Beiträge von ganesha

    Kann mich da nur anschließen.Es ist ne Sauerei, wie ihr behandelt werdet.

    Statt Beifall bessere Rahmenbedingen schaffen (nicht nur für jetzt, sondern auch für den normalen Alltag)und mal ne Prämie OHNE lächerliche Vorbehalte...

    ...merkt, dass er dringend mal nen Break braucht von allem, was negativer Input ist, also hauptsächlich News #corona #trump #querdenker # # # # # # #

    ...hat das Gefühl, da läuft gerade ein Wettbewerb "Deppen aller Länder vereinigt euch" oder sowas :14:

    ...konzentriert sich jetzt mal ein paar Tage auf Hunde, die paar Menschen, mit denen man zumindest im Freien Kontakt haben kann, und auf Musik (in jeder Form)

    ...grüßt in die Runde :wink:

    Hi nochmal,


    ich hab das Zeugs jetzt mal gegoogelt & es ist tatsächlich so, dass da wohl versucht wird, Feuer mit Feuer zu bekämpfen.

    Gerade bei Patienten mit einer Vorgeschichte, was Sucht angeht, ist das Abhängigkeitspotential wohl sehr hoch.

    Ich würde dringend mal bei einer Suchtberatung vorsprechen und mir von Fachpersonal Hilfe holen.

    Ein kontollierter Entzug mit anschließender Therapie wäre der erfolgversprechendste Weg.


    War bei mir auch so, dass ich erstmal wieder erlernen musste, ohne "Medizin" zu leben und mir quasi ein neues Leben aufzubauen!

    Hi,


    ich kenne mich weder mit Tramadol aus (hab das ne Weile im KH bekommen; war zu der >Zeit aber eh auf Opiaten, hatte aber keine zur Verfügung und hatte durch das Tramadol allerdings keine

    Entzugserscheinungen, was schon aussagekräftig ist.

    Lange Rede: noch am 6. habe ich Kontakt zu einer Tagesentzugsklinik aufgenommen und gestern mein 1. Gespräch gehabt. Da meine Tochter die Flasche zerdellert hat stand ich dann plötzlich "ohne" da und konntenichtmal runter dosieren. Meine letzten Tage waren der absolute Horror. Vor allem die Nächte.

    Mein behandelnder Therapeut hat mir jetzt heute eine Therapie mit lyrica empfohlen. Was haltet ihr davon. War jetzt bissel viel auf einmal, ich weiß.

    Dazu kann ich nix sagen; es erscheint mir aber nicht unbedingt sinnvoll, eine Therapie mit einem anderen Medikament zu machen.Natürlich solltest du einen geregelten Entzug machen.

    Ich würde mir unbedingt ne zweite Meinung einholen!


    LG.Klaus

    Hi,


    hast mein Mitgefühl!
    Ich kenne ja eher die andere Seite, war also früher der, der bei Streit grundsätzlich die Flucht ergriff und dann für Tage verschollen war.

    Hat sich bei mir erst gebessert, als ich total mit dem Alk aufgehört hatte, da war ich dann auch schon 26 und unsere Beziehung war gerade noch so zu retten.

    Das Schlimme ist eben, dass es nicht diagnostizierbar ist, wann ein Süchtiger es wirklich schafft, trocken zu bleiben.WISSEN, dass man sich und seinem Umfeld schadet tut man ja schon früher,

    leider ist das dann oft eher nochmal ein Grund zum Selbstmitleid, was dann wieder Konsum bedeutet.

    Ich denke halt auch, was die Kids da mitbekommen, ist nicht ohne.

    (Aber das weißt ja eh alles, denke ich)


    Mit dem Hund wird das schon gehen, ich kenne Hunde, die bleiben ohne Problem 8 bis 12 Stunden alleine, ob das dann wieder der Sinn von der Hundehaltung ist...naja.

    Hunde sind soziale Wesen, die brauchen Kontakt zu ihresgleichen und/oder zumindest zur Menschenfamilie.

    Katzen sind da ne Runde autarker...


    Hundesitter kosten halt wieder Geld und je nach Gegend langen die da richtig zu.Wenn es dann tatsächlich hauptsächlich ums Geld verdienen geht, läuft das auch oft eher auf ne Aufbewahrung raus...

