Beiträge von nintje

    Kein Sorry. Vollkommen angemessen, was du schreibst.

    Ich wünsche dir, dass du nicht krank wirst, dass du und deine Kollegen endlich mehr als klatschen zur Anerkennung bekommen und dass du und deine Kollegen deutlich machen können, dass auch die gebotenen Rahmenbedingungen für die Erkrankungen verantwortlich sind.

    Alles alles Gute!!!

    Natürlich schmerzt es! Alles, was wirklich wichtig ist, tut weh.

    Ich drücke feste die Daumen für die Hundeerziehung. Mittelfristig ist es vielleicht auch gut, ein oder zwei Hundesitter im Hintergrund zu haben, völlig abgesehen davon, wie es mit deinen Freund weitergeht. Win Hund ist in vielerlei Hinsicht wie ein Kind und da hast du ja vielleicht auch Sitter im Hintergrund..

    Ich drück dich

    Hey Igraine,

    es tut mir so leid, dass er rückfällig geworden ist!

    Aber mit Rückfällen ist doch immer zu rechnen oder nicht?

    Ich denke, dass es exht hilfreich für dich sein könnte, in eine Angehörigengruppe zu gehen. Es ist manchmal soooo hilfreich , sich mit Menschen auszutauschen, die das gleiche erlebt haben und erleben wie man selbst...

    Versuche, bei dir selbst zu bleiben, auf dich und die Kids aufzupassen. Das ist genug Arbeit. Wie er mit dem Rückfall umgeht, ist letztlich seine Entscheidung. Machen, etwas ändern kannst Du vermutlich nicht. Das kann nur er. Nach wke vor.

    Ich drück dich mal virtuell ganz lieb

    Nin

    • wünscht auch allen ein gutes Neues Jahr
    • kann nicht glauben, dass es schon zehn nach drei ist
    • ist müde und hat enormen Svv-Druck
    • will das Neue Jahr nicht so beginnen und kämpft
    • hat keine Lust mehr auf irgendwas
    • ist froh, dass das Kind von der Freundin zum Neujahrsspaziergang abgeholt wurde
    • freut sich über das coronagerechte Feuerwerk im Forum, das sie sich stundenlang anschauen könnte
    • dankt allen hier im Forum für Antworten, Anteilnahme, Mitgefühl, Ideen und Gedanken im letzten Jahr
    • wünscht allen von ganzem Herzen einen schönen Sylvesterabend und ein gutes Hineinkommen ins Neue Jahr und ein deutlich besseres Jahr 2021 (mindestens ohne Coronamist)
    • wird heute Abend Raclette essen mit der Familie und hofft, die Familie zum Spielen überreden zu können
    • ist müde
    • stellt leise einen klitzekleinen Weihnachtsbaum mit alle Schikanen nur für Fenella auf, für sie ganz alleine
    • hat gerade Gemüsesuppe gekocht und die Familie abgefüttert
    • fühlt sich den ganzen Tag müde
    • hat Bauchknurbeln und Durchfall
    • will nicht reden, nicht kuscheln und am liebsten gar nicht berührt werden vom Kind, nicht schlafen, nix
    • hasst sich dafür, dass sie nix mit dem Kind machen will
    • hat zu nix Lust
    • geht gleich wieder ins Bett und zieht die Decke in Form von "Raumschiff Voyager" über den Kopf und hofft, dass der Mann das Kind bespaßt
    • drückt Valeria77 ganz lieb und zündet eine Kerze für unsere Väter an
    • liegt noch im Bett
    • fühlt nix
    • kocht nachher das traditionelle Kalbsgeschnetzelte und macht noch Mousse aux Chocolat zum Nachtisch
    • hofft, dass sie dem Kind eine schöne Erinnerung schafft heute und denkt an den Satz "Dein Alltag ist ihre Kindheit"
    • ist müde, ohne schlafen zu können
    • will noch das traditionelle Suchspiel dichten und denkt an ihren Vater, der das oft in der Weihnachtsmesse gemacht hat, auch auf den letzten Drücker
    • hat es geschafft und 5 Päckchen mit insgesamt 9 Geschenken gepackt
    • fühlt sich unglaublich fleißig
    • hat jetzt keine Lust mehr zu gar nix
    • muss aber noch Springerle backen
    • will gerade die Decke über den Kopf ziehen
    • hat eben die letzten Weihnachtsgeschenke aus Ton von der Stationsergo abgeholt
    • findet die Geschenke zum Teil gelungen, zum Teil nicht
    • weiß, dass die Geschenke nicht mehr rechtzeitig ankommen werden und ist traurig darüber
    • hat ein ziemlich schlechtes Gewissen ihrer Mutter gegenüber, bei der sie sich seit einem halben Jahr nicht mehr gemeldet hat
    • fühlt sich gerade überfordert, traurig und durcheinander
    • hat nochmal den Entlassungsbrief gelesen und ärgert sich uber die Sachen, die objektiv nicht richtig sind
    • fühlt sich von dem Brief nur teilweise korrekt dargestellt, weiß aber, dass das immer so ist und versucht, es zu ignorieren
    • hat keine Psychotermine bis zum 13.1. und macht sich etwas Sorgen über die lange Zeit
    • beschließt, auch das zu ignorieren
    • packt jetzt erstmal Geschenke und Päckchen
    • hat gerade keine Ahnung, ob es hier auch Ausgangssperre gibt
    • hat gebacken und Teig für Springerle vorbereitet
    • trifft sich morgen mit einer Freundin
    • ist müde, obwohl sie unglaublich viel schläft
    • macht morgen Springerle und das Badezimmer weihnachtsfein
    • wünscht allen da draußen eine kleine schöne Auszeit, einen Moment Frieden
    • versucht, sich zu Hause wieder zurecht zu finden
    • bastelt an Gesprächsterminen zwischen den Jahren, bis im Januar die Therapie wieder losgeht
    • hofft darauf, dass sie Ergotherapie verschrieben bekommt, weil da auch Kunsttherapie dabei ist und die hat was gebracht
    • verflucht ihre "starke intellektuelle Abwehr", die ihr die Therapie schwerer gemacht hat und macht
    • fragt sich, wie sie an ihre Gefühle dran kommen soll, wenn sie gleichzeitig stark sein muss
    • schaut jetzt erstmal ein paar Folgen Raumschiff Voyager und hofft auf Ungestörtheit

