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    Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) hat die Aufgabe, die Bereitschaft zu einem gesundheitsgerechten Verhalten und zur sachgerechten Nutzung des Gesundheitssystems zu fördern.

    Pressemitteilung der BIÖG - Pressemeldungen

    Tue, 27 Jan 2026 10:00:00 +0100

    GZSZ & BIÖG: Gemeinsam gegen Essstörungen

    Neue Bulimie-Storyline bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ rückt Aufklärung und Prävention in den Fokus

    Köln, 27. Januar 2026. Die RTL-Serie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ (GZSZ), produziert von UFA Serial Drama in Potsdam-Babelsberg, greift erneut ein gesellschaftlich relevantes Thema auf: Bulimie. Mit einem neuen Handlungsstrang kehrt die Essstörung der Figur Lilly Seefeld, gespielt von Iris Mareike Steen, zurück – viele Jahre nach der vielbeachteten Geschichte aus dem Jahr 2013. Für eine verantwortungsvolle und realitätsnahe Umsetzung hat die Produktion erneut mit dem Berliner Verein Dick & Dünn zusammengearbeitet. Begleitend dazu macht GZSZ in Kooperation mit dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) auf das Thema Essstörungen aufmerksam. Ziel ist es zu sensibilisieren, Vorurteile abzubauen und Betroffenen den Zugang zu Hilfsangeboten zu erleichtern.

    Die Geschichte im Überblick

    Lilly, dargestellt von Iris Mareike Steen, wird innerhalb kurzer Zeit mit zahlreichen emotional belastenden Ereignissen konfrontiert. Um nicht von ihren Gefühlen überwältigt zu werden, flüchtet sie sich in ihre Arbeit als Ärztin. Doch die Verdrängung fordert ihren Preis: Schlaflose Nächte, Albträume und zunehmende Überforderung lassen die Kontrolle schwinden. Schritt für Schritt rutschen alte Verhaltensmuster wieder in den Vordergrund – bis klar wird: Lilly erlebt einen Rückfall, die Bulimie ist zurück. Die Story verdeutlicht, dass Essstörungen auch nach langen stabilen Phasen erneut auftreten können, insbesondere in Extremsituationen.

    Dr. Johannes Nießen, Kommissarischer Leiter des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit: „Essstörungen sind ernstzunehmende Erkrankungen und brauchen zeitnah eine professionelle Behandlung. Die gute Nachricht: Essstörungen sind behandelbar; der Weg zur Genesung kann allerdings Monate bis Jahre dauern. Je früher Betroffene Unterstützung bekommen, desto besser sind die Chancen, wieder gesund zu werden. Deshalb ist es wichtig, schon bei ersten Anzeichen einer Essstörung Hilfe zu suchen. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit bietet dazu umfassende Informationen und verweist auf passende Hilfsangebote – von Beratung über Therapie bis hin zur Nachsorge – sowohl für Betroffene als auch für Angehörige.“

    Stimmen zur neuen Storyline

    Christiane Ghosh, RTL Executive Producerin:
    „Essstörungen sind noch immer stark tabuisiert. Mit dieser Geschichte wollen wir zeigen, dass Rückfälle Teil einer Erkrankung sein können – und wie wichtig es ist, Warnsignale ernst zu nehmen und Unterstützung anzunehmen.“

    Katja Bäuerle, Produzentin GZSZ (UFA Serial Drama):
    „Schon 2013 hat Lillys Bulimie-Story viele Zuschauerinnen und Zuschauer erreicht. Die Fortführung ermöglicht einen differenzierten Blick auf den langfristigen Verlauf einer Essstörung. Dank der Zusammenarbeit mit Dick & Dünn und dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit können wir das Thema fachlich fundiert, sensibel und zugleich für ein breites Publikum erzählen.“

    Iris Mareike Steen, Schauspielerin:
    „Ich finde es sehr wichtig, dass wir dieses Thema erneut aufgreifen. Essstörungen betreffen unglaublich viele Menschen – auch in meinem eigenen Umfeld. Mir war es ein Anliegen zu zeigen, dass alte Muster selbst nach vielen Jahren insbesondere in extremen Situationen wieder auftreten können.“
    Mit Blick auf die erste Storyline aus dem Jahr 2013 ergänzt die Schauspielerin: „Was mir sofort einfällt, sind die vielen Nachrichten von Zuschauerinnen und Zuschauern. Besonders bewegt hat mich, dass viele geschrieben haben, sie hätten Hilfe gesucht, nachdem sie sich in vielen der dargestellten Situationen wiedererkannt haben. Wenn unsere Geschichten Menschen dazu ermutigen, sich jemandem anzuvertrauen, ist das sehr wertvoll.“ Zur aktuellen Umsetzung sagt sie außerdem: „Ich habe großen Respekt vor dieser Geschichte. Daher ist es mir sehr wichtig, dieses Thema ernsthaft und verantwortungsvoll zu erzählen.“

    Begleitende Aufklärungsangebote

    Die TV-Storyline wird durch zusätzliche Maßnahmen unterstützt:

    • Interviews und Hintergrundberichte u. a. mit Iris Mareike Steen und Experten auf RTL.de und in RTL-Formaten
    • Social-Media-Inhalte zur Sensibilisierung für Essstörungen und mögliche Warnsignale auf den Format-Kanälen der Serie und des Senders
    • Hinweise auf Informations- und Beratungsangebote des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit

    Über GZSZ

    „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ ist Deutschlands erfolgreichste tägliche Serie, wird produziert von UFA Serial Drama und erreicht seit über 30 Jahren werktäglich um 19:40 Uhr bei RTL und jederzeit auf RTL+ ein Millionenpublikum. Die Daily greift regelmäßig gesellschaftlich relevante Themen auf und engagiert sich kontinuierlich für Aufklärung und Prävention.

    Über das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG)

    Das BIÖG entwickelt bundesweit Strategien zur Gesundheitsförderung und Prävention. Ein Schwerpunkt liegt auf der Aufklärung über psychische Gesundheit sowie der Unterstützung von Betroffenen und ihrem Umfeld im Bereich Essstörungen.

