Beiträge von Marry_Lou

    Guten Morgen :3:


    Also zuerst einmal, ich habe die mir geratene Disziplin von Franz eingehalten und bin standhaft geblieben :wink:


    Eine Strategie habe ich ehrlich gesagt garnicht großartig, mein "Glück" ist es das ich immer nur abends geraucht habe, also tagsüber fehlte und fehlt mir nichts..


    Zwei Sachen die mir aber geholfen haben:


    1. Ablenkung ist das wichtigste!

    Deshalb bin ich doch tatsächlich wieder zur Leseratte geworden ^^

    Am besten spannende Bücher die einen wirklich fesseln, die Gedanken woanders "hinleiten" :3:


    2.Gewohnheiten ändern

    Dazu habe ich meine anfängliche Energie benutzt und meine

    Wohnung auf den Kopf gestellt :thumbsup:

    Umdekorieren, Möbel anders stellen...

    Ebend quasi eine andere, neue

    Umgebung geschaffen, passend zum

    "Neuen Leben" :3:


    Die schwerste Sache mit der ich jetzt noch zu kämpfen habe ist das Fehlen meiner

    "Kifferfreunde", ich liebte das Rauchen

    Mit ihnen zusammen einfach :o

    Ich halte mich dennoch immer noch fern von ihnen und denke das sich das auch nicht in naher Zukunft ändern wird, denn eins merke ich: Die Sichtweisen auf viele Dinge hat sich bei mir geändert, dieses "ach egal" Gefühl zu allem verschwindet...

    Und damit stehe ich ziemlich alleine da wenn ich mit ihnen spreche/schreibe.. und dementsprechend gibt es Diskussionen auf die ich einfach keine Lust habe.


    Und offen gesagt fehlt es mir trotzdem, grade jetzt wo ich Stress mit dem Job habe und mit meinen Freunden wenig bis gar keinen Kontakt einfach mal abschalten zu können, ebend genau dieses scheiß-egal Gefühl zu bekommen, wenigstens für einen Abend :eyes:


    Aber durch meinen letzten "nur einen Joint" habe ich gelernt das ich das wohl nicht kann, nur einmal rauchen..

    Dafür ist mir der bisherige Weg der letzten Wochen aber zu wichtig gewesen um es für einen Abend zu riskieren wieder in alte Gewohnheiten zu fallen, ich werde bald 30 und irgendwann muss doch mal Schluss sein mit dem Kiffer dasein :D


    Es war eine schöne Zeit, aber ich möchte mein leben endlich anderen Dingen zuwenden...


    Wie ergeht es dir denn, hast du schon den Anfang deines neuen Leben gestartet Melody? :top:

    Ich hatte viel mit schlaflosen Nächten und Langeweile entgegenwirken zu kämpfen, schwitzen, sich motivieren morgens aufzustehen...

    Lass mal was von dir hören, das niederschreiben seiner Gedanken ist denke ich in der Zeit eine große Hilfe :3:


    Liebe Grüße

    Guten Morgen liebe Leute,

    Ich habe garkeine Fragen, sondern merke das ich es brauche einfach mal meine Gedanken niederzuschreiben.


    Ich bin weiblich und 28 Jahre alt, habe in der Schulzeit nur ab und an, alle paar Wochen mal in Gesellschaft einen Joint geraucht, Zigaretten garnicht und am Wochenende normale Partys mit Alkohol.


    Irgendwann kamen auch noch die "Tanztabletten" auf Festivals hinzu, hiermit hatte ich aber nie Probleme die Finger davon zu lassen, auch heute ist es schon Jahre her das ich damit in Berührung gekommen bin.


    Mein eigentliches Problem entstand mit dem kennenlernen meines Exfreundes.

    Um es hier abzukürzen:

    Es war so jemand dem eine Mutter sich niemals für Ihre Tochter aussuchen würde ;) das gehört hier aber nicht hin also nur das wichtigste:

    Wir zogen zusammen und aus gelegentlichem rauchen wurde das "jeden Tag" rauchen.


    Ich verlor viele meiner sozialen nicht kiffenden Kontakte, ging nicht mehr feiern oder überhaupt großartig raus. Zuhause mit seinem Partner oder Freunden einen rauchen war für mich in der Zeit das schönste :14:


    Irgendwann wurde es mir aber einfach zu viel, ohne Gras haben wir uns nur gestritten und überhaupt, alles drehte sich nurnoch darum.

    So weit sollte es nie kommen, leider waren unsere Ansichten da sehr verschieden und wir haben uns getrennt.


    3 Monate habe ich es damals mit vielen schlaflosen Nächten geschafft nicht mehr zu kiffen.

    Dann kam der fatale "nur einen Joint" Gedanke und ich war wieder mittendrin :wall:


    Ich kürze alles mal ab, heute vor genau acht Wochen habe ich zum zweiten mal mit dem kiffen aufgehört. Ich hatte die üblichen Entzugssymptome doch ich bleibe standhaft.


    Nur erwische ich mich immer öfters bei dem Gedanken wie gerne ich mir mal wieder einen rauchen würde...

    Ich habe zum Glück weder die Utensilien und erst recht kein Gras hier sonst wäre ich schon längst schwach geworden.

    Auch meine "kifferfreunde" fehlen mir..Aber zu denen habe ich momentan nur sehr wenig Kontakt aus Selbstschutz (ich komme mir dabei sehr egoistisch vor, aber anders schaffe ich es nicht).


    Jetzt wo die spannende Phase in der man merkt wie man sich verändert ohne das Gras vorbei ist...ich weiß nicht...wo ist das aufregende Gefühl der Euphorie und die wiedergefunde Lebenslust von der so viele immer berichten?


    Ich merke wie ich mich selbst verarsche mit Gedanken wie dass es doch keinen Unterschied macht ob ich mir jetzt abends einen rauche oder ein Buch lese, ob ich mit oder ohne Tüte abends vor dem Fernseher sitze und und...


    Bis heute bin ich standhaft geblieben, aber ich hatte mir nach 2 Monaten Grasfrei irgendwie ein anderes Gefühl erhofft... vorallem nicht mehr so oft daran zu denken :17:



    Danke wenn ihr es bis hierhin durchgehalten habt, ich freue mich auf eure Erfahrungen und Tips etwas positiver in die Zukunft zu blicken :top:


    Liebe Grüße