Entzug und nun auf AD/Neuroleptika

  • Servus !


    Bin aktuell relativ hilflos beziehungsweise ziemlich am Ende.

    Kam mit Cannabis das erste mal mit 18 in Berührung und konsumierte es von da an bis zum 23. Lebensjahr ab und an mal. Dann ab letzten Jahr im September wurde der Konsum immer regelmäßiger und ja kaufte mir dieses Jahr im März einen Vaporizer, da ich sonst keine Zigaretten rauchte und immer einen unangenehmen Nikotinflash bekam beim Joint.

    Mein vorheriger Job war einfach nicht das richtige für mich und es gab auch kaum was zu tun und aus Langeweile fing ich dann immer mehr damit an Cannabis nach der Arbeit zu konsumieren.

    Fing im Mai im diesen Jahr einen neuen Job an , wo ich mir dachte genau das wäre das richtige für mich. Tja leider war das Arbeitsklima so beschissen ließ mich da regelrecht mobben von denen und konsumierte ab einen gewissen Zeitpunkt täglich nach der Arbeit . Kam mit relativ wenig immer sehr lange aus , da ich von einer Vaporizer Ladung schon relativ "high" wurde. Tagesverbrauch waren also so um die 0,1 - 0,2 gramm. Mit der Zeit wurde das dann immer mehr und ich veränderte mich auch von der Persönlichkeit her. Hatte keine Lust mehr auf irgendetwas, mir machte kaum noch was Spaß und mir ging es nur gut sobald ich etwas konsumierte.


    Nun habe ich jetzt Mitte September den Beschluss gefasst , dass das einfach keinen Sinn mehr macht mit Cannabis und habe aufgehört täglich zu konsumieren. Daraufhin habe ich eine Woche drauf und vor knapp 5 Wochen beim letzten Joint mitgeraucht mit Kumpels.


    Am Anfang war noch alles gut, dachte mir ok das schaffe ich locker , aber irgendwann ging es dann richtig bergab , konnte mich bei der Arbeit nicht mehr konzentrieren , bekam so ein Engegefühl im Hals ( denk mal psychisch bedingt) ja und fing an öfters blau zu machen von der Arbeit. Bilde mir auch relativ viel ein und untersuchte mich beim Hausarzt auf eine Schilddrüsenunterfunktion war aber alles ok soweit , dachte mir nur das kann echt nicht so krass sein der Entzug. Hatte dann Angst wenn ich alleine war depressive Verstimmung, teilweise ab und zu ein paar Wahrnehmungsstörungen , immer negative sprunghafte Gedanken. Bekam dann eines Tages nachdem ich mich gut ausgepowert vom Fitnesscenter ins Bett begab eine Panikattacke oder einen schlechten Albtraum kann das nicht so genau klassifizieren ( bekam extreme Angst, Atembeschwerden konnte mich dann mit einem Youtube Video irgendwie beruhigen ^^) . Seit diesem Tag kann ich kaum mehr schlafen und lag wirklich die ganze Nacht lang munter im Bett ( war dann immer so ein 2 Tage Rhythmus, wo ich dann wieder aus Erschöpfung so 3 bis 4 Stunden schlief ) . Hatte danach auch noch ein paar so Albträume beziehungsweise kann mich noch erinnern wo ich eines Nachts aufwachte und nach irgendetwas wie ein Verrückter suchte ( war glaub ich auch arbeitsbezogen). Mein Hausarzt verwies mich dann weiter auf eine Psychiaterin, bei der ich vor 3 Wochen dann relativ spontan einen Termin bekommen habe. Habe Ihr alles erzählt sie hat es in Ihrem PC eingetippst und mir daraufhin ein Antidepressiva ( hoffe ich darf den Namen des Medikamentes hier nennen, falls nicht sorry :D ( Sertralin ) und ein atypisches Neuroleptika genannt Quetiapin 25mg zum "Einschlafen" . Lese leider sehr viel im Internet nach und habe echt Schiss beziehungsweise die Befürchtung eine cannabisinduzierte Psychose davongetragen zu haben. Habe in der Zwischenzeit einen anderen Psychiater aufgesucht, weil ich mit der Vorgehensweise der anderen nicht zufrieden war , bei dem ich ein EEG gemacht habe wo alles anscheinend gepasst hat und der von einer "Angststörung" spricht und mir ein anderes Neuroleptika statt Quetiapin verschrieben hat und ich sollte weiterhin die Medikamente einnehmen und bekam noch eine Überweisung für einen Psychologischen Fragebogen bzw Testung die ich im Dezember machen werde. Dieses Neuroleptika aber ist wie wieder mal nachgelesen noch schlimmer als das andere von den Nebenwirkungen her und habe es bis heute noch nicht eingenommen. Habe auch eine veränderte Hörwahrnehmung , höre viel besser zurzeit und bin sehr empfindlich auf Lautstärke generell, wobei ich zuvor vorm Entzug nicht so sensibel war, sehr strange. Mache zusätzlich noch eine Gesprächstherapie bei einer Psychotherapeutin , die auch meint ich sollte die Medikamente weiterhin einnehmen. Nur denk ich mir immer wieder ob das nicht auch ohne geht und Psychopharmaka sind ja echt richtiges Teufelszeug mmn und da dann mit Absetzerscheinungen zum rechnen ist beziehungsweise die auch andere Schäden verursachen können. Aktuell befinde ich mich einem derart gefühlsarmen Zustand also verspüre weder Angst noch Freude noch Entspannung , komm mir vor wie ein Roboter. Kann auch schwer mit anderen reden bin von der Konzentration sehr eingeschränkt und auch vom Denken , komm mir so dumm vor aktuell.. Die Gedanken kreisen sich nur mehr ob ich überhaupt wieder normal werde oder nicht. Mir ist da relativ viel auf den Kopf gefallen zurzeit , weiß nicht wie es zukünftig jobmäßig weitergeht, in der Liebe ist auch null los (wohl auch selbstverschuldet bin einfach zu schüchtern und ein "zuvieldenker" und ein kleiner Hypochonda) und ob ich so wieder mal psychisch gesund werde. Werde mich jetzt demnächst noch an eine Selbsthilfegruppe wenden mal schauen was das so bringt. Bin aktuell noch im Krankenstand , muss aber wohl oder übel demnächst das ganze mit meinem Chef mal klären , das ich das ganze mal auflöse.


