Beiträge von dunge
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Klamotten kaufen
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Chronischer, immer vorhandener Schmerz ist wirklich eine ganz üble Sache. Ich selber leide seit meiner Kindheit an chronischen Schmerzen. Und Du hast recht, ich habe mehrfach daran gedacht, meine Seele dem Teufel zu verschreiben, wenn nur die Schmerzen aufhören.
Noch übler ist es natürlich, wenn einem die Schmerzen nicht geglaubt werden.
Natürlich betreffen die Schmerzen jedes Detail im Leben, so natürlich auch Deine Frau. Auf der anderen Seite kann sie es sein, die Dir eine Stütze ist und Dir die Schmerzen erleichtert.
Eigentlich denke ich, daß ein Schmerztherapeut oder eine stationäre Schmerztherapie (geht meist 4 Wochen) das richtige für Dich sein könnten. Sprich doch mal mit Deinem Hausarzt darüber. -
Auf so jemanden, der einen "zwingt" etwas zu tun, habe ich auch lange gewartet.
Den Ausschlag gab mein damaliger Hausarzt, der mir ernsthaft nahegelegt hat, etwas zu ändern. Die Änderung war bei mir die Klinik, in der ich dann "gezwungen" wurde, Dinge zu tun, die meiner Psyche gut tun.
Was das ist, ist bei jedem unterschiedlich. Bei mir sind es malen, zeichnen, Basteleien. Bei anderen ist es reiten, oder Sport, wie schwimmen oder joggen. Am schwersten war für mich, herauszufinden, was das Richtige ist.
Darf ich Dir mal virzuell den Stuhl unter dem Hintern weg ziehen und Dich nach draussen schleppen.
Wenn das was helfen sollte, stehe ich gerne zur Verfügung
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Ob das Gefühl der Leere jemals verschwindsen wird, kann Dir höchstwahrscheinlich nur ein Hellseher sagen können. Ich selber habe die Erfahrung gemacht, daß dieses Gefühl immer wieder kehrt, in schwankenden Stärken. So wie es kommt, geht es auch wieder, besonders dann, wenn man, wie Du, auf sich achtet.
Jetzt ist eine gewisse Sturheit vollkommen recht am Platz.
Viel Erfolg beim durchstehen
dunge -
Eine absolut geniale Verbindung, David Bowie und Nine Inch Nails (NIN)
David Bowie - NIN Reptile - YouTube -
Hallo Steppenwaran
Ja, solche Ärzte können einem sehr stark das Gemüt verhageln.
Mit meinen Krankheiten sind die meisten Orthopäden auch überfordert. Momentan bin ich auch wieder auf Arztsuche. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, daß es wirklich Ärzte gibt, die uns helfen wollen und auch können. Man muss sie nur finden. Finden kann man aber nur, wenn man auch Sucht. Werf die Flinte nicht ins Korn. Warst Du denn schon mal bei einem Schmertherapeuten? Die sind meist flexibler als die Orthopäden.
Gib nicht auf, auch Du findest noch den Arzt, der Dir gut tut.
Liebe Grüße
dunge -
- Was muss ich tun, um an einer SHG teilnehmen zu können?
- Gibt es Vorraussetzungen zur Teilnahme an einer SHG?
- Für wen sind solche SHG's eigentlich geeignet?
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Hallo Löwenmama
Im Umgang mit Depressionen gibt es einiges, was man selber machen kann.
Erst einmal ist da Ablenkung zu nennen. Wenn ich mich nur mit den Gedanken an mein Tief beschäftige, rutsche ich immer tiefer ins Loch. Beschäftige ich mich aber mit Dingen, die mir Spaß machen und mit gut tun, dränge ich die dunklen Gedanken zumindest für eine Zeit lang zurück. Das kann natürlich vieles sein. Mir zum Beispiel hilft malen, zeichnen und schreiben.
Es können natürlich auch Spaziergänge sein. Wobei wir schon beim nächsten Punkt sind: frische Luft und Licht. Ich neige dazu, mich bei Depressionen im dunklen Kämmerchen zu vergraben. Und genau das ist das Falscheste, was ich tun kann. Denn oft, gerade in dieser Jahreszeit, werden Depressionen durch Lichtmangel ausgelöst oder verstärkt.
Was mir auch immer wieder hilft, ist, daß ich bewusst meine Gedanken kontroliere. Das braucht etwas Übung, hat aber durchschlagenden Erfolg. Sollte ich in einer Depression denken: Ich habe keine Kraft, keinen Antrieb, dies oder das zu tun, versuche ich, die Gedanken umzubauen in; obwohl es mir schwer fällt und ich keine Kraft dazu habe, werde ich versuchen dies oder das zu tun.
Zu diesem ganzen Thema habe ich noch einen Tip:
wir haben hier eine virtuelle Selbsthilfegruppe, die Depressionen, Borderline und selbstverletzendes Verhalten zum Thema hat. Solltest Du daran Interesse haben, melde Dich doch einfach mal.
Zu dieser SHG findet am 20.11 um 20 Uhr ein Info-Chat statt. Wenn Du Lust hast, schau doch mal rein, würde mich freuen. -
Natürlich bin ich mit dabei, versteht sich
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Ich glaube, daß man mich getrost in das Eck "gutmütiger Trottel" packen kann...
