Drogenabhängiger macht das Leben meiner Eltern zur Hölle

  • Hallo Zusammen,


    zunächst möchte ich euch kurz unsere Situation schildern. Es geht um meinen Bruder Eduard. Er ist 34 Jahre alt und seit etwa 15 Jahren Drogenabhängig. Angefangen hat damals alles mit Heroin. Seit etwa 13 Jahren hat sich ein immer wiederkehrender Zustand eingestellt: Nach einer exzessiven Drogenkur (6-12 Monate) geht es ihm körperlich sowie psychisch so schlecht, sodass er irgendwann einwilligt eine Therapie zu machen. Er besucht also die Therapie für ein paar Monate, erholt sich, sodass er dann wieder voll durchstarten kann..


    Während der Drogenzeit lebt er bei meinen Eltern. In den 15 Jahren mussten sie schon so einiges mitmachen. Er klaut Geld, den Fernseher, das Handy meines Vaters (alles was irgendeinen Wert hat) und verkauft es an der nächsten Ecke um an den Stoff zu kommen. Er pöbelt nachts rum, lässt sie nicht schlafen, droht ihnen und randaliert.


    In den letzten Jahren wurde es immer schlimmer. Die Drogenkuren wurden deutlich exzessiver. Mittlerweile nimmt er alles was irgendwie reinhaut ( Alkohol, Antibiotika, Antidepressiva oder wenn er genug zusammengeklaut hat, dann auch Heroin). Mittlerweile hat er diesen unberechenbaren " ich würde dich für 5 € töten"-Blick drauf. Und dann ist es letztens passiert: Bei dem Versuch das Telefon zu benutzen ist er ausgerastet und warf es gegen die Wand. Mein Vater, völlig am Ende mit den Nerven konfrontierte ihn damit, woraufhin er noch wütender wurde und meinen Vater verprügelte. Meine Mutter rief die Polizei. Die Polizei meinte vor Ort, dass ihnen die Hände gebunden seien und sie ihn nicht mitnehmen können! Sie boten an, Strafanzeige zu stellen, mehr konnten sie angeblich nicht tun. Davon hat er schon hunderte. Er hat mittlerweile keinen Funken Anstand und ist eine echte Gefahr für meine Eltern geworden. Es ist echt traurig, dass meine Eltern in den letzten Rentnerjahren ihres Lebens sowas erleben müssen.

    Angesicht der letzten Ereignisse muss jetzt dringend etwas passieren. Ich suche nicht nach einer Therapiemöglichkeit( davon hatte er genügend in 15 Jahren), ich suche nach einer Möglichkeit ihn effektiv von meinen Eltern fernzuhalten. Was kann man in einer solchen Situation tun?


    Wenn jetzt nichts passiert, wird das in einer Tragödie enden.

    • Gäste Informationen
    Hallo Mitleser, du interessierst dich für unsere Themen und willst auch selbst schreiben, dann melde dich bitte an.
    Solltest du noch kein Forenmitglied sein, dann registriere dich bitte und du kannst das SuS-Forum uneingeschränkt sowie kostenfrei nutzen.

    Dieses Thema enthält 0 weitere Beiträge, die nur für registrierte Benutzer sichtbar sind, bitte registriere dich oder melde dich an um diese lesen zu können.