Beiträge von RunningFree

    Hallo Ninjana,


    Was Franz schreibt, passt auch auf meinen Freund. Nach dem Rückfall gab's zuerst einen wochenlangen Totalabsturz und seither stetiges Auf und Ab. Er dreht es sich immer so hin, dass es Gründe gibt, warum er gerade jetzt nicht raus kann aus seinem Umfeld, in die Entgiftung, Therapie, in betreutes Wohnen oder sonst was. Wir sind schon noch irgendwie zusammen, aber auf Sparflamme. Ich hab mich zurückgezogen und kümmere mich mehr um mich, seither geht's mir etwas besser. Hätte mich längst konsequent trennen sollen, ich weiß, denn wenn überhaupt, wird sich nur dann nochmal was bewegen. Aber ich bezweifle auch das....

    Ja, bleib unbedingt dabei, gerade in der jetzigen Lage und egal wie er das findet. Dass das alles schon jetzt nicht einfach ist, glaube ich Dir sofort. Klingt vielleicht hart, aber ich würde erstmal nix von ihm erwarten und versuchen, aus Selbstschutz zumindest innerlich auf Abstand zu gehen. Vielleicht kannst Du für Dich über Beratung hinaus neue Kontakte zu Leuten knüpfen, mit denen Du offen reden kannst. Hättest Du denn Selbsthilfegruppe in der Nähe? Findet natürlich momentan auch nicht oder nur eingeschränkt statt...

    Hallo,


    vermutlich hast Du einfach gehofft, dass es dieses Mal gut geht mit ihm und Ihr glücklich werdet - ist doch erstmal menschlich. Wenn man jemanden mag, ist der Verstand nicht immer so mit am Start, wie es eigentlich gut wäre.


    Wichtig wäre jetzt, für Dich selbst zu sorgen, Schritt für Schritt. Und vielleicht erstmal nicht in ganz großen Zeiträumen denken, also "Ich muss mein Kind alleine groß ziehen"... vielleicht bewegt sich ja was bei ihm, wenn er Vater wird - evtl auch noch nicht sofort, aber vielleicht ja mit der Zeit. Aber versuche bitte, Dir keine Vorwürfe zu machen, das bringt doch nix.


    Wohnt Ihr eigentlich zusammen? Und wie steht er denn zu der Schwangerschaft? Die Leute... Lass sie einfach reden. Was einzig zählt ist, dass es Dir besser geht. Du sagtest es ja weiter oben - Krone richten und weiter geht's



    LG

    Hi Ninjana,


    schwierige Lage, aber finde gut, dass Du den Mut nicht verlierst und Dir überlegst, wie es für Dich weitergehen kann. Dass Geld an einen Suchtkranken Mist ist, weiß man ja selbst, trotzdem muss man das Ganze erstmal realisieren. Ich kann Dich da gut verstehen, weil es mir über einen ähnlich langen Zeitraum genauso ging. Todsünde seh ich nach wie vor nicht darin, eher Naivität oder vielleicht, dass ich mich hab allzu bereitwillig blenden lassen. Mir wurden auch immer wieder neue Gründe aufgetischt, warum angeblich dringend Geld benötigt wurde, von Essen bis zur Stromrechnung. Wenn dann noch Gefühle im Spiel sind, denkt man halt, man "hilft" und schaltet die Zweifel leider aus. Du hast ja jetzt alles klar auf dem Schirm, richtig so.


    Wie geht es Dir denn mit der Vorstellung, Dich von diesem Mann zu trennen? Und was würdest Du als ernsthafte Hilfe ansehen, die er sich sucht? Er hat ja schon Therapien hinter sich, sagst Du - auch schon längere cleane Phasen?


    Mein Freund hatte das auch alles durch, was Du von Deinem beschreibst, sich dann vor ca. zwei Jahren wieder zu stationärer Therapie durchgerungen, die auch durchgezogen und ist noch am Entlasstag rückfällig geworden. Soll natürlich nicht heißen, dass es immer so läuft, aber ich denke schon, dass Dein Freund - auch wenn alles gut liefe - Zeit bräuchte, um sich zu stabilisieren - Zeit, die Du mit Schwangerschaft und bald neu geborenem Kind ja eigentlich eher nicht hast... Deshalb such Dir auf jeden Fall alle Beratung und Unterstützung, die Du bekommen kannst. Wie ist es mit Freunden, Du sagst, Du kannst mit niemandem reden? Hast Du evtl die Möglichkeit, in eine Angehörigen-Selbsthilfegruppe zu gehen? Das fand ich wirklich hilfreich.


