Beiträge von strider

    Hi, schön, dass du mit diesem gelähmten, toten, leeren Kiffleben unzufrieden warst, und dass du dich aufgemacht hast.


    Es ist hervorragend, dass dir gutes Essen Freude bereitet. Schonmal ein Pluspunkt. Ich hoffe da kommen etliche andere.


    Wir sind eben immer wieder leer, depressiv und oft genug auch fehl am Platz. Dagegen muss man was machen, andererseits ist es auch ehrlich und somit wohltuend das zuzulassen. Und zuzugeben.


    Dieser widerliche Drogenmüll kleistert das alles zu. kleistert die Menschlichkeit zu.


    Leere heiß aber dass einem etwas fehlt. Was ist das? Was braucht man denn wirklich? Was vermisst man? Da stehen Fragen und Bedürfnisse im Hintergrund über unserem Leben, riesengroß, die nach Antworten schreien. Die Drogen bringen das zum Verstummen. Zu unserem leider sehr, sehr großen Schaden. Wenn wir das zulassen.


    Es gibt Dinge im menschlichen Leben, für die es sich lohnt Aufwand zu betreiben, zu kämpfen, zu säen und zu ernten, zu schwitzen zu bluten, Angst zu leiden, Enttäuschung, und wahrscheinlich vieles mehr.


    Depression heißt unter seinen Missständen und denen des Umfelds und der Öffentlichkeit zu leiden. Das ist zu einem guten Teil vollkommen legitim, authentisch, bedenkenswert und sogar wertvoll und kostbar. Die Gefühle, nach denen du dich sehnst, und die du fürchtest, weil du noch zu lernen hast, damit umzugehen und Konsequenzen zu ziehen - sie kommen schon wieder. Das freut mich für dich. Angst, Unruhe, Unsicherheit, aber auch Freude, Erfolg, und rechtschaffene Zufriedenheit und Dankbarkeit werden auch kommen. Falls du es schaffst, frei zu werden und dich zu retten oder es zuzulassen, von Umständen gerettet zu werden.


    Du bist halt extrem gefährdet. Ich kenne den Sog der Gewohnheit ja, die Leere und die Droge als vermeintlich einzige Option. Schlimmerweise muss ich sagen, ich kann im Nachhinein auch nicht sehen, wie ich früher hätte aus den Drogen aussteigen sollen. Es war totale Vernichtung, Verzweiflung, Machtlosigkeit. Aber wenn man Morgenluft wittert an einem Punkt im Leben, dann sollte man diesen Drogenschmutz abstreifen wie eine alte Haut und kaum mehr auch nur angewidert zurücksehen.


    Erst mal braucht man das Ziel, frei zu werden, und unverfälscht als man selbst, als der, der man wirklich ist und sein sollte zu leben. Ich denke, so was hast du bereits zu 'nem guten Teil.


    Therapie und Tapetenwechsel kann eine Krücke sein. Ich würde jeden gefährdeten Süchtigen auffordern, alles zu opfern um frei zu werden. Arbeit, Umfeld, Wohnung, Einkommen, Pläne. Bloß eine ganz harte Trennung ziehen. Alle Hinertüren vermauern. Brücken abbrechen, Ufer nach hinten sprengen, bodenlose Schluchten ziehen, um eine Trennung zu schaffen zwischen dem Lebensstil, der da mal drinne saß.


    Drogensucht ist ein allesfressender allesvernichtender Krebs, der Träume, Hoffungen, Zeit, Leben, Körper, Träume, Sehnsüchte von einem Stück um Stück abreisst, wegnimmt und auffrisst und zerstört. Nichts mehr bleibt, wenn man ihm nur genug Raum gibt. Nur Asche, Verzweiflung, nicht gelebtes Leben.


    Alle die davonkommen sind mehr oder weniger gezeichnet. Es gibt sie aber, die davonkommen. Und dann aufleben, reifen, vollkommen unvorstellbare Dinge sehen und erleben.


    Aber es gibt zu viele, die nicht davonkommen. Sei keiner von denen, werde keiner von denen. Sei so ehrlich dass es weh tut, lass das los, was dich vernichten würde. Es gibt Sachen die dich kräftigen und stärken und unempfindlicher machen. Sachen die wirklich einen Hunger in einem sättigen. Suche die, was es auch für dich ist.


    Wertschätze nicht diesen Drogenschmutz. Mich macht es rasend, wenn Menschen noch Drogen wertschätzen. Mir dreht sich der Magen um, und Wut und Entsetzen packen mich. So toll sind Drogen einfach nicht niemals gewesen, es gibt millionen Mal besseres im Leben. Aber das ist hart zu erarbeiten, dafür aber auch dann später mit rechtschaffenem, wohlverdienten Genuß ohne Reue. Ehrlich und legitim erarbeitete Endorphine.


    Es gibt Sachen für die es sich lohnt zu leben. Für mich ist es z.B. Wildnis, Schönheit der Natur, Abenteuer und menschlicher Kontakt und Berührung, Nähe und Vertrautheit.


