Depression und zuviel Alkohol

  • Hallo,

    ich bin neu hier und würde mich freuen, Tipps und Ratschläge zu bekommen.

    Ich trinke seid Wochen einfach zuviel. Nicht täglich, aber 2,3 mal die Woche bis zum bitteren Ende.

    Ich habe schon immer gerne gefeiert und dabei getrunken. Aber nun ist es so,dass ich trinke um für den Augenblick vergessen zu können.

    Ich habe innerhalb von 10 Wochen 3 Menschen und auch meinen Job verloren. Bin depressiv geworden und finde keinen Therapeuten.

    Meine Partnerschaft ist am Ende, da mein Partner die Ernsthaftigkeit der Depression nicht erkennt, sondern vielmehr meint, es wäre eine Ausrede um trinken zu können und im Mittelpunkt zu stehen. So seine Aussage vor ein paar Tagen. Ich war betrunken und habe ihn gebeten mich abzuholen. Er kam, bestellte sich selbst Bier und später dann der Spruch.

    Ich habe ihm eine geklatscht. Bin fassungslos über das Verhalten von uns beiden.

    Ich bin am Ende. Möchte nicht mehr aus Frust trinken. Halte aber an manchen Tagen all die negativen Gefühle nicht aus.

    Was kann ich tun? Wie komme ich aus diesem Teufelskreis ohne professionelle Hilfe raus? Habt ihr für Euch irgendwelche Lösungsstrategien?

  • Servus @Dobby225


    Die erste Lösungsstrategie wäre natürlich keinen oder so wenig wie möglich Alkohol zu konsumieren.
    Das dürfte vermutlich aber nicht einfach sein, aber ich hoffe zumindest in Hinsicht Entzugserscheinungen hast du aktuell noch keine Probleme, oder?
    Was ich noch nicht ganz verstanden habe, unter welchen Umständen trinkst du eigentlich?
    Damit meine ich, trinkst du auch zu Hause alleine oder ihr nur auswärts mit anderen?

    Sind deine Depressionen eher ein neues Phänomen oder hast du gar ältere Diagnosen in der Hinsicht?
    Warst du schon mal in Behandlung wegen psychischen Erkrankungen?

    Du schreibst auch über deine Partnerschaft und dass sie am Ende wäre ...
    Wie lange besteht diese Partnerschaften schon?
    Wenn dein Partner deine Depression nicht anerkennt, ist er als Ausrede für weiteren Konsum sieht, kann auch gut sein das er einfach nicht damit umgehen kann.
    Die Frage ist inwieweit du dich hinsichtlich der Depressionen mitteilst, weise denn wirklich wie schlimm es um dich steht und wie weit diese Beschwerden deinen ganzen Tag beeinflussen?

    Ein wesentlicher Punkt ist eine Frage - ohne professionelle Hilfe rauszukommen - warum glaubst du dies tun zu müssen?
    Schon die Depressionen alleine, also ohne zusätzliche Suchproblematik, sind kaum selbst zu bewältigen.
    Das in den letzten Jahren die Suche nach Therapeuten leider oft sehr aussichtslos sind, ist für uns ja nichts Neues.
    Trotzdem gebe es Möglichkeiten über Beratungsstellen oder eine Institutsambulanz, zugegebenermaßen ersetzt das nicht gleich eine ganze Therapie, aber zumindest wäre das abfangen der Akkuzeit eventuell gegeben.
    Was hast du denn in der Hinsicht schon alles probiert?

    Wie geht es nun jobtechnisch und finanziell bei dir weiter?

    Du siehst, ich habe viele Fragen formuliert und nach Beantwortung dieser, kamen vielleicht auch eher den ein oder anderen Lösungsansatz anbieten.
    Ich hoffe du liest dies, weil ich eben gesehen habe das du deinen Account auf Löschung gestellt hast ...

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