Beiträge von grany

    Hallo Captori und herzlich willkommen hier.


    Was würdest du dir denn selbst antworten, wenn jemand fragt, ob seine Beschwerden auch psychischer, da nun "überfokussiert darauf" und nicht organischer Natur sind?


    Ich würde stets antworten: kann sein, muss aber nicht. Ich glaube auf diese Frage findest du auch hier keine Antwort. Das was mir dazu noch einfällt sind Dinge die du noch ausprobieren könntest, welche du vielleicht aber schon hast. Wie zum Ernährungsberater gehen oder auch zu einem Arzt für Psychosomatik um zu schauen, ob du eine Neurose diesbezüglich entwickelt hast oder nicht.

    Allerdings heißt es ja auch nicht, bloss weil da nichts gefunden wird, dass da nichts ist. Und es ist auch ganz normal, dass du dich darauf nun eingeschossen hast, denke ich.


    Letztlich geht es ja darum, welche Strategien du nun angehst und wie es dir eigentlich auch mit dieser Unwissenheit geht. Und mit der Frage, ob du dir das "einbildest" oder etwas "übersehen" wurde oder iwas dazuwischen. Ob es Sinn macht weiterhin von einem Arzt zum anderen zu rennen oder lieber Abstand dazu zu gewinnen.

    Das sind Dinge, die du hier reflektieren kannst - wie geht es dir damit. Diese Unwissenheit selbst wird dir hier niemand nehmen können, wenngleich es vielleicht ein paar Impulse geben wird, was du noch ausprobieren kannst. Da hilf es zu sagen, was du alles schon ausprobiert hast, im Detail. Und wie dein Alltag so aussieht, wie ernährst du dich,.. hast du die Übelkeit protokolliert, Ernährungstagebuch, Allergietests... du hast bestimmt schon viel unternommen?

    Vielleicht sollte man einfach genau so viel Zeit mit den Gefühlen verbringen, wie mit dem Gedanken. Und sich vielleicht dabei nicht nur die schönen Momente rauspicken, sondern den Raum lassen, um das ganze lebendige Fühlen kennenlernen.


    Um mit anderen in Kontakt und Beziehung zu kommen, muss man mit sich selbst in Kontakt und Beziehung sein.

    • schickt mal good vibes in die Runde
    • arbeitet noch
    • hat gerade produktiv-kreativ genußvolle Nachtstunden
    • freut sich darüber

    Hätte nächste Woche meinen neuen Job angefangen... jetzt erstmal mindestens einen Monat Coronaurlaub weil bei uns alles dicht ist.

    Das wird fast langweilig, man kann ja nicht mal groß verreisen.

    Aber finde es auch richtig, dass konsequente Maßnahmen bei uns erfolgen und da nicht groß rumdiskutiert wird, wie an anderen Stellen.

    Du schreibst hier. Das Schreiben hier ist ein Selbstrettungsversuch, der den Teil in dir stärkt, der leben will.


    Du willst so, wie derzeit, nicht leben. Nicht nicht leben - so liest es sich. Veränderung ist möglich.


    Im Übrigen macht es Sinn ähnlich wie es SecretMe schon reformuliert, sich diese Fragen selbst zu beantworten, die du hier gestellt hast.

    Wir könnten nur pauschalen Kram antworten, der dir so wahrscheinlich wenig weiterhilft.

    Hallo Chrissie,


    ich hab wirklich keine Ahnung von stationären Entzug. Also schon, aber nur als Mitpatient. Aber ich hab dich gelesen und glaube nicht, dass du irgendwelche Regeln hier brichst oder einen ellenlangen Text schreibst. Ich find´s gut, dass du hier um Rat suchst.

    Frage mich aber, ob dich rationale Infos beruhigen können, oder ob das eher ein Gefühlsding ist und es hier mehr auf Gefühlsebene hilft, wenn man da hinschaut?

    Aber das wirst du bestimmt rausfinden, sobald erste Infos kommen.


    Kann verstehen, dass die Trennung von deinen Tieren hart wird. Aber ohne Witz, vlt. ist ja Internet o.ä. möglich, sodass du skypen oder sowas kannst? Und etwas mitnimmst, das dich tröstet, wenn du Heimweh nach deinen Vertrauten hast. Klar, ist nicht das gleiche, aber besser als unvorbereitet.


