Normale Entzugserscheinungen?

  • Beitrag von Hilfehilfe ()

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  • servus ...ich hab ein paar Fragen und ich hoffe mir kann jemand helfen der sowas schon hinter sich gebracht hat .


    Ich kiffe seit 6 Jahren täglich ca 1 Gramm am Tag...manchmal auch bisschen weniger


    Ich war vor 4 Wochen einen heben und habe dazu noch gekifft ...am nächsten Tag habe ich eine Panikattacke bekommen und seitdem habe ich nicht mehr gekifft.


    Die ersten 2 Wochen ging es mir katastrophal ...ich habe geschwitzt ,konnte iwie nicht mehr schlucken ,hatte schüttelfrost ,herzpochen ,starke innere Unruhe mit Panikattacken,derealisation und starken Schwindel ausserdem hatte ich ständig das bedürniss tief Luft zu holen was aber iwie nur selten funktioniert hat .


    Die meisten dieser Symptome sind bis zum heutigen Tage komplett abgeklungen oder nurnoch leicht vorhanden


    Geblieben oder neu dazugekommen sind :


    -Gelegentliche leichte innere Unruhen mit leichten Schwindel (kein Vergleich zu den Unruhen der ersten 2 Wochen)


    - seit gestern wieder der Drang ständig tief Luft holen zu wollen was aber manchmal nicht funktioniert (fühlt sich wie eine atemblockade an)


    -bin total unmotiviert ..selbst für Dinge die mir sonst immer Spaß gemacht haben kann ich mich nicht motivieren.


    - Ich mache mir den ganzen Tag Sorgen darüber das ich niewieder richtig fit werde ...dadurch kann ich nie wirklich entspannen und mal abschalten...sobald ich nix zu tun habe mache ich mir Gedanken über meine Beschwerden.


    -fühle mich irgendwie nicht richtig anwesend ,als wäre ich permanent verträumt.


    -zum Nachmittag hin werde ich immer extrem müde


    Morgen hätte ich einen Termin bei einen Psychiater jedoch hält meine drogenberaterin den Termin für wenig sinvoll weil sie denkt das ich dort nur mit Medikamenten vollgeballert werde die ich ihrer Meinung nach nicht brauche...sie sagt ich brauche einfach Zeit und das die Symptome nach und nach von alleine verschwinden.


    Nun wollte ich gern eure Meinung dazu hören...


    Ist das der normale Verlauf eines Cannabis Entzugs ?

    Mache ich mich einfach selbst zu sehr verrückt?

    Meint ihr anhand meine Beschwerden das ich Medikamente bräuchte oder wird der Rest meiner Beschwerden auch nach und nach verschwinden ohne das ich zu einen Psychiater gehe ,der mich vlcht nur wieder noch verrückter macht?


    Achja was ich vlcht noch erwähnen sollte ...ich hatte nie Probleme zu esse oder zu schlafen ....falls das von Bedeutung ist.


    Ich hoffe mir kann kann jemand helfen bevor ich zu den Termin morgen müsste .


    Liebe Grüße =)



    Hab das Grad ins falsche Forum gepostet...hier ist es glaub richtig...sorry


  • Ohne medizinische Bildung zu haben glaube ich auch dass es einigermaßen Blödsinn ist, dich jetzt mit womöglich ebenso ekelhaften Psychopharmaka vollzustopfen.


    Klar kann man das machen, mal bissel Atosil geben oder irgendwas angstlösendes oder stärkere Antipsychotika. Aber nach meiner Erfahrung und Meinung kann man es auch lassen. Trotzdem finde ich kann so ein Termin eher nutzen als schaden.


    Jeden Tag ein Gramm zu rauchen, gerade bei den gegebenen Qualitäten - finde ich schon einigermaßen hardcore.


    Ich meine, das muss von selber rauseitern. Sechs Jahre - ich spekuliere, sei froh, wenn du nach sechs Monaten wieder richtig ordentlich Boden unter den Füßen fühlst.


