Sie passende Alternativen, die Sie künftig genau in diesen Situationen unterstützen. Zum Beispiel können eine Tasse Tee oder eine Entspannungsübung die „Pausenzigarette“ ersetzen.

    Hilfe beim Rauchstopp bietet das kostenlose Ausstiegsprogramm des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit: http://www.rauchfrei-info.de/unterstuetzung/ausstiegsprogramm/

    Mehr Tipps und Infos gibt es unter: http://www.rauchfrei-info.de

    Bestellung der kostenlosen Materialien des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit unter:

    Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit, 50819 Köln
    Online-Bestellsystem: https://shop.bioeg.de/
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    Seit dem 13. Februar 2025 ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

    Link zur Nachricht >>> https://www.bioeg.de/presse/pressem…aetze-ein-ziel/

    drugcom.de ist ein Projekt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Das Internetportal informiert über legale und illegale Drogen und bietet Interessierten und Ratsuchenden die Möglichkeit, sich auszutauschen oder auf unkomplizierte Weise professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen.


    Pressemitteilung der drugcom - News

    Wed, 24 Dec 2025 00:00:00 +0100

    Ecstasy-Konsum in jungen Jahren erhöht Risiko für Angststörungen im späteren Leben

    Eine neue australische Langzeitstudie zeigt: Je häufiger und länger junge Erwachsene Ecstasy konsumieren, desto größer ist die Gefahr für die Entwicklung einer Angststörung.

    Link zur Nachricht >>> drugcom.de/news/ecstasy-konsum-in-jungen-jahren-erhoeht-risiko-fuer-angststoerungen-im-spaeteren-leben/

    Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) hat die Aufgabe, die Bereitschaft zu einem gesundheitsgerechten Verhalten und zur sachgerechten Nutzung des Gesundheitssystems zu fördern.

    Pressemitteilung der BIÖG - Pressemeldungen

    Thu, 18 Dec 2025 10:00:00 +0100

    Studie zeigt: Jüngere Generationen liegen beim Faktenwissen zu Organspende vorn

    Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit veröffentlicht Gesamtbericht zur Repräsentativbefragung zur Organ- und Gewebespende

    Köln, 18. Dezember 2025. Die Organ- und Gewebespende ist ein Thema, zu dem viele Menschen klare, verlässliche Informationen wünschen. Eine aktuelle repräsentative Befragung des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) gibt nun einen umfassenden Überblick darüber, wie gut Bürgerinnen und Bürger in Deutschland tatsächlich informiert sind – und zeigt bemerkenswerte Unterschiede zwischen den Generationen. Besonders die Altersgruppen bis 35 Jahre sind über das Thema gut informiert, wie der aktuelle Gesamtforschungsbericht zur Repräsentativbefragung Wissen, Einstellung und Verhalten der Allgemeinbevölkerung zur Organ- und Gewebespende zeigt. Fast die Hälfte der befragten 26- bis 35-Jährigen (49 Prozent) wird in der Studie als „gut informiert“ eingestuft.

    Ebenfalls auffällig ist der Wissenszuwachs der „Generation Z“: Der Anteil der 14- bis 25-Jährigen, die „gut informiert“ sind, ist seit 2016 deutlich gestiegen. Während 2016 lediglich 32 Prozent der 14- bis 25-Jährigen als „gut informiert“ galten, stieg dieser Anteil in der neuesten Erhebung auf 45 Prozent. Der Wissensstand der Gesamtbevölkerung ist seit 2016 laut Studie dagegen nur leicht angestiegen.

    Insgesamt sind knapp 40 Prozent der Befragten „gut informiert“, während etwas mehr als die Hälfte (57 Prozent) als „mäßig informiert“ eingestuft werden. Vier Prozent der Befragten zeigen deutliche Wissenslücken und werden daher als „schlecht informiert“ eingeschätzt. Fast die Hälfte der Befragten (48 Prozent) weiß nicht, dass es keine Altersgrenze für die Organ- oder Gewebespende gibt.

