Erfahrungen mit Cannabis-Nikotin-Entzug

  • Hallo,

    wie lange und intensiv war euer Cannabis-Nikotin-Entzug?

    Habt ihr euch auch teilweise so niedergeschlagen und unglaublich unglücklich gefühlt? Hinzu noch leichte Panikattacken und Engegefühle in der Brust? Schlafen in der Nacht war auch nicht möglich?

    Bitte, bitte teilt eure Erfahrungen mit mir und am helft mir optimistisch zu bleiben, dass ich nicht denke, dass ich psychisch schwer erkrankt bin 🥺 wie lange hat es gedauert, bis es euch besser ging?

  • Hallo Franz,

    ich habe ca. 2,5 Jahre jeden Abend einen Joint geraucht. Im Lockdown auch mal tagsüber, sowie am Wochenende, wenn ich nicht arbeiten musste.

    Zuletzt hatte ich unmittelbar nach dem Rauchen gehäuft starkes Herzklopfen und innere Unruhe. Das ganze mündete dann in einer Panikattacken, weswegen ich das Rauchen von Cannabis eingestellt habe. Zwei Tage später habe ich dann auch das Rauchen von Zigaretten eingestellt.

    Jetzt geht es mir sehr schlecht - siehe Kommentar oben. Danke für hilfreiche Antworten! 🙏

  • Servus,


    erstmal Glückwunsch für deinen Entschluss, ist bestimmt der Richtige :)


    Wenn man Gras und Nikotin gleichzeitig aufgibt, können die Entzugserscheinungen schon auch noch etwas stärker sein.

    Hier kann man sehen, was auf einen zukommen kann ==> Onlineausstiegsprogramm "Lass das Gras"

    Generell solltest vlt auch überlegen, ob unser Partnerprogramm "Lass das Gras" was für dich sein könnte ;)


    Die extremen Dinge, also Schlafentzug und gravierende körperlichen Erscheinungen sollten in der Regel nach etwa 2 bis 3 Wochen abklingen.

    Das bedeutet aber nicht, dass dies nun immer so heftig ist, es wird immer etwas mehr abnehmen ...


    Sollte das Alles aber weit über diese 2-3 Wochen rausgehen, dann müsste man wirklich vlt mal einen Facharzt hinzuziehen - also Psychiater oder Therapeuten.


    Ich denke es wäre besser wenn du für dieses eine Thema besser nur ein Thema bedienst.

    So kann man besser antworten und muss nicht doppelt schreiben - also wenn es um Cannabisentzug geht ;)

    Wenn es dir recht ist, schließe ich dein anderes Thema und verweise auf dieses??


    Um ehrlich zu sein, mit Medis würde ich jetzt möglichst sparsam umgehen!

    Wenn Medikamente wegen bereits diagnostizierter Erkrankungen nötig sind, dann sollte man die natürlich weiter nehmen ...

    Man muss sich aber klar machen, du hast 2,5 Jahre deinen Körper und Geist mit Drogen benebelt und auch verändert.

    Die Umstellung wird also auch dauern, sicher nicht wieder 2 Jahre und mehr, aber auch nicht nur 10 Tage.

    Als Richtwert, es sollte wöchentlich schon einen gewisse Verbesserung angezeigt sein - ansonsten sollte eben ein Facharzt besucht werden.

    Der Hausarzt sollte also besser überweisen, wenn keine direkte Suchterfahrung gegeben ist ;)


    LG Franz

    Fange nie an aufzuhören höre nie auf anzufangen

    Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.)

    • Gäste Informationen
    Hallo Mitleser, du interessierst dich für unsere Themen und willst auch selbst schreiben, dann melde dich bitte an.
    Solltest du noch kein Forenmitglied sein, dann registriere dich bitte und du kannst das SuS-Forum uneingeschränkt sowie kostenfrei nutzen.

    Dieses Thema enthält 0 weitere Beiträge, die nur für registrierte Benutzer sichtbar sind, bitte registriere dich oder melde dich an um diese lesen zu können.
  • Franz

    Hat das Thema geschlossen