    Solche Angststörungen oder so kenne ich auch vom Kiffen. Kiffe weiter nicht mehr. Wenn du Atemnot hast, lüfte ganz banal deinen Raum, zieh dir einen Pulli an, Heizung runterdrehen, lass sauerstoffreiche Luft rein. Mach Atemübungen. Ich wusste dann manchmal auch nicht mehr, wie man "richtig", "normal" atmet.


    Führ mal 4-6-8 Methode durch, korrekte Bauchatmung. Und sorrge allgemein für Entspannung. Eliminiere alltägliche Stressoren, wenigstens in Regenerationszeiten.

    Ich bin kein Fachmann. Alle meine Aussagen sind nur meine laienhafte Einschätzung, die auf eigenen unzulänglichen Überlegungen oder subjektiven Erfahrungen beruhen.

  • danke für deine Antwort (:


    Uiuiui...6 Monate Klingen ziemlich krass.

    Meinst du echt das wird sich noch solange hinziehen?

    Eigentlich habe ich ja keine Probleme im Alltag,ich gehe unter Leute und habe dabei auch keine komischen Gefühle oder ähnliches, ich komme auch allen meinen Pflichten nach ohne iwelche Attacken oder ähnliches zu haben ...ich fühle mich halt noch ziemlich neben der Spur und in stress Situationen laufe ich noch nicht rund....bedeutet mir wird ein bisschen schwindlig und fühle mich unwohl.

    Aber ich denke das ich auch erst lernen muss mit Stress umzugehen...ich war ja quasi 6 Jahre dauerstoned.


    Wenn ich meine aktuellen Zustand mit den vor 4 Wochen vergleiche ist es wirklich schon viel besser geworden.

    Mein Hauptproblem waren ja diese aus den nichts aufkommenden Panik Gefühle.

    Aber die sind ja auch sogut wie weg.

    Diese Panik die ich am Anfang hatte sind jetzt zu leichten inneren Unruhe geworden habe ich das Gefühl...


    Ich habe eigentlich gehofft das ich in einen maximal 2 Monaten wieder richtig fit bin und gras über die Sache wachsen lassen kann.


    Mit kiffen habe ich sowieso abgeschlossen....ich werde niewieder was rauchen und habe auch keinen suchtdruck ....bin sogar relativ froh das ich endlich weg von den Zeug bin.


    Was meinst du mit antipsychotika?

    Wird sowas nicht nur bei psychosen und Schizophrenie verschrieben ?


    Ich habe es durch Recherche eigentlich so verstanden das mein Serotonin Spiegel leer ist und das der sich wieder auffüllen muss ....und das soll laut Internet um die 6 Wochen dauern....und wenn der wieder im normalzustand ist müsste ich doch auch wieder fit sein ...oder ?


    Und das mit der Atemnot habe ich meistens wenn ich mich zu sehr auf meine Atmung konzentriere ....wenn ich etwas zu tun habe kann ich auch ganz normal Luft holen.....habe gelesen das sowas auch durch Stress verursacht wird.


    Manchmal denke ich lese einfach zu viel im Internet und mache mich dadurch selbst nur verrückt. :(

  • Es gibt wohl viele Aspekte einer Abstinenz, die sich auf das Wohlbefinden auswirken.


    Erstmal ist da der THC-Spiegel im Blut. Alles was an THC und wirksamen Abbauprodukten im Körper umherschwirrt, im Fettgewebe, wo auch immer.


    Wenn du nach sechs Jahren chronischem Konsum vier Wochen abstinent bist, dann ist das Ding noch nicht durch. Ich vermute mal, dass du noch positiv auf THC testbar bist. Vielleicht auch nach großer körperlicher Anstrengung.


    Wenn das alles komplett ausgeschwemmt und abgebaut ist, würde ich spekulativ davon ausgehen, dass der Haushalt an Serotonin und anderen relevanten Systemen erst richtig "ausheilt", sich beginnt zu normalisieren, ein neues Gleichgewicht in deinem langfristigen Alltagserleben auszubilden.


