Beiträge von ganesha

    Hy Klaus! Ja tatsächlich habe ich das Gefühl mich stabilisiert zu haben ? in meiner Beziehung hat sich auch was getan, ich werde ernst genommen was mir viel bedeutet !

    Ich kann das mit den Flaschen auf dem Küchentisch gut nachvollziehen .... Ich bin gestern nach Feierabend nicht mehr einkaufen gegangen weil ich genau wusste das es nach hinten los geht! Ich denke es macht mehr als die Hälfte der Miete aus ein selber zu überlisten und seine Muster zu kennen um für die erste Zeit eine Art umlernen zu generieren.

    Hi,


    ja, das kenne ich auch noch; ich hatte ne coole Hausärztin, die war sehr begeistert, dass ich wirklich mit dem Alkohol aufgehört habe & unterstützte mich bei Bedarf.

    Es gab nämlich solche Tage, immer wieder, da WUSSTE ich, ich komme nicht mal am Kiosk vorbei, wenn ich heute aus dem Haus gehe...

    Zu dem Zeitpunkt musste ich bei meinem Arbeitgeber bereits für einen Tag krank ne Krankmeldung abgeben - ich konnte dann bei der Ärztin anrufen und hatte die benötigte

    Krankmeldung am nächsten Morgen im Briefkasten (mit ein paar persönlichen Worten dabei) :bet:

    Hab das nie mißbraucht und nur selten in Anspruch genommen, aber es war mir eine riesengroße Hilfe!


    Und klar, man hat ne Menge Suchtmuster abzulegen und es macht eben Sinn, diese nicht nur abzulegen, sondern eben durch Positives zu ersetzen.

    Ich hab zum Beispiel angefangen, Brot zu backen; Aufstriche selbst zu machen etc

    Bedenken habe ich aber noch immer wie ein das insgesamt gestalten kann es fühlt sich einfach an als wenn ich mich gesellschaftlichen Anlässen ganz entziehen müsste weil ich mir selber nicht traue ! In jedem Fall zur Zeit ist ja auch alles noch sehr frisch ! Der Gedanke daß es vielleicht am Ende nicht so schlimm ist und ich mich auch einfach Mal zusammenreißen könnte sind auch einfach immer wieder da ! Komplett der Blödsinn .... Angst das sich der Gedanke verselbstständigt ist da denn das wer der Rückfall vorprogrammiert !!!!

    Naja, ich hab das immer nach dem Prinzip "Im Zweifelsfalle für den Angeklagten" für mich entschieden!

    Sprich: Tendenziell wollte ich mich eben NICHT allen gesellschaftlichen Anläßen entziehen, aber wenn es eben absehbar die bessere Option war, dann war und ist das Cleanbleiben

    immer oberste Priorität gewesen!

    Andererseits habe ich Sonntags weiterhin bei den Schwiegereltern in der Gastwirtschaft den Schankwirt gemacht, DEN Schneid wollte ich mir schon verdienen, sozusagen!

    Was mir bei der Einschätzung der jeweiligen Situationen immer sehr geholfen hat, das war mein Schreiben, das hat mir echt sehr geholfen!

    Immer raus mit dem Mist und wenn es sonst keine Sau Seele versteht, Papier saugt es auf!

    Ich muss echt sagen das ich mit dem anderen Kram nicht so viel Probleme hatte oder ich hab es einfach vergessen :18:

    Vermutlich Beides! Das Letzte, was man entzieht, mobilisiert wohl immer nochmal das ganze Schweinehundpersonal!

    Und ja, man vergißt mit der Zeit ein wenig bzw es verblasst - was ja toll ist, da man so etwas unbeschwerter im Alltag klarkommt....


    Hab ne gute Woche.LG.Klaus

    Eine weitere Woche geschafft und ich bin zufrieden!!!

    Moinsen,


    klingt gut, freut mich - haste das Gefühl, dich jetzt stabilisiert zu haben?

    Was macht das Feedback in der Beziehung? Tut sich da etwas?

    Meistens ist es im Endeffekt ja schon so, dass man ES eh selbst bewältigen muss, klaro - aber ein wenig Verständnis und Rücksichtnahme motiviert schon.

    Ich habe zum Beispiel in einer kleinen WG mal darum gebeten, doch bitte abends noch den Küchentisch abzuräumen, damit da keine angefangenen Gläser/Flaschen mit Alkzeugs

    herumstehen...Ich musste nämlich durch die Küche um ins >WC zu kommen & ich traue mir - was Drogen allgemein angeht & im Halbschlaf sowieso - einfach keinen Millimeter

    mehr über den Weg! War für die Leute nachvollziehbar und lief ab dann auch so.