    Informations- und Beratungsangebote des Bundesinstituts zu psychischer Gesundheit und Essstörungen:

    Pressekontakte

    Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG)
    Maarweg 149–161 · 50825 Köln
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    E-Mail: Frank.Pick(at)RTL-extern.de

    im Auftrag von RTL und UFA Serial Drama

    Link zur Nachricht >>> https://www.bioeg.de/presse/pressem…-essstoerungen/

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    Pressemitteilung der BIÖG - Pressemeldungen

    Thu, 22 Jan 2026 10:00:00 +0100

    Erste sexuelle Erfahrungen: Jugendliche warten länger und verhüten sicher

    Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit stellt aktuelle Daten zur Studie Jugendsexualität vor

    Köln, 22. Januar 2026. Jugendliche werden immer später sexuell aktiv – zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Jugendsexualitätsstudie des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Während junge Menschen bei der letzten Erhebung 2019 bereits mit 17 Jahren mehrheitlich sexuell aktiv waren, zeigt die aktuelle Befragung, dass sie sich inzwischen mehr Zeit lassen. Heute haben die meisten mit 19 Jahren ihr erstes Mal erlebt. Auch beim ersten Kuss lassen sich die Befragten mehr Zeit. Zudem zeigt die Studie mit mehr als 5.800 Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 14 bis 25 Jahren: Meist haben junge Menschen ihren ersten Sex in einer festen Beziehung und verhüten sicher und zuverlässig. In knapp neun von zehn Beziehungen sprechen junge Menschen selbstverständlich über Verhütung und ein Großteil (67 %) thematisiert auch den Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen.

    Mechthild Paul, Abteilungsleiterin Sexualaufklärung, Verhütung, Familienplanung und stellvertretende Leiterin des BIÖG: „Die Ergebnisse zeigen deutlich: Junge Menschen lassen sich heute generell mehr Zeit und treffen bewusste Entscheidungen, wenn es um Sexualität geht. Sie warten auf den für sie richtigen Moment, sprechen offen über Verhütung und schützen sich zuverlässig. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis kontinuierlicher und faktenbasierter Aufklärung − in der Schule, im Elternhaus, in Beratungsstellen, in ärztlichen Praxen und durch unsere Angebote. Der gesetzliche Auftrag des BIÖG hat sich bewährt: Gemeinsam mit Ländern und Verbänden entwickeln wir Konzepte zur Sexualaufklärung und stellen verlässliche, kostenfreie Informationen zur Verhütung bereit. Umfassende Sexualaufklärung trägt dazu bei, dass Jugendliche und junge Erwachsene verantwortungsvoll, selbstbestimmt und gesundheitsbewusst mit Partnerschaft, Sexualität und Verhütung umgehen.“

    Die Ergebnisse im Überblick:

    • Der erste Sex findet geplant und in Partnerschaft statt: Beim ersten Sex ist die Mehrheit der Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit dem Partner bzw. der Partnerin in einer festen Beziehung (weiblich: 65 %, männlich: 53 %) oder gut bekannt (weiblich: 25 %, männlich: 31 %). Der erste Sex findet für die Befragten mehrheitlich „gerade zum richtigen Zeitpunkt“ statt (2025: 65 %, 2019: 65 %).
       
    • Der erste Sex verschiebt sich weiter nach hinten: Aktuell haben 18 Prozent der 14-17-Jährigen ihren ersten Sex erlebt, im Gegensatz zu 28 Prozent in 2019. Insbesondere bei Jugendlichen im Alter von 17 bis 20 ist ein deutlicher Rückgang des Anteils derjenigen zu verzeichnen, die Erfahrungen mit Sex gemacht haben. So haben 2019 61 Prozent der 17-Jährigen Sex gehabt, 2025 sind es 40 Prozent.
       
    • Auch das Küssen erfolgt später: 2019 gaben noch 53 Prozent der 14-Jährigen an, Erfahrungen mit Küssen gemacht zu haben; 2025 ist dieser Anteil deutlich auf 33 Prozent gesunken. Unter den 15-Jährigen hat rund die Hälfte (51 %) den ersten Kuss erlebt (2019: 70 %). Mit zunehmendem Alter verringern sich die Abweichungen zu 2019, dennoch liegen die aktuellen Werte in sämtlichen Altersjahren zwischen zwei und 20 Prozentpunkten unter den Vergleichswerten von 2019.
       
    • „Der Richtige“ bzw. „die Richtige“ fehlt: Unter den Jugendlichen, die noch keine sexuellen Kontakte hatten, gibt die Hälfte an, dass bislang die passende Partnerin bzw. der passende Partner gefehlt habe (51 %). 37 Prozent halten sich für „zu schüchtern“ und 41 Prozent für „zu jung“.
       
    • Sicheres und zuverlässiges Verhütungsverhalten: Aktuell geben lediglich sechs Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen an, beim ersten Sex nicht verhütet zu haben (4 % der weiblichen Befragten, 8 % der männlichen Befragten).
       
    • Bedeutung von Pille und Kondom: Beim ersten Sex greifen Jugendliche (76 %) überwiegend zum Kondom (2019: 77 %). Die Pille wird deutlich seltener verwendet (2025: 34 %, 2019: 30 %). Mit zunehmender sexueller Erfahrung gewinnt aber die Pille an Bedeutung: 50 Prozent der mehrfach sexuell erfahrenen Jugendlichen (2019: 53 %) und 48 Prozent der jungen Erwachsenen (2019: 59 %) verwenden sie aktuell. Die Spirale nutzen aktuell sechs Prozent der Befragten.
       
    • Schulunterricht ist nach wie vor die wichtigste Quelle der Sexualaufklärung für Jugendliche: 78 Prozent der Jugendlichen geben an, in der Schule Wissen über Sexualität und Verhütung erhalten zu haben (2019: 69 %). Als Ansprechpersonen gewinnen Lehrkräfte (2025: 45 %, 2019: 36 %) sowie Eltern (2025: 64 %, 2019: 56 %) weiter an Bedeutung, anders als Gleichaltrige (2025: 54 %, 2019: 65 %).
       
    • Internet hat in der Sexualaufklärung leicht an Bedeutung verloren: 53 Prozent der Jugendlichen nutzen das Internet als Informationsquelle bei Fragen rund um Verhütung und Sexualität (2019: 59 %), wobei Suchmaschinen am häufigsten zum Einsatz kommen (66 %). Aufklärungs- und Beratungsseiten spielen besonders für Mädchen eine Rolle (39 %, Jungen: 25 %). Bei Sozialen Medien nennen 40 Prozent YouTube, 24 Prozent TikTok und 23 Prozent Instagram. Junge Menschen bewerten Aufklärungs- und Beratungsseiten (85 %) als besonders vertrauenswürdig. Weniger Vertrauen besteht gegenüber KI-generierten Inhalten (48 %) sowie Sozialen Medien (YouTube: 41 %, Instagram: 27 %, TikTok: 20 %).

