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Beiträge von SecretMe

    • wollte heute ihren Lebenslauf erneuern, hat aber keinen Zugriff auf Office mehr
    • Wird morgen wieder zu ihrer Oma fahren, hat gar keine Lust dazu
    • versucht trotzdem die letzten Tage ihres Urlaubs zu genießen
    • Hat wieder den halben Tag verschlafen
    • Hat Hunger und wird schauen, dass sie irgendwas Gesundes findet

    Hi,


    ich kann mich dem was Summa schreibt nur anschließen. Du sagst selbst, dass du Hilfe brauchst, dann solltest du dir diese Hilfe auch holen. Irgendwann ist es dafür zu spät. Hol dir die Hilfe die brauchst, damit du weiter für deine Kinder da sein kannst. Wenn deine Ärzte dir nicht zuhören, dann kannst du auch erstmal so bei einer Therapeutin oder einem Therapeuten anfragen. Und ich denke, dass auch deine Mutter eine Therapie bräuchte. Wenn die Distanz nicht wäre, hätte ich gesagt, dass euch eine Familientherapie nicht schaden könnte.


    LG

    Zitat von grany

    Ich finde, dass du dich schon ziemlich verändert hast

    Ja... Irgendwie habe ich mich ein wenig verändert, aber mein Umfeld und alles andere um mich herum hat sich ja auch verändert. Ich habe gestern bzw heute Nacht mal ältere Beiträge hier von gelesen und war schon überrascht, was sich alles getan hat. Wad ich getan und geschafft habe.


    Zitat von grany

    dass du dich schon gut distanzierst von den Gedanken

    vielleicht schaffe ich es zwar mich zu distanzieren, aber wenn ich das durch schlafen schaffe, ist das auch nicht der richtige Weg, oder? Ich kann ja nicht immer den ganzen Tag verschlafen, nur damit ich nicht denken kann.

    • Hat den halben Tag geschlafen, weil so die Gedanken am Wenigsten sind
    • Hat wirres Zeug geträumt
    • Findet die Gedanken im Moment echt anstrengend
    • Versucht sich noch irgendwie abzulenken, weil schlafen nicht geht

    Es ist zumindest keine Familie, wenn ich deren Anwesenheit nur mit Hilfe von Alkohol ertragen kann. Und ich glaube, wenn ich wirklich mal nein sage, dass es an dem Gefühl der Einsamkeit, dass ich so habe nichts ändern wird. Ich werde mich so oder einsam fühlen.


    Eine Ersatzfamilie... Ich weiß nicht, vielleicht. Aber ich weiß nicht wer. Vielleicht schaffe ich es, wenn ich in einer anderen Stadt studieren. Vielleicht hilft mir der Abstand dann auch.

    Das ist eine gute Frage. Ich glaube es ist einfach so, dass ich sonst, wenn ich mal nein sagen, alle enttäuschen würde und dann so noch mehr das Gefühl bekomme nicht mehr Teil der Familie zu sein. Klingt das logisch?

    Ich bin froh, dass der ganze Kram jetzt endlich um ist. Jetzt muss ich mich wenigstens nicht mehr so oft mit meiner Familie abgeben und dem Ärger aus dem Weg gehen, meinem Bruder aus dem Weg gehen. Er musste wieder alles kritisieren was ich getan habe. Jede Bewegung, jedes Augenzucken, jedes Wort, egal was, es war alles falsch. Manchmal frag ich mich, was ich tun muss, damit ich auch mal etwas tun kann, ohne gleich kritisiert zu werden. Gleichzeitig stellt sich mir die Frage, ob ich überhaupt noch Teil der Familie bin... Ich sehne mich in den letzt drei/ vier Wochen wieder sehr nach Papa und auch wenn ich es nicht sicher sagen kann, so habe ich das Gefühl mich bei ihm weniger allein und allein gelassen zu fühlen.... Er fehlt mir im Moment einfach wieder so sehr....


    Das 2. Weihnachten, dad zweite Silvester seit er tot ist... Und in nicht mal mehr 3 Wochen ist dann auch schon der 2. Geburtstag.... Es ist einfach so unbegreiflich, dass schon wieder so viel Zeit vergangen ist.

    Wenn ich jetzt so darüber nachdenken, merke ich, wie die Erinnerungen an seinem Todestag wieder kommen....

    • Hat jetzt endlich Urlaub
    • Wird die nächsten Tage wohl nicht wirklich etwas tun, nur die Geschenke fertig machen
    • Wird mit Jogginghose und Buch im Bett bleiben
    • Ist richtig genervt von ihrer besten Freundin
    • Freut sich aber trotzdem, mit einem aus ihrer Wohngruppe unterwegs zu sein
    • War seit dem Tod ihrers Vaters nicht mehr auf dem Eis und fühlts sich deshalb ein wenig komisch jetzt...
    • Kann nicht schlafen
    • Hat Schmerzen, will aber nicht noch ein Schmerztablette nehmen
    • Hat keine Lust mehr auf die Schiene
    • Ist froh wenn ab morgen (oder heute) ihre Betreuerin wieder da ist, hat nämlich großen Redebedarf