    79 Prozent der Befragten wissen, dass der irreversible Ausfall aller Hirnfunktionen – der sogenannte Hirntod – die zentrale Voraussetzung für eine Organentnahme ist. 17 Prozent hingegen denken, der Herztod sei Voraussetzung – das ist jedoch falsch. Zudem zeigt die Studie: Bei den Befragten gibt es sehr unterschiedliche Vorstellungen dazu, was der Hirntod eigentlich ist. Um hier mehr Orientierung zu geben, hat das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit vier Erklärfilme produziert – darunter ein Film, der Social-Media-Diskussionen zum Thema Hirntod aufgreift.

    Dr. Johannes Nießen, Kommissarischer Leiter des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit: „Die Entscheidung für oder gegen eine Organ- und Gewebespende ist sehr persönlich. Wer jedoch die medizinischen Grundlagen kennt, kann diese Entscheidung besser im Einklang mit den eigenen Werten treffen. Wer sich bereits zu Lebzeiten mit dem Thema beschäftigt, erspart zudem seinen Angehörigen die Last, im Ernstfall unter großer emotionaler Belastung entscheiden zu müssen. Deshalb ist es wichtig, sich frühzeitig mit dem Thema auseinanderzusetzen und den eigenen Willen zu dokumentieren – im Organspendeausweis, in der Patientenverfügung oder im Organspende-Register.“

    Für die Studie „Wissen, Einstellung und Verhalten der Allgemeinbevölkerung zur Organ- und Gewebespende 2024“ hat das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit im vergangenen Jahr 4001 Personen im Alter zwischen 14 und 75 Jahren befragt. Während eine erste Auswertung Anfang des Jahres bereits Trends zeigte, ermöglicht der neu veröffentlichte Abschlussbericht tiefergehende Analysen.

    Der barrierefreie Bericht zum Download: Wissen, Einstellung und Verhalten der Allgemeinbevölkerung zur Organ- und Gewebespende 2024

    Die Erklärvideos zum Hirntod sind auf der Video-Plattform Youtube zu sehen:

    Weitere Informationen des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit zur Organ- und Gewebespende unter: http://www.organspende-info.de

    Dokumentation der eigenen Entscheidung im Organspende-Register http://www.organspende-register.de oder im Organspendeausweis.
    Zum Download oder zur kostenfreien Bestellung unter: http://www.organspende-info.de/organspendeaus…d-und-bestellen.

    Wer Fragen zur Organ- und Gewebespende hat und diese gerne persönlich besprechen möchte, kann unser gebührenfreies Infotelefon Organspende unter der Rufnummer 0800 90 40 400 montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr nutzen.

    Pressekontakt
    Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG)
    Maarweg 149-161, 50825 Köln
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    Seit dem 13. Februar 2025 ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

    Link zur Nachricht >>> https://www.bioeg.de/presse/pressem…ganspende-vorn/

    drugcom.de ist ein Projekt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Das Internetportal informiert über legale und illegale Drogen und bietet Interessierten und Ratsuchenden die Möglichkeit, sich auszutauschen oder auf unkomplizierte Weise professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen.


    Pressemitteilung der drugcom - News

    Wed, 17 Dec 2025 00:00:00 +0100

    Kein Interesse an Drogen

    Immer mehr Jugendliche verzichten bewusst auf Drogen. Das legen die Ergebnisse einer aktuellen Trendstudie aus Frankfurt am Main nahe.

    Link zur Nachricht >>> drugcom.de/news/kein-interesse-an-drogen/

    Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) hat die Aufgabe, die Bereitschaft zu einem gesundheitsgerechten Verhalten und zur sachgerechten Nutzung des Gesundheitssystems zu fördern.