    Informationen zur Studie:
    Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG, ehemals Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, BZgA) führt regelmäßig die repräsentative Wiederholungsbefragung „Jugendsexualität“ durch. Die aktuelle Studie ist die zehnte Befragungswelle und schließt methodisch an die Vorgängerstudien von 1980 bis 2019 an. Datengrundlage sind 5.855 bundesweit geführte Interviews. Der Erhebungszeitraum lag zwischen Februar und Juli 2025. Befragt wurden 3.514 Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren und 2.341 junge Erwachsene im Alter von 18 bis 25 Jahren. Untersucht wurden unter anderem Einstellungen und Verhaltensweisen in Bezug auf Sexualität, Verhütung und Sexualaufklärung. 5.313 Jugendliche und junge Erwachsene gaben an, (vorwiegend) heterosexuell orientiert zu sein. 418 Befragte gaben eine (vorwiegende) homosexuelle oder bisexuelle Orientierung an, während 124 eine andere sexuelle Orientierung nannten oder keine Angabe machten. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit führt die Studie gemäß seinem gesetzlichen Auftrag zur Prävention von Schwangerschaftskonflikten durch. In den nächsten Monaten folgen weitere vertiefende Auswertungen zu Themen wie sexualisierte Gewalterfahrungen, sexuelle Orientierung, der Besuch von Beratungsstellen bzw. gynäkologischen Praxen und dem soziokulturellen Einfluss u.a. auf Sexual-, Verhütungs- und Informationsverhalten.

    Presse-Kit mit Grafiken und weiteren Informationen:
      BIÖG Transfer
    (Passwort: Bundesinstitut_2026)

    Weitere Informationen zum Thema:
    Über Themen der sexuellen Bildung informiert das BIÖG auf den Onlineportalen und http://www.loveline.de, http://www.sexualaufklaerung.de sowie über einen Newsletter (https://www.sexualaufklaerung.de/ueber-das-port…tter-bestellen/) und einen WhatsApp-Kanal (https://www.whatsapp.com/channel/0029Vb6Z38yATRSwsIHVAR13).

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    Seit dem 13. Februar 2025 ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

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    Pressemitteilung der BIÖG - Pressemeldungen

    Thu, 15 Jan 2026 10:00:00 +0100

    Der Jugend mehr Stimme geben: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit gründet Jugendbeirat

    Bewerbungsphase für das neue Gremium startet am 15. Januar 2026

    Köln, 15. Januar 2026. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) gründet erstmals einen Jugendbeirat. Ziel ist es, Gesundheitsthemen und Angebote für junge Menschen gemeinsam mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen weiterzuentwickeln – näher an ihrem Alltag, verständlicher und passender.

    Der Jugendbeirat soll das Bundesinstitut zunächst für zwei Jahre beraten: Welche Themen spielen im Leben junger Menschen wirklich eine Rolle? Wie gelingt gute Gesundheitsinformation? Und über welche Kanäle werden junge Menschen am besten erreicht?

    Im Jugendbeirat arbeiten junge Menschen eng zusammen, tauschen sich mit Fachleuten aus und gestalten Strategien, Projekte und Kommunikationsformate mit. Regelmäßige Videokonferenzen, Präsenztreffen sowie Workshops bieten Raum für Austausch und Feedback – und ermöglichen den Jugendlichen, wertvolle Netzwerke aufzubauen und von praxisnahen Lernerfahrungen zu profitieren. Für ihr Engagement erhalten die Teilnehmenden eine Aufwandsentschädigung und die Chance, die Gesundheitskommunikation ihrer Altersgruppe nachhaltig mitzuprägen.

    Für das neue Gremium werden 15 bis 20 Mitglieder gesucht. Bewerben können sich bundesweit junge Menschen zwischen 16 und 26 Jahren. Entscheidend sind Interesse, Engagement und die Bereitschaft zum regelmäßigen Austausch. Bewerbungen sind vom 15. Januar bis 15. März 2026 möglich.

    Dr. Johannes Nießen, Kommissarischer Leiter des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit: „Junge Menschen erreicht man, indem man sie ernst nimmt und zu Wort kommen lässt. Aus Projekten wie der Suchtprävention oder dem Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten wissen wir: Maßnahmen, die wirken, entstehen im Dialog. Der Jugendbeirat soll genau das möglich machen – und jungen Menschen eine stärkere Stimme geben.“

    Gesundheitsförderung für Kinder und Jugendliche gehört zu den Kernaufgaben des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit. Denn viele Gewohnheiten, die später über Gesundheit mitentscheiden, entstehen früh. Wer Jugendliche und junge Erwachsene ernsthaft beteiligen will, muss ihre Perspektiven frühzeitig in die Entwicklung von Angeboten einbeziehen.

    Der Jugendbeirat ist auch ein Schritt zu mehr Beteiligung, wie sie unter anderem internationale und nationale Rahmenwerke vorsehen – von der UN-Kinderrechtskonvention bis zur WHO-Strategie für Kinder- und Jugendgesundheit.

    Link zur Website:
    https://www.bioeg.de/ueber-uns/aufg…en/jugendbeirat

    Direkt zum Bewerbungsformular geht es hier:
    https://www.bioeg.de/ueber-uns/aufg…eirat/bewerbung

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    Seit dem 13. Februar 2025 ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

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    Pressemitteilung der drugcom - News

    Wed, 31 Dec 2025 00:00:00 +0100

    Schlechte Blutwerte bei häufigem Konsum von Lachgas

    Eine aktuelle Fallstudie zeigt: Regelmäßiger Konsum von Lachgas schädigt nicht nur das Nervensystem, auch das Blutbild kann schlechte Werte aufweisen.

    Link zur Nachricht >>> drugcom.de/news/schlechte-blutwerte-bei-haeufigem-konsum-von-lachgas/

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    Pressemitteilung der BIÖG - Pressemeldungen

    Mon, 29 Dec 2025 13:00:00 +0100

    Gesünder ins neue Jahr starten: Vier Vorsätze, ein Ziel

    Köln, 29. Dezember 2025. Mehr Bewegung, bewusster Medienkonsum, weniger Alkohol, mit dem Rauchen aufhören– gute Vorsätze, die bei vielen zum Jahreswechsel auf der To-Do-Liste stehen. Damit es auch klappt mit der Umsetzung, hat das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) ein paar Tipps für Sie.

    1. Mehr Bewegung

    Bewegung und Sport sind entscheidend für ein gesundes Leben. Sie können Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Bluthochdruck und Fettleibigkeit vorbeugen, Stress abbauen, das Immunsystem stärken und die psychische Gesundheit verbessern.

    Sie möchten mehr in Bewegung kommen und etwas für Ihre Gesundheit tun? Aber Sie wissen noch nicht, wie Sie anfangen sollen?

    Weitere Informationen zum Thema: https://shop.bioeg.de/themen/bewegung/

    2. Medienkonsum reduzieren

    Ein hoher Medienkonsum kann Körper, Psyche und soziale Beziehungen belasten: Bewegung kommt zu kurz, der Schlaf leidet und die Konzentration nimmt ab.