    Zusätzlich hast du psychisch die fehlende abschirmende Wirkung, dann hast du den Wegfall einer Manipulationsmöglichkeit deines Befindens durch die Droge. Also vielleicht gab es Mechanismen, wann du konsumiert hast, um etwas zu verarbeiten, zu übertünchen.


    Damit lernst du jetzt, anders umzugehen.


    Daneben kann es auch sein, dass gewisses nahe-psychotisches Erleben in irgendeinem Umfang ausgelöst wurde. Wie lange eine vielleicht tiefere Funktionsstörung im Gehirn/Gemüt zum Ausheilen braucht, kann jedenfalls ich nicht mal ansatzweise erraten.


    Aber vier Wochen sind in dem Zusammenhang nahezu ein Augenzwinkern, genenüber einem sechs Jahr eingeschliffenen Verhalten/Zustand.


    Wenn du dich schon wieder halbwegs fit fühlst, dann halte ich das für ein sehr gutes Zeichen.


    Ich finde auch man soll googeln, und recherchieren. Aber man muss bei der Bildung seiner Einschätzung nie vergessen, dass man ein medizinisch, wissenschaftlich-methodisch, psychiatrisch vollkommen ungebildeter Laie ist! Nur weil man etwas verstehn will, oder etwas will, heißt das nicht, dass man dazu in der Lage ist. Man kann nachlesen, wie man einen Hubschrauber landet, aber man sollte daraus nicht ableiten, nach zehn Tagen lesen in der Lage zu sein, einen Helikopter ungestraft zu landen. Also im übertragenen Sinn eine korrekte Diagnose und Therapie zu erkennen. Trotzdem finde ich es wichtig, dass man sich bildet. Um wenigstens mal vorsichtig anfangen zu können, ansatzweise nachzuvollziehen, wovon Ärzte reden, wenn sie über einen reden, in Diagnosen und Arztbriefen.


    Neuroleptika wie Antipsychotika werden meines Wissens teilweise auch bei psychosenahem Erleben, Angst, oder zur Dämpfung oder für irgenbdwelche andere Zwecke verschrieben.


    Wann du "komplett ausgeheilt" bist, was auch immer das sein könnte ist hoch spekulativ.


    Aber wenn du das Gift weglässt, dann kann ich einfach nur annehmen, dass es bergauf gehen wird. Und nicht mehr bergab, wie zuvor.


    Wie schnell oder wie langsam ist zwar eine interessante Frage, kann ich nicht qualifiziert beantworten, nur gröbst schätzen, und könnte man auch als zweitrangig ansehen.

    Ich bin kein Fachmann. Alle meine Aussagen sind nur meine laienhafte Einschätzung, die auf eigenen unzulänglichen Überlegungen oder subjektiven Erfahrungen beruhen.

  • Dankeschön für deine Antwort strider....du hast natürlich recht...4 Wochen ist wirklich kein Vergleich zu 6 Jahren exzessiven Konsum.


    Ich habe in den 6 Jahren nicht nur in bestimmten Situationen geraucht...ich war eigentlich zu jeden Zeitpunkt bekifft.

    So wie andere ihre Zigaretten geraucht haben, habe ich gras geraucht.

    Es fing früh direkt nach den aufstehen an und hörte Abend vor den schlafen gehen auf...und ganz extrem wurde es als ich es auch selbst "weg gemacht" Habe um mir hauptsächlich meine Sucht zu finanzieren.

    Im Nachhinein ist es einfach beschämend weil ich selbst garnicht gecheckt habe wie ich mich selbst kaputt mache.


    Die panikattacke vor 4 Wochen hat mich aber komplett umgekrempelt...ich sehe die mittlerweile als Warnung von meiner Psyche und hoffe einfach das ich keine bleibenden Schäden aus dieser zeit davontragen werde und rechtzeitig den absprung geschafft habe.


    Ich war übrigens vorgestern nicht bei den Termin bei den Psychiater...haber aber natürlich abgesagt.