    Hab ein gutes WE; ich genieße gerade den "rainy day"! LG.KLaus

    Ich gehe ja mit meiner Sucht recht offensiv um, treffe aber auch immer wieder auf Unverständnis - was mir eher weniger ausmacht, können die Leute eben nicht nachvollziehen,

    was sie nicht kennen, okay!

    Sehr oft treffe ich aber auf Überheblichkeit und - man möge mir verzeihen - Dummheit, da komme ich dann in nen Grenzbereich.


    Als Süchtiger muss man eben irgendwie damit klarkommen, dass es -gerade beim Thema Alk - nicht genügt, zu sagen: "Danke, will ich nicht!" sondern man in einen

    Erklärmodus gewzungen wird, weil eben "alle was trinken" und der, der das nicht tut, aus dem Rahmen fällt.

    Da ich lange in der Gastronomie tätig war, war es oft schwer, da einen gütlichen Mittelweg zu finden...

    "Ich habe mein Quantum Alkohol für dieses Leben getrunken" ist ein Spruch, den ich mir dazu einfallen ließ, wer das dann nicht schnallt, dem ist eh nicht zu helfen...:8:

    Übrigens bleibe ich tatsächlich Zuhause und werde nicht zur Hochzeit gehen !!! Ein kleine schritt ! Ich freu mich drauf aufzuwachen und nüchtern zu sein :thumbsup:

    :top:


    LG.Klaus

    Wir machen uns großeSorgen, bzgl. was könnte mit unserem Sohn passieren, ist es nicht zu spät, wenner endlich seine Situation einsieht und eventuell bereit ist dagegen zu steuern.


    Ich bitte um Hinweise,wie kann man ein Erwachsenen Sohn seine eigene Lage richtig einzuschätzen undseine Suchproblem zu lösen.


    Ich bin sehr dankbar umjede Information, Hinweis oder Erfahrung, die meine Frau und mich weiterbringenkönnte.

    Es wäre hilfreich, wenn der Sohn sein eigenes Leben leben und alles selbstständig organisieren und finanzieren muß.

    Nur so wird er selbstständig und merkt eventuell, dass da etwas gewaltig schief läuft...


    Auch wenn der Schritt, ihn vor die Tüt zu setzen, zu brutal sein mag, so macht es Sinn, ihn an Miete und Nebenkosten zu beteiligen und zwar konsequent!

    Wenn er kein eigenes Geld verdient, dann gibt es eben nur ein paar Euro Taschengeld etc aber unterstützt nicht noch seinen Konsum.


    LG.Klaus

    Hi,


    ob du nun einen akuten Entzug schieben wirst, ist schwer zu sagen.

    Allerdings ist es ehr wahrscheinlich, dass du dein Suchtgedächtnis wieder aktivieren wirst & da du ja eh gerade ne andere Droge entziehst, halte ich das eher für bedenklich!

    ICH würde das Teil einfach - mit nem Gruß an die Ratten - die Toilette runterspülen; weg ist weg!


    LG.KLaus

    Bin jetzt 4 Tage ohne Alk . Der Gedanke ist da aber ich verzichte . Am WE muss ich auf eine Hochzeitsfeier und hoffe das ich mich da nicht wieder selber bescheisse !!!! Am liebsten würde ich Zuhause bleiben, ist natürlich keine Option sich zu verstecken.

    Hi,


    VIER Tage ist doch schon ein Stück, klasse...Jetzt einfach (haha, ich weiß) weiter jeden Tag Finger weg...


    Nachvollziehbar, dass du da natürlich hinwillst & es an und für sich keine Option ist, sich zu "verstecken".

    Ich hab das meistens nach Priorität entschieden: Oberste Priorität ist cleanbleiben; wenn mir - ehrlich - klar war, dass ich das NICHT schaffen werde, dann habe ich sowas auch mal

    abgesagt!

    Ansonsten habe ich es als ne Herausforderung gesehen und das hat dann auch geklappt! Es ist dann doppelt ernüchternd und spätestens so ab 22:00 abends weiß man auch, dass man

    auf dem richtigen Weg ist, wenn die Gespräche außenherum anfangen, besonders "lustig" zu werden etc...

    Für mich dann auch ein passender Zeitpunkt, die Kurve zu kratzen...

