Vater unseres babys auf Langzeit Reha. Meine Ängste bleiben...

  • Hallo an alle,


    Ich will erst mal den Ballast von der Seele schreiben.

    Mein Freund und ich kennen uns erst seit knapp 2 Jahren, wir haben uns in einer Klinik kennengelernt.

    Ich war dort wegen ptbs angst und Depressionen, geflüchtet aus einer Gewalt Beziehung.

    Mein Freund war auf tilidin Entzug. Ich wusste damals nicht wie heftig dieses Zeug eigentlich ist.

    Als ich ihn kennenlernte war er also nüchtern wollte in ein neues Leben aufbrechen usw. Wir wohnten getrennt alles gut.

    Das er wieder süchtig wurde habe ich am Anfang kaum bemerkt dann übersehen (absichtlich).

    Ich bin sehr Co abhängig. Ich weiß das.

    Aufgrund der sucht hat er mich viel belogen. Als ich schwanger wurde (er hatte den größeren Kinder Wunsch zu Beginn), wollte ich es erst allein durchziehen. Ich mache es kurz. Wir zogen zusammen und seitdem wurde seine Sucht immer schlimmer. Kurz zwei monate vor Geburt habe ich den notarzt gerufen weil er so fertig war. Wir haben einiges durch es folgte viel, er verlor den Führerschein machte einen Entzug der wohl sobald er wieder zur Arbeit ging und kurz nach der geburt unseres kindes wieder vorbei war.

    Ich war stets zu schwach zu handeln. Als das baby 3 monate alt war gab es einen großen Streit weil er nicht auf Entzug wollte und ich es nicht mehr aus hielt. Ich rief die Polizei usw.

    Es folgten Entgiftung. Dann Entzug 3 Wochen und dann drei Monate Langzeit Reha.


    In einem monat ist die Reha rum. Er will in seine alte Arbeit zurück. Das bedeutet für mich dass er sofort wieder süchtig wird...

    Ich überlege seit Monaten dass wir getrennte Wohnungen bräuchten. Ich liebe ihn sehr und bin zwanghaft am grübeln also wirklich nur am grübeln seit Monaten.


    Ich sehe eigentlich absolut schwarz obwohl er einsichtig und ehrlich und auch recht realistisch klingt.


    Für ihn ist eine räumliche Trennung auch die endgültige Trennung. Ich weiss nicht wieso vllt. Erpressung vllt. Weil er Sein Kind um sich haben möchte. Keine Ahnung.


    Ich habe mich schon um einen Therapieplatz bemüht.


    Aber ich weiß ja eigentlich was zu tun wäre. Ich seh das einzig realistische wäre eine Trennung. Denn ich habe furchtbare Angst dass unser Kind ihn einmal in diesem Abhängigkeits zustand erlebt.

    Diese Angst wird nie verschwinden. Er sagt er kann mir nicht versprechen dass es nie mehr passiert. Hätte es aber auch nicht vor.


    Ich weiß Und merke dass er sein Kind sehr liebt. Aber ich weiß auch wie stark die Sucht ist.


    Ich bin Tag ein Tag aus damit in Gedanken beschäftigt. Nur um dann nichts zu tun.

    Eigentlich wäre es höchste Zeit zu handeln aber ich bin wie gelähmt. Reden darüber bringt eigentlich nichts weswegen ich auch gar nicht erst in ein forum schreiben sollte. Denn es ist nur ein sich im Kreis drehen.

    Ich habe nicht den Mut. Ich möchte lieber endlos die Möglichkeiten studieren.


    Ich liebe ihn, sehe es aber wahrscheinlich nicht ganz realistisch. Zu sehr der Wunsch einer guten Familie.


    Ich habe ein wundervolles Kind. Wenn es drauf an kam konnte ich es immer schützen aber muss es erst erneut zu einem Trauma kommen dass das baby irgendwann miterlebt und versteht?!


    Warum kann ich nicht Anders. Weil ich es noch nicht will?!

    Klar würde er nie mehr rückfällig werden würde ich mit ihm zusammen sein wollen und wenn er ehrlich wäre. Ich weiss aber nicht ob die Drogen ihn unehrlich gemacht haben oder ob ea doch sein Charakter ist...


