Beiträge von Sweti

    Guten Abend. Ich bin heute durch Zufall auf diesen Forum gestoßen. Ich bin 41 Jahre alt und im Juli 2018 die Diagnose Sinusvenenthrombose bekommen. Habe in jedem Eintrag etwas von mir erkennen können. Bei mir hat es genauso angefangen mit sehr sehr starken Kopfschmerzen, die ich nicht mehr in den Griff bekommen konnte. Ich habe Ibu600 mit novalgin Tropfen gleichzeitig genommen und es half nicht. Die Kopfschmerzen wurden immer schlimmer. Die letzten 3 Wochen waren dann unerträglich. Dann habe ich durch unheimliches Glück ein Termin beim Neurologen bekommen und zwar gleich den nächsten Tag, und auch nur weil gerade jemand vor mir abgesagt hatte. Der hat mich dann erst sehr lange befragt nach Symptomen und als er anfing zu untersuchen, hatte er gleich Alarm geschlagen und mich sofort ins Krankenhaus eingewiesen. Da wurde den durch MRT festgestellt, das ich Sinusvenenthrombose habe. Und wie bei vielen von ihnen wurde mir gesagt, dass ich Glück gehabt habe und froh sein soll, das ich noch lebe und das der Neurologe so schnell reagiert hat. Der thrombus ist so groß, das nur noch ein kleiner, dünner Strahl Blut durchfließt. Darauf folgten unzählige Untersuchungen, unter anderem auch ein lombalpunktion (Nervenwasser Entnahme), nach der ich 1,5 Wochen nicht mal mehr aufstehen konnte oder den Kopf heben konnte. Im KH würde erst Heparin gespritzt und nach 2 Wochen KH Aufenthalt bin ich den auf Markumar eingestellt worden. Im KH wurde mir gesagt, das der Thrombus sich innerhalb von ca 9 Monaten auflösen wird. Nach fast 6 Monaten hab ich dann ein kontroll MRT machen lassen und es hat sich nichts geändert!!!?? Ich bin genau da wo ich war. Die Ängste kontrollieren vollkommen mein Leben. Ich habe immer noch starke Kopfschmerzen, ich kann körperlich kaum was tun. Sport ist unerträglich. Sobald ich was anstrengendes tuhe, fängt mein Nacken an zu Schmerzen und mein Kopf pocht wie verrückt. Treppen steigen ist für mich ein Alptraum, Fahrrad fahren geht gar nicht. Ich fühl mich wie ein halber Mensch und zu nicht's zu gebrauchen. Und jetzt habe ich noch eine Aussage von meinem Neurologen bekommen, das sich der Thrombus wahrscheinlich überhaupt nicht auflösen wird und da es wohl ein gendefekt ist, auch ein leben lang auf Markumar angewiesen sein werde. Es lässt mir keine Ruhe. Mir wurde gesagt, das ich lernen soll damit zu leben aber das kann ich nicht, es lässt mich nicht los. Eine Reha (wie bei vielen von ihnen) wurde mir gar nicht angeboten. Das einzige, was ich bekommen habe, eineÜberweisung zum Psychotherapeuten um meine Ängste in den Griff zu bekommen. Eine Verhaltenstherapie soll ich machen. Was ich aber gerne machen würde, mir eine zweite Meinung einzuholen. Da es bei uns in der Gegend kaum gute Spezialisten gibt , habe ich mich hier angemeldet. Vielleicht kann mir jemand von euch ein, auf diese Krankheit spezialisierten Arzt, oder Klinik empfehlen??? Wer hat gute Erfahrungen gemacht mit Rehakliniken und wo?

    Wäre sehr dankbar für eine Antwort oder Rat. Vielenlieben dank im voraus LG Sweti