    Ich finde es stark, dass du dennoch deinen Weg zu einem gesünderen Leben gehst, trotz der vielen Schwierigkeiten und der großen Ängste. Das ist Mut.


    Wollte dir nur eine kleine Antwort dalassen, zeigen, dass ich dich gelesen habe und ein herzlich Willkommen zurück sagen :)

    Hallo SineVerbis,


    Wie lang ist es denn noch theoretisch hin, bis du deinen Studiumsabschluss machen könntest? Hmm. Ich überrlege ob ich dir was zu den einzelnen Sachen sagen magen, aber ich vermute, es macht keinen Sinn, dir mit Argumenten zu kommen? Ich versuchs mal und hoffe ich nehme nicht den Gegenpart zu dir ein. Weil die Versuchung ist schon sehr sehr sehr groß auf die meisten deiner Sätze mit "ja, aber..." zu antworten. An dir argumentativ rumzuzerren, wird aber keinem was helfen, schätze ich. Ich mag auch respektieren, wie du deine Situation siehst und was du alles schon versucht hast und will das nicht klein machen. Dennoch gibt es ein paar Fakten, auf die ich eingehen mag. Tue ich jetzt einfach mal und schaue dann, was du drüber rückmeldest.


    Aber gerade wir Kindertrainer haben einen schweren Stand und wenn dann noch offiziell wird, dass einer der Trainer "geisteskrank" ist... naja, welche Eltern schicken denn ihr Kind zu jemandem, der seine Sinne nicht unter Kontrolle hat?

    Ja, ist ein wenig so, dass "Kindertrainer" einen schweren Stand haben. Aber (ups ... hier ist das, ja.. aber... ;) das hab ich ja nicht lange ausgehalten ) es gibt ja kein "offiziell" bekannt werden, ob du psychisch krank bist oder nicht. Und ganz ehrlich: ich kenne genügend Personen, die mit Kindern arbeiten, die schwer psychisch krank sind. Es geht darum, ob man Verantwortung für sich übernehmen kann und ggf. Hilfe in Anspruch nimmt und inwiefern sich das auf die Arbeit auswirkt. Eltern sind auch nur Menschen. Und davon sind genügend selbst psychisch krank. Es gibt ja nicht nur "psychisch krank" und "nicht-psychisch krank". In Kiga sieht man auch regelmäßig Erzieherinnen, die SVV-Narben haben. Selbst wenn das warum-auch-immer den Eltern bekannt werden würde - spielt das für deinen Job als Kindertrainerin keine Rolle.


    Für Lehrer muss ich auch Medizinisches offen legen. Und das wären bei mir eben nicht nur einfach Depressionen oder Burnout, die evtl. noch geduldet werden, sondern da käme bei mir noch so manches andere bei ans Licht. Und gerade bei einer 25%igen Einstellungsquote... wer nimmt denn den Psycho, wenn genug "Normale" zur Verfügung stehen?

    Ich weiss ja nicht, woher du deine Informationen beziehst, aber (Ja aber die 2.te). Das gilt nur bei Verbeamtung. Und da sind auch Depressionen, Burnout oder schon Übergewicht ein Hinterungsgrund. Dennoch eine medizinische Überprüfung betrifft (je nach Bundesland) nur die letzten 3 - 5 Lebensjahre. Und wenn du im öffentlichen Angestelltenverhältnis bist, kann es zwar schon sein, dass du mal zum Betriebsarzt musst, aber da findet dann keine solche umfangreiche Gesundheitsuntersuchung hinsichtlich deiner Psyche statt. Die Einstellungsquote stimmt auch nicht. Je nach Bundesland ist das unterschiedlich.

    Und wenn du dir da wirklich Sorgen machst: es gibt auch noch die Option einer Schwerbehinderung - dann hast du sogar Einstellungsvorteile.

    aber mittlerweile wird mir einfach alles zu viel, ohne dass jemand etwas merken darf, die Stimmen schreien in meinem Kopf einfach nur noch durcheinander, die Flashbacks nehmen durch aktuelle Ereignisse wieder zu, sodass die Bilder wieder 24/7 vordrängen

    Ich lese raus dass du ganz viel Sicherheit und Schutz brauchst, derzeit. Und dass du den darin siehst, dass niemand "etwas merken darf". Das gilt sicherlich für viele Situationen im Leben. Aber nicht für alle. Veränderung kann manchmal nur gehen, wenn man etwas Sicherheit aufgibt, für eine kurze Zeit. Was verhindert es denn alles, wenn niemand etwas merkt? Und was macht das mit dir? Inwiefern bietet dir das Sicherheit? Was würde passieren, wenn du z.B. an der Uni psychologische oder soziale Hilfe in Anspruch nimmst und dich da bei den Stellen zeigst?


