Beiträge von nintje

    Ich habe bei uns im Ort durxh ein Projekt eine Patin fur mein Kind gefunden (Paten fur psychisch kranke Eltern). Diese nimmt mein Kind einmal die Woche zu sixh und maxhtvetwas Schönes. Bezahlt werden die Unkosten vom Jugendamt, die Patin kommt nicht in unsere Wohnung (jedenfalls nicht in der Regel, sie holt das Kind ab und bringt es zurück)

    Es gibt wohl auch sogenannte Erziehungshelfer, das haben wir aber nicht gemacht. Aber vielleicht kannst du ja erstmal beim Jugendamt anrufen und nachfragen, welche Form von Unterstützung es genau gibt. Ich hatte ziemlich Angst umund Vorurteile hinsichtlich des Jugendamtes, die sich aber allesamt bisher nicht bestätigt haben.

    Vielleicht gibt es Entlastung fur dich, so dass eine Tagesklinik möglich wäre... Keine Ahnung ob das hilft...

    Ich drück dich ganz lieb!

    • hat eine neue Zimmernachbarin, die sie in der ersten Nacht nicht gehört hat
    • findet das einen guten Start
    • hat Schmerzen und findet es gut, dass sie es wenigstens hiee sagen darf
    • findet aber die nicht doll genug und ist davon genervt
    • hat gleich Morgenrunde
    • ist noch müde
    • hat Angst vor dem Tag und dem nahenden Wochenende
    • drückt PixelDiebin mal ganz lieb und stellt eine Tempobox vor sie
    • muss daran denken, wie eine wunderbare Figur aus einem Buch mal gesagt hat, dass Weinen bedeutet, seine Seelenfenster zu putzen
    • wünscht PixelDiebin, dass sie jemand in den Arm nimmt bei weinen und einfach da ist und mit ihr das Gefühlschaos aushält
    • macht das in Gedanken
    • wünscht sich, dass sie selbst weinen zulassen könnte

    Hi Repeat.

    Du bist krank. Auch wenn das gerade die Richtige sagt :

    Du bist so schlimm krank, als hättest Du Krebs.

    Lass dir helfen. Geh entweder in die Psychiatrie oder oder suche dir einen Therapeuten. Das schaffst du nicht alleine. Krebs schafft man auch nicht alleine.

    Die Gefühle, die dich bewegen, sind Symptome, wie Fieber, ider eine Geschwulst, due du fühlst. Das geht nicht von alleine weg

    Lass dir helfen.

    • ist gerade genervt von den Vorurteilen der Pflegerin (ja, ich habeFreunde.... Ja, sogar mehrere... Ja, ich rede mit ihnen.... Ja, ich unternehme regelmäßig etwas mit ihnen...)
    • ist außerdem sauer, dass sie auf angemessene Empörung ein "das ist aber jetzt Ihre Empfindlichkeit" zu hören bekommt
    • muss einräumen, dass die Wut Kraft gibt
    • ist trotzdem enttäuscht von der Situation
    • hat Angst vor Schubladen und Vorurteilen, weil die das letzte Mal zur falschen Behandlung geführt haben
    • hofft, dass sie ihren Lieblingspfleger und die Bezugstherapeutin erreicht mit ihren Bedenken
    • hat Angst, dass sie nicht wieder mit dem Essen anfangen kann
    • ist müde, weil sie zu wenig schlafen darf
    • friert
    • tut sich selber zu viel Leid und beschließt, ihre selbst auferlegten Hausaufgaben zu machen
    • findet "totgefressen" ein vielleicht korrekt beschreibendes trotzdem ziemlich fieses Wort
    • wird möglicherweise auch an den Folgen des Übergewichts sterben, macht diverse Diäten (die vom Arzt empfohlen wurden) und Ernährungsumstellungen seit sie 12 ist, hatte auch Erfolg, der jedoch beide Male in der Psychiatrie wieder zunichte wurde
    • wartet auf die Pflege
    • hat Angst vor dem Tag und der Woche
    • beschließt wieder einmal, nicht aufzugeben
    • hat zu lange geschlafen
    • kämpft vor sich hin
    • möchte am liebsten gar nicht reden, mit niemandem
    • hört Vogelgezwitscher
    • findet frisxhe Kastanien toll
    • wünscht allen einen schönen, erholsamen Sonntag mit einer kleinen positiven Überraschung
    • kommt gerade vin der Erstkommunion der Tochter zurück
    • glaubt, dass sich das Kind heute wirklich besonders und gefeiert gefühlt hat
    • ist traurig, dass sie den Tag nicht gemeinsam mit dem Kind, dem Mann und den Gästen ausklingen lassen kann
    • fühlt sich gerade ziemlich einsam
    • ist dankbar, dass sie bei dem Gottesdienst und dem anschließenden Essen dabei sein konnte
    • denkt gerade darüber nach, wie diese Feier gewesen wäre, wenn sie nicht rechtzeitig ins Krankenhaus gegangen wäre
    • ist mehr dankbar als traurig

    Ich lese diesen Thread mit großem Interesse und mit zunehmendem Widerwillen.


    Ich finde es verständlich, dass ihr euch ärgert und die Hände über dem Kopf zusammenschlagt.

    Und gleichzeitig komme ich nicht umhin, mich zu fragen, wie ihr meine Verhaltensweisen beurteilt. Bin ich auch jemand, über den ihr euch aufregen würdet, wenn ich in eurer Umgebung leben würde, wenn wir echten Kontakt zueinander hätten?


