Beiträge von MelanieM

    An eine Selbsthilfegruppe hatte ich auch schon gedacht, jetzt ist es so, da ich hier vor Ort im Gesundheitswesen arbeite und es mir unangenehm ist, wenn ich dort auch Menschen begegne die mich kennen und ev. Dann auch meine Geschichte. Ich müsste dann mindestens 20 bis 30 km fahren in den nächsten Ort.

    Es hilft mir aber schon sehr mich hier auszutauschen und ich weiß auch das Ich selbst es in der Hand habe, auch konsequent zu sein. Ich hatte anfangs ein richtig schlechtes Gewissen, meinem Sohn die Pistole auf die Brust zu setzen und das in der Therapie, das er anschließend nicht mehr bei mir wohnen kann und darf. Trotz anfänglicher richtig schlimmer Diskussionen und Pöbelei hat er es dann doch begriffen. Manchmal fühle ich mich dann doch schlecht und habe Angst das ich auch in *alte Muster* zurückfalle. Ich arbeite an mir :smiling_face:

    Vielen Dank für den Rat. Ich sehe das auch so, die Umsetzung fällt halt manchmal schwer, aber dann überwiegt das Gefühl, was ich die letzten Jahre miterlebt habe bei meinem Sohn und ich fange langsam an, kein schlechtes Bauchgefühl mehr zu haben, wenn ich z. B. von der Arbeit heim komme. Besonders schlimm waren 2 Psychosen. Das hat mich arg mitgenommen, es fällt mir auch nachwievor schwer, das Vertrauen wieder zu haben. Ich denke aber, jetzt ist er auf einem guten Weg und es gibt Menschen die kümmern sich, so das ich mich auch mal um meine eigene Gesundheit kümmern kann.

    Hallo, ich bin neu hier und erhoffe mir einen Rat. Mein Sohn 26 Jahre alt ist seit gestern aus einer Langzeit Reha zurück in seine und meine Heimatstadt gekommen. In der Reha wurde schon besprochen das er nicht mehr bei mir wohnt. Bis dato hat er bei mir gewohnt, ich muss dazu sagen, das er eine Lernbeeinträchtigung hat. Nun wohnt er in einer WG, bzw. eigentlich sollte er erst in eine andere WG, da passierte aber ein schlimmer Vorfall sodas man kurzentschlossen umdisponieren musste. Diese WG wird gerade aufgebaut, er hat dort nur 1 Bett, 1 Kommode, kein Kochgeschirr, das soll aber noch alles aufgepeppelt werden. Ich möchte mich nur sehr bedingt einbringen, da ich denke das es zur Therapie dazu gehört, das er jetzt zum großen Teil alleine klar kommen muss. Er steht in WhatsApp Kontakt mit mir, und schildert auch seine Gefühle, wie weh es ihm tut das er jetzt loslassen muss. Mir tut das auch sehr weh und es fällt mir unheimlich schwer mich zurück zu nehmen. Hat jemand einen Tip wie ich da den goldenen Mittelweg finde? Er hat auch eine ambulante Betreuung und eine gesetzliche Betreuung. Danke fürs Lesen und für Hilfe


    Achso mein Sohn hat Drogen konsumiert seit 8 Jahren..