    Liebe Grüße und ne große Portion Kraft schick ich Dir,


    RF

    Er muss selbst für sich entscheiden, ob er dort hingeht. Lass ihn das organisieren, sonst hat es nach meiner Erfahrung wenig Sinn und Du reibst Dich nur auf und erlebst dann tiefe Enttäuschung, dass er nicht dort hin ist. Was genau sind denn die Lügen, die Du ihm vorwirfst? In dem Moment, als er sagte, dass er auf die Station will, hat er es ja vermutlich auch so gemeint. Aber so ne Motivation über Tage aufrecht zu erhalten muss nicht klappen...

    Verstehe Dich gut. Scheinbar sind das ja vorübergehende Phasen bei ihm? Vielleicht könnt Ihr ja nach dem aktuellen Konsum nochmal offen sprechen. Versuche, das Lügen nicht persönlich zu nehmen. Das geht nicht gegen Dich, er ist suchtkrank und bräuchte therapeutische Hilfe. Das Problem mit der fehlenden Zeit für die SHG kenne ich - aber Du musst Dir ja nicht gleich einen wöchentlichen Termin vornehmen. Es kann schon gut tun, erstmal telefonischen Kontakt aufzunehmen und zu wissen, dass Du gelegentlich dort ein offenes Ohr findest. Gut, dass Du Dir Rat bei der Suchtberatung holst, die sind auch kompetent. Wünsche Dir, dass Du gute Ansprechpartner dort findest und Dir das weiter hilft.


    Liebe Grüße, RF

    Hallo Igraine,

    Respekt für Deine Entscheidung. Wünsche Dir den Mut und die Kraft, dabei zu bleiben. Im Stich gelassen muss er sich nicht fühlen - Du hast ihm ja klargemacht, dass er sich melden kann, wenn er sich Hilfe gesucht hat, das ist doch gut so. Du kannst das nicht leisten und seine Mutter auch nicht. Der Schmerz wird mit der Zeit weniger, auch wenn man sich das erstmal nicht vorstellen kann. Bin selbst leider immer wieder zu wenig konsequent, aber weiß, dass alle Halbherzigkeit und jedes Hintertürchen, das man offen lässt, nix bringt und einen nur in diesem Dilemma festhält. Wie Franz schon schrieb: wenn ihm was an Euch liegt, wird er es sich überlegen. Mein Rat wäre, Dich dann nur von Taten überzeugen zu lassen, nicht von wolkigen Plänen, aufzuhören. Hast Du für Dich mal über Selbsthilfegruppe für Angehörige nachgedacht? Das kann ganz hilfreich sein.


    Liebe Grüße,

    RF

    Hallo Anni,


    finde gut, was Du für Dich erreicht hast. Du hast Dir professionelle Hilfe gesucht und er wird ausziehen. Und Du hast ihm klargemacht, dass es so für Dich nicht weitergeht.


    Ist bestimmt nicht leicht, mit seinen Ausfällen und tagelangem Verschwinden zurechtzukommen. Auch wenn Du, wie Du schreibst, härter geworden bist - ohne Sorgen geht das bestimmt nicht ab. Letztlich hat nur er es in der Hand, sich erneut Hilfe zu suchen. Wie geht es denn Eurem Sohn mit der Situation?


    Liebe Grüße RF

    Naja, alleine im Keller oder der abgedunkelten Wohnung zu konsumieren spricht doch eigentlich vor allem dafür, dass er ziemlich drinhängt, nicht will, dass andere was mitbekommen und dass er Kontakte zu seinem Umfeld gerade kaum noch hinbekommt. Kenne ich von meinem Freund, der auch von paranoiden und depressiven Phasen während/nach Konsum erzählt hat. Mit Party machen hat das eh nix mehr zu tun. AdHS war da auch während Therapie im Gespräch, wurde aber ziemlich bald ad acta gelegt. So eine Diagnose bringt ehrlich gesagt auch nicht viel weiter.


