Beiträge von dunge

    Hallo Angel36
    Also, zwei Jahre finde ich schon sehr lang, aber ich habe noch den LKenntnisstand von 6-9 Monaten.
    Da sind Tageskliniken eine echte Alternative, da hat man meist nur ein paar Wochen Wartezeit.
    Für die Suche nach einem Thera kann ich Dir unsere Therapeuten-Datenbank nahe legen => https://www.suchtundselbsthilfe.de/forum/therapeutendatenbank-sus/
    Wenn nopch Fragen oder Unklarheiten sind, kannst Du Dich gerne an mich oder ein anderes Teammitglied wenden.
    Liebe Grüße
    dunge

    Hallo Kanako
    Schön, daß Du den Weg zu uns gefunden hast und auch den Mut aufbringen konntest, das alles zu schildern.
    Das ist natürlich eine sehr schwierige und komplexe Angelegenheit.
    Wenn mit Deiner Mutter nicht zu reden ist, wende Dich doch alleine an Deine Ärztin. Vielleicht kann sie es so hindrehen, daß es einer Zwangseinweisung nahe kommt.
    Wenn das nicht geht, kannst Du Dich jederzeit an das Jugendamt wenden, die auch für soetwas zuständig ist.
    Deine Mutter verweigert Dir ärztliche Hilfe. Das ist für das Amt mit Sicherheit ein Grund, einzugreifen.
    Sicher, das sind beides keine feine Methoden. Aber es geht um DICH, um Deine Gesundheit und um Deine Zukunft.
    Was dann mit Deiner Schule wird, nun, das würde ich erst einmal auf mich zukommen lassen. Du weisst ja garnicht, wie es Dir in drei Monaten wirklich geht. Aber auch da finden sich Lösungsmöglichkeiten.
    Ganz sicher!!! :)
    Wenn Du noch allgemeiner über Deine gesamte Situation schreiben möchtest, auch, wie es Dir geht und wie Du Dich fühlst, was Dir wichtig ist, dann rate ich Dir zu einem Postfach, das Du Dir hier einrichten kannst.
    Wenn Du dabei Hilfe brauchst, oder sonst irgendwie Probleme hast, kannst Du Dich gerne an mich oder ein anderes Teammitglied wenden. Dafür sind wir da :)

    Hallo Larilu
    Schön, daß Du Dich bei uns im Forum gut aufgehoben fühlst, das freut uns sehr.

    Wir hier sind keine Mediziner und haben auch nicht die Kompetenz, jetzt irgendwelche Mutmassungen anzustellen.
    Klar denke ich in eine ganz bestimmte Richtung, abver ich weiss es eben nicht.
    Der beste Weg ist der zu Deinem Hausarzt. Erkläre dem die ganze Situation und hör Dir an, was er zu sagen hat.
    Und bitte, keine Schmerztabletten gegen diese Gedanken nehmen.
    Schmerztabletten haben ihren Sinn, eben dann, wenn ein Körperteil schmerzt.
    Aber zu lange oder unbedacht sollte man die nie nehmen, denn die gehen ganz schön auf die Organe.
    So habe ich jetzt eine Leber und eine Magenerkrankung, weil ich seit 40 Jahren Schmerzmittel nehmen m,uss.
    Sei also bitte Vorsichtig.
    Und ich denke, der Weg zum Arzt wird Dir nicht erspart bleiben
    Liebe Grüße
    dunge

    Hallo S166
    Gratulation zu Deinem Entschluss, einen Psychiater aufzusuchen.
    Wie ich schon vorher schrieb, denke ich, daß das der richtige Weg ist.
    Wie Du nun an einen Psychiater kommst, ist eine gute Frage.
    Du könntest zu Deinem Hausarzt gehen, der Dich überweist und Dir eventuell eine Empfehlung gibt.
    Oder Du kannst Dich an eine psychiatrische Klinik wenden, an die Ambulanz. entweder bekommst Du da einmen Termin, als ambulante Patientin, oder sie nennen Dir Psychiater, mit denen sie zusammen arbeiten.
    Es gibt auch Beratungsstellen, die Dir weiterhelfen können.
    Im Prinzip ist es abhängig davon, wo Du wohnst. Im ländlichen Bereich ist es sicher schwieriger, den richtigen Arzt oder Beratungsstelle zu finden, als in einer Stadt.
    Und es liegt natürlich auch an Dir, was Du eher magst,
    Persönlich würde ich gleich den Weg zu einem Psychiater suchen, weil ich nicht so gern meine Probleme mehrfach erzählen möchte.
    Aber zum Glück ist jeder Mensch unterschiedlich.
    Dann wünsche ich Dir viel Erfolg bei der Suche nach einem Psych.
    Wenn etwas ist, kannst Du mich, oder ein anderes Teammitglied gerne kontaktieren, auch mit einer Privaten Nachricht (PN)
    Viele Grüße
    dunge

    Zitat

    kann man eig.. geliebt werden wenn man sich sebst nicht lieb?