    Pressemitteilung der BIÖG - Pressemeldungen

    Thu, 27 Nov 2025 10:00:00 +0100

    Gesundheit im Fokus: Die wichtigsten Aktionstage 2026

    Service für Redaktionen: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit veröffentlicht Liste mit Gesundheitstagen für das kommende Jahr

    Köln, 27. November 2025. Dry January, Tag der Organspende, Weltnichtrauchertag, Hitzeaktionstag oder Welt-Aids-Tag: Gesundheitstage und -monate machen sichtbar, was im Alltag oft unsichtbar bleibt. Sie rücken unterschiedliche Gesundheitsthemen in den Fokus und sensibilisieren für Erkrankungen, Belastungen und vorbeugende Maßnahmen – weit über die direkt Betroffenen hinaus.
    Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) veröffentlicht seit vielen Jahren eine Übersicht bedeutender internationaler und nationaler Gesundheitstage. Die Liste für das Jahr 2026 ist ab sofort online verfügbar unter: http://www.infodienst.bioeg.de/gesundheitsfoe…esundheitstage/

    Städte, Gemeinden, Apotheken, Krankenkassen, Schulen, Unternehmen und andere Institutionen können die Gesundheitstage nutzen, um Aktionen, Informationsveranstaltungen und Mitmachangebote zu organisieren und so das Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung stärken.

    Zu einer Vielzahl dieser Gesundheitstage bietet das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit wissenschaftlich fundierte und unabhängige Informationen und unterstützt mit zahlreichen zielgruppenspezifischen Angeboten – hier eine kleine Auswahl:

    Bei Interesse für eine Berichterstattung zu den verschiedenen Gesundheitstagen wenden Sie sich gerne an: pressestelle(at)bioeg.de

    Bestellung der kostenlosen Materialien des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit unter:
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    Wed, 26 Nov 2025 00:00:00 +0100

    Angststörungen gehen mit häufigerem Cannabiskonsum einher

    In einer Studie aus den USA zeigten Erwachsene mit regelmäßigem Cannabiskonsum häufiger Anzeichen von Angststörungen. Forschende vermuten, dass es sich um Selbst-Medikation handelt.

    Link zur Nachricht >>> drugcom.de/news/angststoerungen-gehen-mit-haeufigerem-cannabiskonsum-einher/

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    Wed, 19 Nov 2025 00:00:00 +0100

    Alkoholindustrie profitiert vom gesundheitsschädlichem Alkoholkonsum

    Eine Studie aus Deutschland zeigt auf: Die Alkoholindustrie macht rund die Hälfte ihres Umsatzes mit Menschen, die riskant oder hochriskant Alkohol trinken.

    Link zur Nachricht >>> drugcom.de/news/alkoholindustrie-profitiert-vom-gesundheitsschaedlichem-alkoholkonsum/

    Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) hat die Aufgabe, die Bereitschaft zu einem gesundheitsgerechten Verhalten und zur sachgerechten Nutzung des Gesundheitssystems zu fördern.

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    Fri, 14 Nov 2025 16:16:37 +0100

    Welt-COPD-Tag 2025: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit und Bundesdrogenbeauftragter rufen zu Rauchstopp auf

    „Short of Breath, Think COPD“, auf Deutsch: „Denken Sie bei Kurzatmigkeit an COPD“ – so lautet das Motto des diesjährigen Welt-COPD-Tages am 19. November. Kurzatmigkeit ist eines der häufigsten Symptome der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung. In Deutschland leiden knapp sieben Prozent der über 40-Jährigen an COPD – viele, ohne es zu wissen.

    Risikofaktor Nr. 1 ist das Rauchen: Mehr als acht von zehn COPD-Erkrankungen gehen darauf zurück. Um das Risiko zu minimieren, empfehlen das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit und der Bundesdrogenbeauftragte daher den Rauchstopp.

    Wenn die Luft knapp wird: Warnsignale ernst nehmen

    Eine COPD (engl. chronic obstructive pulmonary disease) entwickelt sich schleichend und wird deshalb im frühen Erkrankungsstadium oftmals übersehen oder als „Raucherhusten“ verharmlost. Typische Symptome einer COPD sind Atemnot, Husten und Auswurf: die sogenannten AHA-Symptome. Im späteren Verlauf einer COPD drohen lebensbedrohliche Krankheitsschübe.

    Prof. Dr. Hendrik Streeck, Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen: „COPD ist eine chronische Krankheit – und doch in den meisten Fällen vermeidbar. Hauptursache bleibt das Rauchen.