    So, das war viel rationaler Kram. Und sicherlich nichts neues für dich, oder? Dennoch hab ich mich entschieden, das ja-aber-Spiel zu spielen. Deine Situation ließt sich sehr handlungsarm an Optionen. Dennoch ist nicht alles schwarz oder weiß. Zum Glück.

    Hallo SineVerbis,


    gut, dass du hier einen Platz für deine Gedanken gefunden hast. Ich bin froh, dass du so vielleicht die Möglichkeit hast, deine Gedanken nicht alleine mit dir rumzutragen. Magst du mehr zu deiner Situation erzählen? Es ist gut, Gründe zu suchen, die es dafür gibt zu Leben.

    Es ist allerdings auch gut, sich vorsichtig anzuschauen, was das Leben so unaushaltbar macht und wie die Interpretation und die eigene Wahrnehmung bezüglich der Gegenwart und Zukunft zustande kommt.


    genauso wie ich mit jedem Tag weniger daran glaube, jemals wieder ein normales Leben (Zimmer, Essen, Sozialleben) zu haben... :emojiSmiley-55:

    Das heißt du hattest irgendwann ein "normales Leben"? Hast du kein Essen und kein Zimmer? Und wenn ja, was braucht es für dich (und gibt es nicht) dass sich das noch ändern könnte?


    Ich kann mich natürlich irren, aber es liest sich so, als hättest du schon eine Weile darum gekämpft, Gründ zu haben, am Leben zu sein. Wie wäre für dich die Vorstellung, davon Pause zu haben? (Achtung ich meine damit nicht vom Leben Pause zu haben). Gedankenexperiment: ein Tag Pause vom Kämpfen, aber trotzdem am Leben?

    Wenn man lange kämpft, ist es oft so, dass man einfach erschöpft ist und alles so wahrnimmt, als wäre es noch mehr ein Kampf. Dann kommt die emotionale Taubheit dazu und es wird noch mehr zu kampf, weil dieses "egal-Gefühl" hinzukommt. Was denkst du darüber?

    Ist es dir wirklich "egaler"? Oder bist du vielleicht erschöpft und zermürbt, sodass du weniger emotional bist und die Bindungen zu anderen und zur Welt insgesamt weniger spürbar, d.h. auch weniger relvant sind?


    Das fällt mir so dazu ein, was ich dir schon mal schreiben könnte, ohne irgendeinen Hintergrund zu kennen. Wenn du magst, hau in die Tasten (oder auf das Touchpad,... oder sprich rein.. was auch immer. ). Ich les dich :S

    • grinst ein wenig über Ladys bürgerlich-spießigen Alltag8o
    • freut sich für Gane über die Listenerledigung
    • hat es selbst noch nicht geschafft
    • ist nervös
    • muss morgen über zukünftige Berufung entscheiden

    Wie schafft man es diese permanenten Trigger auszuhalten

    Sind die Trigger den "permanent"? Muss man sie "aushalten" oder gibt es auch andere Wege?


    Oder ganz einfach reformuliert: Wie schaffst du es mit diesen Triggern, die du als permanent empfindest umzugehen? Ist "Aushalten" deine einzige Option? Ist es eine gute oder sind da bessere?


    Tigger sind heftig. Vorallem wenn man schon angeschlagen war und das eh noch "aktiv" war/ist. Ich wünsch dir Pausen zum Luft holen.

    Doof das ist. Hoffe das lässt ohne Handlung aushaltbar nach.


    Kannst du den Druck differenzieren, also hinsichtlich Auslöser und anders mit den dazugehörigen Gefühlen umgehen?

    • winkt mit Aliengruß zurück :S
    • hofft auf einen produktiven Tag
    • hofft auf einen schönen Tag für alle
    • wundert sich ein wenig über die Neuanmeldungsfrequenz:/
    • lacht sich scheckig
    • hat gerade mega Spaß am HomeOffice
    • würde die freudvollerer Arbeitsstruktur teilen, wenn das ginge
    • wünscht allen Arbeitsgeplagten Linderung