Ehemann an Sucht verloren - Verlust verarbeiten

  • Hallo zusammen,


    ich lese im Forum schon länger als stille Leserin mit. Die Zeilen von anderen hier haben mir schon oft geholfen.


    Ich habe vor 3 Jahren meinen damaligen Ehemann an Drogen verloren. Er ist nicht gestorben und dennoch fühlt es sich an, als wäre er tot. Sein Alkoholismus und der Konsum von Partydrogen haben ihn zu einem anderen Menschen gemacht. Wir haben uns getrennt, nachdem er gewalttätig mir gegenüber wurde.


    Obwohl ich froh bin, keine Verantwortung mehr für ihn zu übernehmen und nicht in ständiger Angst um ihn und vor ihm zu leben, betrauere ich diesen "Verlust" oft. Ich kann nicht abschließen .. vermutlich weil ich weiß dass er ja noch am Leben ist, obwohl wir keinen Kontakt haben.


    War jemand in einer ähnlichen Situation und kennt Bewältigungsstrategien?

  • Servus,


    an anderer Stelle empfiehlst du Selbsthilfebücher, daher nehme ich an, die hast du selbst schon durch.

    Der Verlust von lieben Menschen ist immer schlimm, da spielt es im Grunde nicht so die Rolle ob wer verstirbt oder einfach nicht mehr am gemeinsamen Leben teilnimmt.

    Daher würde ich eine therapeutische Aufarbeitung empfehlen!

    Fange nie an aufzuhören höre nie auf anzufangen

    Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.)

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