    Die Frage die ich mir nun oft stelle , ob ich die Medikamente entgegen aller bisheriger ärztlicher Meinungen selbstständig absetzen soll und es so zu probieren oder ob ich es ohne schaffe oder ob ich Sie weiterhin nehmen soll ( habe auf einen Ohr schon beim Schlafen immer so ein piepsendes Geräusch ( wahrscheinlich auch eine Nebenwirkung von dem Antidepressiva ). Und ob es hier jemanden gibt der ähnliche Erfahrungen gemacht hat und was ich am besten tun kann um nicht komplett abzudriften.

    Dieses aktuelle Gefühl der Gefühlslosigkeit macht mir echt zu schaffen.. Sprach das auch beim zweiten Psychiater an, da ich von einer "Depersonalisation" ausgehe, der meinte nur dass sei die Angst.


    ps: sorry wenn nicht alles rechtschreibkonform und klar verständlich rüberkommt, bin aktuell nicht in einem geistig fittem Zustand :S

  • Ich fasse zusammen, seit 5 Wochen kein Cannabiskonsum mehr, richtig?

    In welcher Dosierung nimmst du diese Medikamente, wann nimmst du die ein?

    Es überrascht mich, dass du so schnell eine Therapeutin gefunden hast, bist du privat versichert oder wie kam das?


    Als erstes solltest mal das Netz nicht dauernd für Schauergeschichten über diese Medikamente nutzen :P

    Natürlich muss man auch selbst aktiv werden und mal nachlesen, keine Frage, aber dann sollte es auch gut sein - jetzt ist Vertrauen angesagt.

    Ich gehe mal davon aus, du nimmst die Medikamente erst seit Kurzem - also muss man da noch mit mehr Geduld ran gehen.

    Dir ist sicher bei deinen Recherchen aufgefallen, solche Medikamente brauchen seine Zeit - manchmal bis zu 8 Wochen, grade wenn man mehrere nimmt.


    Andere Schäden werden eher nicht von den Medis noch dazu kommen (ok, klar kann mal was nicht optimal sein, aber dann muss man eben handeln), Absetzerscheinungen kann man mit ausschleichen so gut wie ganz ausschließen, daher einfach Veränderungen dem Arzt mitteilen und abwarten.

