Starke Depressionen Cannabisentzug

  • Hallo zsm also erst einmal ich bin 20 Jahre alt und ich hab 3,5 jahre Cannabis konsumiert. Die ersten 1,5 jahre hab ich nur ab und zu geraucht und die letzten 2 jahre schon täglich so 0.5-1g. Ich hab jetzt vor 10 Wochen aufgehört zu konsumieren weil ich bei meinem letzten Joint voll Herzrasen und Panik bekommen hab. Die ersten 3 Wochen waren der horror ich konnte nicht mal zur arbeit gehen weil ich Angst bekommen hab und Herzrasen. Dann wurde es besser ich ging wieder los zur Arbeit und ich hatte auch das Gefühl das es besser wird aber jetzt vor einer woche kamen aber auch noch Depressionen dazu die bis jetzt schon echt stark geworden sind es fühlt sich so an als hätte mein leben keinen sinn mehr. Ich denke über soviel nach ich hab Angst das ich für immer physische schäden erlitten habe.. Hab auch zur zeit auf garnix bock und bin echt depri.

    Meine Frage ist ob auch einer solche Erfahrungen gemacht hat und ob die Depressionen irgendwann wieder weg gegangen sind bin nämlich echt verzweifelt und hab Angst nicht mehr normal zu sein wie ich früher war..

    Lg Leo

  • Servus Leo09,


    wenn du so extreme Ängste hast, dann solltest du mal einen Facharzt hinzuziehen - nur das es mal begutachtet wird.

    In der Regel legen sich aber diese Zustände, wenn es "nur" mit dem vorherigen Cannabiskonsum zusammen hängt.

    Meist entstehen nicht psychische Probleme durch den Konsum, oft lagen schon psychische Probleme vor der Suchterkrankung vorhanden.

    Natürlich gibt es auch Erkrankungen, welche schon direkt mit Cannabis vermutet werden können - aber bei Erkrankungen der Psyche kann man das normal nie zu 100% sagen ...


    Der Entzug , egal ob der schlimm oder erträglich ist/war, geht relativ schnell vorüber.

    Oft wird dann erwartet, dann muss ja wieder alles gut/normal sein.

    Hier sollte man bedenken, man bringt über Jahre die gesamte Hirnchemie durcheinander, da muss man viel Geduld haben.

    Das Gute daran, in den meisten Fällen legt sich das aber mit der Zeit - nur kann das gut 3 bis <6 Monate dauern ...


    Um sich aber nicht ewig damit zu quälen, was ja auch ein gesteigertes Rückfallrisiko mit sich bringt, könnte ein Facharzt übergangsweise schon mit Medikamenten unterstützen.


    So oder so, wenn man beim Konsum solche Zustände erlebt, dann ist wirklich die Zeit gekommen und Cannabis sollte kein Thema mehr sein ;)


    Ansonsten halt wie immer, viel frische Luft, Sport, viel trinken (natürlich Wasser oder Tee usw.), Hobbys neu entdecken und sich was gutes tun.

    Zusätzlich gäbe es natürlich auch noch SHG's ...

    Fange nie an aufzuhören <-> höre nie auf anzufangen

    Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.)

  • Servus Leo09,


    wie ist den deine Diagnose vom Doc und was für ein Arzt ist das?

    Was für ein AD nimmst du und wie lange bereits?

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    Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.)

  • Servus Leo09,


    verstehe ich das richtig, du bist stationär in der Klinik?

    Wenn ja, dann solltest du die Fragen deinen Ärzten stellen, vermischen von Infos aus dem Netz und Ärzteinfo ist eher kontraproduktiv ;)#


    Sollte eine klinische Diagnose vorliegen, kann man die natürlich diskutieren :)


    Angstzustände, welche wirklich dem Cannabisentzug zuzuschreiben sind, sollten nach spätestens 3 Monaten abklingen.

    Aber das sollte doch Gesprächsthema mit deinen Ärzten sein!

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    Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.)