Beiträge von fledermaus85

    ... endlich Freitag - Hoch die Hände, Wochenende! :thumbsup:

    ... fährt morgen in die Heimat =)

    ... Besuch bei den Eltern steht an mit leckerem Essen :top:

    ... wird die Zeit genießen :baby:

    ... macht jetzt hier auch mal mit :wink:

    ... hatte einen guten Start in die neue Woche =)

    ... liest gespannt das Forum :!:

    ... findet es heute viel zu warm :13:

    ... chillt auf der Couch und hat alle Fenster zum Lüften aufgerissen :]

    Genau das, was du schreibst, will man in "nassen" Zeiten nicht hören, akzeptieren oder wahrhaben. Aber spätestens am nächsten Morgen holt einen die Realität wieder ein und das mit geballter Kraft und um weiten schlimmer ... Von Tag zu Tag wird es schlimmer und man bekommt es durch den Rausch gar nicht mehr mit. Im Nachhinein sehr traurig was die Sucht unterbewusst mit einem alles macht. :14: Als wenn man Probleme "wegtrinken" könnte - was für ein Trugschluss!!! :wall: Und ich denke das trifft nicht nur auf Alkohol zu (habe mit anderen Drogen glücklicherweise keine Erfahrung machen müssen). Aber was man hier so liest ... da fragt man sich immer wieder "Warum habe ich mir und meinen Mitmenschen das angetan?" ... "Wie konnte ich so lange Zeit so egoistisch sein?"

    Das hast du sehr schön geschrieben strider!!!


    Ich habe mich zwar erst heute hier in diesem Forum angemeldet, verfolge es aber schon eine ganze Weile, da hier viele Mitglieder echt aufbauende Formulierungen finden um am Ball zu bleiben. Und wie du so schön schreibst "Bei der Abstinenz gehört Leiden wohl ganz normal dazu ..." das merke ich auch am eigenen Körper. Allerdings frage ich mich dann auch im gleichen Moment: Was bringt es mir zu Trinken? Im Grunde genommen ist es doch nur der totale Realitätsverlust und spätestens am nächsten Morgen bereut man es und fragt sich "Warum habe ich es wieder getan?" Es ist verschenkte Zeit wenn man nicht clean am Leben teilnehmen kann, wenn man denkt der Rausch wäre besser - aber das ist er nicht! Er zerstört alles nur, doch man will es in dem Moment nicht wahrhaben und akzeptieren.


    Man sollte viel mehr das reale Leben genießen, egal ob es immer einfach ist oder nicht. Viel wichtiger ist es den Schritt zu wagen und dran zu bleiben und vielleicht auch mal darüber nachzudenken, warum bin ich immer in die unreale Welt geflüchtet. Was hat mich dazu gebracht und was sollte es mir bringen ... Ich von meiner Seite merke halt immer mehr wie viel der ganze Mist kaputt gemacht hat und wer und was alles darunter gelitten hat und dafür könnte ich mich oftmals sinnbildlich selbst Ohrfeigen. Ich bereue so viel und kann es leider nicht rückgängig machen, aber aus Fehlern MUSS man einfach lernen und die Gegenwart und Zukunft in die richtige Bahn lenken.