    Man kann das Leben feiern und wird man auch, wenn... wenn man qualitativ hochwertige Entscheidungen trifft. Die Drogen muss man bitte einfach loslassen, und sich an guten Sachen festhalten und festkrallen. Außerdem streben kreativ zu sein, wach, offen, klug, ehrlich, empathisch. Mehr als man es vorher war.


    Und es geht nicht schnell. Es geht nicht leicht. Es geht nicht auf Befehl. Es geht nicht so billig wie sich eine Droge einklinken. Es geht nur mit Angst. Mit Zittern. Mit Kampf, mit Tränen. Aber es lohnt sich. Im Gegensatz zu dem alten miesen Schrott.

    Anfangszeit heißt erstmal die Alltagsabläufe kennenlernen:

    - Wo schläft man

    - Wo isst man

    - Wer ist noch da

    - Wer ist Bezugstherpeut

    - Was sind Alltagstätigkeiten, Arbeit, Therapie, Sport

    - Ruhezeiten und Aktivitäten


    Typisch ist, dass es Gruppen gibt, beispielsweise Blitzlicht reihum, wo steht gerade jeder gefühls- und gedankenmäßig.


    Es ist nicht davon auszugehen, dass dich etwas überfordert. Es finden sich sehr wahrscheinlich auch nette und interessante Leute. Da gibt es wenig Grund, sich Sorgen zu machen.


    Denk eher über deine Ziele oder Bedürfnisse nach. Geh recht entspannt da hin.

    Was du in erster Linie erwarten kannst, ist, aus deinem Alltag rauszutreten.


    Sucht heißt ja, eingefahrene Gewohnheiten und Verhalten. Da sind ständig einströmende Alltagsstressoren von innen und außen, und man reagiert mit diesem reflexartigen Griff nach etwas, das nützen soll, aber dann richtet es Schaden an. Man greift nach einer vermeintlichen Maßnahme die einen als unangemessen empfundenen Zustand in Kopf oder Herz beenden soll. Aber dazu taugen Alkohol und Drogen nicht nachhaltig. Dazu braucht es richtige Lösungen und Strategien und Taktiken.


    Aber die entwickelt der Süchtige nicht, er nimmt seine Scheinlösung und ändert nichts. Man verharrt, statt sich oder die Situation auf gesunde Weise durch wirklich geeignete Maßnahmen anzupassen. Und natürlich sind da die organischen Schäden. Gerade Alkohol gehört laut Medizinern mit zum Schlimmsten. Wenn es viel oder lange reingeht.


    Rauszutreten aus dem Alltag bietet einen Schutz vor diesem ständigen Suchtmitteleinfluß.


    Kontaktsperre ist absoluter Standard, damit man auf sich geworfen ist, damit man nicht von Medienkonsum oder in seinen gewohnten Beziehungsbahnen beschäftigt ist, und somit abgelenkt ist. Es ist ein wichtiges Ziel bei sich anzukommen, zu Anfang jeder solchen Maßnahme.


    Es lohnt sich, sich mit sich auseinanderzusetzen. Es bietet Chancen, die man nicht hat, wenn es weitergeht wie bisher.


    Dass Fremdmotivation vorhanden ist, war bei mir nicht anders, als ich den Absprung machte. Aber das reicht nicht, das kann als Krücke helfen, aber falls man insgeheim den Konsum wertschätzt (obwohl er de facto so toll nicht ist, so erfüllend und heilsam nicht ist), dann schafft man es nicht, befreit zu werden.


    Führerschein ist ganz toll, ohne Frage, aber Alkohol oder Drogen ablegen ist eine großartige und umfassende Befreiung, die Perspektiven und neue Möglichkeiten in sich trägt für wertvolle Entwicklungen im Leben.


    Entgiftung ist erstmal sehr physisch und niedrigschwellig. Der Körper ist möglicherweise in einem ungewohnten oder sogar extremen Zustand. Da ist man üblicherweise für Gesprächstherapie nicht so gut erreichbar.


    Das ganze Projekt Sucht überwinden geht ganz bestimmt nicht in Tagen oder Wochen von statten.


    Es mag sein, dass deswegen keine regelmäßigen Gespräche angesetzt waren in der Entgiftung.


    Es ist auch jede Therapie anders und man kann sich überall was rausziehen, aber die ideale individuelle Therapie gibt es vielleicht auch in der Praxis eher selten. Es hängt auch vieles, wahrscheinlich das meiste von einem selber ab. Also man ist auch auf eigene Arbeit angewiesen. Aber man kriegt Anleitungen, Impulse, Mittel, je nachdem was die Therapeuten vor Ort so anbieten können.


    Viel Erfolg beim Ankommen und Einleben!

    Hart, so ein kalter Entzug. Achte Minimum auf gute Ernährung und Flüssigkeitszufuhr und beachte Warnsignale.


    Da hast du noch monatelang was von, und ärztliche Begleitung ist da kein Luxus, da kann vielleicht auch mal etwas entgleisen wehr oder weniger.