Lässt Du Dich leicht überreden?
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Zur Zeit befinde ich mich ja in der Situation, dass ich aufhören dürfen muss

Allerdings mache ich das Ganze mit ärztlicher Unterstützung.
Gleich am Anfang habe ich mich auch nach diesen Nikotinersatzstoffen erkundigt.
Von denen hält zum Beispiel mein Hausarzt gar nichts, denn er ist der Meinung, daß man den Nikotinentzug von dem Entwöhnen der Zigarette trennt, und sich so einen weitaus längeren Entzug gibt.
Die medizinischen Produkte lehnt er auch ab, denn er sagte mir schon deutlich auf den Kopf zu, daß diese Produkte imense Nebenwirkungen haben, und bei Menschen mit psychischen Problemen nicht eingesetzt werden sollen. Somit kannte mein Arzt das schon.
Nach seiner Aufkläreung habe ich mich dann für die Rauchentwöhnung mit Hilfe des Internetkurses von der AOK entschlossen. Nach zwei Wochen bin ich jetzt von 21 auf 14 Zigaretten runter. Der nächste Schritt kommt dann am Samstag. Mal sehen, wie es mir dann geht...(auf jeden Fall besser als mit Mitteln, die meine Depressionen noch schüren könnten) -
Nostalgietrip die Zweite.
Jetzt bin ich bei The Doors gelandet. Ganz besonders dieses Lied hat es mir angetan:
The Doors - When The Music's Over (LIVE IN EUROPE 1968) - YouTube -
Hallo Neela,
ja, das Gefühl kenne ich auch, wenn man denkt, die Depression hinter sich gelassen zu haben und sie schlägt wieder zu. Wie Du es selber gemerkt hast, ist Depression nicht gleich Depression. Jeder Schub ist anders und fühlt sich anders an. Genau das ist das Gemeine an der Krankheit.
Aber Du kennst das ja schon, weisst, wie Du damit umgehen musst. Und das ist schon sehr viel wert.
Zu Deinen Ängstem, es Anderen zu sagen, und sie zu enttäuschen oder in ihrer Prognose zu bestärken, kann ich nur sagen, Du musst auf Dich achten, nicht auf Andere. Schau nach und fühl nach, was Dir gut tut, was Dir wichtig ist. Wenn Dir das Reitturnier so wichtig ist, dann mach es, aber nicht für Andere, sondern für Dich. Was meinst Du, wie stolz Du auf Dich sein wirst, wenn Du es geschafft hast?
Genau das Gleiche gilt für Deine Umschulung. Du hast geschrieben, es wäre Dein Traumjob.
Behalte ihn im Auge, auch wenn es zeitweise sehr schwer ist, aber am Ende bist Du die Siegerin, nicht die Depression.
Achte auf Dich
Liebe Grüße
dunge -
Hallo lilsmith,
ich selber habe 8 Opiatentzüge hinter mir, wegen chronischen Schmerzen, alle in stationärer, klinischen Umgebung.
Bei solch einem Morphinentzüge können ganz schön heftige Reaktionen des Körpers auftreten, die sofort behandelt werden müssen.
Darum auch mein Rat, begib Dich in eine Klinik und mache einen überwachten Entzug. Alles Andere ist zu riskant. Lass bitte solche Kamikaze-Unternehmungen sein. -
Meine neueste Entdeckung, hat mich irgendwie geflasht...
Katzenjammer - Bar In Amsterdam - Live German TV [HQ] - YouTube -
meiner Meinung nach noch viel seltsamer
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Ja, Mona, ich habe mich immer wieder aufgerafft. Aber das ist der Trick an dem Ganzen: Man kann mal hinfallen, man kann auch mal verzweifeln, aber dann ist wieder ein sich besinnen und ein Aufstehen angesagt.
Wie sage ich immer: Ich mag meinen Körper nicht, weil der mir sooo viele Probleme bereitet. Aber aufgeben kann ich nicht, denn dann würde ich mich ja geschlagen geben.
Und ich sehe bei Dir die gleiche Tendenz. Vielleicht hängst Du ja gerade etwas durch. Aber das darf man auch mal. Schliesslich muss man ja Schwung für den nächsten Anlauf finden.
Schau mal dort ===> Das Stoma-Forum - Startseite
Das ist ein Forum für Menschen, die mit einem Stoma leben müssen. Vielleicht findest Du da ja Gleichgesinnte oder auch weiterreichende Hilfe.
Viel Glück dabei. -
Hallo Mona,
ja, das ist ganz schön heftiger Tobak. Aber wie Uwe schon schrieb, lass mal prüfen, ob da nicht eine Klage angesagt wäre.
Das würde zwar Deinen Gesundheitszustand nicht verbesser, Dich aber in eine bessere Position bringen.
Vielleicht solltest Du Dich mit Deinen Problemen an ein anderes Krankenhaus wenden, und eine zweite Meinung einholen.
Wenn Du Gleichgesinnte suchst, versuche es doch mal über eine Colitis Ulerosa Selbsthilfegruppe, oder eine andere Darmerkrankungsseite, die gibt es auch hier im Internet. Es ist immer gut, wenn man merkt, daß man nicht alleine ist.
Ich wünsche Dir alles Gute, vor allem, daß sich Dein Zustrand bald verbessert. -
tierisch genervt