    Sie sind viel online? Kein Problem – wenn Sie es im Griff haben. Probieren Sie für den Anfang unsere Challenge 7 Tage Digital Detox aus:

    Tag 1: Bildschirmzeit tracken
    Tag 2: Push Notifications abschalten
    Tag 3: Essen ohne Smartphone
    Tag 4: Ein Nachmittag nur für Dich (Smartphone im Flugmodus)
    Tag 5: Ein Abend ohne Social Media
    Tag 6: Ein halber Tag ohne Smartphone
    Tag 7: Ein ganzer Tag ohne Smartphone

    Mehr Informationen und Beratung, insbesondere für Jugendliche und Eltern, unter: http://www.ins-netz-gehen.de

    3. Weniger Alkohol trinken

    Alkohol wirkt im Körper wie ein Gift. Er kann Zellen zerstören, Organe schädigen und das Gehirn beeinträchtigen. Wer regelmäßig Alkohol trinkt, erhöht sein Risiko für zahlreiche Krankheiten, zum Beispiel Erkrankungen der Leber und verschiedene Krebsarten.

    Sie möchten weniger Alkohol trinken?

    • Machen Sie unseren Selbsttest: Sechs Fragen sollen Ihnen dabei helfen, Ihren Umgang mit Alkohol zu überprüfen – und Sie auf mögliche Risiken und Probleme aufmerksam machen: http://www.kenn-dein-limit.de/alkohol-tests/alkohol-selbsttest/
    • Starten Sie in den „Dry January“: Der Verzicht auf Alkohol im ersten Monat des Jahres hilft dem Körper – das Herz-Kreislauf-System wird entlastet und die Leber kann sich von der Belastung durch Alkohol etwas erholen. http://www.kenn-dein-limit.de/aktion/

    Weitere Tipps für einen reduzierten Alkoholkonsum finden Sie hier: http://www.kenn-dein-limit.de/alkoholverzich…lkohol-trinken/

    4. Mit dem Rauchen aufhören

    Rauchen ist das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko in Deutschland. Jährlich sterben hierzulande circa 130.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums.

    Sie planen im neuen Jahr einen Rauchstopp?

    • Tipp 1: Umfeld vorbereiten: Entfernen Sie zu Hause alles, was ans Rauchen erinnert – Feuerzeuge, Aschenbecher, angebrochene Packungen. Erklären Sie alle Innenräume konsequent zu rauchfreien Zonen.
    • Tipp 2: Unterstützung suchen: Ein Rauchstopp fällt deutlich leichter, wenn Sie ihn nicht allein schaffen müssen. Außerdem lohnt ein Blick in die rauchfrei-Community auf unserem Online-Portal http://www.rauchfrei-info.de. Dort engagieren sich erfolgreiche Ex-Rauchende als „rauchfrei-Lotsen und -Lotsinnen“ und unterstützen Sie beim Rauchstopp.
    • Tipp 3: Rauchmuster erkennen: Machen Sie sich bewusst, in welchen Momenten Sie zur Zigarette greifen. So finden Sie passende Alternativen, die Sie künftig genau in diesen Situationen unterstützen. Zum Beispiel können eine Tasse Tee oder eine Entspannungsübung die „Pausenzigarette“ ersetzen.

    Hilfe beim Rauchstopp bietet das kostenlose Ausstiegsprogramm des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit: http://www.rauchfrei-info.de/unterstuetzung/ausstiegsprogramm/

    Mehr Tipps und Infos gibt es unter: http://www.rauchfrei-info.de

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    Pressemitteilung der drugcom - News

    Wed, 24 Dec 2025 00:00:00 +0100

    Ecstasy-Konsum in jungen Jahren erhöht Risiko für Angststörungen im späteren Leben

    Eine neue australische Langzeitstudie zeigt: Je häufiger und länger junge Erwachsene Ecstasy konsumieren, desto größer ist die Gefahr für die Entwicklung einer Angststörung.

    Link zur Nachricht >>> drugcom.de/news/ecstasy-konsum-in-jungen-jahren-erhoeht-risiko-fuer-angststoerungen-im-spaeteren-leben/

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    Thu, 18 Dec 2025 10:00:00 +0100

    Studie zeigt: Jüngere Generationen liegen beim Faktenwissen zu Organspende vorn

    Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit veröffentlicht Gesamtbericht zur Repräsentativbefragung zur Organ- und Gewebespende

    Köln, 18. Dezember 2025. Die Organ- und Gewebespende ist ein Thema, zu dem viele Menschen klare, verlässliche Informationen wünschen. Eine aktuelle repräsentative Befragung des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) gibt nun einen umfassenden Überblick darüber, wie gut Bürgerinnen und Bürger in Deutschland tatsächlich informiert sind – und zeigt bemerkenswerte Unterschiede zwischen den Generationen. Besonders die Altersgruppen bis 35 Jahre sind über das Thema gut informiert, wie der aktuelle Gesamtforschungsbericht zur Repräsentativbefragung Wissen, Einstellung und Verhalten der Allgemeinbevölkerung zur Organ- und Gewebespende zeigt. Fast die Hälfte der befragten 26- bis 35-Jährigen (49 Prozent) wird in der Studie als „gut informiert“ eingestuft.

    Ebenfalls auffällig ist der Wissenszuwachs der „Generation Z“: Der Anteil der 14- bis 25-Jährigen, die „gut informiert“ sind, ist seit 2016 deutlich gestiegen. Während 2016 lediglich 32 Prozent der 14- bis 25-Jährigen als „gut informiert“ galten, stieg dieser Anteil in der neuesten Erhebung auf 45 Prozent. Der Wissensstand der Gesamtbevölkerung ist seit 2016 laut Studie dagegen nur leicht angestiegen.

    Insgesamt sind knapp 40 Prozent der Befragten „gut informiert“, während etwas mehr als die Hälfte (57 Prozent) als „mäßig informiert“ eingestuft werden. Vier Prozent der Befragten zeigen deutliche Wissenslücken und werden daher als „schlecht informiert“ eingeschätzt. Fast die Hälfte der Befragten (48 Prozent) weiß nicht, dass es keine Altersgrenze für die Organ- oder Gewebespende gibt.

    79 Prozent der Befragten wissen, dass der irreversible Ausfall aller Hirnfunktionen – der sogenannte Hirntod – die zentrale Voraussetzung für eine Organentnahme ist. 17 Prozent hingegen denken, der Herztod sei Voraussetzung – das ist jedoch falsch. Zudem zeigt die Studie: Bei den Befragten gibt es sehr unterschiedliche Vorstellungen dazu, was der Hirntod eigentlich ist. Um hier mehr Orientierung zu geben, hat das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit vier Erklärfilme produziert – darunter ein Film, der Social-Media-Diskussionen zum Thema Hirntod aufgreift.

