Beiträge von dunge

    Hallo Lucy
    Ich finde, das hast Du sehr anschaulich dargestellt.
    Und ich muss Dir Recht geben, daß Du einen Weg finden solltest, wie Du Deine Empfindungen und Gefühle mit dem Körper in Einklang bringen kannst. Das ist natürlich nicht gerade leicht, aber es ist zu schaffen.
    Seit meiner Kindheit habe ich meinen Körper abgelehnt, ja richtig gehasst, weil der an mehreren Behinderungen leidet. Für mich war der Körper nur eine Hülle, die mir Schmerzen und Probleme bereitet.
    Seit drei Jahren ist das anders. Ich kann mittlerweile meinen Körper als Teil von mir akzeptieren. Klar, ich kann meinen Körper immer n och nicht so gut leiden, aber ich hasse nicht mehr, und das tut schon sehr gut.
    Dabei hat mir künstlerische Betätigung geholfen. Wenn ich male oder zeichne, vergesse ich alles um mich herum und gerate in einen fast meditativen Zustand.
    Vielleicht gibt es etwas, das Dir in ähnlicher Weise helfen kann?
    Gibt es etwas, was Du gern machst? Ein Hobby vielleicht?
    Ich kenne einige Leute, die solch einen Zustand bei Gitarrespielen oder stricken erreichen. Ein Freund von mir ist Bildhauer, und er beschreibt es so, daß er seine Gefühle an den Stein abgibt und so zu innerem Frieden kommt.
    Was Du machst, ist relativ egal, es muss Dir nur gut tun!

    Rachegedanken sind eine sehr unschöne Sache.
    Das Isolieren mag für den Moment klappen, aber ich sehe das eher als Sackgasse.
    Du kannst Dich nicht auf Dauer von der Aussenwelt abschotten, das weiss ich aus eigener Erfahrung.
    Hast Du mal mit Deinem Arzt darüber gesprochen
    Oder vielleicht schon mit einem Psycologen und/oder Psychiater?
    Solche Gefühle, wenn sie so stark sind, fressen einen auf.
    Und da kommt man aus eigener Kraft kaum raus.
    Aber es gbt ja Hilfe, man muss sie "nur" annehmen. Ich weiss, auch wieder aus eigener Erfahrung, daß das garnicht so leicht ist.
    Aber es ist zu schaffen. Wenn Du den ersten Schritt machst, folgen die nächsten Schritte automatisch, und Du bist auf dem Weg in eine bessere Zukunft.
    Was har denn diese Rachegefühle ausgelöst?
    Vielleicht gibt es ja darüber eine Lösung Deines Problems?

    Hallo littlepepper
    Das kann auch nerven, wenn solche Aussagen kommen.
    Und klar kann man den Medikamentenspiegel im Blut messen.
    Wird bei mir alle sechs Wochen gemessen, ist also ein Standartverfahren.
    Aber warum solche Aussagen gemacht werden, verstehe ich auch nicht so recht. Gut, vielleicht ist das mit dem Muskeltonus nicht so bekannt, vor allem in anderen Fachgebieten. Aber heutzutage haben alle Abteilungen in Kliniken und so Internetanschluss, durch den man sich schlau machen kann.

    Als Muskelrelexanz habe ich Tolperison, und das schon seit Jahren. Wenn ich es mal vergesse, oder wir eine Pause damit machen, macht sich sofort der Muskeltonus bemerkbar und ich gehe, wie eine Marionette aus der Augsburger Puppenkiste. Normalerweise komm ich nur wie ein seekranker Grizzly an.
    Wie man den Muskeltonuis misst? Nun, normalerweise wird das nur physisch, mit passiver Bewegung getestet.
    Aber es gibt die Möglichkeit, mit Elektroden in den betreffenden Muskel zu stechen und so die Muskelleitfähigkeit zu messen, die dann wieder Auschluss darüber gibt, ob eine verminderter Tonus, oder ein gesteigeter vorliegt.
    Bei mir sind es Spastiken, also extreme Anspannungen, die meine Beine in eine unnatürliche Halteposition zwingen.
    Frag doch mal Deinen Hausarzt danach. Gemacht wird das meist bei Neurologen.