    Ich habe mich die letzten Tage auch garnicht mehr mit den Thema beschäftigt sondern einfach gelebt...dabei hatte ich auch überhaupt keine Probleme...ich war quasi Beschwerdefrei und hatte Spaß am Leben...sogar meine Atmung war weitestgehend wieder normal.


    Gestern Abend hat mich aber leider Gottes vor den schlafen gehen wieder eine Panikattacke besucht :(


    Diese Panikattacken machen mich fertig....mein Arzt hat mir zwar für solche fälle diazepam als notfallmedilament verschrieben ...aber ich nehme das nur extrem ungern....icj fühle mich den Tag darauf immer als hätte mich ein bus überfahren.

    Habe von den diazepam gestern auch nur 2 Tropfen genommen und dann bin ich auch direkt eingeschlafen ...das Zeug knallt bei mir wie die Hölle. (Eigentlich soll ich 5 nehmen )


    Heute habe ich nochmal mit meiner drogenberaterin telefoniert und mich nochmal versichert das dass alles noch im normalen Rahmen ist und ich keine starken Medikamente oder klinikaufenthalte benötige.


    Sie meinte das kann mir die nächsten 2-3 Monate immer mal wieder passieren das ich solche Attacken bekomme ...und solange ich das mit 2-3 Tropfen diazepam unter Kontrolle bringen kann und aus der Attacke kein dauerzustand wird soll ich mir auch keine Sorgen machen.

    Ich mach mir aber trotzdem Sorgen....diese Panikattacken sind das schlimmste an den ganzen Entzug.

    Ich hatte in den 4 1/2 Wochen 3 Stück.

    Sie werden zwar jedesmal schwächer und dauern nicht solange an ...trotzdem macht mich das psychisch immer total platt weil ich garnicht weiß wieso ich diese Attacken bekomme.

    Und vorallem belastet es mich das ich keine 100 prozentige Sicherheit habe das diese Attacken irgendwann garnicht mehr kommen.

    Mit sagt zwar jeder(drogenberaterin,Psychotherapeutin,hausarzt) das dass nur eine Phase ist Und diese Panikattacken iwann komplett verschwinden ....aber wissen tue ich es halt doch nicht 100 prozentig.


    Hast du oder ijemand hier vlcjt Erfahrungen mit sowas und kann mir bestätigen das ich irgendwann wieder ohne Panikattacken Leben kann? Bzw das dass relativ normal für einen Cannabis Entzug ist ?

    Ich habe Angst dauerhaft aller paar Wochen sowas zu bekommen :(

    Hast du vlcjt sonst noch Tipps wie ich meinen heilungsprozess beschleunigen kann?


    Danke und liebe Grüße

  • Woher kommt denn der Druck, deinen Heilungsprozess beschleunigen zu wollen? Was sitzt dir im Nacken?


    Mir hat mal jemand gesagt sinngemäß, wenn man zehn Jahre Drogen genommen hat, dann braucht man auch zehn Jahre, um wieder komplett zu genesen.


    Stellst du den Anspruch, dass du nach 6 Jahren Maximalkiffen nach drei Tagen, drei Wochen oder drei Monaten wieder so da stehst als ob nie was gewesen wäre?


    Komm doch erst mal zur Ruhe. Und fange an die letzten sechs Jahre in jeder Hinsicht zu verarbeiten.


    Körperlich wirst du an sechs Jahren Kiffen wohl nicht sterben, da wärst du wohl der erste. Auch Lungenkrebs kriegt man - im Normalfall - nicht so schnell.


    Was ist denn eine Panikattacke? Panik vor was? Hast du dann Angst, dass gleich lebenswichtige Organe versagen, Angst, dass dein Tod jetzt in jungen jahren eintreten könnte? Dass du keinen Sauerstoff mehr kriegst? Kannst du (dir) das Gefühl besser erklären? Schuldgefühle? Hast du dich in was reingesteigert? Versuch dahinter zu kommen, ob eine benennbare Angst dahinter steht.