    Dein Bruder hat auch noch den Druck mit Frau und Kindern, denen er sich so bestimmt nicht zeigen will. Da schottet er sich halt ab, so lange er was hat, wo ist ihm vermutlich egal, Hauptsache mehr oder weniger versteckt. Kenne das so gut, ist traurig. Wie lief denn der Auszug, hat Deine Schwägerin das hinbekommen, Besorgtsis ?

    Hab jetzt einige Gespräche für mich geführt und sehe manches klarer. Was bleibt ist die Angst, dass er hinter verschlossenen Türen kollabiert oder sich was antut. Das nimmt einem kein Gespräch, da steckt man als einzig nahestehender Mensch in nem riesen Dilemma. Klar ist letztlich alles seine Entscheidung - das kapiert auch mein Verstand. Aber damit zurechtkommen ist eine andere Hausnummer. Hab ihn auch zwischendurch kurz gesehen, weil ich ihm seine Sachen gebracht hab. Nach fast zwei Wochen mit Konsum und Rumlungern in der verbarrikadierten Wohnung. Er sah schlimm aus und stand ziemlich neben sich. Alles noch seine Entscheidung? Oder doch Fall für den Notarzt? Ich weiß es nicht...

    Danke, Franz, für Deine klaren und ehrlichen Worte. Ich habe gestern kurz mit seinem Bezugstherapeuten telefoniert, der mir geraten hat, ihm zu eine Frist zu setzen und dann den Notarzt zu verständigen, wenn er gar kein Lebenszeichen von sich gibt. Es könne ja auch sein, dass ihm was passiert ist oder er suizidal ist. Darauf hat er dann mit einer knappen Nachricht reagiert - kurz nach Ablauf der Frist. Es tue ihm leid, ich solle mir keine Sorgen machen, sein Kopf... Ich bin auch sicher, dass es ihm Scheiße geht, genau so wie Du es beschrieben hast - er hat mir oft genug von seinem Selbsthass erzählt. Aber hilft ja nix.


    Ich habe ihm jetzt dringlich gebeten, sich Hilfe bei Drogenberatung, Klinik oder Telefonseelsorge zu suchen und nicht damit zu warten. Hab ihm heute auch noch die Durchwahl des Therapeuten gegeben - alles schriftlich, mit mir reden will er ja nicht, und vielleicht ist es gerade auch besser so. Damit lasse ich es jetzt bewenden. Die Sachen stelle ich ihm morgen vor die Tür.


    Mich gegen ihn abschotten muss ich im Moment nicht - er vergräbt sich ja eh. Wie das in einigen Tagen aussieht, werde ich dann sehen. Klar ist, dass es für mich kein Zurück in die "alte" Beziehung gibt. Das ist echt kein Leben.

    Hallo,


    gestern früh habe ich meinen Freund nach fast zehn Monaten Entgiftung, Langzeittherapie und Adaption aus der Klinik abgeholt. Er hat die Zeit "unfallfrei" überstanden und nach meinem Eindruck viel für sich mitgenommen. Unser Umgang miteinander war in der Zeit offen und ehrlich wie nie. Wir haben endlich Probleme angesprochen, zusammen Lösungen gesucht, statt sie zu verdrängen. Wir haben Paar-Gespräche wahrgenommen. Ein neues Kennenlernen - ich dachte, das haben wir geschafft.


    Wir sind guter Dinge dort gestartet gestern morgen. Das Abschlussgespräch mit der Therapeutin, an dem wir gemeinsam teilnehmen wollten, fiel leider flach, weil sie sich krank gemeldet hatte. Macht nix, sagte er, er werde es telefonisch nachholen.


    Auf der Heimfahrt haben wir die Zeit mit allen Höhen und Tiefen Revue passieren lassen und darüber gesprochen, wie es weitergeht. Er hat Termine bei ambulantem Therapeuten ausgemacht und sich um Nachsorge bei Drogenberatung gekümmert. Ich hab ihn bestärkt wo ich nur konnte. Gestern und all die Monate davor.