    Was mich an dem ganzen Text stört, ist die Art, wie Du hier eine Religion als die einzig wahre darstellst.
    Jeder der Sucht und estwas findet, ist davon überzeugt, die für IHN richtige Religion gefunden zu haben.
    Und wenn ich die heilige Eberesche oder die Weide anbete, und es mir Seelenfrieden bringt, dann ist das allein meine Sache.
    Koche Du Deine Suppe, und lass uns die unsrige.

    Zitat

    Es gibt Heilung für Unsere Probleme.


    Und dafür brauchen Wir keine Medikamente, oder Psychiater oder diese Programme mit den man behandelt wird.

    Das ist ja absoluter Blödsinn. Behauptest Du auch, dass DEIN Gott einen gebrochenen Arm wieder heilt?
    Ich persönlich würde mich eher in ein Krankenhaus begeben als ich eine Kirche, Synagoge, Moschee oder Tempel.
    Und genauso sehe ich die Psychiater. Ohne diese wäre ich heute nicht mehr am Leben, weil mir keine Götter, welcher Art die Heilung schickte.
    Und Dein Beitrag vehöhnt jeden Menschen, der ernsthafte Probleme hat.
    Ist das die von Gott gegebene Nächstenliebe?

    Hallo Alkazam
    Es ist schon ein Problem, wenn man nicht so recht in die Klassenstruktur passt.
    Das kenne ich nur zu gut.
    In der Schule war ich der Aussenseiter, weil ich Körperbehindert bin und weil ich sozialkritisch war, für die Meisten ein Unding.
    In der Berufschule dann war ich der Aussenseiter, auch wegen den besagten Problemen, aber auch, weil ich der Beste in der Klasse war, ohne viel dafür machen zu müssen.
    Nur war ich das ja schon gewohnt, und hatte schon meine Strategien, damit umzugehen. Ich habe ganz einfach mein Ding gemacht und habe die Anderen ihrs machen lassen. Dazu hat gehört, daß ich denen eben auch nicht geholfen habe, was auch nicht erwünscht war.
    Für mich habe ich mir immer gesagt, die Ausbildung dauert drei Jahre, die bekommst Du auch rum.
    Ob das natürlich ein probates Mittel ist, generell gegen das Problem vorzugehen, wage ich allerdings zu bezweifeln.

    Dass Psychologen ewig lange Wartelisten haben, ist leider absolut normal.
    Wo man ab und zu Glück hat, aufgenommen zu werden, ist bei Psychiatrischen Kliniken, die zum Teil auch psychologische Ambulanz anbieten. Schau doch mal, ob es soetwas in Deiner Nähe gibt.

    Nun, der Unterschied war, daß ich den Entzug in einer Schmerzklinik gemacht habe, die einer Orthopädie angeschlossen war.
    Die haben einfach mal den Muskeltonus gemessen und hatten die Verkrampfung und versteifung schwarz auf weiss in Zahlen vor den Augen. Die mussten mir das glauben.
    Mir wurde sogar erklärt, daß es vorkommen kann bei Entzügen, dass die Muskulatur übersäuert, und das äussert sich dann so.
    Deshalb wurde ich dort entschlackt, mit Eisenkraut und so, viel Schwitzen, ultragesundes Essen.
    Wie gesagt, das war bei einem stationären Aufenthalt.
    Seitdem entschlacke ich jedes Frühjahr zuhause, aber unter Aufsicht meines Hausarztes.
    Probleme mit den Muskeln habe ich aber auch wegen verschiedenen Behinderungen, nehme auch ein Muskelrelexanz, aber die Entschlackung tut wirklich gut, und das dem ganzen Körper.
    Man fühlt sich danach immer wie neu aus dem Ei gepellt:)
    Stell Dich mal bei einem Sportmediziner vor. Die haben die meiste Ahnung von Muskeln und so.
    Vielleicht kann der Dir weiter helfen?