    Solche Medis werden nicht einfach zum Spaß verschrieben ;)


    Bedenke bitte, du hast 5 Jahre konsumiert und deine ganze Hirnchemie durcheinander gebracht.

    Jetzt in paar Wochen zu erwarten, alles sein schnell wieder gut und es gibt keine weiteren Probleme, wäre dann doch bisserl leichtgläubig :P

    Gibt dir Zeit, schau kritisch auf die Medis und besprich dich oft mit Psychiater und eben Therapeutin.

    Die Medikation soll ja kein Dauerzustand sein oder bleiben ...


    Was den Job angeht, da willst kündigen?

    In Kürze geht es doch eh über die KK, also Lohnfortzahlung wird ja nicht mehr über den Arbeitgeber laufen, oder?

    Ganz ehrlich, jetzt auch noch Amtsstress mit der ARGE würde es auch nicht einfacher machen, ich würde das nochmal ganz in Ruhe überlegen :)


    Was tust denn den ganzen Tag?

    Kannst Sport machen?

    Ernährst dich einigermaßen gesund und trinkst viel?


    Natürlich verstehe ich deine Ängste, aber schau dir mal die Auflistung an, was alles nach Absetzen auftreten kann (und wie lange):

    Ich weiß auch, wenn man nicht schlafen kann, dann dreht man wirklich am Rad.

    Du solltest aber auch sehen - du kiffst seit 5 Wochen nicht mehr und soweit kommen nicht sooo viele :thumbsup:

    Fange nie an aufzuhören höre nie auf anzufangen

    Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.)

  • Kann dir das Programm lass das Gras auch nur empfehlen 👍👍👍

    Würde auch lieber Medikamente nehmen als so zu leiden, Schlafentzug ist ja nicht ohne.

    Ich nehme Quetiapin 25 mg um schlafen zu können.

    Jeder ist ja auch anders und braucht andere Mittel....am Anfang nicht so einfach bei der Einstellung, manchmal, aber aus eigener Erfahrung bessert sich das...

    Glückwunsch zu den 5 Wochen 🎂💐🎉

    LG Paunzy

  • Danke für die schnelle Antwort, ja Geduld ist so eine Sache ^^


    Naja 5 Jahre durch konsumiert hab ich dann auch nicht, vor ein paar Jahren meißt Wochenends und seit Ende letzten Jahres eben regelmäßiger.


    Sollte noch erwähnen das ich aus Österreich komme mir sagen die Begriffe Arge usw leider garnichts. Glaub halt irgendwie kaum, das ich im aktuellen Zustand der Arbeit nachgehen kann und mich dann noch zusätzlich von denen fertig machen lassen soll sieh ich nicht ganz ein. Probieren kann ich es ja mal. Ja dann muss ich mich beim Arbeitsamt eben als arbeitslos melden und da könnt ich eben aktuell einen Kurs belegen oder mir einen Teilzeit Job mal suchen weiß ich noch nicht genau.


    Ja das mit der Psychiaterin war irgendwie auch Glück, die hatte kurzfristig auch Zeit.


    Ja Sport machen geht aktuell noch gut, Ernährung versuch ich mich zusammenzureißen und hab angefangen ein Buch zu lesen, aber sonst eben nur in Gedanken versunken und immer fest am lesen was sein könnte was ich habe und all so ein Zeug.

  • ARGE - Arbeitsamt :)

    Ansonsten immer fragen, wenn was nicht klar is, aber als Bayer sollt ich doch mit einem Ösi klarkommen :D


    Ich weiß nicht wie das bei euch mit dem Arbeitsamt ist, wenn hier selbst kündigst oder Auflösung machst, dann bekommst erstmal ne Arbeitslosengeldsperre.

    Deswegen meinte ich ja, nicht selbst kündigen, ohne alles zuvor genau durchleuchtet zu haben!

    Hier übernimmt nach 6 Wochen die Entgeltzahlung im Krankheitsfall die Krankenkasse, ist zwar dann auch weniger, aber immer noch besser als gesperrtes Arbeitslosengeld.

    Einfach genau informieren und vlt sogar hier posten - dann können andere aus Österreich mitlesen :)


    LdG (also lass-das-gras.de) hätte ich sicher sofort empfohlen, aber wenn jetzt schon Thera und Psychologe im Einsatz sind, dachte ich das lasse ich mal.