    Wenn du Angst vor Organversagen hättest, kann man bestimmte Gesundheitsparameter prüfen. Ultraschall der Halsschlagader, Blutwerte, keine Ahnung.


    Meiner Meinung nach hast du auf jeden Fall "Schäden" oder allgemeiner gesagt Spuren und Prägungen von der Zeit des Konsums behalten. Vielleicht müssen und sollten wir das annehmen, dass alles an unserer Lebensführung mehr oder weniger irgendwelche Spuren an uns hinterläßt, und irgendwie Teil von uns ist.


    Letztendlich hat dein Körper sich an die Zufuhr von Gras gewöhnt, und dein Gehirn wird sich bestimmt noch etliche Male räuspern und nießen, während es sich daran gewöhnt, dass es seine Stimmung jetzt wieder selbstständig regulieren muss.


    Grundsätzlich kann der menschliche Körper viel ab, und trotzdem leben. Viel mehr als das was du hinter dir hast.


    Die interessanteste Frage finde ich, herauszufinden, ob du mit einer Änderung deines Verhaltens oder deiner Haltung zum Leben (bissl geschwollen ausgedrückt) oder zu irgendwas anderem vielleicht den Verlauf einer Panikattacke günstig beeinflussen kannst. Oder auch ungünstig beeinflussen kannst!

    Ich bin kein Fachmann. Alle meine Aussagen sind nur meine laienhafte Einschätzung, die auf eigenen unzulänglichen Überlegungen oder subjektiven Erfahrungen beruhen.

  • Eigentlich hast du recht...ich weiß auch nicht warum ich mir mir zeitlich so einen Druck mache...am ehesten denke ich dabei immer an meinen Sohn.


    Ich weiß ehrlich gesagt auch garnicht ob das,was ich Panikattacke nenne wirklich eine Panikattacke ist...

    In den Moment wo ich so eine "Panikattacke" Habe bekomme ich schlecht Luft,mir wird schwindelig und mein Herz fängt an zu rasen+bekomme einen trockenen Mund mit ohrensausen. ...allgemein bin ich in diesen Zustand erst extrem hibbelig und danach fühle ich mich als hätte ich Grad 2 Gramm geraucht...also ich fühle mich danach wie bekifft.

    Vlcht flashbacks?


    Angst das ich sterbe oder eine schwere körperliche Krankheit habe, habe ich eigentlich nicht.

    Ich habe eher Angst das ich in diesen Moment "durchdrehe"....lässt sich schwer beschreiben ...aufjedenfall ist es ein extrem unangenehmes Gefühl.


    Aber wenn das keine Panikattacken sind...wie nennt man diesen Zustand sonst?


    Ich weiß auch das ich körperlich fit bin ...ich war bei mehreren ekg's ,Blutwerte wurden untersucht und meine Schilddrüse wurde auch unter die Lupe genommen ....alles in ordnung und darauf vertraue ich eigentlich auch.


    Meine Ängste sind also nicht das ich körperlich eine Krankheit habe sondern eher psychisch.


    Meine psychotherapeutin hat mir nach der ersten Sitzung auch eine leichte angststörung diagnostiziert die aber laut ihr von alleine wieder verschwindet und das auch keine medikamentöse Behandlung zwingend notwendig ist.


    Ich denke mir macht vorallem Sorgen das diese angststörung doch nicht einfach so verschwindet und ich in Zukunft ein angstpatient werde.

    Ich habe aber auch sonst keine Ängste....die einzige Angst die ich habe ist das ich mein ganzes Leben solche Attacken bekommen werde.


    Hast du damit vlcht Erfahrungen?

    Du hattest ja oben geschrieben das du sowas auch von kiffen kennst.

    Ist das bei dir von selbst wieder verschwunden ?

    Steigere ich mich vlcht einfach nur in etwas hinein ?


    Danke für deine Hilfe und deine Sicht der Dinge....liebe Grüße

  • Also ich kenne mich nicht mit Angsstörungen aus. Meine soziale Phobie sehe ich nicht vorrangig als Angsstörung, sondern als wechselseitige soziale Interaktionsstörung.


