Beiträge von Valeria77

    • Hat morgen vormittag ihren zweiten Impftermin
    • Hofft, dass die Müdigkeit sich in Grenzen halten wird :sleeping:
    • Hat sich schon wieder mit T. gestritten
    • Ist das langsam ziemlich peinlich hier zu sagen, weil es eher Regel als Ausnahme ist
    • Holt die Maus gleich vom Bus ab =)

    Hallo sonnenschein, ich habe dieses Medikament tatsächlich erstmal googeln müssen und gibt man zolpidem und Entzug ein, kommt man schon zu einigen Informationen. Die Betty Ford Klinik geht dabei beispielsweise wie von Franz angesprochen vor: Niemals abrupt und kalt absetzen, mit ärztlicher Begleitung und sie stellen die Patienten auf Benzodiazipne um, da man damit besser abdosieren kann.

    Ich selbst habe im Sommer 2018 Diazepam zu Ende ausgeschlichen. Ambulant, da es aufgrund meiner familiären Umstände nicht stationär ging. Ich war über Jahre abhängig, irrsinnig hohe Dosierungen. Bin immer bei den letzten 2-5mg gescheitert. Von den hohen Mengen bin ich in 10mg Schritten runter, dann ab 20mg in 5mg Schritten. Bei den letzten 10mg war ich dann schon wegen Schmerzmitteln substituiert und bin mit der Betreuung der Praxis und Antiepileptika auf Tropfen umgestellt worden und Tropfen um Tropfen abdosiert worden. Und selbst dieser Weg war hart. Panik und Angst Attacken, Schlaflosigkeit über Monate. Trotzdem so richtig und gut. Im Nachhinein bin ich manchmal wütend auf mich, dass ich nicht eher diesen Weg gegangen bin!

    Tatsächlich würde ich dir raten über eine Suchtberatung nachzudenken, welche dir auch geeignete Ärzte empfehlen können bzw Kliniken. Du hast ja eine lange Sucht Geschichte mit verschiedenen Medikamenten hinter dir. Da solltest du mit offenen Karten spielen und dir selbst gegenüber ehrlich sein. Ich hätte mit den Tropfen daheim vielleicht nicht umgehen können, gerade wenn die Panik kam oder ich um 4 Uhr nachts mit Herzrasen aufwachte.

    Alles Gute dir erstmal. Val

    • Hilft der Großen seit Montag bei ihrer AWT Prüfung
    • Merkt zum ersten Mal, wie gravierend deren Rechtschreibschwäche ist
    • Ist am korrigieren und Wut auffangen, weil die Große zurecht frustriert ist
    • Hat beginnende Kopfschmerzen
    • Hat die Kleine um 3 Uhr nachts auf Corona getestet (nur im Tiefschlaf möglich und trotzdem tricky)
    • Ist dementsprechend müde
    • Ist genervt von Kälte und Regen
    • Hat aber auch keine Lust auf 30 Grad
    • Ist grad generell genervt und grantig
    • Muss das kleine Töchterchen morgen & übermorgen daheim lassen, da die Schulbegleitung noch in Kurzarbeit ist
    • Hat dafür gerade null Verständnis
    • Fragt sich, wie das jemand machen soll, der arbeitet
    • Ist dieses hin und her langsam so leid
    • Ist stinksauer, da ab Montag keine Schule ist für die Kleine und die Mittlere- inzidenzwert zu hoch
    • Dachte dafür wäre das Testen?!
    • Hat aber erfahren, dass die Schule der mittleren Tochter nur noch Tests für zwei Wochen hat :wall:
    • Kotzt das alles nur noch an
    • hat für die Maus online einen Testtermin bei der örtlichen Apotheke bekommen, sie werden es Samstag versuchen
    • bekommt dann von der Schule Tests mit und darf die Maus daheim testen (Ausnahme bei Kindern mit Behinderung)
    • wird die kleine im SCHLAF testen
    • Hat gestern zwei Stunden der 13 jährigen geholfen, sich Sommersprossen zu schminken (der tiktok Trend)
    • Fand das Ergebnis nicht so toll und hofft, dass Tochter nicht versucht, diese mit Selbstbräuner zu machen
    • Hat vorsorglich diesen versteckt
    • Musste innerlich grinsen, da die 16 jährige das ganze Gesicht voller natürlichen Sommersprossen hat und lange damit gehadert hat
    • Ist zu alt, um diesen Trend zu verstehen
    • Genießt die Sonne

    Suchtberatung ist bestimmt der richtige Weg, mach das doch auf alle Fälle. Ich selbst habe nie stationär entzogen, es ging wegen meiner kleinen Tochter nicht. Aber wenn mich die Mutter Kind Station genommen hätte oder es eine gute andere Möglichkeit der Betreuung gegeben hätte, dann wäre mir stationär lieber gewesen. Tatsächlich habe ich, betreut mit einer Ärztin von einem Neurozentrum, erst von Tramal entzogen, dann die Benzos abdosiert. Allerdings ohne langfristigen Erfolg. Ich denke an dieser Stelle hat einfach eine Therapie gefehlt. Nach bitteren Rückfall bin ich seit Ostern 2019 substituiert, wobei es mit an meiner familiären Situation lag, dass ich dort hin konnte. Normalerweise wäre eben ein stationärer Entzug erste Wahl gewesen. Ich würde mich an deiner Stelle informieren (Suchtberatung) und dort nix auslassen. Ehrlich sich selbst gegenüber zu sein, sich nicht selbst etwas vormachen.

    Oh, ich meinte nicht deinen Bekannten, als ich von Erfahrung sprach, sondern Dich😉. Du hattest anfangs mal geschrieben, dass du einiges ausprobiert hast und vor dem Tilidin von Benzos abhängig warst. Von daher halte ich es nicht für eine gute Idee, damit den Entzug zu unterstützen. Aufgrund meiner persönlichen Erfahrung. Und tatsächlich weiß ich (sowohl von Kliniken, Suchtärzten und Therapeuten), dass dies auch wirklich kaum gemacht wird. Hast du keine Sorge, wieder davon abhängig zu sein? Ich habe jedenfalls gehörig Respekt vor Benzos - das letzte Mal hat eine Tablette gereicht, um mich zurück zu werfen.

    Ich kenne es tatsächlich nicht, dass bei der Entgiftung Benzos gegeben werden. Früher war das oft so, mit der Folge, das die Leute halt von dem nächsten Stoff abhängig waren, wobei ich persönlich den Entzug von Benzos viel extremer finde. Ich könnte mir vorstellen, dass ein Arzt es einem "reinen" Alkoholiker gibt, welcher absolut keine anderen Erfahrungen mit anderen Suchtmitteln hat. Aber jemand mit "Vorerfahrung", der sogar davon abhängig war? Das wäre richtig fahrlässig. Vor allem hätte ich selbst Angst, da wieder etwas anzutriggern.