    Alles nicht so easy.


    Ich drücke dir die Daumen, dass auf so nen Hundenarren wie mich stößt, der dankbar um ein wenig Taschengeld ist & ansonsten einfach Spass mit den Pfoten haben will.


    LG.Klaus

    Also ich nehme die schon mehrmals, wenn ich damit nur kurz einkaufen war etc ...

    Nur, wenn sie nass geworden sind, sollte man sie gleich wegwerfen.


    Wenn Vorerkrankungen hast, gibt es Berechtigungsscheine von der Krankenkasse (die sollten automatisch kommen), ansonsten gibt es die eben in der Apo, Online & da jetzt vermehrt Nachfrage

    aufkommen wird, bestimmt auch bei den Discountern.

    (Aufpassen, dass die Teile die "CE" Zertifizierung haben)


    Von der Benutzung her ist das schon ein Unterschied zu den herkömmlichen Einwegmasken.Kommt wesentlich schwerer Luft rein & raus.

    Ich hab COPD (Asthma) und wenn ich die länger als 10 Minuten trage, ist das schon sehr nervig.

    Aber der Schutz ist eben auch besser!

    bin so deftig im zwiespalt und weiss einfach nicht wie damit umgehen. seit jahren habe ich das nicht gemacht mich mit etwas auseinander zu setzten und jetzt muss ich nüchtern das schlimmste ertragen

    Hi,


    ich hab in solchen Situationen auf meinen Trotz gebaut! Da kann man einiges mit wegpacken

    nene so nicht freundchen

    Haargenau so!


    Ich schick dir ein Kraftpaket & schließe mich Sunny moon an: Geh zu ner guten Freundin oder wenn die alle kiffen, geh in den Wald und schreie Bäume an.

    Aber vor allem: lass die Finger vom Kiff.In solch einer Situation hilft das dann oft auch gar nicht wie gewohnt, man vergißt, dass man entwöhnt ist & hat nen konfusen Rausch etc


    Bleib stur! (ich mag Sturheit so gar nicht, aber für gegen Drogen hilft sie prima).LG.Klaus

    ganesha auch dir vielen lieben Dank für deine Worte. Hier ist man halt auch ehrlich zueinander mehr oder weniger (also bei mir ist so, hier fällt es mir einiges leichter) als im Umfeld. Mein Umfeld weiss zwar das ich kiffe (gekifft habe..) aber das Ausmass konnte ich immer ganz gut verstecken.


    Das mit deinem Tipp, alles mal aufzuschreiben was mich stört habe ich angefangen und ich danke dir. Es hilft mir extrem, mich dann auf das Geschriebene zu fokussieren.

    ER musste zu viel ertragen, einfach nur zu viel. Da muss ich auch etwas aufarbeiten.


    Humor war/ist mir sehr wichtig und ich merke dass ich dann doch ab und zu selbst mal schmunzeln muss ;)

    Hi,


    ja, ich hatte mit den harten Drogen und später auch mit Kiff/KIppen aufgehört, bevor ich auf SuS gestoßen bin.Durch den Austausch hier habe ich viel über Sucht und seine Mechanismen

    gelernt, was mir bestimmt einige Umfaller erspart hat.

    Schreiben ist generell sehr hilfreich, ich mache das auch heute noch täglich (in Handschrift) für mich selbst.Eine gute Kontrollfunktion, die mir sehr hilft.

    Was mir aber aufgefallen ist und DAS hat eingeschlagen wie eine Bombe: Routine. Kiffen ist einfach nur Routine. Ich bin in so vielen Situationen gewesen, da dachte ich mir: geil und zuerst oder dazu oder danach einen rauchen. Dann bemerkst du: ah nein, mach ich jetzt ja nicht mehr. Es kommt ein Gefühl auf, als wäre das, was ich vorgehabt habe ohne den Joint nur halb so lustig. Es fühlt sich dann nicht richtig an. Und da muss ich wohl wieder lernen, dass alles OHNE Joint eigentlich lustiger und genau richtig ist.