    Ja, das geht.
    Auch ich mag mich selber nicht. Es ist zwar schon besser geworden, aber noch lange nicht in Eigenliebe gemündet.
    Aber ich werde von mehreren Menschen gemocht, von einem Menschen zumindest sogar geliebt.
    Dass Du ein liebenswerter Mensch bist, hat nichts mit eigenliebe zu tun, sondern, wie Du von anderen wahrgenommen wirst.

    Leidder kann ich zu dem Thema Lesbenforen nichts sagen, dazu habe ich eindeutig das falsche Geschlecht.
    Aber eine Freundin von mir liebt Frauen. Von ihr weiss ich, daß in Mannheim eine sehr starke Lesbenszene existiert.
    Das, was Köln für Schwule ist Mannheim für Lesben. Vielleicht ist das für Dich ja erreichbar? Wenn nicht, es gibt in Mannheim ein Lesben-Büro. Die können Dir Kontaktsdressen zu Gruppen und Einrichtungen nennen.
    Viel Glück damit
    dunge

    Hallo yvonnepink
    Ja, CSF ist mir bekannt, wie eigentlich die Meisten Ansätze zur Schmerztherapie.
    Diesen chronischen Erschöpfungszustand hatte ich auch schon erreicht.
    Aber es ist eben ein Kreislauf, Schmerzen=>schlechter Schlaf=>schlechte Stimmung=>Depression=> Erschöpfung=>Schmerz
    Für mich selber halte ich es mit der modularen Schmerztherapie, die auch an immer mehr Schmerzzentren praktiziert wird.
    Dort werden eben alle Teile, die zu Schmerzen führen, betrachtet. Das ist sehr ganzheitlich gedacht.
    Wie eagt, das ist der Weg, der mich eher anspricht.
    Die CSF ist mir da schon wieder zu spezifisches Nieschendenken

    Hallo yvonnepink

    Zitat

    Und andersrum die zahln für soviel verschiedene Suchtkranke Drogen- Alkohol
    usw man muß nur die notwendigen medizienischen Aspekte vortragen denn
    auch aus ner Nasentropfensucht können andre Krankheiten hervorgerufen
    werden ZB Herz usw.

    Nun, ich bin chronischer Schmerzpatient, auch schon von Kindesbeinen an. Dadurch bin ich auch in eine Opiatsucht gerutscht, denn die Mittel, die mir noch etwas die Schmerzen lindern, sind hauptsächlich Opiate.
    Es gibt ein anderes Medikament, das mir helfen könnte, aber das wird nur in sehr extremen Einzelfällen übernommen.
    Und glaube mir, da liegen Ordnerweise Befunde und Belege bei der Krankenkasse, aber für die bin ich noch zu gesund, um das Mittel zu bekommen.
    So einfach ist das leider nicht mit notwendigen Aspekten vortragen.
    Denn die KK hat das Argument, es gibt ja Mittel, die mir helfen können. Dass die süchtig machen ist erst einmal Nebensache. Alle vier bis fünf Jahre einen Entzug zahlen kommt billiger, als mir über diesen Zeitraum ein weitaus unschädlicheres Medikament zu genehmigen.
    Und die Opiate gehen ganz schön an die Gesundheit, dadurch habe ich ein Magenleiden, eine angegriffene Leber, und von den Persönlichkeitsveränderungen fange ich erst garnicht an.
    Also, so einjfach ist das Ganze mit einem Genehmiguingsverfahren bei den Krankenkassen garnicht.
    Natürlöich rate ich jedem, es zu versuchen, ob so eine Behandlung oder Medikament übernommen wird. Vielleicht hat man ja doch Glück. Aber nicht umsonst haben die Kassen eine Regelung, und an die müssen sich die Sachbearbeiter eben halten.

    Zitat

    Aber hier finde ich es einfach toll mich mal austauschen zu können!

    Genau dafür sind solche Foren gedacht.
    Und ich freue mich über jede/jeden, der den Weg zu uns findet und dem das Forum etwas bringt.
    Mir selberhat das Forumwahnsinnig gut getan und mich auf einer langen reise begleitet.

    Auch wenn Du wenig Zeit hast, Du solltest wirklich eineNiesche finden, in der Du Dir etwas Gutes tun kannst.