So, es ist mir ein tiefes Bedürfnis, diese Thema wieder an die Oberfläche zu holen.
Denn wir chronischen Schmerzpatienten haben hier im Forum zuwachs bekommen.
Darum noch einmal die Frage, wie geht Ihr mit Euren Schmerzen um?
Was habt Ihr für Strategien, den Alltag zu meistern?
Habt Ihr vielleicht neue Verfahren entdeckt, die Ihr mit uns teilen wollt?
Beiträge von dunge
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Hallo joka
Wie Lady schon schrieb ist alle Fälle eine Beratungsstelle eine gute Idee.
So spontan fallen mir Wildwasser, Pro Familia und die Frauenhäuser dazu ein.
Es gibt aber auch lokale Beratungsstellen, die mit Sicherheit genauso nützlich sind.
Kannst Du darüber mal mit Deinem Hausarzt reden? Ärzte kennen meist die Adressen von den lokalen Stellen.
Ich wünsche Dir, dass Du schnell einen Beratungstermin bekommst!
Viele Grüße
dunge -
Zitat
Die solltest außerdem nicht DU reduzieren, die sollten von einem Arzt reduziert werden. Jesses, pass auf Dich auf.
Da kann ich Leben nur absolut Recht geben. Medikamente selber zu dosieren ist ein wahnsinnig gefährliches Spiel.
Eine Reduktion von Medis sollte immer ärztlicvh Überwacht werden, denn es können, bei unsachgemäßen Vorgehen, zu unschönen Begleiterscheinungen kommen.
Hast Du schon mal etwas mit Entspannungsmethoden versucht? Da gibt es echt schöne Sachen, auch im Netz.
Autogenes Training, Erlebnisreisen, Traumreisen oder progressive Muskelentspannung sind für Leute, die erst anfangen, eine ganz tolle Methode, zur Ruhe zu kommen und die Panik etwas zu senken.
Wie lange die Folgen des Entzugs anhalten können, kann ich nicht sagen, da jeder Mensch unterschiedlich ist und ich auch kein Arzt bin.
Aber fünf Wochen erscheinen mir noch nicht als sehr lang. -
Nein, ein Vampir bin ich nicht, dann eher schon so ein durchgedrehtes Monster

Und ja, Eisenkraut gibt es wirklich und ist mein absoluter Lieblingskräutertee. Den trinke ich auch einfach so, weil ich Geschmack und Geruch sehr mag.
Aber es ist wie überall, man kann Euch Tips geben, aber den für Euch richtigen Weg muss man dann selbst wählen und einschlagen.
:wink: dunge -
Pellkartoffeln mit Radieschen-Kräuterquark
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Am Wochenende war ja Rock am Ring und Rock im Park, welche live im Internet übertragen wurden.
Klar, die großen Bands wie Korn, Prodigy und Greenday waren schon sehenswert, aber vom Hocker gerissen haben mich zwei Indipendent-Gruppen, die ich noch garnicht kannte.Das erste waren Imagine Dragons. Es gibt doch noch gute, zeitgenössische Livebands!
http://www.youtube.com/watch?v=xT7LOCGTLfIDas andere waren 30 Seconds to Mars
Die gibt es zwar schon etwas, aber sie sind bisher noch nicht in mein Radar geraten.
https://www.youtube.com/watch?v=FOQMdhr9BP0Und eine Bank war mal wieder Papa Roach
papa roach last resort -
Hallo Tulpe
Leider geraten wir chronisch Kranken immer wieder an solche unsensiblen und auch uninformierte Ärzte.
Das zieht natürlich erst mal runter, und das ganz gewaltig.
Aber es gibt auch Ärzte. die uns verstehen und uns auch helfen können. Ich weiss die Suche ist nervend und energieraubend. Aber es lohnt sich.
Hast Du bei Dir in der Nähe ein Bezirkskrankenhaus? Das sind meist Psychiatrische Kliniken mit neurologischen Abteilungen wenn man Glück hat sogar mit psychosomatischen Abteilungen.
Das hat nichts damit zu tun daß wir verrückt sind, aber dort wird eben geschaut wie sich die körperlichen Erkrankungen auf unsere Psyche auswirkt und auch umgekehrt. Mir hat die Psychiatrie wahnsinnig geholfen. Aucxh mit den Folgen des letzten Entzugs fertig zu werden.
Lass Dir nichts erzählen. Du machst das schon richtig!
Und eine Schmerzkonferenz ist gar keine schlechte Idee da hörst Du verschiedene Meinung aus verschiedenen Fachrichtungen.
Und zuletzt entscheidest DU, und sonst niemand, wie es weiter geht.