    Ich danke euch allen das mitteilen meiner Situation und eure Reaktion darauf tun mir gerade sehr gut und bewegen mich nochmal genauer hinzusehen :*

    Das ist das Tolle an Selbsthilfeforen; ich selbst hätte bestimmt noch einige Ehrenrunden drehen müßen, wäre ich nicht vor Unzeiten auf dieses Forum hier gestoßen! :top:

    Ich dachte vielleicht kennt das ja jemand der so lange Clean war auch .

    Hi,


    ähnliche Geschichte wie bei dir auch: Hatte dann 10 Jahre ohne Alkohol - allerdings viel gekifft in der Zeit...

    Plötzlich war Alkohol wieder im Rennen; erstmal "nur" an einem Camp mit guten Kumpels - mit der Option, dass die mich an nen Baum fesseln dürfen, falls ich weitertrinken

    sollte...Nix passiert, beim Abschluß kurz mit einem Radler geliebäugelt, den aber vernünftigerweise bleiben lassen!

    TROTZDEM: Mein Unterbewußtsein speicherte ab, Alkohol getrunken, wider alle Erwartungen nix passiert.

    Ein Jahr später dann hat es mich in einer Alltagssituation (Flugzeug) gerissen; ich hatte ein paar Whiskey im Flieger, ne Flasche zollfrei für den Abend im Hotel und innerhalb von ein paar Wochen

    war ich wieder voll drauf & hab mich fast zu Tode getrunken (Indien, Hitze; mieser Fusel)...


    Hab wirklich gerade noch so die Kurve bekommen, war aber danach total kaputt, ausgebrannt erledigt...Fast ein Jahr durchgesoffen.


    Ob du nun in Behandlung gehen magst oder nicht ist erstmal zweitrangig, aber du solltest SOFORT wieder auf NUll gehen; ohne Hintertürchen, ohne Wenn und Aber.

    Sonst geht bei dir zwangsläufig auch alles vor die Hunde; ist bei Sucht so & als Polytoxler sowieso.

    (Ich habe dann zwei Jahre später mit ALLEM harten Zeugs aufgehört und 2008 dann auch mit Kiff & Kippen).


    Besser ist das. Viel Glück.LG.KLaus


    PS. Regulierung ist - nach meinen Erfahrungen, meinem Wissen, keine Hintertür, sondern ein HinterTOR! :21:

    ...grüßt auch mal umseitig :wink:

    ...hat jetzt gerade Stent Nr 5 & 6 gesetzt bekommen

    ...würde sich freuen, wenn das dann jetzt mal DAUERHAFT helfen würde

    ...findet so nen Krankenhausaufenthalt immer einerseits deprimierend und anstrengend

    ...findet es aber auch als Weckruf, sein Leben bewußt(er) und aufmerksamer zu gestalten

    ...genießt also den Tag

    Hallo ganesha

    Ich mache mir nur Sorgen um meine Freizeit wie ich die füllen soll. Habe mir schon Nummern von Psychiatern herausgesucht, bei denen ich mich nach einer Therapie erkundigen will.


    Wie schaffe ich es am besten die Finger von allem zu lassen? Ich würde oft daheim sitzen und die Wand anstarren.


    Meine Betreuerin beabsichtigt eine Langzeittherapie, die ich gern umgehen würde, indem ich die Finger von allem lasse (Alkohol & Cannabis).

    Moin,


    ich erkenne mich da ein Stück wieder & kann dir dazu nur sagen, meine Einstellung und mein Stolz hat mich zig Jahre an derbem Konsum gekostet.

    Wenn man keine Struktur für den Tag hat und immer "nur" damit beschäftigt ist, jetzt NICHT zu konsumieren, wird das verdammt fade und genau das bricht einem dann auch

    irgendwann das Genick.

    Von daher ist der Ansatz, in einer Langzeittherapie wieder einiges neu zu erlernen, vielleicht sogar herauszufinden, ob man nicht ne Ausbildung macht etc schon recht vernünftig.


    Man KANN vieles alleine erreichen, aber es ist hart & ohne positives Feedback von außen fühlt sich das sehr einsam und oft sinnlos an.

    Nimm doch das Angebot an, schaue dir an, was dort geboten wird - läuft auf die Frage raus: Was hast du denn dabei zu verlieren?


    Nix, oder - kann ja nur besser werden! LG.Klaus

    Hi,


    jo, wenn man mal erkannt hat, wie gefährdet man offensichtlich ist, dann geht eigentlich nur noch die "Null Drogen" Schiene; wobei ich den Alkohol dabei voll miteinbeziehe.

    Alles andere macht dann keinen Sinn mehr...

    Autosuggestion/Affirmationen sind dabei ne sehr große Hilfe.