    Genau, die erwähnten Muster und Mechanismen, wenn man anfängt, sie zu durchschauen, dann kommt man enorm weit damit.

    Meine nächste Erkenntnis ist die Zeit. Junge Junge wieviel Zeit ich auf einmal habe obwohl ich vorher ja nur rumgesessen bin und gekifft habe. Jetzt hat der Tag gefühlt 48h und meistens weiss ich noch nicht so recht was genau mit mir anfangen. In gewissen Momenten sitze ich dann einfach nur da und starre irgendwo hin.


    Und ich habe schon Geld gespart mit nur 3 Tage ohne. Das ist mein aller grösster Ansporn. Denn auch mein ungutes Gefühl meinen Finanzen gegenüber hat sich bereits etwas gelegt. Und das ist wahnsinnig befreiend.

    Jo, ne? :16:

    Zeit en masse, was man damit alles anfangen kann!

    Mach dir nen extra Sparbuch oder sowas, am besten machst nen Dauerauftrag und buchst da - zumindest nen Großteil - des eingesparten Geldes weg.

    Nach 2 Monaten längstens hat man sich an das "mehr" an Geld gewöhnt und es rinnt einem durch die Finger.

    So kannste dir mal was Größeres leisten - in dem Bewußtsein, dass das Geld vorher ins Rauch & Rausch aufgegangen wäre.Ist dann ein sehr schönes Gefühl.

    Eine Angst begleitet mich nun ständig: wann kommen die Träume... Ich träume schon so lange nicht mehr, dass ich etwas angst davor habe, wie das einschlagen wird.


    Es gibt viele Erlebnisse, die ich verdrängt habe wie dass mein Vater uns vor 8 Jahren verlassen (gut ich und mein Bruder waren schon erwachsen aber ja..) und will einfach keinen Kontakt mehr zu uns. Lebt auch in einem anderen Land und hat sich eine neue Familie zugetan. Oder ich wurde bei meiner letzten Arbeitsstelle so stark von meinem Chef gemobbt, dass ich Depressionen bekam, kurz vor dem Selbstmord stand und in psychische Behandlung musste. Ja die Therapeutin war toll, aber ich konnte sie nicht an mich ranlassen. Ich war meistens auch total stoned an diesen Terminen.

    Ich habe Angst davor, diese Gefühl an mich ranzulassen. Ich habe das erfolgreich verdrängt und immer, wenn die Gedanken aufkamen, kiffte ich sie einfach weg und gut war.

    Ist gut, dass dir das bewußt ist.Ja, das KANN einen schon die Ein und Andere gequälte Nacht bereiten.

    Dann ist es wichtig, sich bewußt zu machen & zu halten, dass das ja nun ein Aufräumen ist und man danach einiges loslassen oder zumindest gelassener betrachten kann.

    Dann habe ich natürlich meinen Freundeskreis in all den Jahren auf das ausgelegt. Die meisten sind ebenfalls Kiffer.. Ich werde mich da erstmal distanzieren und werde da ehrlich sein, dass ich vom Zeug loskommen möchte und ich mich darum erstmal nicht in der Lage fühle, mich mit ihnen zu verabreden. Wird sich dann wohl auch gleich zeigen: Freunde oder Bekannte.. Bin gespannt wenn ich dann mal in der Situation bin, wo ich Gras rieche oder wo jemand neben mir einen anzündet.

    Auch hier: :top:

    Ich bin auch Patentante von einem unglaublich süssen Mädchen geworden. Ich möchte ein Vorbild sein und nicht das Bild, das man rausholt wenn man etwas NICHT sein sollte.

    *schmunzel* Als ich nach all dem Wirrwarr mich wieder in die family eingliedern konnte, bekam ich von meiner Nichte den liebevollen, aber treffenden Namen: "Böser Onkel" kurz "BöO"...

    Als dann so allmählich klar wurde, dass ich doch stabil auf meinem Weg bleibe, wurde der abgeändert in: "ExBöO"

    :bet:So ähnlich muss es sich anfühlen, wenn man zum Ritter geschlagen wird! :5:


    Ich wünsch dir was.LG.Klaus

    ...ist echt schockiert von den Vorgängen bei den Amis

    ...ist froh, dass nun wieder 'normale' Tage sind, nach dem ganzen Feiertagsgedöns :16:

    ...hat nen Hund zu seinen Füßen liegen, ist 9 km gelaufen, hat bei den Finanzen einiges geändert und geregelt, LdG auf der Reihe ...