    Hallo littlepepper
    Die schwere in den Gliedern und das Starre kenne ich auch.
    Hast Du nach dem Benzo-Entzug eine Entschlackung gemacht? Am besten in ärztlicher Aufsicht.
    Benzos wirken ja auf den ganzen Körper, also kann es schon sein, dass da "Restbestände" noch rumzicken.
    Ich hoffe, Du hast Dich mit diesen Symthomen in ärztliche Hand begeben? Das fände ich persönlich sehr wichtig.

    Nebenbei noch angemerkt, einen Entzug, auch von Benzos, würde ich nie im Alleingang unternehmen, sondern mir immer professionelle Hilfe suchen
    Viele Grüße
    dunge

    Die Versorgungsämter bieten auch Sprechstunden für Behindertenausweise an.
    Ich jedenfalls wurde dort sehr gut beraten und habe mich auch durchaus verstanden gefühlt. Nur durch den Sachbearbeiter, der die Beratung durchgeführt hat, bin ich jetzt auf 70 % eingestuft worden.
    Wenn man aktuell auf Arbeitssuche ist, kann so ein Behindertenausweis durchaus hinderlich sein. Mich haben wegen meinen Behinderungen normale Führungen nie eingestellt, sondern ich war auf Ingenieurführungen mit Arbeitnehmerüberlassung angewiesen. Viele Firmen haben Angst, einen Behinderten nicht mehr los zu werden.
    Andererseits ist es, wenn man sich schon ineinander Anstellungsverhältnis befindet, zum Teil sehr nützlich, weil man dann nur schwer gekündigt werden kann.
    Ansonsten überwiegen meiner Meinung nach die Vorteile eines Behindertenausweises. Es kommt natürlich auch immer darauf an, warum man diesen Behindertenausweis hat, also auf die entsprechende Behinderung. Bei mir sind es eher körperliche Behinderungen, aber die Erleichterungen durch den Grad der Behinderung, die ich bekommen, erleichtern mir sehr das Leben

    Hallo Knoedel2000
    Als Außenstehende hast du eigentlich recht wenig Möglichkeiten, einzugreifen.
    Es sei denn, sie macht Äußerungen, wie dass sie sich umbringen möchte, oder das Haus abfackeln, denn dann wären fremd und auch Eigengefährdung gegeben. In dem Fall kannst du dich durchaus an die Polizei wenden, die dann weiteres veranlasst.
    Da du ja schreibst, dass sie sich nie freiwillig behandeln lassen würde, bleibt dann wirklich nur der Weg über die Zwangseinweisung.

    Heute m;chte ich mich mal an Euch wenden, mit einer Seite eines Mode/Anbieters.
    Dieser Anbieter hat eine Web/Seite kreiert, auf der man ein Bild von sich mit seinem gr;-ten Wunsch posten kann.
    Je nahdem, wieviele Klicks ein Eintrag bekommt, weerden dann Eintr'ge ausgew'hlt, um die W[nsche zu erf[llen.
    Ich habe heute den ganzen Tag recht ordentlich Bilder angeklickt, und das haupts'chlich von kranken und behinderten Menschen, die sich yum Beispiel eine Delphintherapie w[nschen, oder einen Treppenlift, oder sonst eine Erleichterung im Alltag.
    Vielleicht hat ja jemand Lust, auch ein wenig die Maus Gassi yu f[hren_

