• Hallo Mandalai,

    Du hast ja schon ein paar Sachen hier geschrieben, auch ne ganze Menge Antworten bekommen und bei mir ist zwischenzeitlich ein Bild entstanden.
    Ich weiß nicht, ob dieses Bild richtig ist, aber vielleicht hilft dir ja so ein Feedback weiter. Aber wie gesagt: Kein Anspruch auf Richtigkeit...das ist Sache der Profis.

    Ich glaube nicht, daß dein Problem die ehemalige Kifferei ist (man raucht sich nun wahrlich nicht zwingend das Hirn weg - da hätte ich ja auch keins mehr....ist aber nicht so), auch nicht die Depression, und auch nicht der Tinitus. Das sind alles nur SYMPTOME.

    Du kommst mir vor, wie eine Fliege, die immer wieder ums helle Licht kreist, schrecklich leidet, daß es alles viel zu hell ist, nichts zu sehen ist, kein Platz auszuruhen (sie verbrennt sich nur die Füße) - immer nur fürchterliches helles Licht.
    So kreist du um deine Probleme - oder anders gesagt: Ich habe den Eindruck, du knallst dich mit Problemen zu. Nur um nicht anfangen zu müssen, dein Leben (Behauptung: Du hast nur dieses Leben! Da ist kein Zweites im Gepäck - denn selbst bei allen Wiedergeburtstheorien hat das darauf oder davor kommende Leben ganz genauso das Gefühl der eigenen Identität!) in die Hand zu nehmen und die Verantwortung dafür zu tragen.

    Mir kommt es so vor, als ob Du gar nicht wüßtest, was du mit deinem Leben anfangen magst, willst, sollst, kannst...
    Also nimmst Du dir die Probleme, dann hast Du Beschäftigung im Kopf und das ist doch zumindest ein Grund, hier zusein.
    Und dem stimme ich zu. Das ist ein Grund. Sogar ein Guter! Aber ein genauso guter Grund wäre herauszufinden, was Freude macht.
    Herauszufinden, was für Fähigkeiten und Talente in dir stecken.

    Bei mir kommt an, daß es dir nicht gut geht - du scheinst relativ verzweifelt zu sein - ABER: DAS IST DEIN DING


    Deine Droge ist nicht Thc oder sonstwas - dein Probleme sind nicht die Rezeptoren - Du bist (in meinen Augen) ein Problem-Junkie. Du kreist um Probleme und beschäftigst dich den lieben langen Tag damit, warum alles so schlimm ist - und wenn die ganzen Probleme nicht wären, dann wär alles gut. Was glaubst du, wie schnell du neue Probleme aus dem Hut zaubern würdest :-))

    So, damit will ich dich aber überhaupt nicht irgendwie fertig machen, oder sowas - das soll also wahrlich nicht in die Richtung ankommen - es ist nur als offenes Feedback (öh...muss ich das jetzt übersetzten - hmm: Rückmeldung) gedacht.

    Wir sind alles gleichberechtigte Wesen, und wir haben (in meinen Augen) alle das Recht, unser Leben nach unseren Entscheidungen zu gestalten (- inwiefern es eine Eigenverantwortung für Dinge gibt, die einem geschehen, soll nun aber bitte ein anderes Thema sein - da kann man tagelang drüber reden und so viele verschiedene Positonen vertreten...ich mag da nicht urteilen -) und dazu gehört auch, daß man sich mit Sachen (Substanzen oder nichtstofflichen Sachen) zuknallt.
    Ich empfinde dich nicht als schlechter oder besser als jeden anderen Menschen, nur weil du (in meinen Augen) so ein komisches "Zu-Knall-Mittel" verwendest. Also bitte fühle dich hiervon nicht angegriffen.

    Liebe Grüße, ein Lächeln und alles Gute
    Wolke

  • Hallo Wolke,

    erstmal vielen lieben dank für dein ehrliches Feedback. Du sollst wissen, dass ich das super finde wenn jmd so ehlich seine Gedanken mitteilt und ich habe gehofft, dass ich solche Gedankenanstösse bekomme hier. Das ist ja der Grund warum ich mich hier angemeldet habe. Des weiteren finde ich es sowieso super, dass du dir Gedanken über mich machst!!! Danke!!!!!!

    In wie weit du mit deinem Bild (was natürlich auch nur begrenzt sein kann) richtig liegst, dass weiss ich selber nicht. Es ist schon so, dass ich seit Jahren nur noch Probleme wälze da stimme ich dir schon mal zu. Wäre auch nicht verwunderlich, dass ich das mache denn ich habe einen Vater der das tut, seid dem ich ihn kenne und so wäre es ein leichtes gewesen, sich das selber anzutrainieren.

    Ich war nicht immer so. Jetzt ist die Frage warum bin ich so geworden?

    Irgendwann hat es halt richtig gecrasht in meinem Leben und da hat es angefangen, dass ich alles analysiert habe. Alles was bisher passiert ist und alles was jetzt passiert.

    Ja, du hast recht. Als erstes ist es mein Problem, dass ich nicht weiss was ich will und das ich nicht weiss was ich tun soll. Dieses Problem habe ich schon seit der Jugend. Jetzt ist es so, dass ich erst heute das so akzeptiere, dass ich nicht weiss was ich will.

    Früher war das undenkbar. Wie kann man denn nicht wissen was man will? Was man tun soll? Das ist undenkbar. Das das gar nicht so undenkbar ist und irgendwo bei allen Depressiven, die nicht wirklich auf sich und ihre Kräfte geguckt haben, habe ich viel später erst gelernt.

    Jetzt bin ich aber immer noch bei dem Punkt. Ich bin nach meiner Ausbildung ja genau deswegen bei meinen Ausbildungsbetrieb weggegangen, weil ich nicht wusste was ich will und dachte es im Studium rauszufinden (grosser Fehler) Auch davor die Zeit war immer ein Hinauszögern der Entscheidung...was mach ich denn jetzt mit meinem Leben.

    Ist aber auch schwierig. Wenn ich mir mal so meine Kindheit angucke hat immer nur meine alkoholkranke Mutter eine Rolle gespielt und in meiner Jugend dann mein Depressiver Vater und meine jüngere Schwester. Was ich will dafür hat sich nie einer interessiert bzw. habe ich mich selber auch nicht dafür interessiert, denn das was mein Vater und meine Schwester brauchten, war das was ich wollte.

    Ausserdem habe ich damals schon angefangen jeden Tag zu Kiffen. Kiffen nimmt einem alles.

    mit dem Kiffen betäubst du halt alles, jeden Schmerz, jede Sehnsucht, jedes Bedürfniss...
    und du entfernst dich immer mehr von deinem natürlichen Bedürfnissen, weil die Sucht zum primären Verlangen wird

    im Grunde ist der Weg in die Sucht, der Versuch den Schmerz, der in einem sitzt auszuweichen
    doch diesen Schmerz gilt es in gewisser Weise auszuhalten, zu durchleben und zu erkennen was dahinter steck

    Menschen, die nicht den Weg in die Sucht wählen, versuchen auch mit allen (anderen) Mitteln dem Schmerz wegzumachen, aber dabei sind sie schon mal näher an ihren Bedürfnissen dran.

    Ich habe diese Suche wie gesagt begonnen und damit begann auch mein Abstieg. Im Studium wollte ich in tausend verschiedene Studiengänge wechseln. Als Werksstudent habe ich einige Jobangebote sausen lassen, ein Praktikum bei einer Firma wo ich gerne hinwollte habe ich saussen lassen, weil ich dafür einen sicherer Job hätte aufgeben und das Studium unterbrechen müssen. Viele Gelegenheiten ins Ausland zu gehen habe ich auch nicht wahr genommen aus Angst.

    Heute sage ich mir,dass das alles ein Riesenfehler war und ich einfach hätte meinen "einfachen" aber seht gut bezahlten Bürojob hätte machen sollen um dann das Geld zu nehmen und einfach mein Leben zu geniessen. Das kam mir damals aber oberflächlich vor. Ich wollte nicht meine Seele verkaufen nur für eine paar "Dinge" wie Urlaub, Auto, Wohnung usw.
    Ich wollte meine Berufung finden. (sehr idealistisch und naiv) Und über diese Suche bin ich jetzt im Aus gelandet.

    Du hast total Recht. Ich bin sehr verzweifelt. Mir geht es sehr schlecht. Wie meinst du das mit: "Das ist dein Ding"?

    Ich habe heute auch darüber nachgedacht, was ich noch alles für Drogen genommen habe. Ich habe halt irgendwann angefangen mir alles mögliche zum Thema Drogen und Gehirn durchzulesen und da kann einem halt Angst und bange bei werden.

    Und ich bin dann irgendwann zu dem Punkt gekommen, dass ich alles zurückverfolgt habe und mich gefragt habe, wann alles angefangen hat schlecht zu werden und das war halt (meiner Meinung nach) dem Jahr in dem ich mit 17 die harten Drogen ausprobiert und dann auch wieder sein gelassen habe.

    Dann irgendwann habe ich mir gedacht, dass kann nicht sein, dann wird es eher das jahrelange Kiffen gewesen sein..

    Naja, ich zähle jetzt hier mal trotzdem kurz auf, was ich mir damals alles reingehauen habe, dann ist es raus:

    15 Extasys, paar Mal Speed und Koks, 1 mal nen halben LSD Trip, dann noch mal einen viertel LSD Trip, 1 Mal Pilze (dann aber auch die ganze Tüte)

    Die Extasys waren total gut und haben mir auch seelisch nicht so schlecht getan (nur gute Erfahrungen) wobei ich ja heute lese, wieviel Extasy im Gehirn kaputt macht (besonders im Jugendlichen) und da wird mir ganz anders.

    Der LSD Trip war ne absolute Katastrophe genauso wie die Pilze. Auf beiden Sachen habe ich eingentlich einen totalen Horrortrip erlebt.

    Seitdem (so bin ich heute der Meinung) ist alles anders.

    Ich habe diese Dinge und auch die dinge die halt so in meiner Jugend passiert sind dafür verantwortlich gemacht, dass alles so gelaufen ist wie es gelaufen ist.
    Kurz nachdem ich die Schule verlassen habe und meine Zivildienst begann, haben bei mir auch die Depressionen (denke ich mal) angefangen. Das hat dann dazu geführt, dass mich meine Freundin verlassen hat usw.

    Ich habe mich halt mit vielen Dingen wie zb dem Gehirn ausseinander gesetzt und habe mir auch schon eine ganze Zeit lang eingeredet, dass ich meine Persönlichkeit und auch die Fähigkeit Liebe und Glück zu empfinden mit dem einen LSD Trip oder mit dem einem Jahr was ich mit 17 hatte vernichtet habe.

    Hast du denn eine Idee was ich mal tun könnte? Ich will ja nicht so sein wie ich jetzt bin aber meine Energie und alles was ich mal hatte und mich ausgemacht hat ist einfach weg...

    LG
    Mandalai

  • Hallo Mandalai,
    ich denke das persönliche Glück lässt sich in zwei Spalten aufteilen, nämlich in das private und das berufliche Glück.
    Oftmals ist es so, das nur eine von den beiden Spalten vorhanden ist, was die fehlende Spalte aber wieder ausgleicht. Kritisch wird`s meist dann, wenn beide Bereiche ausfallen, die Vergangenheit bedrückend war und die Zukunft auch perspektivlos scheint.
    Es gibt aber auch Wege sich mit seiner Vergangenheit zu arrangieren, zu akzeptieren das sie zu einem gehört, daraus lernt, ohne sie zur Zukunft zu machen.
    Perspektiven kann man im Leben zu jedem Zeitpunkt erneut aufbauen, auch Du jetzt in deiner jetzigen Situation, nämlich in dem man sich ein oberes Ziel setzt und dieses in kleine Etappenziele aufbaut, dies geht im privaten wie im beruflichen Bereich.
    Für dich zählt es vorerst den privaten, persönlichen Bereich in Angriff zu nehmen um z.B. später dem beruflichen Ziel näher zu kommen.
    Z.b. oberstes Ziel, ein suchtfreies Leben. Liste machen, welche Werkzeuge ich dafür benötige:
    -Freunde
    -Therapeuten
    -ein neues Hobby
    etc.....
    Lebensziel (da will ich mal hin:eigene Familie, berufliche Zufridenheit)
    Das sind natürlich alles nur Beispiele.

    Hindernisse, die deine Ziele gefährden solltest Du zur Seite räumen, z.b. Familienmitglieder, falsche Freunde, etc.

    Ich finde es immer sehr wichtig mit kleinen Zwischenzielen zu arbeiten, denn Erfolge sind positive Einflüsse in der Gefühlswelt.
    Lg,
    HexeLakritze.

  • Hallo Hexe,

    ich würde sogar noch mehr Sparten aufmachen.
    Irgendwer hat mir mal beigebracht, daß man, wenn man ein schönes Leben führen möchte, vier gute und glückspendende Bereiche haben sollte, dann kann immer eines wegbrechen, und das Lebensmodell bleibt standfähig.

    Diese Bereiche seien:
    - Freunde
    - Familie (oder Partnerschaft)
    - Hobbys
    - Beruf - Arbeit


    @ Mandalai,

    ich habe einen Freund, der steckte mal in einer ganz ähnlichen Situation.
    Er kreiste und steckte fest. Manchmal rief er zweimal die Woche an und klagte mir über Stunden sein Leid. Irgendwann wollte ich das nicht mehr - habe gesagt, daß ich gerne für ihn da bin, wenn es vorwärts geht, aber nicht als Seelen-Mülleimer - weder nützt ihm das was noch mir. Damit verlängert sich nur das Verharren in der unglücklichen Situation.
    Parallel haben das wohl viele Freunde gemacht, sie haben sich zurückgezogen - er knallte richtig auf den Boden - und da ging es ihm dann ein paar Jahre lang sehr schlecht. Dann fing er an - über Arbeit - wieder aktiv zu werden. Und Stück für Stück hat er sich das Leben zurück "erlebt".
    Wir haben uns vor zwei Wochen zum Doppelkopf-Spielen getroffen - auch wenn es dann ein Skat wurde, weil die vierte Frau krank wurde - war ja auch nett.
    und mit "Dein Ding" meine ich, daß es DEine Entscheidung ist. Es ist dein Leben, und du bist Herr über dein Leben.
    LG Wolke

  • Zitat von Mandalai;153238


    Der LSD Trip war ne absolute Katastrophe genauso wie die Pilze. Auf beiden Sachen habe ich eingentlich einen totalen Horrortrip erlebt.
    ...
    Ich habe mich halt mit vielen Dingen wie zb dem Gehirn ausseinander gesetzt und habe mir auch schon eine ganze Zeit lang eingeredet, dass ich meine Persönlichkeit und auch die Fähigkeit Liebe und Glück zu empfinden mit dem einen LSD Trip oder mit dem einem Jahr was ich mit 17 hatte vernichtet habe.

    Mahlzeit. Also dass Halluzinogene bei deinem schlechten Wohlbefinden in Horrortrips endeten wundert hier wohl keinen. Ich denke es handelt sich um die ehrlichsten Drogen überhaupt, denn sie geben einem nur das zurück, was man auf den Trip mitnimmt.

    Das darin ein nicht unerhebliches Risiko besteht, sofern man Depressiv die-Seele-offenbarende-Drogen zu sich nimmt, dürfte klar sein. Durch einen Horrortrip verliert man aber wohl kaum die Fähigkeit, sich glücklich zu fühlen. Dafür müsste man schon jahrelang jedes Wochende bis zum Anschlag (also weit mehr als 15 Pillen) Chemie (XTC, Amphe usw) einschmeissen, dann verliert man wahrscheinlich wirklich die Fähigkeit, echtes Glück zu empfinden.

    Du schreibst doch sehr reflektiert über deine Situation und bist dir sehr vieler Sachen bewusst. Das halte ich für ein gutes Zeichen, denn es ist dir eben nicht egal und du möchtest etwas ändern. Eindeutiges Indiz dafür dass du etwas empfindest, auch wenn es momentan negativ sein mag.

    Zunächst einmal solltest du dir klarmachen, dass man aus jeder Scheisse, egal wie tief man drinsteckt, wieder rauskommen kann. Hierzu mein Lieblingsbeispiel, das für mich ziemlich schlimm war, aber mir komischerweise auch viel Kraft gibt:

    Ich habe einen mir sehr nahen Menschen während des Selbstmord(versuchs) (Überdosis Schlaftabletten) bewusstlos aufgefunden und gerettet indem ich den Notarzt rief. Heute, nach vielen Jahren der Depression und des sich frei Schaufelns und Kämpfens lebt dieser Mensch glücklich mit seinem Seelenverwandten im Ausland und ist so happy wie sonstwas. Egal in welcher Situation du bist, du kannst immer da raus kommen.

    Mein Rat an dich wäre: Mach dich nicht verrückt. Hör sofort auf diese ganze Scheisse mit dem Hirn zu lesen und dich reinzusteigern sondern tu etwas positives für dich. Fang Sport an. Versuche einen geregelten Tagesablauf zu leben. Mach deine Therapie weiter. Schreib hier im Forum was dich bewegt. Lass die ganze Scheisse einfach mal raus. Lese dich in NLP ein und ändere mal deine negativen Beliefs (bitte nur in Abstimmung mit deinem Therapeuten).

    Mehr fällt mir grad nich ein

    Liebe Grüße

  • hi
    ich schliesse mich im grossen und ganzen an die vorschreiber an.
    mir scheint es so, dass "drogen nehmen" das einzige war, was du bist jetzt wirklich nur für dich getan hast hast. bei allem anderen ging es immer um die anderen. leider sind nun drogen nicht gerade das beste mittel zur selbstfindung, und leider haben dir die drogen zwar dann den blick vernebelt und dich irregeführt, was du beruflich/ausbildungstechnisch etc tun solltest/wolltest, aber das ist kein beinbruch. heutzutage ändern doch eh alle ständig ihr profil im berufsleben, du hast noch alle zeit der welt, dich neu zu orientieren. und dein hirn scheint noch ganz okay zu sein, sonst hättest du nichtmal hierher gefunden.
    du musst lernen, an dich zu denken. von anfang an. mach die therapie weiter, gib dir zeit, glaube an dich. drei grosse aufgaben.
    du schaffst das locker! du hast es nur vorher noch nie gelernt, das ist alles. oder?
    meint: doris

  • Hallo Hexe,

    vielen Dank für deinen Eintrag. Ja, ich werde mal versuchen, diese Dinge jetzt wirklich mal aufzuschreiben und umzusetzten. Ich habe meine Probleme diese Dinge strukturiert umzusetzen und habe mir auch nie Gedanken darüber gemacht, was ich brauche um in meinem Leben glücklich zu sein. Ich habe am Anfang meiner Therapie das versucht zu lernen aber anscheinend bin ich innerhalb der Therapie wirklich wieder von meinem Weg abgekommen. Ich weiss noch wie wir darüber gesprochen haben, was mich dazu gebracht hat eine Therapie aufzusuchen. Das mir durch die Partnerschaft mit meiner Ex-Freundin und ihren Verlust schmerzhaft klargeworden ist, dass ich ausser Kiffen und Ihr nicht wirklich etwas hatte/habe was mich glücklich macht. Studium und Arbeit eh nicht. Ich habe aber dann irgendwann ne neue Arbeitsstelle gefunden und konnte mein Studium dann abrechen und kurz darauf habe ich dann eine neue Beziehung begonnen wurde dann aber wieder abhängig. Leider war ab da nicht mehr viel von dem ursprünglichem Thema in der Therapie übrig und ich war ja auch wieder "zufrieden". Habe dann wieder angefangen mich von allen Aktivitäten zurückzuziehen und nur noch zu Kiffen und abzuhängen und schwupps 2 Jahre später bin ich noch fertiger als vorher weil ich durch den Stress und die Arbeit plus wenig Schlaf und viel Kiffen und Zigaretten krank geworden bin....

    Natürlich werde ich versuchen nicht aufzugeben aber leider ist es jetzt so unglaublich schwer.... schon aufgrund der ganzen Symptome die ich habe..
    Ich möchte aber hier noch mal klarstellen, auch wenn ich vielleicht so schreibe und ich es auch gar nicht merke...ich schreibe hier nicht um Mitleid zu bekommen....

    Ich bin für deinen tollen Tipp dankbar... Hast du das auch so gemacht irgendwann in deinem Leben?

    LG
    Mandalai

    ----------Beitrag automatisch hinzugefügt um 19:40 ---------- Vorheriger Beitrag war um 19:34 ----------

    Hallo Wolke,

    habe ich den Eindruck erweckt, dass ich nur Jammern und nichts ändern möchte? Oder das ich nur Mitleid will? Wenn ja, dann vergiss das bitte wieder, denn so ist es nicht. Ich weiss, dass ich viel jammer und ich kann mich selber gar nicht so ertragen, weil ich früher jmd war, der genau das bei anderen auch nicht so gut leiden konnte..
    ich weiss auch warum ich so jammere... Es ist nicht das Schicksal oder das Leben oder andere Menschen über das ich mich beschwere und deswegen zum Jammerlappen werde..


    Es sind einfach nur diese Symptome in den letzten Jahren... die Rückenschmerzen und besonders der Tinnitus.... diese beiden Dinge haben mich einfach umgehauen.. Dieses Piepen ist die Hölle... und wenn man dazu noch nicht gut schläft immer müde ist und so einen benebelten Kopf hat, dann wirst schwierig... Ich danke dir für deinen Post mit dem Problem-Junkie der hat mich zum Nachdenken gebracht...

    Sorry, wenn ich dann manchmal so jammerig rüberkomme..
    LG
    Mandalai

  • Hallo Mandalai,
    mir hat mal jemand gesagt, das man nur selbst etwas dafür tun kann um glücklich zu werden, als ich darüber nachgedacht habe, nahm ich mir ein Stück Papier und schrieb`auf, was mich unzufrieden macht...dann habe ich mir jeden einzelnen Punkt angeschaut und überlegt warum das so ist und was ich daran ändern kann, das schrieb`ich dann separat auf und habe dann jeden einzelnen Punkt abgearbeitet und ich bin dadurch mit mir selbst wieder in Einklang gekommen :)
    Weil Fakt ist, von selbst ändert sich nichts und umso mehr man dafür tut das man glücklich ist, umso mehr Glück erfährt man ;)
    Also ein klares "Ja" von mir :)

  • Hallo Firestarter,

    den Trip hatte ich mit 17 genommen...ist also schon ein weilchen her...

    ich weiss auch nicht..es ist halt in den letzten Jahren einiges zusammengekommen.
    Ich habe nach meinen Zusammenbruch 2005 mir so viele Gedanken gemacht und wollte so vieles ändern. Ich habe so viele Dinge gelernt über mich und wollte Sie eigentlich auch mit Hilfe der Therapie umsetzen aber ich bin halt an meiner Vergangenheit gescheitert... Das blöde ist halt, dass ich dann ne neue Arbeitsstelle und ne neue Beziehung eingegangen bin.. (das mit der Beziehung wollte ich gar nicht)

    und dann leider wieder abhängig geworden...
    nur leider bin ich dieses Mal mit einem Tinnitus und mit Rückenschmerzen wieder wach geworden..

    Damals habe ich mich auch schon mal mit NLP beschäftigt....
    Was denkst du denn sind meine Beliefs?

    Mein Thera hält übrigens nix von NLP...

    LG
    Mandalai

    ----------Beitrag automatisch hinzugefügt um 23:17 ---------- Vorheriger Beitrag war um 23:13 ----------

    Hallo Doris,
    ja, du hast total recht..ich habe eigentlich nie an mich gedacht auch heute fällt mir das sooo schwer..

    das äussert sich ja schon darin, dass ich gar nicht weiss was ich will....klar..ich habe nicht viel für mich gemacht....

    ich weiss nicht, was meinst du mit das ist alles? weisst du was ich tun könnte um das noch mal zu begradigen? ist ja nicht nur beruflich...

    im grunde haut der tinnitus so rein, dass ich so ganz arg verzweifelt bin ist aber schon seit jahren.. und ja, damals war es nur das berufliche

    dadurch hat es angefangen...

    was meinst du mit na dann mal los?


    LG
    Mandalai:3:

  • Zitat von Mandalai;154037


    Was denkst du denn sind meine Beliefs?

    Nun, gucken wir uns doch einmal allein den Titel des Threads "Leben zerstört?" und deinen ersten Post an:

    Zitat von Mandalai;149601

    Hallo zusammen,

    ich kiffe jetzt seid ca. 2 Jahren nicht mehr aber ich habe durch mein Jahrelanges Kiffen ziemlich viele psychische und physische Schäden und wollte man die erfahreneren unter euch Fragen ob ich damit jetzt Leben muss oder ob es noch die Chance gibt, dass das mal wieder weg geht und ich wieder gesund werden kann.

    Dein stärkster (und vollkommen falscher, wenn ich das direkt anmerken darf) negativer Belief ist, dass du durch deine Drogenkarriere dein Leben zerstört hast und auf ewig dazu verdammt bist, unglücklich zu sein und dass keinerlei Chance auf Besserung besteht.

    Ich schreibe extra etwas übertrieben, damit du siehst wie falsch dieser Belief ist. Er ist schlichtweg nicht wahr!

    Zunächst: Ja, Kiffen hat negative, psychsoziale Folgen.

    ABER:

    Von diesen Folgen kann man sich erholen. Mann kann sie aktiv bewältigen. Man kann sie in der Therapie aufarbeiten. Man kann sich verändern. Man kann wieder glücklich werden.

    Der Mensch kann sich von jeder Scheisse erholen. Depressionen können erfolgreich behandelt werden, man kann lernen wie man mit einem Tinnitus umgeht oder ihn mindern. Körperliche Krankheiten können therapiert werden bzw. man kann lernen, besser mit ihnen zu leben.

    Das Problem mit einem so machtvollen, negativen Belief wie du ihn hast (für den du ja extra einen Thread hier im Forum erstellt hast), ist folgendes:
    Wenn du glaubst etwas ist unmöglich, dann ist es das auch!

    Und das ist der Grund, warum ich an solchen Beliefs mit NLP-Techniken arbeiten würde.
    Ich bin selber NLP-Anfänger, aber ich halte es für ein sehr machtvolles Instrument für die persönliche Entwicklung. Und werde mich noch intensiv mit dem Thema beschäftigen.

    Viele Grüße

    Viele Grüße

  • hi

    "das ist alles" = das einzige problem ist, dass du bis jetzt einfach noch nicht gelernt hast, an dich zu denken.

    war halt so. jetzt kannst du das ändern

    "na dann mal los" = ... na los jetzt *g*

    raff dich auf! du darfst jetzt aufhören mit dem leiden und kannst gucken, was es sonst noch zu tun gäbe. zum beispiel eine von dir bis jetzt noch nicht probierte art und weise, den tinnitus zu behandeln (weiss jetzt nicht, was du da bis jetzt versucht hast. akupunktur? osteopathie? hypnose? ...)

    lg
    doris

  • Hallo Firestarter

    danke für deine Antwort. Ja, das ist man dann an dem Punkt angelangt an dem es knifflig wird.
    Die Frage ist doch, woher kommen diese negativen Beliefs und was kann ich dagegen tun.

    Da ist doch dann die Frage, was zuerst entsteht. Der Gedanke oder das Gefühl. Wenn ich da mal einige Dinge zitieren darf, die man so im WWW findet handelt es sich doch bei einem gut fühlen um ein neurobiologisches Gleichgewicht zwischen verschiedenen Transmittersystemen und verschiedenen Bereichen des Gehirns. Funktionieren die Teile des Kleinhirns und damit der Bereiche die für die emotionale Färbung der Gedanken eine wichtige Rolle spielen nicht richtig, so werden automatisch die Gedanken der höher liegenden Funktionen negativ gefärbt.

    So weit die Theorie bei Depressionen. Warum das so ist und wie es dazu kommt weiss anscheinend noch niemand so genau aber was es bedeutet wenn dieses Systeme gut feuern, kann ja jeder erleben wenn er Drogen nimmt. Ich habe ja selber ein paar chemische Drogen ausprobiert und es ist wohl fast unmöglich während der Kick anhält grade Depressiv zu denken.

    Oder ist es genau anders herum? Das die Gedanken zuerst da sind und dann die Gefühle erzeugen. So oder ähnlich wird es ja im NLP unterrichtet. Für mich sehr schwer weil ich dann anscheinend so voll bin mit negativen Grundmustern und Überzeugungen, dass ich die ganze Zeit nur negativ über mich selber denke. Ich habe ja was das anbetrifft nicht mal richtig angefangen...

    Nur woher kommen dann so Symptome wie Apathie und Lustlosigkeit? Gab es nicht mal so etwas wie Amotivationssyndrom bei chronischen Kiffern?

    Ich scheine jedenfalls die Auswirkungen davon zu spüren. Die Frage auch da ist ja wieder was war zuerst da: Die Henne oder das Ei?

    Ich kann jedenfalls sagen, dass ich vielleicht Probleme gehabt habe als Jugendlicher aber nicht Depressiv war und deswegen angefangen habe zu Kiffen. Im Gegenteil. Ich war auch nach dem Tod meiner Mutter Top motiviert und habe weiterhin Sport gemacht und war ehrgeizig in der Schule. Das ist erst mit dem Kiffen weniger geworden.

    Jetzt ist die Frage: Kann man einfach alle Studien ignorieren? Und es nur auf psychische Gedankenvorgänge die man ja selber steuern kann herunter brechen? Auch da würde man ja das Krankheitsbild Depression auf eine Willensschwäche versuchen zu reduzieren. Oder kann oder soll man mit kognitiven Verfahren oder auch NLP ständig seine Gedankenvorgänge kontrollieren um dann irgendwann vielleicht auch wieder sich gut zu fühlen?

    Da funktioniert ja eher bei mir, dass von der anderen Seite rangehe und zb.. Sport mache und damit mir ein paar Glücksgefühle zu holen (wobei das bei mir echt nicht viele mehr sind)
    Ich habe halt leider an nix mehr Lust und nichts motiviert mich noch. Das war früher echt anders. Ich weiss doch noch wie ich gerne in der Natur war und mir meinen Kick auf andere Art und Weise besorgt habe als diese verdammte Kifferei. Nur irgendwann ist es halt dazu gekommen, dass alles war man so gemacht hat durchs Kiffen aufgewertet wurde. Sex? Auf Gras. Am Strand sitzen? Auf Gras. Feiern? Auf Gras? Coole Unterhaltungen führen? Auf Gras usw. usw.

    Man bringt sich auf diese Weise sich und seinem Gehirn bei das alles nur toll ist auf Gras.
    Das alles bekomme ich anscheinend nicht mehr weg. Mich reizt echt gar nix mehr und das war vorher nicht so aber jetzt mal ehrlich.. Wie lange habe ich gekifft? Oder wie lange hatte ich das zeug wenigstens einmal alle paar Wochen? Seit dem ich 15 war. Und die einzigen Phasen in denen ich das nicht hatte waren die schlimmsten meines Lebens. Die aktuelle dauert jetzt 2 Jahre an. Oder dauert die sogar schon viel länger an?

    Was heisst das? Das ich klinisch Depressiv bin? Also eine Krankheit habe? Die anscheinend gut behandelbar ist? Lese ich ja überall....Depressionen sind gut behandelbar.
    Komisch, dass es mir immer noch schlecht geht.

    Naja, ok...viele Medikamente habe ich ja auch noch nicht ausprobiert.

    Sorry, ich möchte weder jammern noch möchte ich nichts ändern noch möchte ich nichts ausprobieren. Ich möchte wieder gesund werden und am liebsten möchte ich alles ändern an mir denn ich bin sooo frustriert und unzufrieden mit allem in meinem Leben.

    Ich weiss nur nicht, wie anfangen wenn noch nicht mal die Energie oder bzw. die Lust da ist, sich noch sei es auch nur einen Film im Kino anzuschauen...


    Ich habe es doch jetzt auch schon ausprobiert. Habe mich viel informiert. Mir professionelle Hilfe gesucht. Nehme Medikamente. Versuche mich zur Aktivität zu Zwingen. Überlege mich was ich ändern kann usw...

    Was meinst du denn genau mit psychosoziale Folgen? Und wie können die Behoben werden?

    Ist es nicht vielleicht wirklich so, dass ich dadurch, dass ich während der Pubertät chronisch gekifft habe so geworden bin? Das einfach mein Gehirn darauf angewiesen ist? Oder das mein Hirn sich nicht richtig entwickelt hat? Das kann man eigentlich erst beantworten, wenn man mein Hirn aufschneidet oder?

    Ach mann bin ich verwirrt.. Sorry falls ich nerve. .Und danke für eure Hilfe!!!

    So long


    LG
    Mandalai

  • hallo mandalai,

    es kann gut sein, dass die antwort auf deine fragen lautet: du hast recht mit all deinen vermutungen. die gegenfrage lautet: was fängst du mit deinen erkenntnissen an?

    immerhin hast du eine klare schreibe und ein gutes vokabular, was nicht gerade für jeden dauerkiffer typisch ist.

    durch das Kiffen kennst du einen zustand, in dem alles intensiver war (übrigens auch weniger rational!!! - also mein denken fühlte sich während des rausches zwar manchmal sehr schlau an, am nächsten tag stellten sich die rauschideen aber meist als ziemlicher schwachsinn raus). diesen zustand kannst du nicht so ohne weiteres ohne drogen wieder herstellen. du musst dich wieder an gemäßigtere empfindungen und sinneseindrücke gewöhnen. ideal wäre es theoretisch (denke ich^^) die erinnerungen an den rausch zu vergessen, was natürlich nicht geht. aber ich denke, du solltest versuchen mehr auf das positive als auf das negative zu schauen.


    es ist viel leichter mit drogen zu leben als ohne, am anfang jedenfalls ....

    lg
    bender

  • Ok, um noch mal zu den negativen Beliefs zu kommen.

    Dann vielleicht der negativste Belief von allen mit dem alles angefangen hat, vor 5 Jahren.

    Bin ich auf dem LSD-Trip hängengeblieben?

  • Zitat von Mandalai;154393


    Bin ich auf dem LSD-Trip hängengeblieben?

    Ich schätze mal man merkt es als Betroffener recht schnell, wenn man auf LSD hängenbleibt. Halluzinogene sind die krassesten Drogen überhaupt (jetzt mal den psychischen "Impact" betrachtet), und sie bergen natürlich wie jede andere Droge auch die Gefahr, latente, d.h. verborgen unter der Oberfläche schlummernde Psychosen auszulösen. Ich kenne persönlich keine Leute, die (akute) psychische Probleme durch Drogen hatten, aber ne Freundin von mir war mit nem Mädel befreundet, welche durch Cannabiskonsum an einer (drogeninduzierten) Psychose erkrankte und sich stark veränderte.

    Von daher kommen wohl beide Drogen in Frage, so du überhaupt an einer Drogenpsychose leidest. Vielleicht leidest du auch an "organischen" Depressionen. Ich hab natürlich keine Ahnung, ich doktore hier nur so ein bisschen hobbymäßig rum.
    Ich würde sagen, du solltest weiterhin professionelle Hilfe in Anspruch nehmen und diese vielleicht auch ausweiten. Vielleicht bist du auch medikamentös auch noch nicht gut eingestellt, vielleicht gibt es ja Alternativen.

    Und dass man alle Gedanken im Kopf auf Knopfdruck so formen kann wie man will mit ein bisschen Willen ist natürlich Quatsch. Dass man aber langsam und systematisch an sich arbeiten kann halte ich aber auf jeden Fall für möglich, denn das ist es was ich seit 3 Jahren mache. Ich würde das Selbstentwicklung nennen.

    Ich denke vieles ist möglich, solange man immer wieder aufsteht und nicht einfach liegen bleibt.

    Viele Grüße

  • meinst du damit, dass thema "hängenbleiben" kann ich damit abhacken?

    es ist halt so, dass ich gar nicht mehr darauf klarkomme, dass ich gekifft habe..und damit halt ziemlich viel verpennt... jetzt im nachhinein würde ich fast sagen, dass so eine leistungsdroge wie Kokain besser zu mir gepasst hätte.. (ist natürlich quatsch, keine droge "passt" zu einem aber ich denke du weisst was ich sagen möchte)

    ich habe halt solche dinge wie verschwommenes sehen, wenn ich meine augen nicht ständig akkumuliere.... dazu viele rote äderchen im auge...

    ich habe das gefühl, dass ich oft abwesend bin... nicht richtig da...am träumen..

    sind das alles dinge, die daher kommen?

    lg
    mandalai

  • Guten abend also ich kann nur sagen das mann immer was zurück behält aber mann darf nicht denn kopf in denn sand stecken ,sondern dran arbeiten .Ich habe über zehn jahre fast alles genommen aber bei Cannabis bleibe ich mein blut hätte früher grün ausehen müssen so viel habe ich zumir genommen aber seit dem ich auf gehört habe ich gelernt damit um zugehen und ich hab ein kalten entzug gemacht weil ich keine hilfe hätte aber ich mercke oft was es angerichtet hat aber mann muss immer an sich arbeiten und nicht auf geben . gruß Steppenwaran

  • Hallo zusammen,

    ich war jetzt eine ganze Weile nicht da und habe mir sehr viele Gedanken gemacht. Ich habe jetzt seid ca einer Woche ein neues Antidepressivum und bin mal gespannt ob dieses wirkt. Venlafaxin vielleicht sagt es ja dem ein oder anderen Etwas.

    Ich wollte auch fragen ob ich hier weiter schreiben darf über mich und meine Gedanken?

    Mir ist jedefalls klar geworden, dass ich mir eine ganze Menge mit dieser Scheiss Kifferei kaputt gemacht habe und das ich es sehr bereue nicht schon vor ganz langer Zeit damit aufgehört zu haben. Nämlich an dem Punkt an dem ich das erste Mal gemerkt habe wie süchtig ich und meine ganzen Freunde damals waren. Das war 99.

    Ich denke damals habe ich selber auch noch nicht einen so grossen Schaden gehabt wie heute und das ist mit der Grund warum ich verdammt Depressiv bin.

    Ich merke aber auch wie stark meine Ängst inzwischen geworden sind und das es so keinen Sinn mehr macht weiter zu machen. Ich muss wieder Gesund werden, ansonsten kann ich dieses Leben knicken.

    LG
    Mandalai

  • Hallo Mandalai,
    find`s schön das Du wieder da bist und wir werden immer versuchen Dir eine gute Stütze sein, warum sollst Du nicht mehr weiter schreiben dürfen?
    Jeder hat mal von uns eine Auszeit benötigt und das was zählt ist das Du wieder da bist! ;)
    Erzähl`wie ist es Dir in der letzten Zeit so ergangen? Magst mal berichten?
    Internetten Gruss,
    HexeLakritze.

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