Vertaut, verloren

  • Ich habe einen Altar gebaut
    darauf legte ich mein Herz.
    hab das erste Mal vertraut.
    Unglaublich war der Schmerz.


    Ich glaubte das die Liebe siegt,
    vertraute auf die Kraft.
    Die [lexicon='Angst'][/lexicon] hat leider überwiegt
    meine Offenheit wurde bestraft.


    Der Versuch nur ich zu sein
    versandete im Leid.
    Mein Monster namens Einsamkeit
    steht nun an meiner Seit.


    Ich bin nicht mehr Die die ich war
    das Selbst hab ich verloren.
    Verwirrt,verletzt und unsichtbar.
    warum wurd ich gboren?

  • Was haben wir nur aus uns gemacht?
    Hab doch nur versucht zu träumen.
    Am Anfang haben wir noch gelacht
    wollten vom Leben nichts versäumen.


    Irgentwann kam dann die Zeit
    da wurde Nähe dir zur Pein.
    Aus Entspannung wurde Übelkeit
    und du wolltest mich nur noch los sein.


    Ich habe deinen Schmerz gesehen
    Die Seelenqual gespürt
    Um dir zu helfen muß ich gehen
    Du hast mich tief berührt


    Nun sitz ich hier vermisse dich
    Die Schmerzen halte ich kaum aus
    Ich weiß was du wirklich fühlst für mich
    doch aus deinem Film kommst du nicht raus

  • " die Tragik der Einsamkeit ist die Illusion"
    den Schreiber dieser Zeile kenne ich leider nicht aber er spricht mir aus der Seele.


    Jeden Tag versuche ich meine Einsamkeit zu füllen.
    Jeden Tag versuche ich meine Sehnsüchte zu stillen.
    Wenn ich mich in mir selber finde
    dann bin ich bei meiner Kraft bevor ich ganz verschwinde.

  • ...bin mit Stärke aufgewacht und wollte meine Welt erobern.
    Bin dann raus..ganz früh...frische , kühle Luft schlug mir entgegen.
    Laufen, Laufen, atmen, atmen
    Alles gut.
    Wieder daheim, wieder allein
    Langsam zog sich die Welt zurück, beleidigt durch mein Desintresse.
    Entzog mir die Kraft und den Mut etwas zu verändern.
    Ein zähes warten auf die Dunkelheit begann.
    Atmen,Atmen
    Nun ist etwas Frieden durch die Hoffnung auf Morgen.

  • ....weißt du was Einsamkeit ist ?


    Phantasie zu haben und zu SEHEN was der Andere macht.
    Seinen Schmerz zu fühlen und es nicht ändern zu können.
    MACHTLOS zu sein und sich etwas anderes zu wünschen.
    Keinen Zugang zu finden in die andere Welt.

  • wieder versucht es zu gewinnen, wieder gesehen wie es zerrinnt
    nicht genug Kraft Vertauen zu schenken
    ich konnte nicht verhindern das sie es versenken.
    Ich habe keine Hoffnng mehr die Liebe zu lehren
    Sie wird wahrgenommen als erotisches Begehren
    Weiß keinen Weg mehr die Wahrheit zu zeigen
    Verloren ist der sensible Reigen
    ich gebe auf, vorbei ist die Illosion


    das Leben geht weiter - was macht das schon

  • Alles ein Kampf, und das seit Jahren.
    Jetzt geht es ein bischen Bergauf, doch siehst du es ? Da - am Horizont bildet sich schon die nächste Wolke der Trauer und des Schmerzes.
    Warum wird eine Familie derart "ausgerottet"?
    Ich schaffe es nicht mehr zu weinen - alle Tränen sind geweint
    Ich schaffe es nicht mehr [lexicon='Angst'][/lexicon] zu haben - es ändert nichts am Ausgang des Kampfes.
    Ich bin wie betäubt wenn es um den Krebs geht. Zu viele Berührungen mit ihm in den letzten Jahren.
    Trotzdem schaffe ich es noch ein bischen Trost zu spenden, noch etwas Hoffnung zu geben.
    Auch wenn ich schreien will - es kommt kein Ton - ich warte schon fast auf die nächste Nachricht.
    Doch es ändert nichts am Ausgang des Kampfes...

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