Hey,
ich hab mich hier angemeldet, weil ich echt verzweifelt bin. Meine Freundin und ich sind seit 4 Monaten zusammen und als es anfing, war mir noch nicht klar, wie tief sie in den Drogen drinsteckt. Seit ich aber zu ihr gezogen bin, sehe ich alles und bemerke, dass sie jeden Tag um die sieben Bier trinkt. Dazu manchmal auch härtere Sachen wie Wodka oder Whiskey, aber das eher selten, wenn härtere Alkohol da ist- Und das hat sie sich auch fast abgewöhnt. Sie raucht täglich, glaube ich, um die 4 Joints (keine starken, viel Tabak drin), manchmal aber auch mehr. Bin mir nicht sicher, wie viel Gramm, weil ich mich da nicht so auskenne. (ein Gramm für 2 oder 3 Tage? Kann das sein?) Sie raucht auch jeden Tag mindestens eine Kippe. Meistens so 3. Aber wenn sie viel Speed gezogen hat, raucht sie extrem viel, Joints und Zigaretten. Wie oft sie was zieht, weiß ich nicht genau, weil sie es immer heimlich macht. Ich bemerke es nur, wenn sie viel zieht, weil sie dann so komisch und unruhig wird (was mich echt fertig macht). Aber ich hab das Gefühl, dass sie fast jeden Tag ein bisschen zieht (obwohl sie behauptet, es nicht mehr zu machen, außer "bei besonderen Anlässen"). Aber ich sehe immer Sachen rumliegen, die darauf hindeuten. Es macht mich fertig, dass sie mich, was das angeht, anscheinend oft belügt und die Drogen sie zu einem anderen Menschen machen und sie komplett beeinflussen.
Seit ein paar Wochen bin ich am Kämpfen, aber ich weiß nicht, ob ich das Ganze noch lange durchhalten kann. Ich hab ihr auch gesagt, wie ich mich fühle, und es tut ihr wahnsinnig leid, und sie gibt sich total Mühe, davon wegzukommen. Bevor ich da war, hat sie jeden Tag mindestens noch einen Rotwein und meist auch eine Flasche Hartes getrunken, was sie nicht mehr macht... und sie hat andere Partydrogen genommen und sogar eine Zeit lang Koks. All die Sachen hat sie allein geschafft, loszuwerden und das ist schon mal etwas wert.
Deswegen frage ich mich - meint ihr, sie kann es schaffen, von den Drogen Schritt für Schritt alleine wegzukommen? Mit allein meine ich nicht ohne Hilfe. Aber ohne Entzug in einer Klinik. Denn ich weiß, so was kann 8 Monate dauern und wir können uns das nicht leisten und ich glaub, sie würde das auch nie machen. Da sie nicht weiß, dass das Ganze darauf hinausläuft, dass sie einen richtigen klinischen Entzug machen muss, und weil sie es wirklich wegkriegen will, hat sie zugestimmt, zu einer Suchtberatung zu gehen. Sie denkt jetzt, dass sie einfach jede Woche zu einem Berater gehen wird, der ihr hilft, sich selbst zu helfen. d.h., der realistische Pläne mit ihr macht und sie kontrolliert usw.
Gibt es denn so etwas? Gibt es Berater, die einem helfen, es selbst zu schaffen?
Ich fände es toll, wenn sie versuchen könnte, wenigstens erst mal eine der Sachen weg zu bekommen. Oder alles gleichzeitig, aber langsam und kontrolliert zu reduzieren.
Ich hoffe sehr, dass es da eine Lösung gibt... Bitte helft mir... Falls ihr mehr Infos braucht, um das zu beurteilen, ihr könnt mich alles fragen. Bin echt verzweifelt. Ich halte es nicht aus. Irgendwas muss sie tun, und sie will es auch. Da muss es doch was geben..!
Danke fürs Lesen und bitte helft mir.
Liebe Grüße
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