    Dr. Johannes Nießen, Kommissarischer Leiter des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit: „Die Entscheidung für oder gegen eine Organ- und Gewebespende ist sehr persönlich. Wer jedoch die medizinischen Grundlagen kennt, kann diese Entscheidung besser im Einklang mit den eigenen Werten treffen. Wer sich bereits zu Lebzeiten mit dem Thema beschäftigt, erspart zudem seinen Angehörigen die Last, im Ernstfall unter großer emotionaler Belastung entscheiden zu müssen. Deshalb ist es wichtig, sich frühzeitig mit dem Thema auseinanderzusetzen und den eigenen Willen zu dokumentieren – im Organspendeausweis, in der Patientenverfügung oder im Organspende-Register.“

    Für die Studie „Wissen, Einstellung und Verhalten der Allgemeinbevölkerung zur Organ- und Gewebespende 2024“ hat das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit im vergangenen Jahr 4001 Personen im Alter zwischen 14 und 75 Jahren befragt. Während eine erste Auswertung Anfang des Jahres bereits Trends zeigte, ermöglicht der neu veröffentlichte Abschlussbericht tiefergehende Analysen.

    Der barrierefreie Bericht zum Download: Wissen, Einstellung und Verhalten der Allgemeinbevölkerung zur Organ- und Gewebespende 2024

    Die Erklärvideos zum Hirntod sind auf der Video-Plattform Youtube zu sehen:

    Weitere Informationen des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit zur Organ- und Gewebespende unter: http://www.organspende-info.de

    Dokumentation der eigenen Entscheidung im Organspende-Register http://www.organspende-register.de oder im Organspendeausweis.
    Zum Download oder zur kostenfreien Bestellung unter: http://www.organspende-info.de/organspendeaus…d-und-bestellen.

    Wer Fragen zur Organ- und Gewebespende hat und diese gerne persönlich besprechen möchte, kann unser gebührenfreies Infotelefon Organspende unter der Rufnummer 0800 90 40 400 montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr nutzen.

    Pressekontakt
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    Seit dem 13. Februar 2025 ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

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    drugcom.de ist ein Projekt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Das Internetportal informiert über legale und illegale Drogen und bietet Interessierten und Ratsuchenden die Möglichkeit, sich auszutauschen oder auf unkomplizierte Weise professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen.


    Pressemitteilung der drugcom - News

    Wed, 17 Dec 2025 00:00:00 +0100

    Kein Interesse an Drogen

    Immer mehr Jugendliche verzichten bewusst auf Drogen. Das legen die Ergebnisse einer aktuellen Trendstudie aus Frankfurt am Main nahe.

    Link zur Nachricht >>> drugcom.de/news/kein-interesse-an-drogen/

    Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) hat die Aufgabe, die Bereitschaft zu einem gesundheitsgerechten Verhalten und zur sachgerechten Nutzung des Gesundheitssystems zu fördern.

    Pressemitteilung der BIÖG - Pressemeldungen

    Thu, 27 Nov 2025 10:00:00 +0100

    Gesundheit im Fokus: Die wichtigsten Aktionstage 2026

    Service für Redaktionen: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit veröffentlicht Liste mit Gesundheitstagen für das kommende Jahr

    Köln, 27. November 2025. Dry January, Tag der Organspende, Weltnichtrauchertag, Hitzeaktionstag oder Welt-Aids-Tag: Gesundheitstage und -monate machen sichtbar, was im Alltag oft unsichtbar bleibt. Sie rücken unterschiedliche Gesundheitsthemen in den Fokus und sensibilisieren für Erkrankungen, Belastungen und vorbeugende Maßnahmen – weit über die direkt Betroffenen hinaus.
    Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) veröffentlicht seit vielen Jahren eine Übersicht bedeutender internationaler und nationaler Gesundheitstage. Die Liste für das Jahr 2026 ist ab sofort online verfügbar unter: http://www.infodienst.bioeg.de/gesundheitsfoe…esundheitstage/

    Städte, Gemeinden, Apotheken, Krankenkassen, Schulen, Unternehmen und andere Institutionen können die Gesundheitstage nutzen, um Aktionen, Informationsveranstaltungen und Mitmachangebote zu organisieren und so das Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung stärken.

    Zu einer Vielzahl dieser Gesundheitstage bietet das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit wissenschaftlich fundierte und unabhängige Informationen und unterstützt mit zahlreichen zielgruppenspezifischen Angeboten – hier eine kleine Auswahl:

    Bei Interesse für eine Berichterstattung zu den verschiedenen Gesundheitstagen wenden Sie sich gerne an: pressestelle(at)bioeg.de

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    Wed, 26 Nov 2025 00:00:00 +0100

    Angststörungen gehen mit häufigerem Cannabiskonsum einher

    In einer Studie aus den USA zeigten Erwachsene mit regelmäßigem Cannabiskonsum häufiger Anzeichen von Angststörungen. Forschende vermuten, dass es sich um Selbst-Medikation handelt.

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    Wed, 19 Nov 2025 00:00:00 +0100

    Alkoholindustrie profitiert vom gesundheitsschädlichem Alkoholkonsum

    Eine Studie aus Deutschland zeigt auf: Die Alkoholindustrie macht rund die Hälfte ihres Umsatzes mit Menschen, die riskant oder hochriskant Alkohol trinken.

    Link zur Nachricht >>> drugcom.de/news/alkoholindustrie-profitiert-vom-gesundheitsschaedlichem-alkoholkonsum/

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    Pressemitteilung der BIÖG - Pressemeldungen

    Fri, 14 Nov 2025 16:16:37 +0100

    Welt-COPD-Tag 2025: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit und Bundesdrogenbeauftragter rufen zu Rauchstopp auf

    „Short of Breath, Think COPD“, auf Deutsch: „Denken Sie bei Kurzatmigkeit an COPD“ – so lautet das Motto des diesjährigen Welt-COPD-Tages am 19. November. Kurzatmigkeit ist eines der häufigsten Symptome der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung. In Deutschland leiden knapp sieben Prozent der über 40-Jährigen an COPD – viele, ohne es zu wissen.

    Risikofaktor Nr. 1 ist das Rauchen: Mehr als acht von zehn COPD-Erkrankungen gehen darauf zurück. Um das Risiko zu minimieren, empfehlen das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit und der Bundesdrogenbeauftragte daher den Rauchstopp.