    ...kocht sich jetzt was Leckeres & versucht, sich nicht mehr über den Weltenbrand aufzuregen

    ...weiß, dass ihm das auch gelingen wird & ist froh

    ...grüßt in die Runde :wink:

    SoccerLady Unglaublich, echt!


    War klar, dass ne Verlängerung kommen wird (und vermutlich wird es nicht dabei bleiben) Ich hoffe, dass inzwischen klar geworden ist, dass man mit ner Lockerung zwischendurch

    dem Virus nicht beikommen wird - und der gesamten Wirtschaft bringt das ja, wie sich gezeigt hat, auch nix!

    Für Termine wo ich etwas mehr bedenken habe oder klar ist, dass mehr Menschen dort sind, trage ich schon lange FFP-2 Maske.

    Nicht ganz billig, aber im Vergleich zu Stoff oder normalen Mundschutz dann doch sehr viel dichter - was ja auch das Atmen sehr erschwert.

    Manchmal frag ich mich wie es die Leute schaffen und den ganzen Tag mit den Dingern rumlaufen (müssen).

    Ich halte das auch schon seit einigen Wochen so, ist einfach auch für mich selbst sicherer & die Kosten: Naja, als EX - Süchtel kann ich da dann echt nur die Schultern zucken...

    Und ja: Ich finde, alleine schon dafür, dass viele Menschen den ganzen Tag solche Dinger tragen, müsste es einen Bonus geben.

    Ich bin echt bestürzt, dass Unternehmen wie TUI & Co Milliarden erhalten und Menschen, die doch tatsächlich täglich ein großes Risiko auf sich nehmen, um Andere zu pflegen und zu bedienen,

    mit Beifall abgefertigt werden (was da mit dem Pflegekräften in den Krankenhäusern abgezogen wurde, ist doch ein Hohn).

    Für die 1.3 Milliarden, die jetzt gerade für TUI rausgingen, hätte man die meisten Schulzimmer mit Frischluftanlagen ausstatten können (nur mal als Beispiel), aber da geht es ja nur um

    die Bildung der nächsten Generation - Idioten scheinbar erwünscht???


    *hoooo, Brauner - Bauchatmung, bitte.Danke, :16:

    Es tut gut, diesen Zuspruch zu erhalten. Ich fühle mich in diesem Forum nicht alleine mit meinem Entzug und das ist irgendwie ein tolles Gefühl. Nicht, dass andere in der gleichen Misere stecken wie ich sondern dass man sich hier wirklich toll austauschen kann.

    Moin,


    ja, der Austausch ist hilfreich, man bekommt einige Sachen mal von einem anderen Blickwinkel beleuchtet, man erhält Informationen und sieht auch, dass jeder seinen eigenen Weg für sich finden sollte.

    So nun habe ich den ersten Tag und die erste Nacht hinter mich gebracht. Ja nennen wir es ein hinter mich bringen.. Denn so wirklich fröhlich und gut gelaunt war ich nicht.

    Das ist erstmal egal: Tag 1 abgehakt, auf zu Tag 2.

    So hangelt man sich eben anfangs von Tag zu Tag!

    . Ich ging sogar soweit, dass ich andere (Nichtkiffer) fragte, was die denn so den ganzen Tag tun. xD Wahnsinn oder, ich will gar nicht wissen was die gedacht haben. Naja ich habe mir jetzt Notizen gemacht wie ich mir meine Tage so gut wie es eben geht füllen kann. Habe ein paar Hobby-Anwärter aufgeschrieben und werde mich nun daran versuchen. Es ist schlimm, ich bin 32 und muss mich wieder ganz neu erfinden. OK ob es jetzt schlimm ist sich neu zu erfinden sei dahin gestellt aber bei mir spielt ein wenig die Scham mit muss ich ehrlich zugeben. Ich komme mir vor, als wäre ich irgendwo hängen geblieben.. -.-

    Nun gut, das ist jetzt so, mit dem muss ich klar kommen und werde mich also neu erfinden.