    Mit dem Zischen das wundert mich nicht, und ich denke dass du mit etlichen weiteren Erscheinungen zu rechnen hast, wenn dein Zentrales Nervensystem sich demnächst tiefgreifend umstellt. Ich hoffe, du bist gut motiviert und irgendwie vernetzt um dich zu stabilisieren und aufzustellen.


    Mit alternativer Schmerzversorgung kann dir sicher nur nen Fachmann helfen. Von Opiaten kommend wird das sicher eine anspruchsvolle Aufgabe.


    Ich glaube auch, dass das Leben genug Kicks und Inhalt bereit hält, auch wenn das keine Garantie ist, dass wir auch an den richtigen Stellen suchen oder gar finden. Aber breit und satt auf der Couch liegen und Decke anstarren ist bestimmt nicht das Ziel unserer Existenz. Ich finde es gut, dass du die Schnauze voll hast davon. Wenn man nix mehr will, kann man auch kaum noch was finden, schätze ich.

    Wie mit Drogen umgehen? Abschneiden von dir, Abstand halten, Fliehen, aktiv Ekel aufbauen. Ein anders erfülltes Leben bauen.


    "Da ich in Berlin wohne, fühle ich mich aber manchmal doch sehr überfordert mit der Drogensituation abends".


    Wieso wohnst du dann noch in Berlin? Ja, du bist überfordert mit Drogensituationen abends. Es macht auch wenig Sinn, höchstens für ne Übergangszeit.


    "Es steht eine Party an und die Vibes sind auf: Ich werde mal wieder damit Konfrontiert werden dass andere Leute vor meiner Nase rauchen, Drogen nehmen, sich die Birne wegsaufen. Ich hasse das!"


    Du gibst dir die Antwort selber. Du hasst das. Was ansteht, kommt dir zu, zu bestimmen und zu steuern. Wenn deine Freundin Party machen will, oder deine Freunde, dann ist das deren Problem. Was willst du? Was magst du? Was hasst du?


    "In der Therapie habe ich gelernt, dass wenn ich krassen Neid verspüre, dann hilft es mir Dinge zu tun die mir gut tun".


    Wichtiger Punkt. Kennst du schon Sachen, die dir gut tun? Such danach mit Kraft und investier sehr, sehr viel.

    Ich dachte das auch, dass ich nie ohne Drogen leben könnte. Es ist Unfug. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Man kann sich alles an- und abgewöhnen. Hat man sich erst mal was so angewöhnt wie du, dann steckt man halt bis über die Ohren drinne. Da gibt's keine leichten Abkürzungen mehr ins Licht. Ich hoffe du kannst einen Weg sehen oder das Leben gibt dir einen.


    Wird dein Leben so wie von einem Menschen, der nie gekifft hat? Keine zwei Leben gleichen sich. Du hast mit Schäden aller möglichen Art zu rechnen. Aber meiner Meinung nach hat jeder Schäden, und das macht keinen Unterschied darin, ob es ein lohnendes Leben ohne Drogen gibt. Ja, das gibt es. Auch mit Schäden, mit kleinen oder mit großen.


    Es ist in meinen Augen ein Problem, wenn man der Droge Wertschätzung entgegenbringt, wie du das noch tust. Das ist ein Grundübel. Drogen sind falsch. Von Drogen leben ist arm. Nicht im Sinne einer Abwertung, es ist einfach recht leer, beraubt, nicht reich, nicht erfüllt, nicht abwechslungsreich, nicht ernährend, nicht zum Wachstum anregend. Das zu wertschätzen ist nen alptraumhafter Irrtum, weil es den Weg zu so viel wirklich Gutem versperrt und Jahre des Lebens vergehen, manche finden nie mehr da raus. Ändere deine Sicht. Was bringst du da Wertschätzung entgegen? Was ist das? Was macht das? Was macht das mit deinen Zielen, Träumen, mit deinem Leben, deinen Chancen, deiner Zukunft, deiner Gesundheit? Was ist das kostbare daran? Warum ist das ein Weg zu deinen Zielen? Und welche sind das?


    Die Frage ist, ob man noch was anderes hat oder findet, was man wertschätzt. Etwas das motiviert und trägt. Partnerschaft, Natur, Freundschaft, Erfolg, Glaube, Freiheit, Abenteuer, Führerschein, AMG Mercedes, u.v.m.


    Ach ja, zum Titel: nö, du musst gar nicht aufhören zu kiffen. Die Frage ist nur, was du willst, und dann ob du konsequent sein wirst.

    Die Erwartungshaltung ist einfach zu hoch, zu glauben dass man nach jahrelangem Konsum nach ein paar Wochen Abstinenz wiederhergestellt ist.


    Ich trete auf Leute die am Boden liegen?


    Das habe ich mir hier jetzt zum letzten Mal angehört.