    Aber wenn es dir nicht zu viel ist, dann schau dich dort um und schau ob es ein Zusatzangebot für dich sein könnte.


    ein kleiner Hypochonda

    ... solltest echt entgegenwirken, sonst wird dich nie ein Arzt zufriedenstellen können.

    Das wäre eigentlich auch ein Thema bei deiner Therapie ...

    Da wäre sicher das ein oder andere Hobby nicht schlecht.


    Gesundes Essen muss man auch nicht übertreiben, oft schmeckt aber das Essen eh wieder ganz anders und viel besser nach Cannabisstopp.

    Viele Kiffer ernähren sich halt mit schnellem sowie ungesundem Zeug - von Chips und Co mal ganz abgesehen :57:

    Fange nie an aufzuhören höre nie auf anzufangen

    Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.)

  • Ja da hab ich mich bereits informiert, muss eben im einvernehmlichen aufgelöst werden oder man haut mich raus dann habe ich keine Sperre. Die kann auch unterschiedlich ausfallen eben von 4 bis zu 6 Wochen, also die Sperre.


    Paunzy Danke für deinen Input, bekamst du nur Quetiapin verschrieben oder etwas anderes auch und wie lange nimmst du es schon?


    Äh ja um auf deine Frage zurückzukommen Franzi. nehme aktuell 1 50mg Sertralin am Morgen und 1 quetiapin 25mg vorm schlafen gehn.


    Ja das mit dem Geschmack hab ich auch bereits gemerkt, dem kann ich nur zustimmen :3:. Ja das mit dem schnellen und ungesundem war bei mir genauso, hatte auch nur mehr richtigen Appetit als ich am Abend den Vaporizer aktivierte.


    Ja weiß auch nicht warum das Misstrauen aktuell so groß ist in vielem eigentlich, wenn ich so nachdenke ist das eh dumm und der falsche Ansatz.


    Hobby ja wärn sicher ein paar nicht schlecht. Gitarre werd ich auf jeden Fall wieder anfangen zu spielen. Sonst Volleyball wäre auch noch interessant, aber da ist das Angebot bei uns in der Umgebung leider relativ mau.

  • Ich bekomme das Quetiapin schon sehr lange, einige sind der Meinung es schützt vor Rückfällen in die Psychose...

    Habe aber festgestellt das ich trotz Medikament krank werden kann wenn meine Lebensumstände unerträglich für die Psyche werden und in einem wissenschaftlichen Artikel gelesen das so eine geringe Dosis nicht Rückfall-prophylaktisch wirkt. Nehme es weil ich Schlafstörungen habe-schon immer.

    Die Störung meine ich.

    Habe beim Entzug jetzt am Anfang mehr genommen,statt einer 25 mg Tablette habe ich 2,5 Tabletten genommen. Jetzt komme ich wieder mit einer aus.

    Bekomme cardiodoron von meiner Ärztin,das ist ein natürliches mittel und wirkt gegen meinen hohen Blutdruck und -bingo- auch stabilisierend auf den Schlaf.

    LG Paunzy

  • Ok das ist auch krass.. Habe vor einiger Zeit immer relativ gerne und lange geschlafen ^^. Hast du irgendwelche Nebenwirkungen vom Quetiapin?


    Ist irgendwie in den letzten Wochen immer so, dass ich meißt um 4 Uhr aufwache und dann keine Ahnung wie (hab aktuell immer piepsende Geräusche seit ner Woche) wieder einschlafe und gegen 8 munter werde. Mein Hören ist seit gut 2 Wochen bemerkbar sensibler, also reagiere empfindlicher auf Lautstärke und besonders hohe Töne ( das klirren von Tellern zb.), da meinte ein Psychotherapeut dass das ein Restzustand sei.


    Bekam auch von der Therapeutin wo ich zur Gruppentherapie mal ging die Empfehlung eine Reha zu machen, werde das beim Hausarzt auch beantragen lassen, denke das mir das viel hilft.


    Hoffe nur echt nicht, dass ich eine Psychose davon getragen habe, hasse mich da echt dafür selbst das ich mich zu wenig informiert habe, was Gras mit einem alles anrichten kann, echt krass. Eben das Problem wenn man denkt sei eh "nur" Gras, was soll da schon groß passieren und jetz hab ich dadurch villeicht meine Zukunft auch noch damit versaut :(.