Und natürlich ist es in Ordnung wenn Du Deine Gedanken hier niederschreibst.
Wenn Du mehr allgemeine Dinge loswerden willst wäre vielleicht ein Postfach nicht schlecht.
Wenn Du bei der Erstellung eines Postfachs Hilfe benötigst melde Dich einfach entweder bei mir oder bei einem anderen Teammitglied. Wir helfen Dir gerne
:wink: dunge -
Hallo Tulpe
Naja, der Alltag ist unterschiedlich, mal meistere ich ihn hervorragend, dann mal wieder nicht.
Aber ich wohne in einer betreuten WG, wo wir uns die Arbeiten teilen, so daß ich nur das machen muss, was ich auch kann.
Das mit dem Schonen wurde mir auch immer gesagt, fast 40 Jahre lang. Seit Dezember letzten Jahres wird jetzt ein anderes Programm gefahren: Bewegung und Belastung in immer weiter leicht steigenden Dosen. So kann der Körper sich darauf einstellen und zieht recht gut mit.
Und ich muss sagen, Schmerzen habe ich, wenn ich mich bewege, aber auch, wenn ich mich nicht bewege. Also kann ich auch etwas tun.
Aber, wie gesagt, ganz ohne Hilfe komme ich auch nicht aus! -
Mein Hauptproblem bei allen entzügen war eigentlich, daß ich wahnsinnig unruhig und kribblig war.
Warum das so viele waren, erklärt sich aus meiner Krankengeschichte.
Mit 10 Jahren sind ein paar Hüftkrankheiten ausgebrochen, bzw. erkannt worden.
So hatte ich immer wieder Operationen, und vor jeder OP wurde das Morphin abgesetzt, also ausgeschlichen, nur, um nach der OP festzustellen, daß es ohne nicht ging.
Heute weiss ich, es geht ohne, es ist zwar nicht immer leicht, aber man hat ein klareres und selbstbestimmtes Leben.
Und das waren mir alle meine Entzüge wert.
Wie lange der Körper braucht, um sich von den Opiaten zu erholen, ist absolut individuell unterschiedlich, so wie Leben schon schrieb.
Ich wünsche Dir viel Kraft, Ausdauer und Durchhaltevermögen!
LG dunge -
Man kann den Appetit mit ätherischen Ölen anregen.
Solche Öle wie Bergamotte, Mandarine, Bitterorange oder Grapefruit gelten als sehr appetitanregend.
was auch als anregend gilt, ist Ingwer.
Hast Du vielleicht so etwas wie einen nervösen Magen? Könnte bei Deinen vielen Tätigkeiten ja sein... -
Also, ich werde sicher nicht lange leben, denn ich bin von Haus aus ein absoluter Pessimist.
Das hat aber auch praktische Gründe:
Als ich als Kind im Krankenhaus lag, weit von der Heimat weg, habe ich mich immer gefreut, wenn ich wusste, daß meine Eltern oder meine Schwester kommen wollten. Hat es dann mal nicht geklappt, war ich immer zu Tode betrübt. Also habe ich, als Selbstschutz, angefangen, immer den schlechtesten Fall anzunehmen.
Kam es dann besser, konnte ich mich freuen, kam es schlecht, hatte ich die Bestätigung der schlechten Meinung.
Und das praktiziere ich heute noch! -
Hallo Tulpe
Mit Erfahrungen im Morphinentzug kann ich dienen.
Als Erstes: das Herzklopfen, Herzrasen und auch das Schwitzen sind eindeutig Entzugserscheinungen vom Opiatentzug.
Mittlerweile habe ich so um die 10 Morphinentzüge hinter mir, und noch jede Menge entzüge von anderen Medis, zum Beispiel Benzos.
Auch ich bin seit meinem zehnten Lebensjahr Schmerzpatient.
Allerdings hat das Morphin, zuletzt hatte ich es 10 Jahre am Stück, bei mir zu psychischen Problemen geführt, bzw. diese aufgedeckt.
Dass der Eentzug bei Dir auf zwei Etappen gemacht wird, finde ich gut. Zwar hat man zwei Mal Entzugserscheinu8ngen, aber der Körper kann dazwischen eben etwas zur Ruhe kommen.
Aallerdings knabbere ich immer noch an den Folgen des Morphins, und suche einen Weg zurück ins "normale" Leben, aber ich bin auf einem sehr guten Weg, und das ohne bewusstseinsverändernde Mittel.
Wenn Du weitere Fragen hast, oder einfach Erfahrungen austausschen möchtest, dann nur zu.