    Austausch ist ebenfalls sehr hilfreich.

    Sich Wissen über Sucht und ihre Muster/Tricks anzueignen macht einen sicherer.

    Ich vergleiche meine Sucht gerne mit einer Zuckerkrankheit: Mit richtigen Informationen und dem Wissen, wie man damit umgeht, hat man ja durchaus ne Menge Lebensqualität!
    Ist man unaufmerksam, leichtsinnig oder gleichgültig, zahlt man eben seinen Preis dafür!


    LG.Klaus

    Habe mich natürlich auch gefragt an was es liegen könnte; hab mich in nix reingesteigert, nix genommen (außer den Eiskaffee und meiner Psyche gehts auch relativ gut.

    Moinmoin,


    ich kann dir aus eigener Erfahrung nur empfehlen, genau zu beobachten, was du zu dir nimmst & welche Folgen es hat!

    Natürlich klingt so ein Eiskaffee erstmal fast schon lächerlich, aber es ist eben Kaffee drinnen, der putscht auf, triggert also scheinbar Abläufe in dir.


    Ich persönlich vertrage Schwarztee und Kaffee recht gut; wobei ich seit längerer Zeit bereits am Vormittag den Kaffee sein lasse und lieber nen Schwarztee trinke, da ich mir so

    Magengrummeln und Achselschweiß () erspare...

    Wenn ich allerdings nen kleines Glas Cola (oder auch Cola/Fanta Mix) am späten Nachmittag trinke, habe ich ne unangenehme, schlaflose Nacht vor mir!

    Scheinbar ist das MEIN Triggerstoff & es ist ja kein großes Problem, wenn man es mal gecheckt hat: Läßt man es eben weg.

    Fühlt sich dann an, wie total schlechten Stoff gezogen!


    Dir auch nen guten Tag.LG.Klaus

    Hi Aaron,


    läuft ja recht gut bei dir, finde ich.

    Was den Umgang mit den Kumpels angeht, so kann sich da einiges ändern, wenn du nicht mehr konsumierst; dann waren das eben Konsumkumpel und keine Freunde.

    Ich habe nach meinem Pulverstop den Umgang mit Pulvermenschen komplett eingestellt - wobei ich ja auch ziemlich heftig drauf war...

    Das wirst du nach und nach merken, was da gut für dich ist!

    Heute Abend haben wir auch darüber gesprochen, wie es mir geht und ging, zstl über die Drogen und Festivals auf die gehe.

    Aber nicht über die Wahnvorstellungen, da ich Angst habe was sie dazu sagen werden.

    Es macht schon Sinn, sich da bewußt zu machen, was man mit manchen Aussagen bei den Oldies auslösen kann & sich gegebenenfalls mit manchen heftigen Details etwas zurück-

    zuhalten...So halte ich es jedenfalls mit meinen Eltern und der Familie.

    Sprich: Über die Suchtproblematik an sich wird offen kommuniziert, aber was ich da im Einzelnen so alles getrieben habe, lasse ich dann doch weg...


    LG.Klaus

    Naja nun mal weiter im Kontext. Mit dem Schwitzen komme ich ganz gut zurecht, was aber auch ein starkes Problem darstellt, ist die innere Angespanntheit/Unruhe. Ich weiß nicht wie diese Zustande kommt, aber ich kann mich null entspannen. Alles in meinem Körper bzw besonders meine Beine sind ziemlich unentspannt. Also nicht angespnnt, aber ich muss meine Beine gefühlt die ganze zeit bewegen und es hört trtzdm nich auf :/ Das ist echt eines der schlimmsten Symptome, weil es mich auch vom Schlafen abhält. Nun wie gesagt hab ich mich schon ein wenig informiert und habe gehört, dass diese innere unruhe eher ein psychisches Symptom ist. Da aber die psychischen Symptome länger vorhanden sein werden als die körperlichen, hab ich bisschen Bedenken, weil 7 Wochen mit soner Angespanntheit echt hart werden und ich nich weiß ob ich das durchhalte.


    Außerdem frag ich mich ob und warum das bei mir so schlimm ist oder ob ich mich da reinsteiger. Klar habe ich 1 Jahr cannabis konsumiert (mit meinem Vaporizer 0,5 gramm/Tag), jedoch haben die meisten Konsumenten mehrere Jahre Cannabis konsumiert. Darf ich mich freuen, dass der Entzug bei mir weniger stark und weniger lang ausfallen wird, oder wird der Verlauf meines Entzuges genauso schlimm, wie der von den Konsumenten die mehrere jahre konsumiert haben? Zudem habe ich auch relativ wenig Körperfett, weswegen sich das thc wahrscheinlich nicht stark in meinem Fettgewebe verankert ist. Also dacht ich mir zumindest, ich bin ja schließlich kein Arzt.