    https://www.soliver.com/imso/index.php?id=4&L=0&tag=article&vid=402

    Hallo paulkifft.
    Bei mir war es eher so, dass ich immer das Gefühl hatte, dass alle Menschen etwas gegen mich hätten und mir etwas tun wollen. Ich bekam regelrecht Angst vor Menschen. War ich früher ein sehr geselliger Mensch, so habe ich mich komplett zurückgezogen. Im Jahr 2009 habe ich ganze zehnmal das Haus verlassen.
    Erst durch einen längeren stationären Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik und einem Entzug von den Opiaten, die ich als Schmerzmittel bekam, hatte sich diese Beklemmung in Gegenwart von Menschen etwas gelegt. Mittlerweile kann ich schon recht gut wieder mit Menschen umgehen, meide aber immer noch große Menschenmengen.
    Das wird bei jedem Menschen anders sein eben individuell.
    Darum ist die Psychiatrie ja auch ein recht schwieriges Feld.

    Hallo Mary
    mit Entzündungen im Darm kenne ich mich jetzt wirklich nicht aus.
    Aber mit sonstigen Entzündungen im gesamten Körper habe ich so meine Erfahrungen. Ich habe zum Beispiel festgestellt, dass die Ernährungsgewohnheiten sich deutlich auf die Entzündungswerte niederschlagen.
    Hast du es denn schon einmal mit guten alten Hausmittelchen probiert?
    Oder mit Naturheil- oder homöopathischen Mitteln?
    Natürlich solltest du nichts davon ausgehen, die Krankheit dann mitteilen zu können, aber vielleicht kannst du eine Linderung herbeiführen, und den häufigen Stuhlgang etwas reduzieren.
    Ich wünsch dir dabei viel Glück!
    dunge

    Ja Lady, das kenne ich auch.
    Meinen Narben von den hüpft OPs sind für Wetterwechsel sehr anfällig.
    Was mir sehr gut hilft, ist Melkfett. Damit treibe ich die Narben ein und habe dadurch weniger Probleme, weil das Narbengewebe dadurch elastischer wird.
    Lange Zeit habe ich auch Pferdebalsam benutzt, aber das riecht sehr extrem. Melkfett ist weit gehend geruchsneutral und somit angenehm in der Verwendung.
    Das Melkfett bekommst du normalerweise in jeder Drogerie.

    ... dass ich ein sehr beliebtes Ziel seltsamer und seltener Krankheiten bin
    ... dass die Ärzte sehr interesiert an meinem Körper sind. Können sie haben, den Körper, nach meinem Ableben.
    ... meine Medi-Box zu klein wird, weil ich immer mehr Medis schlucken darf
    ... dass ich ein aktiver Unterstützer der Pharma-Industrie bin

    Zitat

    Es belastet mich auch nicht permantent, es gibt nur immer mal
    Situationen (seit ich nicht mehr kiffe), in denen ich irgendwie darauf
    gestoßen werde

    Klar, Du siehst jetzt Deine Umwelt wieder. Dir wird noch öfters auffallen, daß Du Dinge wahrnimmst, die unter Cannabis verschüttet waren.
    Nach meinem letzten Morphinentzug war das ähnlich. Ich habe wirklich wieder angefangen, meine Umwelt wahrzunehmen. Und das war ein tolles Gefühl.
    Natürlich bemerkt man dann auch, wo so Defizite liegen und wo die eigenen Sehnsüchte stecken. Aber Du hast es bemerkt, und kannst ganz bewusst, und mit klarem Kopf, Strategien ausarbeiten, wie Du dem Problem Herr werden kannst.

    Zitat

    Jetzt komm ich mir fast schon wieder ein bisschen blöd vor

    Da braucht Dir nichts blöd vorkommen.
    Das ist ein Punkt, der einem ernsthafte Probleme bereiten kann. Was meinst Du, wieviele Menschen in psychiatrisch-stationärer Behandlung sind, die mit der Einsamkeit nicht zurecht kamen? Das sind jede Menge.
    Aber Du hast das Problem erkannt, und kannst rechtzeitig dagegen anrudern, bevor der Sog Richtung Wasserfall zu stark wird.