• Moin,


    Eins meiner Traumata:


    ich würde in meiner Kindheit / Jugend mehrmals sexuell missbraucht. Ich bin ein Mann, der Täter ist auch männlich. Ich bin heterosexuell. habe ihn leider zum falschen Zeitpunkt verklagt. Ich war noch nicht so weit... Ende vom Lied: Freispruch...


    Ich kann gar nicht ausdrücken was das mit mir macht. Das ist echt schrecklich.

    Drogen spielen bei mir eine Rolle, sowie auch paranoide Schizophrenie.


    Ich kann nicht auf meine angeschobene Psychotherapie warten, um Hilfe zu bekommen. Daher poste ich das jetzt hier. Es ist kein Ersatz für die Therapie, aber hilft bestimmt trotzdem.


    Es geht mir darum, nicht immer daran denken zu müssen und die Gefühle die ich damals hatte, immer wieder zu erleben.


    Mein Leben ist im Moment gut, bis auf dieses geschilderte Problem. Ich habe es schon mal am Rande mit einer Therapeutin angekratzt, aber das hat natürlich nicht geholfen. Ich bin stabil, abstinent seit fast 1000 Tagen und bin gut mit Medikamenten eingestellt. Aripiprazol 15 mg sind geblieben.


    Es ist jetzt Thema, weil ich viele Jahre viel verdrängt habe und ich jetzt bereit bin mich behandeln zu lassen.

    Ich würde gern jemanden zitieren, aber ... :|

    Dann sag ich mal so:

    Mut zu haben ist super, wenn man dazu auch ein gewisses Maß an Durchhaltevermögen besitzt.

  • Servus,

    solch ein Freispruch dürfte eines der schlimmsten Dinge sein, die eine widerfahren können, wenn man dem Weg einer Anzeige gegangen ist!
    Dafür meiner Meinung kein Weg an therapeutischer Begleitung für die Aufarbeitung dieser Aktion vorbei, wobei eigentlich auch in der Prozesszeit eine solche Begleitung stattfinden sollte.

    Wie weit ist die angeschobene Therapie, sprich wann kann die beginnen?
    Fehlt die Bewilligung oder ein möglicher Therapeut?

    Wir scheint hast du aber gute Voraussetzungen, wenn du medikamentös gut eingestellt bist und dein Leben Jahr weitgehend als gut bezeichnest.
    Nach deiner Beschreibung geht es aber in die richtige Richtung und ich wünsche dir, dass du mit der Psychotherapie diesen schwarzen Fleck auch irgendwie aufarbeiten kannst.
    Du hast aber auch dein Drogenproblem in den Griff bekommen, was gerade unter solchen Voraussetzungen ja sehr schwer ist.
    Man kann gut erkennen, alles braucht seine Zeit, manchmal auch etwas Glück, aber Stück für Stück kommen sich sein Leben auch wieder erkämpfen.

    Fange nie an aufzuhören höre nie auf anzufangen

    Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.)

  • Hi,


    wann die Therapie beginnt, weiß ich noch nicht. Sie sollte, durch Vitamin B(Beziehungen), in so 2-3 Monaten starten. Ist eine Wartezeit, die akzeptabel ist. Lebe in einem TBW, bin dort auch erstmal sicher aufgehoben.

    Ich würde gern jemanden zitieren, aber ... :|

    Dann sag ich mal so:

    Mut zu haben ist super, wenn man dazu auch ein gewisses Maß an Durchhaltevermögen besitzt.

    • Gäste Informationen
    Hallo Mitleser, du interessierst dich für unsere Themen und willst auch selbst schreiben, dann melde dich bitte an.
    Solltest du noch kein Forenmitglied sein, dann registriere dich bitte und du kannst das SuS-Forum uneingeschränkt sowie kostenfrei nutzen.

    Dieses Thema enthält 0 weitere Beiträge, die nur für registrierte Benutzer sichtbar sind, bitte registriere dich oder melde dich an um diese lesen zu können.