verzweiflung

  • ich bin verzweifelt und am ende , hab eine schlimme zeit hinter mir.
    lange rede kurzer sinn mein mann hatte die Diagnose Lungenkrebs.
    er wurde erfolgreich operiert hatte eine chemotherapie und galt
    als klinisch und radiologisch als komplett remissiert. nun haben sie
    bei der bronchoskopie einen Lymphknoten biobsiert mit befund krebs.
    der koten war schon vor der gr. op vorigen jahres da er war gut versteckt
    und ein schläfer. nun gibt es eine bestrahlung und eine mildere Chemotherapie,
    mit guten chancen auf Heilung.
    es war bis jetzt eine nicht so gute zeit die mich geprägt hat, kann nur noch schwer
    mit meiner angst umgehen.
    lg.-silvana

  • Hallo,


    kann ich mir gut vorstellen dass das nun ziemlich entsetzlich ist, wo er gerade erst alles überstanden hatte.
    Aber wenn eine mildere Chemo angesagt ist, und du sagst ja selbst gute Aussichten auf Heilung, wird es doch hoffentlich alles garnicht so schlimm!
    Das wünsche ich jedenfalls euch sehr!


    Habt ihr oder du in irgendeiner Weise psychologische Unterstützung? Einen Therapeuten, eine Selbsthilfegruppe o.ä.?
    Bietet die behandelnde Klinik in der Richtung etwas an?


    Kannst du vielleicht Entspannungs- oder Atemübungen anwenden um die Angst in akuten Momenten zu verringern?
    Liebe Grüße,
    Thymia


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    Einmal editiert, zuletzt von Thymia ()

  • hallo Thymia


    danke für deine antwort hab sie grad gelesen. ja das ist ein mist aber wir werden
    wieder känpfen.
    so eine ansage krebs verändert das ganze leben man macht sich bewusst das , das
    leben endlich ist. man hat oft so schräge gedanken und ist oft depremiert.
    zur atemtherapie gehe ich und hab mir vorgenommen psychoonkologische hilfe
    zu holen.


    lieb grüße auch vom mir silvana

  • ich bin inzwischen witwe, mein mann ist am 26.10.15 verstorben er hat es
    nicht geschafft der sch...krebs war stärker.
    ;(
    liebe grüße von einer tieftraurigen silvana

  • Liebe silvana,


    mein herzliches Beileid, es tut mir sehr leid das dein Mann nun doch verstorben ist.
    Ich weiss garnicht was ich dir schreiben kann.


    Hast du Kinder, Geschwister oder Freunde die dich etwas auffangen und für dich da sind? Ich hoffe sehr das du nicht die ganze Zeit damit alleine bist und warst!


    Liebe Grüße,
    Thymia


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  • Auch von mir Beileid!

    "Natürlich würde ich lieber bei Mike Leckebusch im Beat-Club auftreten, aber leider ist der Mann einstweilig tot."

  • Hm geh doch mal unter Leute, vielleicht lenkt dich das was ab?

    "Natürlich würde ich lieber bei Mike Leckebusch im Beat-Club auftreten, aber leider ist der Mann einstweilig tot."

  • in den ersten 2 Monaten hab ich das auch getan bin ruhelos aus der
    Wohnung geflüchtet. aber nun bin ich an einem punkt bin unter
    menschen mehr allein wie in meiner Wohnung. außerdem bin ich am 3.1.
    dolle gestürzt und kann kaum krauchen.....

  • Ach Mist ja ist natürlich blöd. Vielleicht ist das jetzt eine gewagte psychlogische These aber vielleicht kommt jetzt die Verarbeitung nachdem du irgendwie versucht hast dich abzulenken?
    Das gehört leider auch dazu und ist nötig...

    "Natürlich würde ich lieber bei Mike Leckebusch im Beat-Club auftreten, aber leider ist der Mann einstweilig tot."

  • Gute Besserung, das du erstmal wieder gesund wirst.
    Vielleicht hat Quzen recht damit das nun erstmal die Verarbeitung kommen muss, wenn du so ruhelos erst warst (was ich auch sehr gut verstehen kann).