    Jede nicht gerauchte Zigarette schützt Lunge, Herz und Leben. Sie senkt nicht nur das persönliche Krankheitsrisiko – Rauchen verursacht auch jedes Jahr volkswirtschaftliche Schäden von rund 100 Milliarden Euro. Kosten, die am Ende wir alle tragen. Wir müssen als Gesellschaft und Politik den Mut haben, Prävention endlich zur Priorität zu machen – und das Rauchen als das zu benennen, was es ist: schädlich für die Gesundheit, schädlich für die Wirtschaft, schädlich für die Gesellschaft. Als Arzt kann ich nur raten: Ein Rauchstopp verbessert nachweislich die Lungenfunktion und senkt das Risiko schwerer Folgeerkrankungen wie Krebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Wir sollten jeden Hebel nutzen, um mehr Menschen beim Rauchstopp zu unterstützen – für ihre Gesundheit und für unsere Gesellschaft.“

    Dr. Johannes Nießen, Kommissarischer Leiter des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit: „Eine gesunde Lunge ist ein echtes Kraftwerk für den Körper: Sie versorgt uns mit Sauerstoff, schützt vor Krankheitserregern und transportiert Kohlendioxid wieder ab. Rauchen bringt dieses System aus dem Gleichgewicht. Die Schadstoffe im Tabakrauch dringen tief in die Atemwege ein und schädigen das empfindliche Lungengewebe. Mit der Zeit entstehen chronische Entzündungen und Veränderungen. Die gute Nachricht: Wer mit dem Rauchen aufhört, senkt das Risiko für COPD und Lungenkrebs deutlich. Wir unterstützen Sie mit unseren Angeboten gern dabei.“

    Übersicht der Unterstützungsangebote des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit für den Rauchstopp:

    • Online-Ausstiegsprogramm: Infos und Tipps rund um die Themen Rauchen und Nichtrauchen mit Forum und persönlichen rauchfrei-Lotsinnen und Lotsen unter: https://rauchfrei-info.de/aufhoeren/das-…stiegsprogramm/
    • rauchfrei-Chat: Unter Leitung einer Fachperson tauschen sich Gleichgesinnte über ihre Erfahrungen mit dem Rauchstopp aus, an jedem Dienstag zwischen 20:00 und 22:00 Uhr
    • Telefonische Beratung zur Rauchentwöhnung: Kostenlose Rufnummer 0 800 8 31 31 31 – erreichbar montags bis donnerstags von 10 bis 22 Uhr und freitags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr
    • Kostenfrei bestellbare Informationsbroschüren: „Ja, ich werde rauchfrei“ und „Rauchfrei in der Schwangerschaft und nach der Geburt“. Die Broschüren können bestellt oder direkt heruntergeladen werden im Shop unter: https://shop.bioeg.de/
    • rauchfrei-Instagram-Kanal: Infos und alltagsnahe, praktische Tipps, damit aus guten Vorsätzen ein dauerhafter Rauchstopp wird: https://www.instagram.com/rauchfrei_info

    Bestellung der kostenlosen Materialien des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit unter:
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    Seit dem 13. Februar 2025 ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

    Link zur Nachricht >>> https://www.bioeg.de/presse/pressem…rauchstopp-auf/

    drugcom.de ist ein Projekt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Das Internetportal informiert über legale und illegale Drogen und bietet Interessierten und Ratsuchenden die Möglichkeit, sich auszutauschen oder auf unkomplizierte Weise professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen.


    Pressemitteilung der drugcom - News

    Wed, 12 Nov 2025 00:00:00 +0100

    Akutes Nierenversagen nach übermäßigem Konsum von Energy-Drinks

    Ein 21-jähriger Mann erleidet ein akutes Nierenversagen. Hoher Konsum von Energy-Drinks war vermutlich die Ursache.

    Link zur Nachricht >>> drugcom.de/news/akutes-nierenversagen-nach-uebermaessigem-konsum-von-energy-drinks/