    Wie gesagt, ich glaube in den Drogen wird oft die hochverfügbare Stimmungsmanipulation gewählt. Und ich denke, man soll andere Sachen suchen, durch die man den Kopf frei kriegt, oder sich zufriedener fühlt. Das ist oft nicht einfach zu erreichen. Oder vielleicht außer Reichweite.


    Du zeigst jetzt noch einen alternativen Weg. Die Misere nüchtern aushalten. Die negativen Gefühle durchleben. Frustration hinnehmen.


    Wenn das Praktikum dich stresst stellt sich die Frage, ob es wegen deinem heiklen Zustand ist, oder ob du dich in der falschen Branche umsiehst.


    Wie oft du das Klassenziel nicht erreicht hast ist uninteressant. Interessant ist, ob du dein Plätzchen findest. Ob du dir angemessene Ziele verfolgst.


    In erster Linie hüte dich, nicht wieder zu konsumieren. Dann wirst du auseinanderfallen.


    So wie du jetzt ausnüchterst, wahrst du dir Chancen. Steuerst du in die Richtung, handlungsfähig und entwicklungsfähig und heilungsfähig zu werden.


    Wenn Leute an dir vorbeiziehen, dann bist du in einem Wettrennen. Vielleicht ist das eine Fehlkonzeption, es so zu sehen.


    Hol dir Hilfe. Finde konkrete hilfreiche Maßnahmen. Und wenn es ist, das Praktikum abbrechen. Aber ich weiss nicht, ob du dich gut sortieren kannst, wenn du alleine zuhause bist.

    Glück ist auch nicht allgegenwärtig. Meistens muss man was investieren um zu ernten. Ansonsten gibt es viel Einheitsbrei im Alltag. Und oft muss man auch investieren und kriegt kein Glück.


    Klar, Essen, Parterschaft, Kinderkriegen. Es ist schon richtig, dass sich das verheissungsvoll anhört, und dann kommt mal eine Menge Aufwand und Nebenwirkungen.


    Der Unterschied bei der Droge ist die Hochverfügbarkeit.


    Nur ist die Droge auch zerstörerisch. Zu behaupten die Droge "funktioniere" ist ja nicht wahrheitsgemäss. Sie funktioniert ja nur von jetzt auf gleich. Kurz danach wird doch gezahlt mit Katzenjammer. Mit dem Leid teilweise, dass du jetzt auch durchlebst. Man hebt alles jetzt ab, und in der Zukunft ist alles leergesaugt und verbraucht und grau.


    Partnerschaft, irgendwelche positiven Leidenschaften machen viel Arbeit und in bescheidenenerem Umfang Glück. Ja. Aber im Normalfall baut man sich dabei was auf. So sollte es sein, und ich hoffe bei vielen klappt das. Wenigstens bei 50 %. Dann hat man auch was.


    Bei Drogen baut man zu 100% ab mittelfristig. Hat nichts mehr außer Angst und Not und körperlichem und psychischen Abbau.


    Das Argument mit dem Rausch der Naturvölker schön und gut. Bei denen ist das aber meist ritualisiert. Auch gesunder Alkoholkonsum ist begrenzt.


    Süchtiger Konsum, der das Leben einsaugt, durch den Wolf dreht und hinten fliegen nur die Reste als Schnipsel raus macht weder das vernünftige Federschwanzspitzhörnchen noch der seriöse Schamane.


    So oder so, selbst wenn es irgendwo vernünftigen Drogenkonsum gibt, so find ich es weit hergeholt, dass das was mit Glück zu tun hat.


    Neben der Suche nach Glück steckt beim ausufernden Drogenkonsum oft auch der Wunsch dahinter, seine Stimmung zu regulieren. Wenn Leute als unangemessen empfundene dunkle Stimmungen erleben. z.B. Es ist auch verständlich und angemessen, seine Stimmungen verbessern zu wollen.


    Aber es macht keinen vernünftigen Sinn, das mit toxischen Lösungsmitteln und dergleichen Dingen mit extremen Schadwirkungen erledigen zu wollen.


    Was man von der Droge lernen kann, meiner Meinung nach:

    Dass man etwas hochverfügbares brauch, oder sich verfügbar machen muss, um seine Stimmung zu regulieren, oder den Kopf freizukriegen.


    Aber das sollte kein Gift sein. Das muss was anderes sein.


    Und wenn man Probleme hat, dann werden die auch nicht von Drogen irgendwie bearbeitet und überwunden.


    Drogen funktionieren nicht nachhaltig. Absolut nicht.

    Aber diese Sachen sind gut, gut Essen, seinen Partner lieben und totale Nähe haben, sein Kind aufbauen, und annehmen, mit all seinen Schwächen.


    Wieso das relativieren, dass das den Menschen glücklich macht?


    Oder in der Natur aktiv sein, das seit alten Vorzeiten angestammte Habitat fühlen, sehen, riechen. Oder durch körperliches Abarbeiten ruhig werden.


    Das sind alles Sachen, die zu einem Menschenleben dazugehören, wenn es erfüllt ist, und was gibt es daran eigentlich auszusetzen? Das sind doch Bausteinchen von einem echten Glück.