    Jo, es ist doch eigentlich ganz toll, sich neu erfinden zu können!Weg mit den alten Zöpfen und so...

    Es bleibt selten nur beim Konsumstop, man erkennt nüchtern auch viele andere Sachen, die einen nicht zufrieden machen & hat dann die Chance, einiges zu ändern.

    Kleiner Tip dazu: Am Anfang würde ich mir einfach nur aufschreiben, was mich alles stört, was da alles so hochkommt.

    Wenn dann mal wieder mittig bist, also nach dem Entzug, dann kannst rangehen und das alles nochmal in Ruhe betrachten etc

    Beispiel: Man wirft nicht gleich den Partne weg, nur weil einen einiges an ihm stört, was man vorher weggekifft hat.ER hat ja auch einiges ertragen müssen...

    Aber man kann Beziehungen (auch zu Freunden) neu definieren, neu abstecken...

    Am Abend hatten wir einen kleinen Autounfall (einer ist in uns reingedonnert) und das war für mich ein echter Triggerpunkt.... Das war so stressig, ich wollte eigentlich einfach nach Hause und nur noch kiffen. Das war gestern das einzige Mal, wo ich Lust verspürt hatte. Ich habe es aber gelassen und habe versucht, mich anders zu beschäftigen. Ich habe ein Buch angefangen zu lesen, das hat mich dann etwas beruhigt. Auch hat mich dann der Gedanke beruhigt, dass ich ja vielleicht doch keinen Joint brauche um mich runterzuholen. Ich wollte mich gar nicht da reinsteigern, dass ich jetzt kiffen will und das ich nichts habe, sondern habe mir vor Augen geführt, was mein Freund wohl von mir denkt wenn ich gross den Entzug ankündige und nach nicht mal einem Tag bereits einknicke. Nene so nicht Freundchen -> mein Mantra :)

    :top: Super!Mein Mantra wurde "NEIN"; zu allen verführerischen Gedanken, Einflüsterungen, Verlockungen etc

    Situation toll gemeistert, sozusagen einen ersten, ernsten Test bestanden!

    Die Nacht: phuu Franz da hattest du mehr als recht: ich habe gefühlt 5 min geschlafen.. Wow war das ein Kampf. Von einer Seite auf die andere gedreht, Gedanken kreisten, ich wurde zwischendrin wütend, dann wollte ich nur noch heulen. Ich habe mich etwas schlau gemacht und bin darauf gestossen, dass mein Hirn eigentlich auf seinen Input wartet mit dem Joint. So àla jetzt kann ich schlafen gehen. Da mir der jetzt halt fehlt, fehlt meinem Hirn der Schlafinput. Also werde ich jetzt immer vor dem schlafen gehen mein Buch lesen: "Am Arsch vorbei geht auch ein Weg". Ich werde versuchen mein Hirn aufs Lesen umzupolen und hoffe, dass mein Hirn dies dann auch irgendwann als Input erkennt.

    Des weiteren haben sich Schüttelfrost und Hitzewallungen einen Spass daraus gemacht und sich abgewechselt in der Nacht.

    Na, dein Galgenhumor funktioniert, das ist sehr hilfreich.Das legt sich nach und nach...

    Jetzt bin ich einfach nur müde und ausgelaugt von dieser Nacht. Nach wie vor fehlt die Fröhlichkeit und ich kann mich schlecht begeistern für Sachen. Meine Stimmung ist im Keller denn ich weiss, es fängt heute wieder von vorne an.

    Jepp, mit einem Unterschied: Heute ist bereits Tag 2.Krieg ihn gut rum.LG.Klaus

    Hallo,


    kann mich da gut reinversetzen.Es ist klasse, dass du dir nun selbst eingestehst, wie tief du in die Misere reingerutscht bist und nun einen Schlußstrich ziehst! :top:

    Hast ja auch beste Gründe dafür & ich wünsche dir viel Kraft dabei!


    Ist auch prima, dass dein Freund Bescheid weiß und dir zur Seite steht.