    Wenn die Luft knapp wird: Warnsignale ernst nehmen

    Eine COPD (engl. chronic obstructive pulmonary disease) entwickelt sich schleichend und wird deshalb im frühen Erkrankungsstadium oftmals übersehen oder als „Raucherhusten“ verharmlost. Typische Symptome einer COPD sind Atemnot, Husten und Auswurf: die sogenannten AHA-Symptome. Im späteren Verlauf einer COPD drohen lebensbedrohliche Krankheitsschübe.

    Prof. Dr. Hendrik Streeck, Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen: „COPD ist eine chronische Krankheit – und doch in den meisten Fällen vermeidbar. Hauptursache bleibt das Rauchen.

    Jede nicht gerauchte Zigarette schützt Lunge, Herz und Leben. Sie senkt nicht nur das persönliche Krankheitsrisiko – Rauchen verursacht auch jedes Jahr volkswirtschaftliche Schäden von rund 100 Milliarden Euro. Kosten, die am Ende wir alle tragen. Wir müssen als Gesellschaft und Politik den Mut haben, Prävention endlich zur Priorität zu machen – und das Rauchen als das zu benennen, was es ist: schädlich für die Gesundheit, schädlich für die Wirtschaft, schädlich für die Gesellschaft. Als Arzt kann ich nur raten: Ein Rauchstopp verbessert nachweislich die Lungenfunktion und senkt das Risiko schwerer Folgeerkrankungen wie Krebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Wir sollten jeden Hebel nutzen, um mehr Menschen beim Rauchstopp zu unterstützen – für ihre Gesundheit und für unsere Gesellschaft.“

    Dr. Johannes Nießen, Kommissarischer Leiter des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit: „Eine gesunde Lunge ist ein echtes Kraftwerk für den Körper: Sie versorgt uns mit Sauerstoff, schützt vor Krankheitserregern und transportiert Kohlendioxid wieder ab. Rauchen bringt dieses System aus dem Gleichgewicht. Die Schadstoffe im Tabakrauch dringen tief in die Atemwege ein und schädigen das empfindliche Lungengewebe. Mit der Zeit entstehen chronische Entzündungen und Veränderungen. Die gute Nachricht: Wer mit dem Rauchen aufhört, senkt das Risiko für COPD und Lungenkrebs deutlich. Wir unterstützen Sie mit unseren Angeboten gern dabei.“

    Übersicht der Unterstützungsangebote des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit für den Rauchstopp:

    • Online-Ausstiegsprogramm: Infos und Tipps rund um die Themen Rauchen und Nichtrauchen mit Forum und persönlichen rauchfrei-Lotsinnen und Lotsen unter: https://rauchfrei-info.de/aufhoeren/das-…stiegsprogramm/
    • rauchfrei-Chat: Unter Leitung einer Fachperson tauschen sich Gleichgesinnte über ihre Erfahrungen mit dem Rauchstopp aus, an jedem Dienstag zwischen 20:00 und 22:00 Uhr
    • Telefonische Beratung zur Rauchentwöhnung: Kostenlose Rufnummer 0 800 8 31 31 31 – erreichbar montags bis donnerstags von 10 bis 22 Uhr und freitags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr
    • Kostenfrei bestellbare Informationsbroschüren: „Ja, ich werde rauchfrei“ und „Rauchfrei in der Schwangerschaft und nach der Geburt“. Die Broschüren können bestellt oder direkt heruntergeladen werden im Shop unter: https://shop.bioeg.de/
    • rauchfrei-Instagram-Kanal: Infos und alltagsnahe, praktische Tipps, damit aus guten Vorsätzen ein dauerhafter Rauchstopp wird: https://www.instagram.com/rauchfrei_info

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    Seit dem 13. Februar 2025 ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

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    Pressemitteilung der drugcom - News

    Wed, 12 Nov 2025 00:00:00 +0100

    Akutes Nierenversagen nach übermäßigem Konsum von Energy-Drinks

    Ein 21-jähriger Mann erleidet ein akutes Nierenversagen. Hoher Konsum von Energy-Drinks war vermutlich die Ursache.

    Link zur Nachricht >>> drugcom.de/news/akutes-nierenversagen-nach-uebermaessigem-konsum-von-energy-drinks/

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    Tue, 11 Nov 2025 10:00:00 +0100

    Diabetes Typ 2 früh erkennen: Zum Weltdiabetestag persönliches Risiko mit Online-Test prüfen

    Köln, 11. November 2025. Diabetes mellitus Typ 2, umgangssprachlich auch als „Zuckerkrankheit“ bekannt, entsteht meist schleichend und kann über Jahre völlig symptomlos bleiben. Er gehört zu den häufigsten nicht-übertragbaren Erkrankungen in Deutschland – doch nicht jeder weiß, dass er betroffen oder gefährdet ist. Zum Weltdiabetestag am 14. November startet das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) daher eine bundesweite Aufklärungskampagne, um auf den kostenlosen digitalen Diabetes-Risiko-Test aufmerksam zu machen.

    In nur wenigen Minuten können Erwachsene damit ihr persönliches Risiko bestimmen, innerhalb der nächsten zehn Jahre an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Auf Basis weniger Fragen zum Lebensstil und zu familiären Risikofaktoren ermittelt der Test das persönliche Risiko in Prozent und gibt praktische Tipps, wie sich das Risiko verringern lässt. Der Test steht auf dem nationalen Diabetesinformationsportal http://www.diabinfo.de bereit. Dort finden Bürgerinnen und Bürger qualitätsgesicherte und wissenschaftlich fundierte Informationen zur Vorbeugung von Diabetes sowie praktische Tipps zum Leben mit der Erkrankung.

    Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts leben in Deutschland rund 1,3 Millionen Menschen mit einem bislang unerkannten Diabetes. Weitere sieben Millionen Fälle von Diabetes Typ 1 und Typ 2 sind bereits bekannt. Während der Körper bei Typ 1 bereits ab der Geburt kein Insulin produziert, entwickelt sich Diabetes Typ 2 hingegen meist im Laufe des Lebens. Er entsteht, wenn der Körper das Insulin nicht mehr richtig nutzen kann – häufig begünstigt durch eine ungesunde Lebensweise. Unbehandelt kann Diabetes zu schweren Schäden an Augen und Nieren führen sowie das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle erhöhen.

    Hier gelangen Sie zum Typ-2-Diabetes-Risiko-Test

    Weitere Informationen:

    Das „Diabetesnetz Deutschland – gemeinsam gesünder“ informiert im Auftrag des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit über Risiken und Möglichkeiten der Diabetesprävention.