    Naja bleibt nur dabei stark zu bleiben und irgendwie aus dem aktuell gefühlslosen Zustand rauszukommen, am besten wär ohne Psychopharmaka

  • Dem Selbsthass würde ich an deiner Stelle schön ein paar reinhauen....😂

    Bringt nix. Kenn ich auch,aber von mir bekommen diese Blödgefühle auf die Fresse, damit sie sich nicht einnisten.

    Freu dich über deinen Ausstieg!!!!!!!

    Ich habe mit kleiner Unterbrechung das Quetiapin mindestens 15 Jahre genommen....schleiche es aktuell gerade aus. Und muss sehen wie es geht. Bevor es mir schlecht geht, bzw ich nicht mehr schlafen kann,werde ich es wieder ansetzen.

    Bin bei einer halben 25 er....

    Mir hilft das naturheilmittel das ich neu nehme..

    Ich habe auch seit Jahren einen ausgewachsenen Tinnitus. Zu spät zum Arzt gegangen,ist jetzt chronisch.

    Würde dir raten zum Arzt zu gehen.

    Entspannung ist wohl auch A und O...

    Muss ich auch erst lernen.

    Nebenwirkungen kann ich dir jetzt nicht so genau sagen,hab es immer genommen da ich sonst extrem zu wenig Schlaf hatte.

    Alles gute für dich!!!

    Liebe Grüße Paunzy

  • Auweh, ja glaub ja echt dass das Antidepressivum das ganze ausgelöst hat, einfach absetzen geht auch nicht und ob ich beim HNO so schnell einen Termin bekomme ist auch fraglich.


    Was ist das Naturheilmittel dass du einnimmst, villeicht hilft mir das ja auch.


    Ja hast auch wieder recht, bleibt nur eins dranzubleiben..

  • So war beim HNO der meint ich sollte eine Cortison Infusion mit anschließendem Vitamin B Therapie machen.


    Weiß nicht was ich davon halten soll und ob es was bringt aber ich denke dass das Sertralin das ganze ausgelöst hat, hab da einige Artikel dazu gefunden, dass die SSRI sowas auslösen können, auch ein großes Problem von mir immer alles nachzugoogeln I know. Werde aber immer gefühlt dümmer mit der Zeit und denke nur mehr negativ, bekomme die Gedanken nicht aus dem Kopf ||. Ein richtiger Zwang.


    Bin am überlegen das Sertralin wieder auszuschleichen entgegen aller Meinungen, ist aber sicherlich keine gute Idee.


    Was ich mir da angetan habe mit dem Vaporizen bzw mit Cannabis generell irre, bin ja gespannt wie das weitergeht


    Grüße gehen raus an alle Leidgenossen,

    Würde mich mal interessieren ob es jemanden gibt den es ähnlich erging wie mir nach dem Entzug und ob Hoffnung besteht, klingt krass aber verlier schön langsam alle Hoffnungen :wall:

  • So war beim HNO der meint ich sollte eine Cortison Infusion mit anschließendem Vitamin B Therapie machen.

    Aufgrund welcher Diagnose genau?


    Bei uns in Deutschland sind solche Therapie meist kostenpflichtig, also keine Kassenleistung sondern iGeL ==> index.html

    Grundsätzlich bin ich bei solchen Therapien also sehr vorsichtig oder besser gesagt kritischer - über Nutzen und Notwendigkeit.

    Auf der anderen Seite schließen solche kritischen Überlegungen natürlich nicht generell solch eine Behandlung aus ;)


    Ganz ehrlich, es ist schlimm wenn man nicht genau weiß was mit einem los ist und man sogar Bedenken wegen der aktuellen Medikation hat.

    Aber ich finde es noch schlimmer, wenn man aus dieser Schleife - ich muss alles googeln, bis nur noch alles negativ ist - nicht herauskommt.


    die Empfehlung eine Reha zu machen, werde das beim Hausarzt auch beantragen lassen, denke das mir das viel hilft.

    Hast du da schon was unternommen?

    Bis eine Reha startet, dauert das ja meist viele Wochen, zumindest hier in D!