    Was wirklich hilft, gerade anfangs: Lass alles, was aufputscht, weg - also kein Kaffee, Schwarztee, keine Energydrinks etc

    Wenn du morgens ne Tasse Kaffee trinkst, macht das weniger, aber je später am Tag, desto schwerer wird es mit dem Schlaf.

    Trinke viel Wasser, das hilft auch, das Zeugs aus dem System zu spülen.

    Gehe viel raus, du brauchst Aktion, um dich abzulenken, frische Luft, die dann auch müde macht und entspannt und Licht (ist gut für die Stimmung).


    Soweit erstmal.Viel Kraft.LG.Klaus

    Gestern Abend habe ich in einem kleinen Kreis mit Freunden zusammen gesessen. Alle haben geraucht und einer sogar gekifft. Ich nicht. Ich habe keinen Alkohol getrunken und lediglich ein Nikotinkaugummi gekaut. Ich sollte eigentlich so stolz auf mich sein, aber meine nervöse Stimmung überschattet alles.

    Moinmoin,


    ich kann mich da meinen Vorrednern anschließen!

    Ich hatte damals an mich selbst den Anspruch, kein "verbiesterter" Ex-Raucher zu werden & ließ Besuch bei mir weiterrauchen.

    Wenn da mal einer EINE Kippe geraucht hatte, war das auch okay; wenn aber einige da waren und Kette rauchten, sass ich danach jedesmal da, und war total fertig.

    Davon abgesehen, dass die Bude stinkt, triggert einen der Passivrauch wirklich brutal.

    Das war mir mein Anspruch dann doch nicht wert und seither ist bei mir Rauchverbot.

    Dazu kam bei dir ja noch, dass auch einer gekifft hat und das ist dann eben alles noch bissel früh.


    Dein Suchtgedächtnis (hauptsächlich auf den Nikotin bezogen) ist also wieder aktiviert, ist jetzt so & das akzeptierst am Besten, dann geht es auch relativ schnell wieder normal weiter.


    Klasse ist es, dass du weder Alk noch THC konsumiert hast.Selbst wenn mit Alk ev. kaum ein Problem hast, leichtsinnig macht er allemal und man sagt dann vielleicht doch nicht NEIN zur Tüte.

    Warum ist es so, dass Entzugserscheinungen erst besser sind und dann wieder kommen? Kennt das jemand? Ist das normal?

    Das das abnalbeln von einer Substanz mal leichter fällt und dann wieder schwerer ist völlig normal, da brauchst dir keinen Kopf zu machen...


    Und hey: Du bust clean in's neue Jahr gestartet, das ist toll! :top::thumbsup::wink: LG.Klaus

    Am 25. 01. habe ich einen Termin bei einer Psychologin vereinbart. Zwar hat sie keinen guten Ruf, aber dafür auch nicht allzu lange Wartezeiten. Ich wollte meine Symptome bis dahin beobachten und hoffe natürlich, dass sie sich von alleine bessern.

    Freut mich, wenn du was mit anfangen konntest!

    Zu dem Termin mit der Psychologin: Macht Sinn, dir in Kurzform deine Tagestimmungen aufzuschreiben mit Uhrzeit und ev der Schlafqualität!

    Im Nachhinein haben wir solche Sachen immer schon vereinfacht und/oder zensiert.

    Hilft auch dir, die Entwicklung für dich zu protokollieren und bei Bedarf (wenn du mal meinst, es bewegt sich gar nichts) mal zu überblättern.


    LG.Klaus

    Kurzes Update:

    Ich schlafe etwas besser (ein) und auch einige Stunden am Stück. Nachts, wenn ich wach werde, dann schlafe ich nach einer Weile wieder ein. Vor einer Woche noch hatte ich viele schlaflose Nächte und war geradezu verzweifelt und total übermüdet.

    Ich möchte durch dieser Erfahrung allen Mut machen, denen es ähnlich geht wie mir! Das mit dem Schlafen wir besser, langsam aber stetig!

    Moinmoin,


    ich finde auch, dass du da ganz wichtige Fortschritte machst & es wichtig ist, sich das vor Augen zu halten.

    Das ist ja mit ein Grund, warum schreiben so hilfreich ist.