    Ich habe ihn dann bei ihm daheim abgesetzt, weil er kurzfristig was fürs Jobcenter erledigen wollte. Nachmittags wollte er bei bestem Wetter eine Fahrradtour zu mir machen. Wir haben vormittags nochmal kurz telefoniert und er schrieb mir später noch zwei liebevolle Nachrichten. Nachmittags kam er nicht und war auch nicht telefonisch erreichbar. Bin spät abends mit mulmigem Gefühl zu ihm. Er ging nicht an die Tür, der Schlüssel steckte von innen, die Klingel war abgestellt. Alles wie früher. Und so ist es bis jetzt.


    Er hat bis zum Tag seiner Entgiftung gekokst und ich befürchte, er hat gestern nahtlos weitergemacht. Willkommen in der Wirklichkeit. Ein Happy End ist nicht in Sicht.


    Vermutlich gibt es nicht viel dazu zu sagen, aber ich bin trotzdem für jedes aufbauende Wort dankbar. Und ich hab es trotzdem aufschreiben wollen, um mit diesem eisigen, leeren Gefühl fertig zu werden. Mein ganzes Auto ist noch voll mit seinen Sachen, die ich ihm abends eigentlich bringen wollte.


    Sein Therapeut sagte mal zu mir, wenn er rückfällig wird, entscheidet er sich für die Droge und gegen die Beziehung. So hart und so einfach ist es.


    Macht's gut und passt auf Euch auf,

    RF

    Liebe Pseudonym29,


    die Frage hast Du Dir glaube selbst schon beantwortet.... Ich kann gut nachvollziehen, wie Dich das belastet und kann Dir nur nochmal raten, Dir persönlich bei einem Profi Rat zu holen - am besten Drogen- bzw. Angehörigenberatung und/oder Selbsthilfegruppe. Hast Du so jemanden in der Nähe? Du kommst da alleine nicht weiter, wenn er nicht mitzieht, und Du kannst das Thema nicht durch klärende Gespräche mit ihm lösen.

    Hallo,


    das sind sehr schwierige, kräftezehrende Erfahrungen, die Du gemacht hast pseudonym29, mein Mitgefühl dafür. Gerade deshalb solltest Du aber besonders gut auf Dich achtgeben.


    Dein Partner scheint Deine durchaus nachvollziehbaren Sorgen und Verlustängste recht genau zu kennen und nutzt sie leider auch für sich, ob nun bewusst oder unbewusst. Wenn Du ihm diesen Spielraum lässt aus Sorge, dass er sich abwendet, wird sich nichts bewegen. Wie summa schon schreibt: Gemeinsamer Nenner ist da nicht in Sicht, eher steht zu befürchten, dass Du und Deine Kinder nach seinem Nenner lebt und er weiter konsumiert - auch unter Eurem gemeinsamen Dach.


    Hast Du mal was zu Co-Abhängigkeit gelesen? Ich habe mich lang gegen den Begriff gewehrt, aber zu Unrecht. Jede Beziehung ist etwas anders gestrickt, trotzdem rutscht man verdammt schnell in so eine Situation, dass man die Sucht des anderen durch eigenes Verhalten noch fördert. Aus der Sorge heraus, den anderen zu verletzen oder ganz zu verlieren, nimmt man allen möglichen Mist in Kauf und setzt ihm keine klare Grenze - hab ich auch erlebt. Damit ist man weder ihm noch sich selbst eine Hilfe, pseudonym29. Im Gegenteil, man rutscht nur immer weiter hinein in eine hilflose Situation.


    Sieh es doch mal so: Ihm ein Ultimatum zu stellen muss doch nicht heißen, dass er gleich weg ist. Wenn er, wie Du selber schreibst, ja einsieht, dass er ein Problem hat und auch will, dass Du an seiner Seite bleibst, dann kann er es ja angehen! Aber dann bitteschön auch ernsthaft ohne Versprechungen ins Blaue hinein.

