Nun, ich weiss nicht so Recht.
Ich hinterfrage meine soziale Phobie auch rational, reagiere aber trotzdem psychotisch bei fremden Menschen oder größeren Menschenmengen. Das muss, so dene ich, nicht unbedingt etwas heissen.
Ob die Symthome typisch für Borderliner sind, weiss ich nicht. Aber Dissoziative Störungen gehören ja schon ins Krankheitsbild.
Beiträge von dunge
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Also, an einem Besuch beim Doc wirst Du nicht dran vorbei kommen, schätze ich mal.
Vor einiger Zeit hatte ich ähnliche Symthome und bin zum Art. Blutabnahme, mit dem Ergebnis Eisen und Mineralstoffmangel. Aber das kann, wie Du ja schon selbst geschrieben hast, ein Arzt feststellen.
Gerade, wenn in der Familie Parkinson festgestellt wurde, würde ich ganz flott zum Doc marschieren. -
Zitat
mein arzt weiß nicht bescheid aber ich überlege ob ich dort bald mal hingehe und er ein blutbild machen soll.
Solltest Du zu Deinem Arzt gehen, dann lass aber nicht nur ein Blutbild machen, sondern sprich Deine Probleme an. Denn ich glaube, daß Du das nicht alleine in den Griff bekommst.
Es ist keine Schande, Hilfe anzunehmen. Warum sollst Du Dich alleine quälen, wenn Du Hilfestellungen bekommen kannst?
Daß Du so schlapp bist, ist doch logisch!
Wo soll Dein Körper denn die Energie auch herholen? Da ist es mit Vitaminen allein nicht getan. -
Hallo purplewater
Daß Du verzweifelt bist, kann ich sehr gut nachvollziehen.
Hast Du jemanden, der etwas auf Deine Ernährung achtet?
Ansonsten denke ich, wäre professionelle Hilfe wirklich angesagt.
Deine Beschreibung klingt wirklich sorgenerregend.
Weiss Dein Arzt über Deine Ernährungsweise bescheid? Oder kannst Du mit ihr/ihm darüber sprechen?
Ich denke mal, das darüber sprechen wird Dir sehr schwer fallen, aber es ist wirklich nötig.
Bitte achte auf Dich. -
Hm, also ich habe als chronischer Schmerzpatient sehr gute Erfahrungen mit spezialisierten Schmerzkliniken gemacht, auch was Opiatentzüge angeht. Nun stehe ich auch vor der Entscheidung, eine psychosomatische Schmezklinik zu besuchen. Ambulant werde ich mich auf alle Fälle vorstellen.
Welche Kliniken im Moment einen sehr guten Ruf haben, sind die Schmerzkliniken in Mainz, Bochum und Würzburg.
Ich selber habe sehr gute Erfahrungen mit dem Bezirksklinikum Oberfrangen in Kutzenberg gemacht. Aber dort waren es zwei-Bett-Zimmer -
Hallo Stella
Du wirst Dich wundern, aber es gibt Fahrgäste, die jetzt erst zusteigen.
Was Du beschreibst, kommt mir sehr bekannt vor, denn das habe ich auch lange mitgemacht und mache es, wenn auch etwas abgeschwächt immer noch mit. Nur wurde mein Lebenswille wieder geweckt. Noch nicht so voll, aber so, daß man wieder Sinn am Leben hat, und sich sogar darüber freuen kann.
Mir hat da ein Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik sehr geholfen. Danach kam ich in eine betreute WG, in der ich jetzt seit 2 1/2 Jahren das Leben wieder lerne.
Vielleicht hast Du noch nicht alles probiert? Klar, 10 Jahre ist eine lange Zeit und irgendwann zermürbt man. Aber eventuell hast Du den richtigen, rettenden Strohhalm noch nicht gefunden?
Es gibt so viel, womit uns geholfen werden kann. Nur nicht jedes Medikament schlägt bei jedem Menschen an, und nicht jede Therapie ist etwas für jeden, denn die Menschen sind eben doch unterschiedlich.