    Aber nicht Drogen. Drogen sind die billige Abkürzung. Nichts wurde investiert. Es gibt keine Nähe, keine Leistung, die einen mit Stolz erfüllt, man wird nicht gebarucht.


    Es ist falsch. Gefälscht. Das ist etwas ganz anderes, und gehört abgewöhnt. Und nicht gelobt und nicht auf eine Stufe mit den vernünftigen oben genannten Regungen des menschlichen Lebens gestellt. Nicht annähernd. Niemals.


    Eine höhere Form von Glück ist, denke ich Frieden. Frieden zu erlangen und Dankbarkeit. Ich gehe davon aus, dann ist man glücklich. Man ordnet es so ein, dass man ein erfülltes Leben hat. Das es gut war, wie es war. Es gibt so was ziemlich sicher. Vielleicht nicht für jeden, oder für jeden voll zur Gänze. Aber geben tut es das. Da bin ich sicher. Und ich kenne auch kleine Ansätze von so was.

    Glück ist aber auch, wenn etwas wahr, schön und gut ist. Dann bildet der gesunde Mensch Glückshormone. Legitime, echte Glückshormone. Und man weiß ganz tief, dass dieses Glück echt ist.


    Drogen sind ja Glückshormonen nachempfundene von außen zugeführte Chemikalien, die den Hormonen ähneln. Nein, dass hat gar nicht das geringste mit Glück zu tun. Das ist die billige und fake Kopie.


    Du schilderst da so eine Art Rucksack, von dem du nicht mehr frei werden kannst. Es fällt dir schwer oder scheint dir nicht möglich, deinen Frieden zu machen. Ich glaube dass nicht wenige so was kennen. Ich kenne vergleichbares. Und dass viele auch eingehen an irgendwelchen Lasten. Oder nur noch gebeugt gehen können. Sei es wegen Schuld, Traumata, Verbitterung. Das sind ja riesige Menschheitsthemen, seit Jahrtausenden, Grundthemen. Ich finde es schon mal ganz günstig, wenn man selbst erkennt, dass man krank ist.

    Mit den Aggressionen wirst du schon nicht noch 60 Jahre leben müssen. Ich finde den Gedanken auch ganz erleichternd, dass diese Veranstaltung nicht ewig oder überlang geht.


    Trotz allen guten Anlässen, die die Menschen (man selber eingeschlossen) zur Verachtung und Abscheu geben: aber es gibt auch das Gute im Menschen. Und auch im Leben.


    Drogen gehören - garantiert - absolut nicht dazu. Es gibt aufbauende Sachen. Sicher auch (sogar) für dich.

    Es freut mich, zu lesen, dass du dich jetzt drogenfrei durchbeisst.


    Du hast halt schon schwere Probleme. Spannungen. Dillemata. Hilflosigkeiten und Abgründe.


    Das allerletzte was du jetzt gebrauchen kannst, sind Drogen. Das bricht dir das Genick und das muss nicht sein. Das kann dich Jahre kosten und Unmengen bodenloser Verzweiflung einfach nur noch mehren.


    Ich finde es richtungsweisend diese schweren seelischen uns psychischen Leiden nüchtern auszuhalten. Schritte weiter wären dich zu stellen, zu verstehen, und etwas für dich zu machen, dass es dir mal gut geht irgendwann. Dass es aushaltbar wird.


    Nein, GBL nehmen hat nichts mit Glück zu tun. Du weisst möglicherweise nicht was Glück ist.


    Drogen sind eine ekelerregende Fälschung. Und dann noch zersetzend und vernichtend.


    Du redest auch oft positiv vom Rausch. Weil du geblendet bist. Nicht richtig siehst.


    Ich hoffe du schaffst es, dich in Sicherheit zu bringen.


    Ja, du bist wirklich aktuell ein psychisches Wrack.


    Also nimmt dein Freund auch Drogen? Das habe ich nicht richtig verstanden.


    Fang mal an, jemanden ins Vertrauen zu ziehen. Irgendwie hört es sich so an, wenn du dich nicht mal bald richtig auskotzt und irgendwo substanziell Hilfe suchst, dann drohst du zu ersticken.


    Wenn du 5 h alleine heulst, dann heul dich doch bei deinem Freund aus. Oder bei einem Therapeuten oder vielleicht gibt es noch einen Freund.


    Wenn ich das lese, bin ich dankbar diese Droge niemals versucht zu haben.


    Abgesehen davon ist es offensichtlich bei dir dringendst geboten, dich vom Alkohol zu enthalten.


    Dann lieber sozial unsicher sein. Ist meine Meinung. Das ist Gold wert im Vergleich was du dir hier für Trips verpasst. Dann wirklich lieber nüchtern stundenlang heulen. Ich finde es gar nicht so schlimm, sich auszuheulen. Klar, wenn es nie besser wird, dann muss man vielleicht auch noch irgendwelche anderen Massnahmen ausführen. Um Probleme wirklich zu bearbeiten z.b.