    Ich hatte mal Ängste wegen Gefäßkrankheiten, aber da bin ich rausgewachsen und habe beschlossen, dass ich zum spontanen Sterben vermutlich zu jung bin.


    Im Rausch hatte ich öfters Panik.


    Deine Attacken interpretiere ich als Absetzerscheinung. Es ist bekannt und ich hatte es auch, sehr ungehalten und auch aggressiv zu werden, wenn ich nichts mehr zu kiffen hatte.


    Ich bin ganz ganz sicher, dass du nicht vom Absetzen von Cannabis dauerhaft psychisch krank wirst. Ganz im Gegenteil.


    Nach über 300 Wochen Kiffen kiffst du jetzt fünf Wochen nicht mehr. Jetzt ist keine Zeit ein Fazit zu ziehen, über drohende "Konsequenzen".


    Du bist jetzt voll im Streß des Entzuges. Das ist absoluter, extremer Streß, daran wirst du dich abarbeiten wenn es gut läuft, und du hast Qual mit dieser Umstellung.


    Das kann dir keiner abnehmen. Da musst du durch.


    Aber sieh es doch nicht so verkrampft. Du hast eine wertvolle Entscheidung getroffen, gehst in eine gute Richtung.


    Wenn du eine Angststörung entwickelst, oder auch nicht, ist es eh vergeblich sich dazu jetzt noch zermürbende Sorgen zu machen. Weil du damit nichts abwenden könntest. Es gibt keine hundertprozentige Sicherheit. Richte dich lieber damit damit ein, dass es auch ohne diese Sicherheit trotzdem einigermaßen akzeptabel für dich weitergehen wird.


    Du hast ganz andere Probleme, dass dein Körper und Hirn mal diesen langen Drogenkonsum verarbeitet, das ist mMn dein Problem.


    Wie läuft denn dein Alltag? Hast du da Stressoren? Dann versuch lieber die zu optimieren, Streß zu reduzieren.

    Ich bin kein Fachmann. Alle meine Aussagen sind nur meine laienhafte Einschätzung, die auf eigenen unzulänglichen Überlegungen oder subjektiven Erfahrungen beruhen.

  • Wie lange hat es denn bei dir gedauert bis du die Angst vor einer gefäßerkrankung überwunden hast?

    Kam es bei dir auch von Drogen?


    also meiner körperlichen Gesundheit vertraue ich eigentlich schon...also ich weiß das ich von den Entzug nicht sterben werde oder ähnliches.


    Ich hatte bis auf dieses eine mal eigentlich nie Panik oder so während ich gekifft habe....habe es eigentlich immer gut vertragen ...vlcht sogar zu gut .

    Ich hätte schon viel früher einen tritt in dem Arsch kriegen müssen ...dann hätte ich schon eher mit den kiffen aufgehört und hätte jetzt evtl nicht solche ekelhaften panikschübe .


    Denke mal bei mir hat auch der Alkohol den ich die Nacht davor getrunken habe viel dazu beigetragen das ich so eine Attacke bekommen habe...laut Ärzten hatte ich nur palpitationen ,aber ich habe mich halt extrem reingesteigert.


    "Das kann dir keiner abnehmen...da musst du jetzt durch "

    Den selben Satz sagt mir auch immer mein vater wenn ich anfange rumzujammern :D

    Und gejammert habe ich in letzter Zeit sehr viel und ausdauernd :D

    Aber ist halt wirklich so.


    Naja...hatte jetzt vor 2 Tagen meinen letzten "panikschub" ...keine Ahnung wie ich es sonst nennen soll ...mir geht's wieder gut.....ich hoffe inständig das es der letzte war....ich weiß in den Moment das ich nicht sterben werde ...trotzdem ist ein sooooo ekelhaftes Gefühl.


    Ich hoffe ich entwickle keine generalisierte angststörung ...eine angststörung werde ich Momentan schon haben....aber die geht ja laut meiner psychotherapeutin von alleine wieder weg....ich schätze wenn ich diese panikschübe nicht mehr kriege werde ich auch keine angststörung mehr haben...weil bis auf diese schübe mache ich mir keine großartigen Sorgen mehr um mich.


