Beiträge von ganesha

    Ich versuche mich nicht mehr aufzuregen, sondern einfach unbeschadet die Pandemie zu überstehen. Oberstes Ziel für mich ist es, es nicht zu bekommen und auch Niemanden anzustecken.

    :top: Genau mein Motto!

    Und es ist schön, hier vor Ort mit Leuten zu tun zu haben, die es ebenfalls so handhaben!

    Es ist eben oft so, dass die Dosierung den Unterscheid zwischen Medizin und Gift macht.

    ich muss wohl dazu sagen, dass ich ja noch aripiprazol und venlafaxin nehme seit jahren.


    Ich bin mir selbst unsicher, ob es für mich, als Medikamenten-Konsumierer, überhaupt sinnvoll ist, etwas bei Bedarf zu nehmen. Denn Bedarf ist immer ausgeartet.

    Dazu kommt, dass man bei CBD mit der Forschung ja noch eher am Anfang steht.

    Habe allerdings schon öfter gelesen, dass CBD - ähnlich wie zum Beispiel Johanniskraut - sehr reaktionsfreudig ist.

    Wenn man also eh schon Medikamente nimmt und dann noch CBD dazu, kann das entweder dazu führen, dass die Wirkung anderer Mittel herabgesetzt, unterdrückt oder auch gesteigert wird.

    Bei Valium & Co habe ich schon öfter gelesen, dass die Wirkung herabgesetzt wird, da CBD die Aufnahme des Wirkstoffes unterdrückt.


    Macht also wirklich unbedingt Sinn, dass dann mit dem Arzt abzuklären - wie weit DER dann ne echte Ahnung hat, ist eben auch so eine Sache.

    Gerade seit Corona werden die andere Prioritäten haben, als sich damit auseinanderzusetzen.


    Ich nehme grundsätzlich nur eine Kapsel am Morgen, in ganz seltenen Fällen auch mal eine am Abend, aber eine Steigerung werde ich da - ich kenne mich ja - nicht zulassen, macht ja auch

    keinen Sinn!

    Ich gehe nach wie vor auch davon aus, dass gut die Hälfte der Wirkung eben darauf beruht, dass ich ein Defizit bemerke & mir mit der Einnahme der Kapsel bewußt etwas Gutes tue.


    LG.Klaus

    ...hat heute morgen hundefrei

    ...wollte Grippeschutzimpfung machen: Keine mehr da; also Warteliste

    ...war dann bereits den WE-Einkauf machen.

    ...hat ab 12:00 dann Hunde bis Sonntag abend :thumbsup:

    ...findet den Herbst klasse, den Regen dringend nötig & es draußen umso schöner, wenn mal Sonne ist :bet:

    ...hat ein gutes Mittel gegen das Beschlagen der Brille mit Maske geschanekt bekommen :top:

    ...grüßt gut gelaunt in die Runde und wünscht dissolution alles Gute!


    ...editiert

    ...sieht gerade, dass Dissolution ja noch ne gute Woche Zeit hat & verlängert die Haltbarkeit des guten Wunsches :16:

    Und du hast es geschafft? Kein Verlangen, nichts? Komplette Änderung deines Lebens? Sowas kann ich mir gerad auch fast nicht vorstellen :-/

    Hi,


    naja, ich lebe mein Leben selbstbestimmt und bin clean und zufrieden.

    Was ich kapiert habe, ist, dass ich ein hochgradig süchtiger Mensch bin & für den Rest meines Lebens aufpassen werde.

    Das muss ein Zuckerkranker auch, also hab ich mit dem Vergleich auch ein wenig die Dramatik rausnehmen können!


    Ich neige zur extremen Masslosigkeit, was sich immer wieder in irgendwelchen Exzessen äußert.War nach dem Stop der harten Sachen auch ne Weile Spielsüchtig, brutal!

    Anfang des Jahres hab ich beinahe wieder die 100kg Marke geknackt, da kommt natürlich auch keine Freude auf.

    Bin jetzt aber wieder unter 90kg und das ist ein gutes Gefühl, aber wie gesagt: Ein gewisses Mass an Selbstkontrolle und Selbstdisziplin brauche ich scheinbar.