    Vielleicht machst du auch zu viel. Es gibt ja auch den Erklärungsversuch, dass Antriebslosigkeit ein Schutz vor Überforderung sein kann. Eine Strategie, um Ressourcen zu schonen, die nie unbegrenzt sind.


    Bei Umbrüchen wie Umzug können Stimmungsschwankungen eben auftreten. Vielleicht fühlst du dich plötzlich alleine? Auch wenn du eine längere Zeit arbeitest kann es sein, dass ein Trott reinkommt. Der dich vielleicht frustriert.


    Ich hör auch so eine Verpflichtung raus, doch auch glücklich zu sein, weil andere auch 10 h arbeiten und doch glücklich sind.


    Wenn du aktuell nicht glücklich bist, dann denke ich: das ist erlaubt.


    Andere sind aber vielleicht auch anders als du. Plus nur weil sie etwas mitmachen, wissen wir nicht immer, ob sie innerlich glücklich sind?


    Ebenso der Druck du müsstest weniger faul sein, irgendwas machen. Sagt wer? Das hängt auch von deinen Zielen ab. Was für Ziele hast du? Falls sie dich stressen, kannst du evtl. auch die Ziele überarbeiten.


    Es kann ja sein, dass du unter einer endogenen Depression leidest. Aber mach da keine hastigen Bewegungen. Und meiner Meinung nach hoffe nicht voreilig auf Medikamente. Wenn es dir nicht gut geht, versuch die Umstände oder deine Haltung oder Verhalten zu beeinflussen. Wenn alles versagt und Beratung auch, dann ist es vielleicht dran, Medikamente zu nehmen. Also wenn eine solide Diagnose gestellt ist für endogene Depression, oder so.


    Wahrscheinlich hast du Zeit, anzukommen, deinen Platz weiter zu suchen.


    Wenn dir etwas gänzlich nicht passt, kannst du auch neue Sachen probieren. z.B. arbeitsmäßig. Vermute ich.

    Wieso besorgte dir dein Freund Drogen, wenn du sie nehmen wolltest. Das ist ganz schön eigenartig. Ihr solltest euch da mal hinterfragen, was ihr da gemacht habt. Das habt ihr gemacht, weil du Angst hast, dass dich jemand bei der Beschaffung erwischt, weil du in einem Sicherheitsbereich arbeitest?


    Zum Glück liegt das jetzt hinter dir. Auch die Paranoia und die Gefahr für die Arbeit lässt du endlich los und befreist dich!


    Ich hoffe, du schaffst das, es wäre auch ein Hoffnungszeichen für andere, die leider seit so jungen Jahren kiffen.


    Ich finde es auch gut, dass du den Selektiven Serotoninwiederaufnahmehemmer abgesetzt hat, weil er auch dir offensichtlich nur Nebenwirkungen verschafft hat. Dann braucht das kein Mensch, wenn es gegen die Depressionen außerdem nicht hilft. Und ich glaube auch, dass SSRI und hochdosiertes Kiffen nichts beieinander verloren haben, wegen Wechselwirkung.


    Ich stimme Franz zu: wenn du Therapie machst, und der Therapeut weiß quasi Null über dich, das ergibt keinen Sinn. Sag an, was los ist, wozu sonst der Hokuspokus.


    Du schriebst, dass du dich im Sommer über dich selbst geärgert hast, weil du das Wetter nicht genutzt hast. Ich hoffe, dass du den Winter jetzt gut nutzen kannst.

    Nimmst du beim Kraftsport auch Medikamente?


    Es ist schon wichtig zu verstehen, ob du so was wie diesen erhöhten Blutdruck aufgrund von irgendwelchen organischen Problemen oder Vergiftungen bekommst. Dann muss man auf jeden Fall was machen.


    Auch wenn es psychisch oder entzugsbedingt ist, muss man was machen. Aber was anderes. Nämlich erst mal entspannen. Und auf die Selbstheilung deines Körpers vertrauen, und auch schauen, z.B. Stress zu reduzieren.


    Aus deinen Schilderungen sieht man, dass du Medikinet gegen ADHS bekamst, dann nahmst du Cannabis, warum auch immer. Jetzt soll es Citalopram sein. Für mich die Botschaft dahinter: etwas stimmt mit dir nicht oder mit deinem Erleben. Und mit itgendwelchen Mittelchen sollst du beigebogen werden, oder willst dich selber tunen.


    Ich lehne mich mal ganz, ganz weit aus dem Fenster und rate dir ab von dem Citalopram. Gerade dir, der so in sich hineinhört. Denn von dem Zeug wirst du irgendwann die interessantesten Absetzerscheinungen kriegen, wenn du merkst dass es im wesentlichen eigentlich eh nichts bringt. Außer einer Belastung. Einem neuen pharmazeutischen (Selbst-)Experiment.


    Experimentiere nicht mit Drogen und Medikamenten, sondern mit Aktivitäten und deiner Einstellung.


