Freundin verletzt sich (SVV-Hilfe)

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  • Hallo Leute...

    Ich bin seit 5 Monaten In einer Beziehung, sie gibt mir alles was ich mir je vorstellen konnte, ich bin überglücklich mit dieser Frau.


    Zum Problem:

    Ich hab sie in der Schule kennengelernt, hab ziemlich schnell gemerkt das sie Probleme hat. Denoch hab ich mich verliebt.

    Bei unserem ersten Treffen hab ich dann die Narben auf ihrer Haut gesehen, wir sprachen darüber, sie schilderte mir es sei wie ein "Drang", etwas womit sie nicht aufhören könne. Wie eine Art Sucht.


    Weil das Thema für mich absolut Neuland war/ist, hab ich schon einiges im Intetnet darüber gelesen.


    Zu ihr:

    Sie hatte eine beschissene Kindheit, von den Eltern liegen gelassen, bei Pflegefamilien untergebracht, Heim!

    Seit einigen Jahren ist sie bei ihren Liebenswerten Großeltern Zuhause.


    Ich kann verstehn das so etwas nicht einfach an einem vorbei geht und man seelische Probleme hat.


    Ich versteh nur nicht weshalb sie sich und damit auch andere verletzt.


    Wir hatten schon einige Gespräche darüber, und ich versuche ihr den halt zu geben den sie braucht, sage sie soll kämpfen, versuche auch, nicht abwertend zu sein.

    Leider schafft sie es nicht da raus, trotz Psychologischer Behandlung und den halt den ich versuche ihr zu bieten.

    Sie weiß, das mich das verletzt, da ich ihr das auch schon öfter gesagt habe.


    Kann mir jemand sagen wie ich mit der ganzen Sache umgehen soll?

    Wie ich ihr helfen kann?

    <3

  • Servus Dino1107,


    es ist schön wenn du deiner Freundin beistehen möchtest, aber es macht wenig Sinn sie unter Druck zu setzen.

    Da sie scheinbar in therapeutischer Behandlung ist, solltest du auf diese Behandlung vertrauen ...


    Man muss verstehen, sie macht das ja nicht um Ihr Umfeld zu verletzten, der Hinweis das es dich verletzt, dürfte eher contra-produktiv sein.

    Es ist ihr Ventil, auch wenn es für Außenstehende kaum verständlich ist.

    Wichtig ist, dass ihre Wunden gut versorgt werden und weiter therapeutische Hilfe in Anspruch genommen wird.

    Ansonsten kannst du nur weiter für sie da sein und hoffen!


    Reden ist immer gut, aber wenn sie das nicht will, dann muss man das so auch akzeptieren - es geht halt nicht immer.

    Wenn du helfen willst, dann lass sie entscheiden wie so eine Hilfe aussehen könnte.

    Zwang, Druck und andauernde Hinweise wird sie ablehnen.


    So schlimm es ist, ändern kann nur sie selbst etwas daran, mit professioneller Hilfe eben.

    Fange nie an aufzuhören <-> höre nie auf anzufangen

    Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.)