    Genau das, was du beschreibst, kenne ich auch sehr sehr gut. Diese beiden Formen der Suizidalität. Der einen kann man langfristig entgegenwirken, bei der anderen ist das ungleich schwieriger, finde ich.

    Ich merke meist die impulsive Suizidalität wie eine Welle auf mich zurollen. Und dann sag ich Bescheid (ich bin ja grad im Krankenhaus, also nicht schwierig). Hier kann ich im Kontakt mit der Pflege abwägen, wieviel Schutz erforderlich ist.

    Für draußen habe ich bisher nur die Lösung gefunden, dass ich auch da die Welle anrollen merke, versuche, mich abzulenken, bis sie vorbei ist. Zum anderen habe ich Erfahrungen darin, was die Welle auslösen kann, wann ich damit rechnen kann. Und da versuche ich, dann Schutz zu bekommen. Ich rede schon vorsorglich mit jemandem... Und oft halte ich die Welle aus, indem ich hier oder ins Bullet Journal schreibe. Bis die Welle soweit abgeklungen ist, dass ich wieder klarer denken kann.

    Vielleicht habe ich nach der Entlassung eine Erfahrung, die für dich hilfreicher ist als das, was ich jetzt schreibe... :21:

    • hat durchgeschlafen
    • ist aber immer noch müde
    • wurschtelt sich heute durch den Tag
    • hat gerade erfahren, dass die Einzeltherapie diese Woche wieder ausfällt
    • hat keine Lust mehr, sich darüber aufzuregen
    • schickt Valeria77 eine riesengroße Tüte Kraft, Glück und Zuversicht
    • hat sich nach Hause geschlichen um mit dem Göga (Göttergatten) zu kuscheln (meint wirklich kuscheln)
    • weiß, dass sie verantwortungslos handelt, braucht aber unbedingt Nähe (nach 3 oder mehr Wochen ohne Nähe)
    • befürchtet, dass sie morgen beim Geburtstag des Kindes auf der Geschlossenen ist
    • weiß einfach nicht weiter
    • hat den zweiten Tag dolles Kopfweh
    • hat heute wieder Gruppentherapie und Angstgrummeln im Bauch
    • muss gerade Musik vom Mitpatienten hören, weil der sie mehr als laut gemacht hat und findet die Musik zu dunkel und aggressiv
    • weiß nicht, wie sie das kommunizieren soll
    • will gerade einfach nur das Hirn abschalten