• Tja bis gestern habe ich 9 Wochen es geschafft spielfrei zu bleiben. Gestern dann das ist Ende dessen. Leider rauche ich seit Monaten nahezu ununterbrochen Gras. Hab sogar langsam das Gefühl ich darf niemanden enttäuschen, die rechnen mit deiner Kohle. Naja. Rund 200 Euro gestern verspielt. Insgesamt ohnehin noch Kredit: 1800 Euro offen sowie drei Handyverträge zwischen 75 und 94 Euro im Monat. 2 davon laufen nächstes Jahr Anfang Juni bzw. Juli aus. Seit ca. 7 Monaten bin ich in einem neuen Job und ich kann so langsam gar nicht mehr. Dieses Doppelleben ist so anstrengend und dazu eh depressiv und Angststörung. Fühle mich hoffnungslos verloren, für mich. Habe zum Beispiel Facebook deaktiviert, will nichts hören von niemanden außer hier von euch.. Der Arbeitstag war grottenschlecht und ich war bloß wie ne anwesende ängstliche Hülle und durcheinander, kaum Kraft Energie nachts eh sehr wenig geschlafen ungefähr 2-3 Stunden. Heute morgen einfach nur depressiv und keine Lust auf nichts außer Bett. Einfach fertig halt.. man man man und morgen aufs neue ohje, wenn ich nur daran denke. Dachte mir inzwischen okay halbes Jahr noch, halte es wenigstens bis zum ALG 1 aus, aber für den Moment bin ich ja k.o. und verzweifelt mit dem Gedanken ich muss funktionieren alleine schon um die Schulden Stück für Stück abbezahlen zu können, den neben den Handyverträgen sind es noch Cash mit dem Kredit zusammen so 2900/3000euro.. in Therapie war ich wegen des Spielens zuletzt 2016. Vor 3 Jahren hörte ich auf zu saufen und Zigaretten, aber das andere da ist stärker zum Rauchen ins Rampenlicht gerückt. Wer weiß was? Ich fühle mich um herum wie im Nebel. Kann mir nicht helfen

  • Man könnte nun schreiben - klassische Suchtverlagerung - aber wenn man ehrlich ist, hast eher noch eine weitere Sucht aufgenommen.


    Nein, DU kannst dir (zumindest nicht ohne Unterstützung) selbst helfen!

    Daher sehe ich nur einen Weg, bemüh dich um einen Termin bei einer Suchtberatung.

    Zusätzlich wäre vermutlich auch die Schuldnerberatung nötig ...


    Es muss ja irgendwas passieren, du siehst doch dass du in einer Spirale fest hängst - Sucht, Depressionen, Schulden, Einsamkeit, Angst ...

    Fange nie an aufzuhören höre nie auf anzufangen

    Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.)

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