    Ich habe kein Verlangen nach Speed, Koks etc - habe mir aber eingestehen müssen, dass ich mit einem Pack Opiat wohl keine 24 h in einem Raum verbringen könnte, ohne zuzugreifen.

    War eine SEHR SEHR bittere Pille, hat mich aber auch definitiv weitergebracht, mir das einzugestehen.


    Ich denke aber im Alltag kaum an Konsum, habe - hat gedauert - ein neues Umfeld gefunden, in dem ich mir sehr wohl fühle; bin Herr meiner Zeit (MiniRente & Hundesitting) und ja:

    Ich bin meistens recht zufrieden & sehr dankbar, wie sich mein Leben entwickelt hat.

    Für nen halbtoten Zombie, der ich vor 20 Jahren war, hat sich das gut gemacht.


    Wohlgemerkt: Mit ner Menge Stolpersteine und Rückschlägen, klar.

    Immer kleine Schritte, die verankern & wieder bissel was Neues dazunehmen - so kommt man mit der Zeit wirklich weit & verschwendet seine Energie nimmer mit Strohfeuer abfackeln.


    Kannst gerne mal hier reinlesen:
    Gestatten: ganesha, polytoxomane, trocken

    Da kannst nen Teil des Weges sehen!

    Hatte jetzt erst einmal nur ein kurzes Telefonat gehabt und für nächste Woche einen Termin, der länger dauern soll. Da soll ich erst einmal alles angeben, was ich so konsumiert habe früher und jetzt. Er meinte, man könne mir dann auch schon einmal ein paar Tipps geben, damit ich mich nicht daheim einschließe, um nicht wieder schwach zu werden.

    Siehe oben: Kleine Schritte nach vorne bringen was!


    LG.Klaus

    Habe mir ein paar Nummern notiert und frage da mal ab und zu an. Ich habe morgen endlich einen Termin bei einer Suchtberatung. Habe da gerade größere Hoffnung.

    Moin,


    na, wie war denn der Termin gewesen, erzähl doch mal...

    Dieses Wochenende war ich anständig... Aber habe mal wieder an irgendwas gearbeitet und nur morgens draußen unterwegs gewesen, aber die Anziehungskraft war schon da... Es haben mich auch ein paar Leute gefragt, ob ich nicht irgendwohin mit will... Das wäre dann wieder ausgeartet. Ich wohne auch noch um die Ecke sag ich mal. Vielleicht sollte ich langfristig ans andere Ende der Stadt umziehen. Dann trggert einen nicht so viel.

    Ständig nur arbeiten um nicht wieder irgendwo Stoff zu besorgen will ich nicht mehr... Ich glaube, das ist auch nicht gesund.

    Nee, das Spiel kennt man doch inzwischen.

    Was nutzt diese Art von Ablenkung, wenn es doch nur dazu dient, später wieder zu konsumieren?!

    Vor allem - war zumindest bei mir so - weil ja die Ablenkung dann ebenfalls masslos betrieben wird.

    Darum geht es ja gerade; wieder dahin zu kommen, dass man Maß halten kann, mittig ist ohne Konsum.


    Merkst also, da gibt es einiges an Mustern aufzudecken und zu verändern.


    LG.Klaus

    Ich habe gestern meinen 60sten Geburtstag gefeiert - nornalerweise mache ich bei einem "Runden" schon was größeres mit der Familie.

    Geht aber halt nicht, wenn man bissel denkt (und selbst zur Risikogruppe zählt)

    Ich hab also die Oldies eingeladen und wir gingen zusammen essen.Basta.

    Meine Nichte mit Mann und Großnichte (Gott ist die goldig :love:) kamen vorher bei mir vorbei, waren also wieder weg, bevor die Oldies kamen.

    Ich lasse hier maximal 2 Leute rein.

    Wenn sich die Lage mal entspannt (?!) lade ich die Geschwister mal ein.

    Auf deren Geburtstagen war ich auch nicht, weil da 20 bis 30 Leute kommen, das ist mir too much.