    Bestellung von kostenlosen Materialien unter:

    Infomaterialien - DiabetesNetz

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    Seit dem 13. Februar 2025 ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

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    Fri, 07 Nov 2025 15:51:19 +0100

    „Gemeinsam. Gerade jetzt“: Zum Welt-Aids-Tag starten Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), Deutsche AIDS-Stiftung (DAS) und Deutsche Aidshilfe (DAH) gemeinsame Kampagne

    Globale Erfolge im Einsatz gegen HIV ausbauen, statt sie zu gefährden

    Köln/Bonn/Berlin, 10. November 2025. „Gemeinsam. Gerade jetzt.“ – unter diesem Motto startet heute die Kampagne zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember 2025. Die Veranstalter – das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), die Deutsche AIDS-Stiftung (DAS) und die Deutsche Aidshilfe (DAH) – wollen damit ein deutliches Zeichen gegen das zunehmend polarisierte gesellschaftliche Klima zeigen und fordern zum entschlossenen Handeln auf.

    Weltweit leben knapp 41 Millionen Menschen mit HIV. Rund zwei Drittel aller HIV-Therapien hängen von den USA ab. Das Land hat bisher auch die höchsten Beiträge zum Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria gezahlt. Seit Anfang des Jahres haben die USA ihr Engagement deutlich zurückgefahren, vor allem durch die Auflösung der Entwicklungshilfeagentur USAID. Nach Schätzungen von UNAIDS werden bei anhaltenden Kürzungen bis 2029 rund vier Millionen Menschen an Aids sterben, knapp sieben Millionen zusätzlich sich neu mit HIV infizieren.

    In Deutschland lebten Ende 2023 nach Schätzung des Robert Koch-Instituts knapp 97.000 Menschen mit HIV.

    Dr. Johannes Nießen, Kommissarischer Leiter des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG): „HIV-positive Menschen haben ein Recht auf medizinische Versorgung und ein Leben ohne Stigmatisierung und Diskriminierung. Dafür setzen wir uns gemeinsam mit dieser Kampagne ein. Wir dürfen außerdem nicht vergessen: Viren kennen keine Grenzen. Wenn die Zahl von HIV-Infektionen und Aids-Erkrankungen wieder zunimmt, wird sich das auch in Deutschland zeigen. Deshalb muss der globale Einsatz gegen HIV bestehen bleiben.“

    Stefan Miller vom Vorstand der Deutschen Aidshilfe: „Dieser Welt-Aids-Tag ist etwas Besonderes: Es geht darum, eine neuerliche Katastrophe zu verhindern. Wir können nicht zulassen, dass Aids in großem Ausmaß zurückkehrt! Menschen mit HIV dürfen wir nicht alleine lassen. Über Jahrzehnte aufgebaute Versorgungsstrukturen müssen erhalten bleiben – sonst wird sich das weltweit bitter rächen. Auch Deutschland muss verstärkt dazu beitragen. Aber auch hierzulande sind Prävention, Beratung und Testangebote zunehmend gefährdet. Zugleich nehmen Diskriminierung und Stigma wieder zu. Das ist eine fatale Entwicklung. Einer Welt, in der Spaltung und Ausgrenzung zunehmen, rufen wir zu: ,Gemeinsam. Gerade jetzt.‘“

    Anne von Fallois, Vorstandsvorsitzende der Deutschen AIDS-Stiftung: „Angesichts der aktuellen Bedrohung von Leben und Gesundheit vieler Menschen stellen wir die ursprüngliche Kernbotschaft des Welt-Aids-Tages in den Vordergrund: Solidarität. Die Welt könnte Aids bis 2030 beenden – wir haben das Wissen und die Mittel dafür. Jetzt aber müssen wir wieder für das Nötigste kämpfen. Dazu tragen wir an vielen Orten ganz konkret bei. Aber am Ende trifft die Politik die Entscheidungen über Gelingen oder Scheitern der globalen Maßnahmen gegen HIV.“

    Menschen, um die es geht

    „Stell dir vor, eine Pandemie bedroht die Welt und die Welt schaut weg“, steht auf einem der fünf Kampagnenplakate. Die anderen regen dazu an, sich in die Lage derer zu versetzen, deren Versorgung in Gefahr ist oder die unter Diskriminierung leiden:

    • „Stell dir vor, du stirbst an einer behandelbaren Krankheit“, sagt Sarah aus Kenia, die genau davor jetzt Angst haben muss.
    • „Stell dir vor, dein Kind ist krank und es gibt keine Medizin“, sagt Daniel, ebenfalls aus Kenia, alleinerziehender Vater eines achtjährigen Sohnes – beide sind HIV-positiv und fürchten, dass sie bald keine Medikamente mehr bekommen.
    • „Stell dir vor, dein Zahnarzt hat Angst vor dir“, fordert uns Max aus Berlin auf. Seine Erfahrungen stehen beispielhaft für Berührungsängste und Ablehnung, die Menschen mit HIV immer noch erleben – auch in Deutschland.
    • „Stell dir vor, du brauchst Hilfe und Angst macht dich stumm.” – das ist Realität für viele Menschen, denn wer Angst vor Ausgrenzung hat, spricht nicht über HIV. Das Stigma hält Menschen davon ab, sich testen zu lassen oder medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

    In Interviews erzählen Vine aus Berlin und Lillian aus Saarbrücken über die Situation in ihren Herkunftsländern. Vine hat in Kambodscha ihren Mann und ihren Sohn an Aids verloren und dann eine Hilfsorganisation aufgebaut – der nun das Geld entzogen wird. Lillian floh aus Uganda nach Deutschland und wurde im letzten Moment durch HIV-Medikamente gerettet. Sie weiß: Andere werden es nun nicht schaffen.

    Immer noch Diskriminierung

    HIV ist heute eine gut behandelbare Infektion. Unter Therapie ist HIV auch beim Sex nicht übertragbar, im Alltag ohnehin nicht. Eine repräsentative Umfrage im Jahr 2020 hat jedoch gezeigt, dass es noch immer viele irrationale Berührungsängste gegenüber Menschen mit HIV gibt, etwa bei der gemeinsamen Benutzung von Geschirr oder Toiletten sowie engem Körperkontakt.

    Diskriminierung gehört nach wie vor zum Alltag von HIV-positiven Menschen: In der Studie „positive stimmen 2.0“ gaben 95 Prozent der befragten Menschen mit HIV an, sie hätten im Jahr zuvor mindestens eine diskriminierende Erfahrung gemacht.

    Welt-Aids-Tag am 1. Dezember

    Der Welt-Aids-Tag ist der Tag der Solidarität mit HIV-positiven Menschen und des Gedenkens an die an Aids Verstorbenen. Er wird seit 1988 jedes Jahr am 1. Dezember begangen. Die wichtigsten Ziele sind ein diskriminierungsfreier Umgang und Zugang zu medizinischer Versorgung für alle Menschen weltweit.