Ich hoffe, Du kannst noch einmal all Deine Kräfte sammeln und nach dem rettenden Strohhalm greifen
Liebe Grüße
dunge -
Wie wärs mal mit zwei coolen Füchsen?
Foxes Jumping on my Trampoline - YouTube -
Habe gestern eine Band entdeckt, die mich regelrecht vom Hocker geissn hat.
The pretty Reckless!
BBsonders dieses Lied hat es mir ngetan
Shock Session Live-The Pretty Reckless "Zombie" - YouTube -
Heute war ich noch mal in der Apo.
Die nette Dame da hat mir abgeraten, eine Salbe oder zu verwenden, weil das Ganze noch nässt.
Allerdings hat sie mir zu einem Mullpflaster geraten, das mit Kräutern getränkt ist.
Das soll ich besionders nachts drauf machen, und sonst die Wunde offen lassen.
Vielen Dank für Eure tollen Tips
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Das ist schwer zu sagen. Es gibt ja schon verschiedene Arten und verschiedene Schweregrade der Disso.
Aber ich bin kein Arzt und kann deshalb recht wenig dazu sagen.
Ausser den Rat zu geben, sie dahingehend zu beeinflussen, daß sie sich mal durchchecken lässt.
Die Situationen an sich sind ja schon sehr besorgniserregend.
Aber eine Gewissheit bringt nur der Besuch bei einem Spezialisten -
Vielen Dank für Eure Antworten.
Ich habe jetzt mit Quark gekühlt, und anschliessend ein Verbandspflaster darübergeklebt, daß ich mir das Ding in der Nacht nicht aufreisse.
Dass ich mich beim Gemüseschneiden oder so schneide, kommt schon mal vor.
Aber Verbrennungen hatte ich bisher eigentlich weniger. Genau deshalb war ich mir unsicher. -
Liebe Angsthase
Wenn es Dir hilft, kannst Du das auch noch ein paar Mal wiederholen.
Wir alle wissen, wie wichtig es ist, bestimmte Dinge aussprechen zu können oder niederzuschreiben.
Das kann sehr viel Anspannung lösen. Und genau dafür ist ja dieses Forum gedacht, daß man über seine Probleme schreiben kann.
Wenn man einmal längere Zeit Morphin hatte, möchte man das Zeug möglichst nie wieder haben. Wenn aber kein Weg daran vorbei führt, muss man es eben nehmen. Aber ich finde sehr gut, wie Du damit umgehst. -
Heute wende ich mich mal mit einer Kleinigkeit an Euch:
Beim herrausnehmen des Mittagessens aus dem Backofen habe ich mich am Unterarm am Herd verbrannt. Nichts tragisches.
Nur jetzt weiss ich nicht, die Wunde füllt sich mit Wasser. Soll ich die Wunde aufstechen? Oder lieber geschlossen halten?
Ich habe zwar eine Wund-und Heilsalbe, aber das ist eine allgemeine. Kann man die auch für Brandwunden nehmen?Echt super, mit schweren erkrankungen kenne ich mich aus, aber bei so Kleinigkeiten versage ich wieder voll

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Hallo homer9
Ja, ich denke, daß eine Therapie Dir das Vertrauen zu Menschen und dem Umgang mit ihnen wieder erleichtern kann.
Ganz speziell wäre wohl eine Traumatherapie ganz sinnvoll, wo die alten Traumata aufgearbeitet werden und Stück für Stück zur Seite gelegt werden. Natürlich weiss ich nicht, wie ausgeprägt das Problem bei Dir ist. Ich war vor zwei Jahren in einer ähnlichen Situation, habe mich komplett von der Aussenwelt abgeschirmt. Mir hat ein Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik geholfen, und noch heute lebe ich in einer therapeutischen, betreuten Wohngemeinschaft, um den Umgang mit Menschen wieder zu lernen.
Vielleicht wäre so etwas ja auch sinnvoll für Dich?