    War zu erwarten, dass die Kurve wieder ansteigt, aber die Dummheit der Mehrheit (es gibt ja keine Schwarmintelligenz mehr - nur noch Schwarmidiotie, scheint mir) ist beängstigend.

    Leider ist das auf sehr vielen Gebieten so & ja: Das ist definitiv beängstigend.

    Das würde heißen, dass ich wohl schon seit eine Jahrzehnt süchtig bin... Immerhin habe ich mit Stoffen (kein Alkohol) angefangen, nur hat es jetzt andere Dimensionen angenommen :-/

    Hi,


    war bei mir ähnlich!Ich hatte früh erkannt, dass ich Alki bin und das dann auch erfolgreich aufgehört.

    Dann ging es mit diversen Pulvern los, immer schön mit 2-3 Monaten Pause dazwischen.So konnte ich mir glaubhaft einreden, dass ich ja im Griff habe...

    Wurde dann im Laufe der Jahre immer schlimmer & am Schluß bin ich beinahe draufgegangen, war total leer und ausgebrannt.

    War ein langer Weg zurück!

    Macht durchaus Sinn, sich mit Sucht und Suchtmustern zu beschäftigen, bringt einen echt weiter.

    Nervt es die Therapeuten nicht, wenn ich dort nerve? Ich mein, vielleicht wollen die mich deswegen ja auf einmal nicht mehr

    Wenn du da alle Woche mal anklingelst und höflich fragst, nervt es nicht, das ist ja deren Job.

    Viele Therapeuten behandeln allerdings nur cleane Klientel, das mal vorab!


    Der erste Schritt ist also ein kompletter Konsumstop & ja: Das alles ist nicht easy, aber es geht ja schließlich um dein Leben, deine Zukunft...


    LG.Klaus

    Hi,


    nur ganz kurz heute: Einsicht ist ja schonmal da, das ist ein erster Schritt!

    Du bist tatsächlich nicht nur suchtgefährdet - du bist bereits süchtig!

    Sucht muss nicht heißen, dass man jeden Tag konsumiert; Sucht bedeutet, dass man gegen seinen eigenen Willen, seine eigene Überzeugung konsumiert, obwohl man genau weiß,

    dass es einem schon lange nicht mehr gut tut.

    Es ist gut, dass du dich hier 'outest', auch ein wichtiger Schritt!


    Und ich kann mit niemanden darüber reden, das ist sogar das schlimmste. Habe bei der Suchthilfe angerufen und kriege erst in einer Woche ein Telefonat. Auch Psychotherapeuten kontaktiert, irgendwie sind alle voll..

    Bleibe dran.Rufe bei den Therapeuten immer wieder mal an & frage höflich, ob nicht jemand abgesprungen ist, es sei dir wichtig!

    Oft verkürzt das die Wartezeit dann doch um einiges...


    LG.Klaus

    ...startet gerade wieder mit der Lichttherapie (30 min/Tag)

    ...hatte ne tolle Herbstnebelwanderung mit 4 Hunden & 4 Leuten

    ...ist dankbar, den Herbst mittlerweile genießen zu können; ist ne ganz tolle Jahreszeit, wenn man sich darauf einläßt

    ...winkt mal in die Runde & wechselt rüber zu LdG :wink:

    ...hat ein langes We & wird die Seele baumeln lassen :5::bet::16:

    ...hat gerade den geliebten Wochenputztanz veranstaltet

    ...macht jetzt die Heizung an

    ...tätigte den wöchentlichen "FreitagsTalk" mit den Oldies, 40 min herrliches Geblödel mit Sinn :thumbsup:

    ...findet es gut, dass ihm das trübe Wetter nicht runterzieht - heute eher das Gegenteil

    ...ist dankbar, für Wohnung, Heizung, Essen & trinken

    ...nimmt das nicht als selbstverständlich hin, kennt anderes

    ...dämmert langsam, dass er demnächst tatsächlich SECHZIG Jahre alt wird

    ...'s Chancen darauf standen lange Zeit recht mies

    ...grüßt in die Runde :8: