• Hei Leute. ich bin neu hier und irgendwie, bin ich auf diese Seite gestoßen, weil ich einfach nicht mehr weiter wusste.. Ich ritze mich schon 2-3 Jahre, seit ich 12 bin, damals hab ich angefangen weil einfach alles zu viel wurde, ich wurde immer nur fertig gemacht, wurde nur verarscht und kam auch zuhause nicht mehr klar. Mittlerweile nimmt das aber überhand und ich weiß nicht mehr weiter, ich war einige male in Therapie, hab es aber immer wieder abgebrochen und immer versucht mir zu schaden, egal ob es durch Ritzen, Hungern, Medikamente schlucken oder Vergiftungsversuche durch irgendwelche mittel war.. ich will das einfach nicht mehr, nur normalerweise kann ich darüber nicht reden, was das Thema betrifft bin ich sehr verschlossen. was kann ich tun?:o

  • Hey Jeannie!

    Vielleicht kannst du ja noch ein wenig über dich schreiben?!
    Wie alt bist du denn und was machst du/gehst noch zur Schule?
    Du schreibst, dass du in Therapie warst, aber immer wieder abgebrochen hast. Was waren denn die Gründe wieso du abggebrochen hast?
    Hast du auch schon stationär eine Therapie gemacht, sprich in einer Klinik?
    Hast du eine Diagnose bkommen?

    Ich geh davon aus, dass du noch zu Hause wohnst, oder?
    Wissen denn deine Eltern Bescheid und können dich irgendwie unterstützen?

    Ja, viele Fragen, aber ich denke mit ein paar Hintergrundinfos kann man da besser drauf eingehen! :winking_face:

  • also, ich bin 15, werde in wenigen Wochen 16. ich gehe noch auf die Realschule in die 10. Klasse. Es gibt einige Gründe warum ich immer wieder abgebrochen habe, ich hab mich zum teil einfach nicht wohl gefühlt und wurde einfach nicht verstanden bzw. respektiert, meine Meinung war denen egal, eigentlich hatte ich vor in Therapie (stationär) zu gehen, aber niemand hielt es für nötig außer das Krankenhaus in dem ich wegen Medikamenten lag, doch die Ärzte konnten sich irgendwie nicht durchsetzen und ich wurde abgewiesen. Meine Eltern wissen mittlerweile bescheid, doch es ist ihnen relativ egal, ich habe keine Geschwister aber auch das Verhältnis ist nicht gerade gut, immer kommt nur "was sollen wir denn machen?" oder "wir kennen uns doch damit gar nicht aus" und irgendwie etwas versuchen tun sie auch nicht. Eigentlich stehe ich schon ziemlich alleine da:/

  • Hallo Jeannie,

    ist ja schade - und traurig - dass deine Eltern sich scheinbar nicht dafür interessieren, wie sie dir vielleicht helfen können. Oder du es zumindest so empfindest.
    Ich will sie jetzt nicht in Schutz nehmen, denn ich denke, wenn sie sich nicht mit 'SVV auskennen, dann ist es ihre Aufgabe sich damit auseinanderzusetzen und in Erfahrung zu bringen, was sie nicht wissen - aber das is' wieder 'ne andere Sache. Und schließlich geht's ja hier auch um dich und nicht um deine Eltern. :winking_face:

    Wie lange ist dein Krankenhausaufenthalt denn her und dass die dort gesagt haben, dass eine stationäre Therapie ratsam wäre?
    Also ganz ehrlich, ich find's toll, dass du das für dich in Erwägung ziehst. :top: Die Entscheidung aus dem Alltag raus zu gehen und Hilfe in einer Klinik anzunehmen, das ist ein schwerer und großer Schritt - und dass du dazu bereit bist, freut mich und zeigt meiner Meinung nach, dass du schon recht weit bist und dein Problem erkannt hast und dran arbeiten willst. :smiling_face: Das dauert bei Vielen echt lange.

    Wie ist es denn mit sonstigen Ärzten? Hast du vielleicht einen Hauarzt oder sowas? Wissen andere Ärzte, zu denen du regelmäßig gehst, auch Bescheid bzw. sprichst du mit denen darüber?
    Prinzipiell ist es wahrscheinlich am besten, wenn du dir vielleicht einen Allgemeinmedizinier suchen könntest, der sich im psychischen Bereich auch bissl auskennt, und der einschätzen kann, welche Behandlungen notwendig sein könnten. Oder halt direkt einen Therapeuten?
    Ansonsten - ich weiß ja nicht, wo genau du wohnst - aber vielleicht gibt's ja in deiner Nähe sowas wie Beratungsstellen für Jugendliche? Hast da schon mal geschaut? Vielleicht wäre da ja was dabei.


    Hm, und was du unabhängig davon so tun kannst?
    Wie akut is' dein 'SVV denn aktuell? Es wäre natürlich am besten, wenn du es so weit wie möglich einschränken könntest - logisch, oder? :1:
    Dass das alles andere als einfach ist, weiß ich selbst nur zu gut - Aber vielleicht findest du ja eine Ersatzhandlung, die dich vom Ritzen etc. zumindest in dem Moment abhalten kann? Es gibt auch hier im Forum eine kleine Liste mit Skills - also solchen Ersatzhandlungen - und möglicherweise ist da ja was dabei, das du mal ausprobieren kannst und möchtest.
    Es ist klar, dass nicht alles bei jedem funktioniert, und es gibt auch Betroffene, da funktioniert gar nichts (so war's bei mir immer), aber einen Versuch ist es bestimmt wert, bevor du mit der nächsten Vergiftung im Krankenhaus landest oder so.

    Erkennst du in den Momenten, in denen du auf's 'SVV zurückgreifst, sowas wie'n Zusammenhang?
    Also sind's oft ähnliche MOmente oder so, die dich überfordern oder ähnliches?
    Und falls ja, was genau passiert da bei dir?

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