    Folgende Fakten:

    Ich gehe nicht nur in die Kirche zur Erstkommunionfeier meiner Tochter (und riskiere damit letztlich die Schließung einer psychiatrischen Therapiestation, da ich definitiv nichr garantieren kann, dass ich mir den Virus nichr einfange.

    Die Kinder sind auf drei eigene Gottesdienste verteilt worden, jede Gruppe hat 7 Kinder, jedes Kind darf insgesamt 5 Leute in die Kirche mitbringen, der Raum in der Kirche wird aufgeteilt .

    Ich gehe zusätzlich auch noch (Stand heute) zu einem feierlichen Essen in ein Restaurant. Ursprünglich geplant waren 13 Personen aus drei Familien (bzw wegen des Klinikaufenthaltes zähle ich alleine sozusagen als 4. Familie), jetzt aber ungeplant nur noch 2 Familien und ich, insgesamt 6 Personen. Aufgrund des Wetters können wir auf der Terrasse des Restaurants feiern, würden aber im Restaurant essen, wenn es regnet.

    Und ich gehe beide Risiken ein. Eine Feier ist nicht lebensnotwendig. Dennoch sehe ich es als eine wichtige Sache vor dem Hintergrund meines Klinik Aufenthaltes seit Juni, den Einschränkungen und Belastungen, die mein Kind bereits seit meiner Erkrankung im November erlebt hat. Ich glaube, es ist für sie wichtig, im absoluten und positiven Mittelpunkt zu stehen, wenigstens an diesem Tag.


    Jetzt überlege ich, wie ihr das wohl beurteilen würdet.


    Würdet ihr das verstehen, wenn ich eure Nachbarin, eure Kollegin oder eure Mitpatientin, eure Patientin wäre? Weil es bei mir eine besondere Situation ist, die vielleicht mehr Verständnis bei euch hervorruft, als die der urlaubenden Kollegin, des unbedachten Vaters usw.? Oder würdet ihr genauso schimpfen über mich?


    Wenn man die Menschen nur von außen sieht, ihnen nicht hinter die Stirn schauen kann, nicht weiß, warum sie so handeln, neigen wir, neige ich dazu, die eigenen Werte und Einschätzungen, die eigenen Entscheidungen und Perspektiven und die eigene Intelligenz und Informiertheit als Grundlage der Beurteilung des Verhaltens anderer zu verwenden.

    Fakt ist aber, dass wir alle nicht beurteilen können, warum jemand etwas tut, ohne ihn oder sie wenigstens zu fragen oder in einen Dialog zu treten (im besten Fall), so wie bei dem Fall mit der Kollegin und ihrem Urlaub in den Niederlanden.

    Und selbst wenn wir im Dialog waren, heißt das nicht, dass ich auf der Basis des eigenen Wissens und der eigenen Intelligenz den anderen beurteilen kann. Weil ich denke, dass es in der Welt dieser Menschen für sie wichtige Gründe gibt, etwas so zu tun, wie sie es tun (und sei es auch nur, weil sie ein Risiko anders einschätzen als ich das tue).


    Deswegen mag ich manche der Beiträge nicht so gern lesen. Nicht, weil ich kein Verständnis dafür habe, dass etwas schief läuft, dass jemand sauer oder unglücklich über eine Situation oder ein Verhalten einer anderen Person(engruppe) ist, sondern weil meine eigene, aus meinem Gefühl unfaire Be- oder Verurteilung, damit verstärkt wird, wie der- oder diejenige es ausdrückt. Denn ich selbst möchte diese Urteile nicht mehr fällen und wünsche mir, dass auch nicht so über mich geurteilt wird.


    Ich wollte euch meine Gedanken dazu gerne zur Verfügung stellen. Entschuldigung, wenn ich einem oder einer vor euch damit zu nahe getreten bin. :ab:

    • empfindet "sense 8" als eine der besten Serien der letzten Jahre. Ist bei netflix drin
    • empfiehlt auch für Fans von "Good wife" das spin of "good fight"
    • hört aber jetzt lieber auf, Serien aufzuzählen
    • hat eventuell doch noch eine Chance auf die Kommunionfeier, wie sich herausstellt
    • ist wegen des hin und hers gabz durcheinander
    • wird morgen vermutlich ein Auto kaufen
    • ist durch den Wind aber gut drauf...

    Hallo Gina,

    erstmal herzlich Willkommen hier! Ich hoffe, es gibt viele unterstützende Reaktionen auf deinen Post!

    Und ich denke, den ersten Schritt hast du schon gemacht: du hast erkannt, dass du ein Problem hast. Das ist glaub ich ziemlich wichtig und auch schwierig und hart, sich das einzugestehen. Das ist doch super! :thumbsup:

    Als ich deinen Post las, dachte ich als erstes, dass du ja eine Therapie auch aus anderen Gründen machen könntest, das müsste ja nichts mit Drogen zu tun haben. So könntest du die Therapie deiner Familie "verkaufen".

    Die Frage ist aber doch, ob es eine gute Idee ist, das Problem vor deiner Familie zu verstecken. Willst du das wirklich? Und denkst / glaubst du, dass du das schaffen kannst, ohne dass irgendjemand von deiner Familie das mitbekommt?

    Ich finde, Familie ist ja auch Halt und Unterstützung in einer solchen Zeit, oder? Ubd wie sicher bist du dir, dass sie nicht schon längst etwas mitbekommen hat?

    Das ging mir alles im Kopf herum, als ich das las... Vielleicht sind ja hilfreiche Fragen für dich dabei, wenn nicht, einfach ignorieren.

    Ich drücke dir ganz fest die Däumchen, dass du einen guten Weg für dich findest und hier viele Tipps und Unterstützung bekommst!