Bergwandern, Bergsteigen, Klettern, Hochtouren, Skitouren

  • Als Ex-Drogenabhängiger habe ich festgestellt, dass Bergsteigen ein schönes Tätigkeitsfeld ist, um mich auszutoben. Ich schätze, dass es für mich als Motivator eine bedeutende Rolle gespielt hat, drogenabstinent zu bleiben. Für mich und Leute die ich kenne, ist es wichtig zum Wohlfühlen, ja hat fast schon eine sinnstiftende, erholende Wirkung. Etwas, bei dem man sich lebendig fühlt.


    Es setzt bei tiefen Bedürfnissen an:

    - Abenteuer

    - Natur- und Wildniserleben

    - Realistische Eigeneinschätzung im (Nicht-)Können erwerben

    - Eigenverantwortliches Handeln, Selbstwirksamkeit, Selbstvertrauen erwerben

    - umfangfreiche Kompetenzen erwerben und vertiefen

    - langfristig (über viele Jahre) Ziele verfolgen

    - Ehrgeiz ausleben, kämpfen

    - Sich körperlich auspowern


    Was mir noch sehr gut am Bergsteigen gefällt: man kann es sowohl im Team, als auch alleine durchführen! Beides hat seinen Reiz, seine Vorteile und Nachteile.


    Ich will in diesem Thread auf dieses Hobby (diesen "Sport") und seine potenziell stabilisierende und aufbauende Wirkung hinweisen.


    Allerdings kostet es auch viel, in dem Bereich Fähigkeiten aufzubauen. Umfangreiche Mengen Zeit, Wille, Kraft, auch Geld in Form von Ausrüstung und sinnvollen Ausbildungskursen und Literatur.


    Bergstiefel und schnelltrocknende, feuchtigkeitsableitende und winddichte Kleidung ist da nur ein erster Anfang. Mit 20 bis 40 Tourentagen ist man auch nur mehr ein seriöser Anfänger.

    Ich bin kein Fachmann. Alle meine Aussagen sind nur meine laienhafte Einschätzungen, die auf eigenen unzulänglichen Überlegungen oder subjektiven Erfahrungen beruhen.