• Heyhey

    Bin grade auf das vorum gestoßen und hoffe hier Menschen zu finden, die mir bei meinem Problem helfen können. Vielleicht war ja auch mal jemand in einer ähnlichen Situation. Ich schneide mich jetzt seit ungefähr einem Jahr und nach und nach hat mein Umfeld dies dann auch mehr oder weniger freiwillig erfahren. Ich habe das starke Gefühl mich jemandem anvertrauen zu wollen. Aber wenn mir dann jemand Hilfe anbietet dann weiß ich nicht so recht, wie ich das ganze beschreiben soll. Das ist bei mir halt ein anhaltendes Gefühl der Taubheit, wegen welcher ich mich auch verletze. Nur kann ich das nicht so recht in Worte fassen. Wie macht ihr das?

  • Hast du es schon mal bei einer Beratungsstelle oder so versucht?

    Wenn dein Gegenüber unbekannt ist, vielleicht klappt es dann eher?


    Aber es würde sicher nicht schaden, wenn du etwas mehr über dich erzählen würdest ...


    LG

    Fange nie an aufzuhören <-> höre nie auf anzufangen

    Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.)

  • Hi,

    Was du beschreibst klingt ein wenig nach Dissoziation oder Depersonalisation. Ist bekannt, dass sich Menschen u.a. deswegen verletzen, um aus so einem Zustand raus zu kommen.

    Falls du dich da wiedererkennst und darüber mit deinem Umfeld reden möchtest, könntest du denen dazu z.B. einen Artikel zum Thema geben. Google hilft ;)


    Willst du denn Hilfe oder geht es dir primär um das Mitteilen als Hilfe?

  • Ich schneide mich jetzt seit ungefähr einem Jahr

    Ich kratze mich blutig ich weiss nicht wie lange schon.

    Ich habe das starke Gefühl mich jemandem anvertrauen zu wollen.

    Das hatte ich noch nie.

    Das ist bei mir halt ein anhaltendes Gefühl der Taubheit,

    Das ist bei mir ein Gefühl von ich lebe noch weil es tatsächlich weh tut. Denn vorher höre ich nicht auf.

    Wie macht ihr das?

    Ich persönlich behalte immer alles für mich. Meine Narben sind selbstverständlich Mückenstiche wenn mich jemand fragt. Aber ich bin ehrlich bei den Ärzten.


    Ich kann dich sehr gut verstehen.

  • Naja, ich würde versuchen es so gut wie möglich zu umschreiben.

    Für Außenstehende ist es ohnehin seltsam und daher eher schwer zu verstehen, weil es nicht nachvollziehbar ist.

    Aber kannst du dich vielleicht zuerst mit anderen Betroffenen austauschen - zum Beispiel hier - und erst danach mit Nichtbetroffenen? Ich kann mir vorstellen, dass es dir den Anfang erleichtert und du leichter Worte findest, wenn jemand selbst weiß, worum es geht. Andererseits wissen ebenfalls Betroffene auch ohne viele Worte, was man meint.

    . life is what happens while you're making other plans .