    Liebe Pseudonym, Du kommst bisher nicht weiter, und es liegt nach wie vor daran, dass Du nur ein ganz kleines zaghaftes bisschen möchtest, dass er was ändert. Aber auch nur, wenn er Dir dann weder böse ist noch weint. Aber so läuft der Hase nicht. Du lässt Dir total was vormachen, so leid es mir tut. Von wegen bis Ostern und er will das alleine machen und Du machst ihm Suchtdruck, das ist doch ein Witz. Er hat Suchtdruck weil er gerade kein Pep hat, nicht weil Du irgendwas ansprichst! Da wälzt er schön die Verantwortung auf Dich ab.


    Wenn Du willst, dass das anders wird, dann solltest wach werden und raus aus der Lethargie und den Streits, die nur in der Sackgasse landen. Du kannst das mit ihm nicht ausdiskutieren. Setz ihm lieber ein Ultimatum, genau wie Franz schreibt. Was rät denn Psychologe/in? Und warst Du inzwischen bei der Drogenberatung?


    Liebe Grüße!

    Hallo Amanda,


    wenn Du magst, kannst ja mal berichten, wie Euer Gespräch lief. Allerdings: Wie schon Double schrieb, würde ich vermuten, dass er erstmal vorgeben wird, was zu verändern, wenn Du ihm sagst, dass gemeinsame Wohnung vorläufig nix wird. Und dass er versucht, Dich umzustimmen - er braucht Dich und Deinen guten Willen im Moment ja, da er wohl aus der Wohnung seiner Eltern raus muss, wenn ich Dich richtig verstanden habe.


    Es wird wichtig sein, dass Du einen klaren Kopf behältst, und Dich nicht so schnell umstimmen und ausnutzen lässt. Wie Double schon schrieb, zeigt Dein Freund einige schwierige Verhaltensweisen, handelt unreif und auch gelegentlich verletzend. Das solltest Du in Deine Entscheidungen mit einbeziehen und auch dann im Blick behalten, wenn er Dir erstmal Stein und Bein schwört, was zu verändern. Was aber zählt, sind Taten.


    Und noch zu dem Bruder: Das ist ja nur zweite Hand, was er Dir erzählen kann. Sein Bruder scheint in seinem Denken und Handeln anders und vielleicht auch etwas weiter zu sein. Warum soll er Dir erklären, wie es für ihn ist, breit zu sein? Ich kenne den Wunsch, sowas verstehen zu wollen, aber es bringt Dich nicht weiter. Wichtig ist nur, wie Dein Freund mit seiner Kifferei umgeht, ob er dauerhaft bereit ist, sie zu lassen, und wenn nicht, was Du für Konsequenzen daraus für Dich ziehst.

    Hey Amanda,


    eigentlich hast Du in Deinen beiden Eingangsbeiträgen ja schon deutlich gemacht, dass Du kein richtig gutes Gefühl beim Projekt "Zusammenziehen" hast. Auch wenn Du ihn magst - vertrau auf dieses Gefühl. Klar könnte es schön sein, in einer gemeinsamen Wohnung durchzustarten. Aber mal ehrlich, die Voraussetzungen dafür sind im Moment nicht die besten. Zuerst sollte er sein Leben einigermaßen in den Griff kriegen. Das ist nicht Deine Aufgabe. Wenn Dir viel an ihm liegt, sei ehrlich zu ihm und mach ihm deutlich, dass es Dir mit seinem Konsum nicht gut geht. Vielleicht bringt es ihn ja zum Nachdenken und er fängt an, was zu ändern, wenn Du die Pläne, zusamnenzuziehen, auf Eis legst. Wenn nicht, ist das seine Entscheidung und, ja, auch ne Antwort auf die Fragen, die Du Dir stellst...


    Liebe Grüße, RF

    Naja, Du teilst dieses Leben ja mit ihm, insofern bekommst auch die Folgen seines Konsums zu spüren. Aber klar, Du kannst es auch hinnehmen. Deine Kids müssen dann halt auch damit leben. Schön und gut.


    Denke, Du brauchst dringend jemanden, der mit Dir überlegt, was Du - und nur Du - willst. Klar scheint mir nur: Dieses Wunschkonzert, dass alles wieder heile Welt wie am Anfang wird und Du bei ihm nicht aneckst und er zugleich Deine Wünsche respektiert und friedlich nur ganz ab und zu mal konsumiert und es Dir dann auch noch beichtet - das wird so nicht stattfinden. Es dürfte eher schwieriger werden.