    Das ist meine Meinung. Irgendwo bei Medikamenten nach "Lösungen" zu suchen hat sich jedenfalls für mich als grundfalsch erwiesen. Man durchlebt nur die Nebenwirkungen.


    Also sprich mal mit deinem Arzt darüber, was er sich handfest für dich verspricht durch Gabe von Citalopram. Frag ihn mal, wie wichtig und geboten es ist, dass du es unbedingt haben musst. Wie wahrscheinlich, das es hilft, und wie.

    Es ist schon gut, dass du darauf zurückgreifen kannst, auch so größere Freizeitabschnitte drogenfrei gestaltet zu haben! Wenn man aus einem komplett haltlosen Konsum kommt, ist es noch schwerer, sich zu entwöhnen.


    Ich finde das Nichtstun oder die Freizeit auch nicht so einfach.


    An meinem übertriebenen Medienkonsum und Essverhalten sehe ich dann auch, dass ich nach wie vor zu Konsum- und süchtigem Verhalten neige.


    Natürlich gibt es auch die Gefahr von Freizeitstress. Also das Druckgefühl, sozusagen zwingend etwas sinnvolles tun zu müssen. Oder gar mit anderen mithalten zu müssen.


    Trotzdem erlebe ich es so, dass man auch einen Gegenpol braucht, etwas das einen motiviert, Befriedigung verschafft.


    Es sollte ausgewogen sein. Arbeit, Erholung, sinnvolle Eigenaktivität.


    Bei der Arbeit geht es schon los. Wenn man einen Job hat, wo man immer im roten Bereich dreht, dann ist es irgendwie auch erklärbar, wenn manche zu Drogen greifen um sich krass runterzuholen.


    Erholung inklusive Schlaf muss schon auch für mich Zerstreuung umfassen, wie in Foren lesen, Filme sehen und so. Und Rückzug. Mal nicht reizüberflutet sein.


    Ich brauche aber als dritten Faktor das Naturerlebnis, Abenteuer und auch die kraftzehrende Fortbewegung in der Natur. Sicherlich ist sozialer Anschluss auch was ganz wichtiges. Also Zweisamkeit, Gemeinschaft, Freundschaft oder so.


    Wenn man zu Drogen greift, oder zu überzogenem Konsum, dann fehlt doch was eigentliches. Echte, berechtigte und auch gute Grundbedürfnisse werden irgendwo ignoriert und geschunden. Das ist das Problem, das Drogenkonsum vermutlich erst möglich macht. Also gilt es dort, sich besser zu verstehen, wahrzunehmen und sinnvolle Maßnahmen zu erkennen, zu planen und umzusetzen. Wie man schlicht besser lebt.

    Wo habe ich jemanden als armselig bezeichnet? Das würde ich nicht tun. Es geht um die Situation. Um den Zustand. Um süchtiges Verhalten und dessen Konsequenzen, die derjenige doch trägt. Er selber schildert doch, dass alles nur noch um den Konsum dreht in der Freizeit = absolute Leere.


    Ebbe. Nur das Kiffen, es steht im Mittelpunkt. Ihm dient aller Zeitaufwand. Alle Kraft geht da hin.


    Zeit und Kraft, wo man Freunde treffen könnte. Wo man was machen könnte.


    Das ist die Definition von Sucht. Es steht mitten im Alltag als Lebensmittelpunkt, dem sich alles andere unterordnet. OK. Du arbeitest noch. Das ist schon mal was. Das ist etwas gesundes, und sicher auch befriedigend. Aber wenn man jetzt mal von der Freizeit spricht vom Privatleben.


    Und da es nur eine Droge ist, nur Konsum ist, ist dieser Lebensstil armselig. Der Süchtige muss gute Inhalte vermissen. Er hat nicht viel. Sein Suchtmittel. Dem opfert er alles, Freunde, Familie, Leidenschaft, Gesundheit, Lebenszeit, Träume, Hoffungen, Bedürfnisse.


    Und das ist armselig. Der Süchtige ist hier Opfer. Opfer seiner eigenen tragischen Handlungen. Was hat er denn noch, wenn er auf sein Leben zurück blickt? Soundsoviele Kilos weggemacht. Meiser des Jointdrehens, Mischungmachens, Eimerrauchens, Bongbastelns. Held des Kiffens, X Gramm an einem einzelnen Tag geraucht.


    Ja, das ist erbärmlich. Und genauso muss man das nennen.


    Ich sehe das als Irrweg. Als verfehlte Zeit. Sich selbst verkauft an die Sucht. Alles in die Sucht investiert.


    Das ist kein Urteil das ich hier über Spiegelbilder meiner selbst spreche. Ich hanb doch selber beste Jahre meines Lebens geopfert und konnte auch nicht anders.


    Das war keine gute Zeit. Das war erbärmlich, armselig, zum Heulen. Niemals will ich sowas wieder, und ich gönne es niemandem.


    Das einzig Gute daran ist, dass es nicht so bleiben muss. Das man das hinter sich lassen kann, seine Wunden lecken kann, sich konsolidieren kann, und dann LEBEN kann.