    Hi,


    läßt sich nicht so genau sagen, da die Symptome bei jedem anders ausfallen; weitergehend kann man auch sagen, dass grundsätzlich jeder Entzug anders ist.

    Bleib einfach sauber, nimm es ähnlich wie ne fette Erkältung - da musste jetzt eben durch.

    Gegen deine Symptome mit den Beinen könnte Magnesium helfen; ansonsten hilfst du dir ja bereits mit dem CBD Öl plus dem Lavendel ganz gut.


    LG.Klaus

    Hi Aaron,


    ich würde mal sagen, du hast da ne ungesunde Mischung zwischen Entzug, Ausgebrannt Sein und ev sogar den Anfang einer Psychose.

    Wäre auch möglich, dass gestrecktes, verpantschtes Zeugs erwischt hast...

    Hab früher selbst Unmaßen von dem Zeugs gezogen & es ist erschreckend, was man seinem System damit antut. Die vielen Nächte ohne Schlaf; der Verzicht aufs Essen,

    massig Kippen/Kiff und Alk beim feiern...das alles bleibt nicht ohne Folgen.


    Ich würde es an deiner Stelle als Warnschuß vor den Bug einordnen und schauen, dass ich die Finger davon lasse; ist es unterm Strich nicht wert.


    LG.Klaus

    Ich weiß nicht wohin uns dieser Weg führt, aber ich ziehe das jetzt für mich durch,

    Hi Julia,


    und genau DAS ist der springende Punkt!

    Ich mag Sturheit im Alltag nicht wirklich, aber für mich selbst und meinen Weg aus der Drogenmisere raus, war & ist es DAS Mittel!

    NEIN zu allen Einflüsterungen, die mich da verführen und meinen Willen aufweichen wollen, hat mir sehr geholfen.


    Natürlich kommen da einige Probleme nach, wenn man dann mal clean ist - aber wenn man ehrlich zu sich ist, sind ja die meisten dieser Probleme zu einem Großteil

    der Zeit des Konsums und des NichtHinSehens geschuldet.


    LG und weiter viel Kraft! Klaus

    Hi Julia,


    Ja, die körperlichen Symptome klingen nun langsam ab - ich vermute mal, auch die Schlafqualität ist etwas besser geworden?

    Zu eurer Beziehungsspannung möchte ich folgendes sagen:

    Ziehe deinen Entzug durch und etabliere das Cleansein in deinem Leben & verschwende für den Moment so wenig Energie wie möglich auf den Beziehungskram.

    Fakt ist, dass ihr das wohl schon länger Diskrepanzen habt, die nun eben ans Licht kommen.

    Dein Mann hat die ganze Zeit zu deinem Konsum geschwiegen (warum auch immer, aber er hat es eben toleriert).

    Nun bist du seit ein paar Tagen clean, kommst immer mehr zu dir & entdeckst, fühlst plötzlich Defizite in eurem Verhältnis...

    Ich kann dir da nur raten, mach dir für dich ne Art von Stoffsammling, in der du dir Positv/Negativ mal schriftlich aufschreibst und schaue dir das dann in aller Ruhe an.

    Gerade nach dem Stop ist man HYPERsensitiv und hat auf einmal Lust, alles mögliche in Frage zu stellen und zu verändern.

    Leider schießt man dabei gerne auch über das Ziel hinaus...


    Gib dir - und eurer Beziehung etwas Zeit; an den neuen Staus müsst ihr euch alle erstmal gewöhnen und das kann anfangs echt zwicken!

    Mit der Zeit wirst du einiges von dem, was dir gerade gegen den Strich geht, etwas milder beurteilen können & dann macht es Sinn, sich mit dem Partner entspannt auseinanderzusetzen,

    finde ich.

    Meine Gedanken kreisen immer noch viel ums rauchen, das ist sehr anstrengend.

    Ich versuche mich aber auf meine erste Belohnung zu freuen, ich hab mich nämlich entschieden mir jede Woche Abstinenz etwas schönes zu kaufen.

    Gute Idee & sich dann bewußt machen, dass das Geld vorher in Rauch & Rausch aufgegangen wäre!


    LG.Klaus

    ...läßt auch mal wieder nen lieben Gruß für liebe Leute da

    ...freut sich auch *zu grany nick* über pamuks Beitrag