Hast Du mit einem Arzt Deines Vertrauens, zum Beispiel Deinem Hausarzt, über das Thema gesprochen? Eventuell wäre das der erste Schritt in ein neues Leben -
Zitat
ICH BIN GENAU 1 JAHR MORPHINFREI
Ein ganzes Jahr! Wow, das ist doch toll.
Herzlichen Glückwunsch zu diesem Jahr. Auf daß es noch viele weitere werden.
Dann hoffe ich mal, daß Deine jetzige Medikation ausreicht.
Aber vielleicht ist eine Schmerzklinik nicht wirklich die schlechteste Idee. Natürlich weiß ich, daß man irgendwann genug von Kliniken hat, auf der anderen Seite weiß ich aber auch, daß wir Schmerzpatienten nach jedem noch so kleinen Strohhalm greifen sollten, um einigermassen komfortabel leben zu können.
Viel Erfolg -
Hm, ich bin kein Jurist und kenne mich auch mit der Materie nicht wirklich gut aus.
Ich stelle mir nur die Frage, was Du anzeigen möchtest.... Eine Straffälligkeit sehe ich nämlich überhaupt nicht, eine moralische Schuld zählt hier ja leider nicht.
Kannst Du nicht langsam zur Ruhe kommen? Es ist bestimmt keine gute Idee, dich weiterhin mit solchen Gedanken zu belasten. Das zieht Dich nur runter.
Allerdings muss ich zugeben, daß ich in Beziehungsfragen nicht unbedingt das Mass aller Dinge bin. Meine letzte Beziehung ging 1998 auseinander. -
Hallo Arkadia
Die Symthome sind ja schon echt heftig.
Als ich das so gelesen habe, kam mir der Gedanke, daß sich das auch stark nach Borreliose anhören könnte.
Hattest Du mal einen Zeckenbiss?
Oder warst Du im Ausland?
Vielleicht wagst Du Dich ja doch nochmals zu einem Arzt, und lässt das abklären?
Alles Gute
dunge -
Hallo Arkadia
Eigentlich kann ich mich nur Deiner Vernunft anschliessen: "Geh zum Arzt, ganz dringend"!!!
Dieses nicht-zum-Arzt-gehen-weil-der-was-finden-könnte Gefühl kenne ich leider auch nur zu gut, auch die Ängste, die Du schilderst, sind mir nicht fremd.
Natürlich bin ich kein Arzt, aber das Ganze hört sdich für mich schon sehr bedrohlich an.
Ein Nachteil unseres "Ich geh nicht zum Arzt" Gefühls ist einfach, daß die eventuell entstandenen Krankheiten schon weiter fortgeschritten sind und viel schwerer zu behandeln sind, als wenn man gleich beim Autreten der Symptome zum Arzt gegangen wäre.
Ich hoffe, daß Du den Weg zu Deinem Arzt bald findest! Es ist dringend notwendig! -
Hallo Daggy
Als Erstes muss ich sagen, gefällt mir die Art, wie Dein Mann reagiert hat. Denn auch ich bin der Meinung, daß man solch einen Zustand nur sehr schwer alleine durchsteht. Darum finde ich gut, daß er auf fachliche Unterstützung besteht. Und das Gespräch ist immerhin schon mal ein Anfang.
Und ebenso schön finde ich, daß er das als EUREN Weg ansieht.
Siehst Du, Du bist doch auf einem Weg, und es scheint ein Guter zu sein! -
Hallo Dagmar
Wenn ich etwas aus meinem Leben mit Depressionen gelernt habe, dann ist es das, dass einen nur Offenheit und Ehrlichkeit weiter bringt. Du kannst eine Depression nur zeitweise verleumden, irgendwann wird sie so mächtig, daß sie dann mit Gewalt durchbricht, und eine Behandlung noch schwerer wird.
Auch ich kann Dir nur raten, Dich in Behandlung zu begeben, denn nur so dienst Du Dir und Deiner Familie.
Viele Kliniken bieten auch Informationsabende für Angehörige an, daß die mal aus erster Hand erfahren, was bei einer Depression so abgeht.
Depression ist eine absolut ernste Erkrankung und kann mitunter sogar tötlich enden.