    Aber das halte ich für den besten Weg aktuell, da hat man Zeit alles genau zu studieren und gegebenenfalls auch Medikamente zu ändern.

    Mal ganz davon abgesehen, dass mal aus deinem gewohnten Umfeld raus bist und wirklich auf dich und deine Probleme schauen könntest ...

    Fange nie an aufzuhören höre nie auf anzufangen

    Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.)

  • Vielen Dank für deine Antwort Franz,


    Ja das ging alles so schnell beim HNO, rein für 10 minuten, Ja cortison und vitamin b Behandlung und raus das wars..


    Jep das mit der Googlerei ist das pure Gift..


    Ja einen Antrag habe ich bereits vor gut 2 Wochen abgegeben, dauert bei uns wohl auch länger und ob ein Platz frei ist weiß ich auch nicht. Werde auf Raten von meiner Psychotherapeutin noch eine Überweisung für ein nahegelegenes KH holen, wo ich eventuell eine Chance hätte früher rein zu kommen.


    Villeicht

  • Was soll es bewirken, mal abgesehen dass es deinen Suchtdruck zurückruft?

    CBD kann von Fall zu Fall hilfreich sein, ich denke für Cannabisabhängige ist es aber nicht der richtige Weg!

    Fange nie an aufzuhören höre nie auf anzufangen

    Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.)

  • Dachte nur wegen der antipsychotischen Wirkung, aber wenn ich da eh schon mittendrin wäre wärs auch zu spät :8:


    Ja Suchtdruck hält sich momentan in Grenzen denke nur ab und zu mal dran etwas zu kiffen, aber dass mich das dann noch mehr schädigt ist mir vollstens bewusst.

  • Johow dachte ich update meinen Thread mal, da ich hier im stillen wohl bei einigen mitlese wer noch wie wo kämpft, was mir selbst auch Mut gibt.


    Sind nun gute 3 Monate her seit dem letzten Konsum. Geht schön langsam gefühlt bergauf. Schlafe wieder gefühlt besser, da gibt das Quetiapin einen guten Anstoß, das ich müde werde. Sertralin nehme ich aktuell nur mehr 25mg, will das auch nicht allzulange mehr nehmen um ehrlich zu sein, habe morgen einen Termin bei meinem Psychiater.


    Laut einer Testung die ich gemacht habe kürzlich und wie viele auch meinen habe ich nicht wie befürchtet bzw ich mir einbilde eine Psychose sondern eine Angststörung gepaart mit einer mittelschweren Depression. Beginne mit 15. Jannuar eine 6 wöchige Rehabilitation mal schauen was da so geht 😁.


    Tinnitus ist noch da hab mich aber schon einigermaßen dran gewöhnt, klingt zwar blöd stört mich aber zurzeit eher weniger. Auch ein Grund warum ich das Sertralin absetzen möchte, da ich es für möglich halte dass das ganze von dem ausgeht.


    Is aktuell echt langweilig, kaum was zu tun, wandere so unbewusst durchs Leben zurzeit echt krass.


    Bin echt auf einiges draufgekommen, wieviel eigentlich zurzeit nicht so läuft wie ich das möchte und da war der jetzige Sommer mit dem regelmäßigen Konsum und dem neuen Job, der allgemeinen Unzufriedenheit der Overkill für die Psyche.


    Teilweise denke ich mir ist echt schade kein Cannabis mehr zu konsumieren, da ich bis auf letztes Jahr nur rein positive Erfahrungen gemacht habe und auch so im Freundeskreis noch fest konsumiert wird aktuell :4:.


    Bin dankbar für dieses tolle Forum und wünsche jeden der aktuell hart am kämpfen ist nur das beste.

    Peace und Grüße ausm Össiland :wink:

  • Eine tolle Entwicklung, freu mich echt total für dich :)


    Diese Gedankengänge werden sicher noch länger anhalten, wenn man die Drogenzeit nachträglich betrachtet - aber es ist ja auch wahr, nicht alles ist schlecht am erlebten Konsum.

    Schwer zu verstehen, andere konsumieren fleißig weiter und selbst muss man einsehen, das würde nicht klappen - aber weiß man genau, wie es den Anderen wirklich damit geht?


    Weiter viel Erfolg und ich freue mich immer über neue Updates aus dem Ösiland!!


    =)

    Fange nie an aufzuhören höre nie auf anzufangen

    Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.)

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