    Druffe Zeit ist für mich nicht das wahre Leben. Da wird man gelebt und was hat man denn schon. Das man in den Seilen hängt, und sich kaputt macht, und bereit ist, alles zu verkaufen für diesen billigen Kick.

    Was heisst du denkst, du hast einen Freund verloren? Du hast dir zum Ziel gesetzt ein Ritual aufzugeben, eine Droge, die deine Stimmung manipuliert. Wegen der Kosten für diese hochverfügbare, klebrige Stimmungsmanipulation.


    Weil du nicht mehr denken kannst. Weil du gefangen bist. Weil es armselig ist, erbärmlich, neben dem Arbeiten quasi hauptsächlich nur noch Drogennehmen zu haben.


    Natürlich ist es legitim und sinnvoll, sich entspannen zu wollen. Oder gute Laune zu haben. Aber doch nicht so. Gefangen und dann auch noch diesen Preis zu bezahlen, nicht mehr denken zu können, nichts mehr machen zu können, weil es alle Zeit einsaugt und die Lunge kaputt zu machen und das Gehirn zu verdrehen.


    Wenn du wütend bist, dass du keinen rauchen "durftest": Aggression ist ein normales Entzugssymptom.


    Vielleicht kann dich deine Sturheit retten vor der Droge und der Schadwirkung. Dass du dabei bleibst, aufzuhören. Später kann das helfen, was jetzt eine Gefahr ist: Gewohnheit.


    Aber ich denke das reicht nicht. Es ist wichtig, Ziele anzuvisieren. Dinge die dir wichtig sind. Dinge, die du tun kannst, wenn du frei bist. Wenn du Zeit über hast und Kraft.


    Ausserdem benötigst du nach wie vor Entspannung. Das geht jetzt nicht mehr auf Knopfdruck chemisch per Einnahme von Rauschgift. Wenn dir das jetzt zu kostspielig und gefährlich ist. Du benötigst effektive andere Entspannung.


    Ich kenne es so, dass es leichter ist, die Entwöhnungsphase erfolgreich umzusetzen, wenn man ein äußeres Gerüst hat. Selbsthilfegruppe, oder Therapieaufenthalt.


    Suchtverlagerung halte ich für legitim und sinnvoll. Zum Beispiel Sport. Vielleicht sehr gut Essen.


    Wichtig ist, dass du Raum erwirbst, wenn du die Droge wegkickst. Freiraum. Mit dem du was machen kannst. Eventuell sehr krasse, geile Sachen. Aber das ist kein Selbstläufer. Dafür musst du auch investieren. Dich aufbauen. Etwas aufbauen.


    Und beachten, dass es dich auch befriedigt.


    Drogennehmen und kiffen ist zwar recht armselig. Das heisst aber nicht, dass es ein Selbstläufer ist, oder selbstverständlich ist, das Leben einfach mit besseren, gehaltvollen Sachen anzufüllen.


    Ich habe in meiner Jugend viele Jahre gekifft und war hoffnungslos drauf. Dann auch lange jahre opiatabhängig. Die Sachen die ich oben geschrieben habe denke ich weiss so ziemlich jeder, der das hinter sich hat.

    Pass auf, du kommst da voll ins Rumeiern.


    Entweder du schaffst es vom Kiffen wegzukommen, oder du begibst dich zurück zu deinem Suchtmittel.


    Unsicherheit, Sehnsucht nach dem Bekannten, Rückfallgefahr sind Standard.


    Aber mach dir nichts vor. Es ist vielfach im Suchtbereich überprüft, dass wenn man einmal richtig drauf war, dass es dann kein "bisschen geregelten" Konsum mehr geben wird.


    Entweder du wirst frei. Mit aller Unsicherheit. Arbeit. Mit allen Fragezeichen, was werden wird. Was du draus machen wirst, wie du dich entwickeln kannst.


    Oder du kehrst zurück in dein bekanntes Gefängnis. Es mag mit Glück sein, dass du dann den Konsum in der Menge begrenzen kannst. Oder auch nicht. Aber du bleibst drauf. Du verlierst die Chance auf eine radikale Änderung.


    Mach dir nichts vor.


    Bleib auf dem guten Weg. Geh nicht zurück zum Alten. Du kennst das. Erinner dich, dass du von dem Schmutz nicht mal mehr denken kannst. Niemand braucht das. Absolut niemand. Du brauchst deinen Kopf und deine Urteilsfähigkeit.


    Lass diese entsetzliche Abhängigkeit hinter dir. Egal wenn es schwer wird, du Unsicherheit verspürst. Geh vorwärts. Gewöhn dich an neue Dinge. Ich halte es für unmöglich, dass du das bereuen wirst. Auch wenn es anstrengend wird.


    Bereuen wirst du, wenn du wieder Jahre kiffst. Das ist Fakt. Du würdest das irgendwann bitter bereuen. Wenn du erkennst, was du dadurch wichtiges und teures verloren und bezahlt hast.