    Ich wünsche dir das alles bald heller und leichter für dich wird, Schritt für Schritt. :6:
    Versuch dir soviel Gutes zu tun wie du kannst!
    Falls dir schreiben hilft, tob dich z.B. hier im Forum aus. ;)


    Liebe Grüße
    Thymia


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  • hallo da bin ich mal wieder, es sind ja fast 3jahre die ich nun allein bin.

    ich war ganz tief unten hab mich langsam wieder hoch geholt. nehme

    wieder am leben teil, war gute 2jahre in therapie. aber trotz allem ist

    allein sein schlimm zumal ich niemand mehr habe. ich habe 2 freundinnen

    mit denen ich oft telefoniere. eine freundin ist vom campingplatz wo wir gemeinsam

    15 jahre waren von meinem schatz sprechen wir oft.:7:

    bis bald wieder

    lg.-silvana

  • Immer toll wenn man von Mitgliedern lesen kann, die auch mal ne Zeit nicht hier waren :)


    Schön wenn du aus dem Loch raus gekommen bist, Therapie kann da sicher gut helfen, aber letztlich ist man selbst dafür verantwortlich und diese Hammerleistung darf man sich dann schon auch mal zugestehen.


    Schon mal an ein Ehrenamt gedacht, so kommst unter Leute und kannst mit deinen schlimmen Erfahrungen vielleicht sogar noch anderen helfen?

    Ansonsten gilt natürlich weiter:

    Falls dir schreiben hilft, tob dich z.B. hier im Forum aus.

    Fange nie an aufzuhören <-> höre nie auf anzufangen

    Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.)

  • Hallo silvana,


    wie schön das du wieder hergekommen bist! Ich freue mich das es dir besser geht und du auch Freundinnen hast, mit denen du gut reden kannst. Das ist sehr wertvoll. Dein Mann wäre sicher sehr froh, zu sehen das du dich wieder etwas gefangen hast.


    Nun kannst du vielleicht wirklich mal anfangen, wie Franz auch schrieb, zu überlegen was du mit deiner Zeit noch machen kannst um ein wenig mehr unter Leute zu kommen. Ehrenämter gibt es wirklich unglaublich viele verschiedene, eine Tante von mir ist Lesepatin in einer Grundschule und hilft den Kindern, es gibt sehr viele Möglichkeiten. Das kannst du leicht über das Internet rausfinden. Oder vielleicht ein altes Hobby wieder aufleben lassen?


    Ich wünsche dir erstmal einen entspannten Abend! Lass es dir gut gehen!

    lg, Thymia


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  • hallo Franz

    hab mich über deine antwort gefreut, ja es war nicht leicht gewesen. alles allein zu schaffen für nichts eine hilfe

    kann auch vieles nicht mehr. aber ich gebe mir mühe und was nicht geht geht eben nicht.


    gruß silvana

  • hallo Thymia

    die zeit ist vergangen ich bin nun fast 3 jahre allein, es ist schwer den schatz verloren zu haben. er war mein seelenmensch

    meine große liebe auch heute laufen noch oft die tränen. jetzt am 23 September hätte er seinen 60 ten geburtstag und am

    26 ten seinen 3ten Todestag. das sind tage die besonders weh tun.

    nun zu meinem gesundheitlichen zustand ich kann nicht mehr so wie ich will habe oft schmerzen werde ja auch nächstes

    jahr schon 70. also ist mit aktivitäten nicht mehr viel los werde mir bald einen rollator verschreiben lassen denn das laufen

    fällt mir schwer. aber das leben muss weiter gehen ich versuche mein letztes lebensdrittel gut über die runden zu kriegen.


    lg.-silvana

  • Das hört sich so an, als ob du auf eine überwiegend gute Beziehung und nicht wenige gute Erlebnisse und Erinnerungen zurückblicken kannst, was auch nicht jeder von sich sagen kann.


    Von daher würde ich dir vorschlagen, zu versuchen, eine Dankbarkeit und ein Stück Zufriedenheit für dich in Anspruch zu nehmen.


    Der Endlichkeit entgehen wir als Menschen eben nicht. Was freilich meistens überwiegend als unangenehm empfunden wird.


    So wie du hier auftrittst, hast du auch besonders viel Wert auf menschliche Zweisamkeit gelegt. Finde ich sympathisch. Das macht es jetzt nicht gerade einfacher.


    Auch wenn du nicht mehr gut mobil bist, solltest du die Mobilität aktivieren die noch geht. Und wahrscheinlich auch sozialen Anschluss suchen, da das dir wichtig zu sein scheint.

    Ich bin kein Fachmann. Alle meine Aussagen sind nur meine laienhafte Einschätzungen, die auf eigenen unzulänglichen Überlegungen oder subjektiven Erfahrungen beruhen.