Sollte es im falschen Bereich sein, verschieben wir es bei Bedarf schon
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Hallo Lupa
ZitatUnd sagt mir jetzt bloß nicht: "Da gibt's so 'ne Tablette..."
Du, da gibt es so eine Tablette.....:D
Ne, Quatsch, Spaß bei Seite, es gibt natürlich auch andere Möglichkeiten, den Körper zu entschlacken und Giftstoffe auszuschwemmen.
Auch ich bin Medikamentenabhängig, bei mir waren es Benzos und Opiate, auch wegen körperlichen Erkrankungen.
Ganz ohne Medis komme ich auch nicht zurecht, aber es sind keine mehr dabei, die langfristig abhängig machen oder gar die Persönlichkeit verändern.
Mir hat nach dem Entzug ein selbstgemischter Tee aus Eisenkraut (Verbena), Löwenzahnblätter und Brennesselblätter sehr gut geholfen. Alle drei Kräuter haben enschlackende und entwässernde Wirkung.
Was natürlich ganz oben steht, ist, daß man wirklich viel trinkt, und da wären eben Kräutertees und Wasser am Besten.
Auch heute noch greife ich regelmäßig zu diesen Kräutern, um den Körper zu entwässern und die Giftstoffe auszuschwemmen.
Ich weiß aber auch, daß es dort noch viel mehr Mittel gibt.
Nur habe ich persönlich damit die besten Erfahrungen gemacht.
Aber vielleicht hat ja noch jemand andere Tipps... -
Hm, ich glaube, ich gehöre auch zu einer absoluten Minderheit, ich habe 14! verschreibungspflichtige Medis, die ich täglich nehme und dann noch drei, die bei Bedarf dazu kommen.
Es teilt sich in Schmerzmittel, Antidepressiva, Psychopharmaka, Muskelrelexanz, Magenschutz und COPD-Spray auf.
Und jedes einzelne ist schon an sich wichtig.
Von den ganz harten Medis wie Morphin, Opiaten und Benzos bin ich ja weitgehend weg. -
Eigentlich bin ich gegen ein Übermass an Bürokratisierung.
Aber das sehe ich als eine Möglichkeit an.
Vor allem, man weiss dann, wohin man sich wenden kann, was ja oft ein größeres Problem darstellt.
Wo ich ein Problem sehe, ist, daß nicht verlässlich alle freien Plätze gemeldet werden.
Dann verläuft diese Initiative mal wieder im Sand.
Aber die Idee finde ich gut -
Hm, das mit der HWS ist natürlich Mist.
Aber jetzt weisst Du, was Sache ist, und was der Auslöser war.
Ibu wirkt ja auch entzündungshemmend. Vielleicht hat er Dir deswegen kein Muskelrelexanz verschrieben? Aber ich bin kein Arzt und habe keine Ahnung.
Super ist, daß Du den Orthopäden in Angriff genommen hast. -
Endlich mal wieder eine Werbung, die sich lohnt.
Ich bin absolut begeistert!!!
http://www.youtube.com/watch?v=pfxB5ut-KTs -
Wenn der Druck im Kopf so ansteigt, sollte man dringend nach den Ursachen schauen.
Das kann viele Ursachen haben, wie Innendruck vom Auge zum Beispiel. Aber es gibt auch bedenkliche Ursachen, die sich durch erhöhtem Schädeldruck äußern können.
Darum möchte ich Dir eigentlich ans Herz legen, bald einen Arzt zu konsultieren.
Mein Motto ist: Lieber einmal zu oft zum Arzt, als einmal zu wenig und dann große Probleme haben! -
Na, und ich bin der Meinung, daß man nie Drogen konsumieren sollte.
Ist viel gesünder, billiger und ersparet einem viel Stress.
Und mich haben Drogen in die Depression gestürzt, bzw. vertieft, dann wäre es ja ein Hohn, weiter zu konsumieren -
Hallo Luzy
ZitatAußer Traurigkeit und Leere ist da gerade nicht so viel. Und das will ich nicht auf Papier sehen.
Warum denn nicht?
Meine besten Biolder sind in der Depression entstanden.
Du musst ja nicht die Traurigkeit darstellen, es würde ja auch die Hoffnung als Motiv zur Verfügung stehen.
Und das mit dem inneren Kritiker kenne ich sehr gut.
Nur, was sagt Dein inerer Kritiker, wenn die eigenen Bilder in Ausstellungen landen und sogar verkauft werden?
Irgendwer hat dann Unrecht!;)
Und wer sagt, daß unsere Bilder schön werden müssen? Wenn ein Bild etwas aussagt oder aber einfach zur Beschäftigung und Beruhigung dient, dann ist das eine sinnvoll verbrachte Zeit