    Bestellung der kostenlosen Materialien zum Welt-Aids-Tag:

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    Seit dem 13. Februar 2025 ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

    Deutsche AIDS-Stiftung
    Münsterstraße 18, 53111 Bonn
    Tel.: 0228/60469-0
    E-Mail: info(at)aids-stiftung.de
    Internet: http://www.aids-stiftung.de

    Deutsche Aidshilfe
    Wilhelmstr. 138, 10963 Berlin
    Tel.: 030/690087-16
    E-Mail: presse(at)dah.aidshilfe.de
    Internet: http://www.aidshilfe.de

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    Wed, 05 Nov 2025 00:00:00 +0100

    Jugendliche mit Cannabiskonsum erleben mehr psychoseähnliche Symptome

    Gene, Umwelt, Cannabis, was davon ist entscheidend, wenn es um psychoseähnliche Symptome bei Jugendlichen geht? Eine Studie mit Zwillingen ist dieser Frage nachgegangen.

    Link zur Nachricht >>> drugcom.de/news/jugendliche-mit-cannabiskonsum-erleben-mehr-psychoseaehnliche-symptome/

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    Thu, 30 Oct 2025 10:00:00 +0100

    Studie „frauen leben 4“ zeigt: Entscheidung für Kinder hängt stärker als früher von den passenden Rahmenbedingungen a

    Fachtagung des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit stellt neue Erkenntnisse zu reproduktiver Gesundheit in Niedersachsen vor

    Köln/Hannover, 30. Oktober 2025. Kinder zu bekommen ist für mehr als die Hälfte der Frauen in Niedersachsen – dem Bundesland mit der höchsten Geburtenrate bundesweit – fester Teil ihres Lebensentwurfs. Eine stabile Partnerschaft spielt dabei eine wichtige Rolle: Zwei Drittel der Mütter sind bei der Geburt ihres ersten Kindes verheiratet, drei Viertel befinden sich in einer bereits mehrjährigen Partnerschaft. Das sind Ergebnisse der Befragungsstudie „frauen leben 4. Familienplanung im Lebenslauf“, die heute bei einer Online-Fachtagung des Niedersächsischen Sozialministeriums vorgestellt werden.

    Die Tagung, die das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) gemeinsam mit dem Niedersächsischen Sozialministerium veranstaltet, präsentiert zentrale Ergebnisse der neuen Studie für das Bundesland Niedersachsen. Sie zeigen, wie Frauen im reproduktiven Alter leben – und wie stark ihre Entscheidungen zur Familienplanung von gesellschaftlichen, rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen beeinflusst werden. Die länderspezifische Auswertung beruht auf einer repräsentativen Befragung von 1.889 Frauen zwischen 20 und 44 Jahren zu Aspekten der Familienplanung wie Kinderwunsch, Schwangerschaften, Partnerschaft und Verhütung. Durchgeführt wurde sie vom Sozialwissenschaftlichen Forschungsinstitut zu Geschlechterfragen Freiburg (SOFFI F).

    Dr. Christine Arbogast, Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung begrüßt die Studie: „Frauen in Niedersachsen haben klare Vorstellungen, unter welchen Bedingungen sie sich eine Familiengründung oder -erweiterung vorstellen können. Und die Mehrheit will keinen Versorger, sondern eine Partnerschaft auf Augenhöhe.“

    Mechthild Paul, stellvertretende Leiterin des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit: „Die Ergebnisse von ‚frauen leben 4‘ zeigen, wie unterschiedlich Frauen heute ihr Leben mit oder ohne Kinder planen. Fest steht: Die Entscheidung für Kinder hängt stärker als früher von den passenden Rahmenbedingungen ab. Wenn wir wissen, was Frauen bewegt, können wir unsere Angebote noch besser an ihren Lebensrealitäten ausrichten. Wir freuen uns, diese Daten jetzt in Niedersachsen vorzustellen. Mit dem Studienzyklus ´frauen leben´ schauen wir gemeinsam mit den Ländern, was konkret gebraucht wird – um es dann in konkrete Angebote umzusetzen.“

    Zentrale Ergebnisse für Niedersachsen im Überblick:

    • Als Gründe, keine Kinder zu bekommen, werden vor allem finanzielle Umstände und zu große Sorgen wegen der aktuellen Krisen (jeweils 31%) sowie partnerschaftsbezogene Gründe (31%) und nicht ausreichende Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf (24%) genannt.
    • Als Mutter erwerbstätig zu sein, wird von der großen Mehrheit der Frauen gewünscht: 86 Prozent möchten arbeiten, wenn das jüngste Kind drei Jahre alt ist. Bei Kindern im Grundschulalter möchten fast alle Frauen erwerbstätig sein.
    • Von ihren Partnern erwarten vor allem Akademikerinnen eine Reduzierung ihrer Erwerbstätigkeit zugunsten der Familie.

    Neben Niedersachsen auch Baden-Württemberg, Berlin und Sachsen im Fokus

    Die Befragungsstudie wurde im Juni und Juli 2024 zeitgleich in Baden-Württemberg, Berlin und Sachsen durchgeführt. Auch dort zeigt sich: Lebensentwürfe, Kinderwunsch und Familiengründung werden maßgeblich durch Bildung, ökonomische Sicherheit und gesellschaftlichen Wandel geprägt. Der Vergleich der Ergebnisse zwischen verschiedenen Bundesländern ermöglicht fundierte regionale Einschätzungen für Wissenschaft, Praxis und Politik. Weitere Ergebnisse werden im nächsten Jahr für Sachsen veröffentlicht.

    Die Studien im Überblick finden Sie hier: https://www.sexualaufklaerung.de/familienplanung-im-lebenslauf/


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    Wed, 22 Oct 2025 00:00:00 +0200

    Wie Koffein und CBD die Wirkung von THC beeinflussen

    Wie wirken unterschiedliche Kombinationen des Cannabiswirkstoffs THC mit CBD und Koffein? Ein US-amerikanisches Forschungsteam hat die Frage experimentell untersucht.

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    Wed, 15 Oct 2025 00:00:00 +0200

    Alkoholkonsum erhöht das Demenzrisiko auch in geringen Mengen

    Frühere Studien haben leichtem Alkoholkonsum gewisse gesundheitsförderliche Effekte zugesprochen. Eine aktuelle Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass auch geringe Mengen Alkohol das Demenzrisiko erhöhen.

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    Wed, 01 Oct 2025 00:00:00 +0200

    Cannabiskonsum erhöht Risiko für Asthma

    Vor allem tägliches Kiffen geht auf die Lunge. Eine große US-Studie zeigt auf, dass inhalierter Cannabis das Risiko für Asthma erhöht – unabhängig vom Tabakrauchen.

    Link zur Nachricht >>> drugcom.de/news/cannabiskonsum-erhoeht-risiko-fuer-asthma/