Ich halte es Zuhause nicht mehr aus mit meiner Mutter.

  • Hallo!

    Mein Name ist Nate, ich bin 20 Jahre alt und wohne mit meiner Mutter (Eltern geschieden).


    Von 2017-2019 hatte ich eine Ausbildung in einem Berufsbildungswerk gemacht und habe vor Ort auch betreut in einem Internat gewohnt. Ich musste diese Ausbildung aber im 2. Lehrjahr aufgrund von psychischen Problemen abbrechen.


    Seitdem wohne ich wieder Zuhause und die ersten Monate war es eigentlich ganz okay, aber in letzter Zeit nicht mehr.

    Meine Mutter ist zur Corona-Verschwörungstheoretikerin geworden und raubt jedem aus der Familie den Nerv. (Meinen 2 Brüdern, meinen Vater und mir.) 8 Uhr morgens bis 2 Uhr Nachts (täglich) ist sie nur noch im Internet unterwegs, trifft sich mit Freunden die genau gleich denken und hält sich als "eine sehr intelligente Person", da sie sich ja nicht "manipulieren" lässt und mehr weiß als alle anderen. Wir alle leiden darunter. Meine Brüder und mein Vater kommen auch nichtmehr zu Besuch, weil sie uns alle tierisch auf den Geist geht. Aber ich muss das alles aushalten....

    Aber das mit Corona war ihr nicht genug. Nun ist sie auch ein Impfgegner! Super, ne?

    Jeden Tag textet sie mich verbal und per WhatsApp mit ihrem Müll zu. Ich will das alles nichtmehr hören müssen.

    Und heute um 1 Uhr Nachts hat sie dann noch eine Neue Seite von sich offenbart. Undzwar denkt sie, das psychische Krankheiten eine Lüge sind vom System. Und darunter leide ich jetzt extrem, da ich verschiedene Diagnosen habe, und sie seitdem konstant darauf rumreitet, dass ich dumm sei, mich nur manipulieren lasse und die Psychologen nur Geld mit mir machen wollen. Also sagen wir es so, das meine Mutter komplett durchgedreht ist und denkt sie wüsste jetzt wie das Leben und das System funktioniert! :thumbup:


    Ich soll in 3 Monaten wieder ins Berufsbildungswerk zurück für eine erneute Ausbildung, aber es ist noch so ewig bis dahin...

    Ich weiß gar nicht warum ich das hier alles eigentlich schreibe... ich fühle mich einfach verdammt vernachlässigt und verloren. Ich will das meine Mutter wieder "normal" wird!

    Ich habe darüber nachgedacht von Zuhause wegzulaufen, aber naja. Denke ich könnte auch zu gewissen Personen ziehen für einige Zeit, aber ich möchte auch eigentlich Zuhause bleiben, da ich hier alles habe (Computer, Gitarren, Klavier) und diese Dinge nicht für 3 Monate aufgeben will.

    Was sind eure Meinungen???

  • Servus Nate,


    ich fang von hinten an - weglaufen würde dir vermutlich nichts bringen, aber ne kurze Pause würde vlt nicht schaden.


    Über deine Ma will ich gar nicht schreiben, ich an deiner Stelle würde auch am Rad drehen.

    Man kann ja kritisch sein, alles für sich prüfen, aber was du beschreibst, ist einfach in jeglicher Art und Weise zu viel.

    Ich fürchte aber, dein Wunsch - dass sie wieder "normal" wird - wird sich nicht einfach so erfüllen :(


    Aber der Punkt, wo es sogar deine Diagnosen in Frage stellt, ist natürlich komplett daneben.

    Lass dir da nix einreden, setz klare Grenzen und mehr kannst vermutlich grade eh nicht machen.


    Zu deinem Pa und Brüder kannst nicht mal übergangsweise?


    Hier zu schreiben hilft insoweit, dass man nicht alles in sich rein frisst, sich eben mitteilt.

    Keiner kann dir jetzt einen Pauschal-Tipp geben, mach dies oder das und deine Welt ist wieder gut, aber du wirst gelesen und vlt kommen auch mal paar Antworten dazu :)


    Ich wünsch dir einfach, dass du die paar Monate irgendwie durchhältst und dann deine Ausbildung beenden kannst!

    Fange nie an aufzuhören höre nie auf anzufangen

    Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.)

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