    Leider neigen wir alle dazu, Schmerzhaftes sehr intensiv wahrzunehmen und Besserung bzw Gesundung dagegen fast als selbstverständlich zu halten.

    Beispiel: Schneide dir in den Daumen! Du wirst fast permanent den Schmerz fühlen und hoffen, dass es endlich wieder besser wird.

    Sowie aber der Schmerz nachlässt bzw dann verschwindet, ist es in kürzester Zeitspanne selbstverständlich.


    Ich rauche nun seit 21 Tagen keine Zigaretten und seit 18 Tagen kein Cannabis mehr.

    Super! Überlege dir mal, wie lange du den Schritt machen wolltest und jetzt bist du bei drei Wochen und auf dem Weg der Besserung!

    Manchmal hatte ich das Gefühl, dass ich doch nochmal Cannabis rauchen sollte, aber es jedes mal gelassen.

    ...und die ganze aufgewendete Energie würdest du damit verpuffen lassen, ist also prima, dass du eisern bleibst! :top:

    Im Moment bin ich sehr depressiv. Zwar weine ich nicht mehr den ganzen Tag, wie in der ersten Woche und ich habe auch diese schreckliche innere Unruhe weitestgehend abgelegt, aber mich plagt eine schlechte Stimmung.

    Das ist zwar fies, aber immerhin auch eine leichte Verbesserung.

    Ich werde schon morgens wach und es geht direkt los. Ich kann dieses Gefühl auch schlecht beschreiben. Habe absolut keine Freude in mir und quäle mich bei dem Gedanken, dass die Tage lang und langweilig sind, weil ich auch keine Ausflüge machen kann wegen dem Lockdown.

    Gehe zwar jeden Tag spazieren und betätige mich körperlich, aber es verändert sich nichts. Vor ein paar Tagen noch hatte ich nur Stimmungsschwankungen, ein auf und ab, jetzt aber bin ich in ein tiefes Loch gefallen. Brauche also erneut euren Support.

    Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht nach der Zeit der Abstinenz? Ich weiß, dass Depressionen bis zu 3 Monate anhalten können, aber mich würden ehrliche Erfahrungen von euch vielleicht noch mehr beruhigen. Wie hat es sich bei euch angefühlt, als ihr "ins Loch" gefallen seid und wie lange seid ihr dort geblieben? Oder aber kennt ihr das so gar nicht?

    War bei mir in den ersten Wochen auch extrem, schwarzes Loch bis zum abwinken!Habe es tatsächlich mit der Zeit nach den Heroinentzügen verglichen.

    Bei mir war das allerdings eindeutig dem Entzug vom Nikotin zuzuordnen, für mich überraschend hat mich das absetzen vom Kiff gar nicht groß gekratzt.


    Es kann halt gut sein, dass du diese Depression schon länger mit dir herumträgst und sie jetzt - ungedämpft - hoch kommt.

    Ist schon gut, darauf zu achten; und wenn da in ein paar Wochen keine Fortschritte geschehen, dann solltest du unbedingt Rat von nem Fachmann/frau einholen.

    Was jetzt tun kannst, wäre zum Beispiel beim Doc ne Generalsuntersuchung zu machen, mit großem Blutbild und auch den Schilddrüsenwerten (von daher kann auch ne Depression kommen),

    macht also schon Sinn, das abzuklären.


    Handeln tust du ja bereits, es kann sehr hilfreich sein, sich auch in positivem Denken zu üben...

    Wenn du also merkst, dass in dir so Gedankenspiralen ablaufen, die den Sinn in Frage stellen, dann stoppe die Gedanken bewußt und ersetze sie mit Affirmationen!

    Mir hat das damals extrem gut geholfen; habe dabei auch festgestellt, dass ich Unterbewußtsein fast nur noch Negativität habe.

    (Ich arbeite heute noch sehr gerne damit, eben weil es gut hilft).

    Kleine Hilfe dazu:
    Affirmationen – Einfach etwas positiv verändern (Anleitung)
    (Einfach den Werbekram überlesen, bitte)


    So, das war jetzt viel Input; ich hoffe, du kannst etwas davon verwenden. Mach dir einen GUTEN Tag :wink: LG.Klaus