    Mich machen wirklich nur diese panikschübe verrückt die ich aller paar Wochen seit meinen Entzug kriege...3 waren es bis jetzt.

    Naja ...kommt Zeit kommt Rat....ich denke einfach positiv.

    Es wird ja auch insgesamt gesehen alles besser ...wenn ich dran denke wie ich die ersten 2 Wochen vor mich hin vegetiert habe und 24/7 am googlen war ....dann ist es schon eine riesige Verbesserung.

    Nur diese Scheiß schübe müssen dauerhaft weg bleiben.


    Also in der Woche dreht sich mein kompletter Alltag eigentlich um meinen Sohn...bin hauptsächlich mit ihn unterwegs wenn er nicht Grad im Kindergarten ist .

    Negative stressoren habe ich eigentlich auch nicht.


    Bei meinen letzten Schub hatte mein Sohn hohes Fieber...vlcht hat das auch mit dazu beigetragen ....wer weiß.


    Liebe Grüße

  • Zuletzt diese Angst kam ebenfalls von Palpitationen, und dem Wissen, dass ich eine gewisse Disposition zu Rythmusstörungen und damit Gerinnselbildung haben könnte. Also hab ich mich in den Gedanken reingesteigert, das jetzt gerade in diesem Augenblick sich ein Gerinnsel löst und im Gehirn ankommt. Das schickt einen total.


    Kiffen tu ich ja schon etliche Jahre nicht mehr. Was mir vielleicht geholfen hat, ist mit Rauchen aufzuhören. Lange Rauchen ist immer ein berechtiger Grund für Sorgen. Nicht Rauchen, Sport machen, möglichst vernünftig ernähren. Wenn wirklich ein Verdacht ist, ärzlich abklären


    Mehr kann ich medizinisch nicht machen. Mehr muss ich nicht machen. Damit lass ich es gut sein und lege keinen Wert darauf, mich in was reinzusteigern.

    Ich bin kein Fachmann. Alle meine Aussagen sind nur meine laienhafte Einschätzung, die auf eigenen unzulänglichen Überlegungen oder subjektiven Erfahrungen beruhen.

  • Hallo,


    Ich habe genau das gleiche Problem 1 zu 1 die selben Symptome.... Habe 2 Jahre lang Dauer gekifft und als ich die erste Panik Attacke hatte habe ich alles aus meinem Leben verbannt, habe auch das Rauchen aufgehört, das ist jetzt alles 14 Tage her.

    Ich kann mit allem Leben, aber diese Panikattacken, dass ich keine Luft bekomme sind die Hölle. Habe im Krankenhaus alles checken lassen, Röntgen der Lunge, Endoskopie, Lungenfunktiontest aber alles in Ordnung. Ich drehe durch bei diesen Momenten und was ich in diesem Momenten für Gedanken habe sind auch viel zu heftig.


    Würde gerne wissen wie es bei dir verlaufen ist.


    Gruß

  • Servus Lorenzo08,


    das Thema ist schon etwas älter, es wäre besser wenn du ein eigens Thema erstellst - dann vermischt sich nicht alles :)


    LG Franz

    Fange nie an aufzuhören höre nie auf anzufangen

    Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.)

  • hi,

    wollte nur sagen habe eineinhalb Jahre täglich gekifft und jetzt seit 3 Tagen aufgehört und hab ebenfalls Atemprobleme war sogar auch schon beim Arzt und hab alles checken lassen. Ergebnis: Alles bestens. Wollte nur sagen das ich mir ziemlich sicher bin das das nur psychisch ist bzw halt die Reaktion der Lunge auf das fehlende Cannabis was ja auch ein wenig plausibel ist wenn man das Zeug jahrelang täglich inhaliert hat.

    Wenn ich nicht daran denke hab ich auch keine Probleme also versucht euch einfach abzulenken .

    Gruß Nils

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