    Ich hasse mich dafür dass ich es nicht auf die Reihe bekomme. Und das selbstmitleid größer ist als rational zu handeln.


    Das wäre doch getrennt wohnen zum Schutz des Kindes. Er sagt dann es ist nicht fair von mir, dass ich davon ausgehe, dass nur ich das Kind schützen will. Und ihn quasi als Monster darstelle sag ich jetzt selbst mal dazu.

    Er hat dem kleinen alles gegeben was er unter diesen Zuständen konnte... Aber!!!


    Ich weiss nicht wozu ich hier rein schreibe weil es ja doch nicht s bringt. Denn das einzige was von meinem Verstand her Sinn ergibt, schaffe ich nicht.


    Vielleicht kann mich ja jemand verstehen... Hab auch ein schlechte Gewissen. Er hat zwar viel Mist gebaut aber eine richtige Chance verdient man ja eigentlich trotzdem...


    Schönen Nachmittag noch

  • Hi,


    ja, ich verstehe Dich und kenne es vor allem auch zur Genüge, wie es ist, wenn man eigentlich rational weiß, was das einzig richtige wäre, aber es nicht hinbekommt, danach zu handeln und sich im Grübeln verstrickt. Hast Du schon mal Angehörigenberatung in Anspruch genommen?


    Dein Freund sollte akzeptieren, dass Du einen Rückzugsort für Dich und Euer Kind brauchst, falls er rückfällig wird. Was auf eigene Wohnung für Dich hinausläuft. Ginge das denn? Klar, dass er nicht will, dass Du auszieht, weil er fürchtet, dass Du ganz gehst. Deshalb baut er Druck auf. Das wiederum schadet ihm in der Reha, weil er bestimmt viel davon abhängig macht, wie es mit Euch weitergeht und so beißt sich die Katze in den Schwanz. Aber das ist seine Baustelle, nicht Deine, und Aufgabe seiner Therapeuten, ihn zu begleiten.


    Für Dich wäre ganz sicher wichtig, aus dem Karussell auszusteigen. Abstand zu kriegen - nicht unbedingt sofort für immer Trennung. Aber das weißt Du, wie Du schreibst. Versuche, Dir Stärkung zu holen, wo Du nur kannst, Beratung, Selbsthilfe für Angehörige, Freunde, Familie. Falls er sich stabilisiert, könnt Ihr wieder anders entscheiden.

  • Hi,


    Wie meinst du das mit dem Druck aufbauen und dass es der Reha schadet?


    Meinst du damit für ihn wäre es auch besser wenn ich auf Abstand gehe? Will ihn natürlich nicht vom Erfolg abhalten...


    Danke für deine Nachricht


    Also das mit der wohnung ist sehr problematisch. Denn ich bekomme im Moment Hartz vier, das aber sofort abgesetzt wird wenn er wieder arbeitet. Denn laut Jobcenter verdient er genug für uns beide. Er muss allerdings jeden Monat 500 Euro für Kredite abbezahlen.


    Das ist zumindest laut ihm der Grund wieso er in die Arbeit muss. Da er sein Auto nicht mehr hat muss er fast 1,5 Stunden mit dem Zug dort hinfahren. Das ist absoluter Irrsinn... Die Arbeit ist eine gute beschaffungsmöglichkeit... Ich habe Sorge dass er deswegen dort wieder hin will. Andererseits hat er auch tatsächlich wenig Perspektiven und muss ja irgendwie Geld verdienen.


    Also ich könnte mir wahrscheinlich eine Wohnung alleine mit baby leisten, allerdings muss ich auch zugeben dass ich Das nur zum Teil will. Auch ich habe große Angst ihn zu verlieren und es wäre so toll wenn es klappen könnte daheim...


    Er hat gestern eibgelenkt dass wir eine Strategie für einen Rückfall brauchen vielleicht meint er das ja ernst.


    Ich hab einfach mega Angst dass er erst dann clean bleibt wenn es schon zu spät ist und wir uns trennen mussten... Von Therapeuten bei ihm höre ich gar nix er will wohl nicht unbedingt dass wir Angehörigen Gespräche haben.

    Einmal editiert, zuletzt von Franz () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Kamillentee78 mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Hallo,


    mit Druck aufbauen meinte ich das hier:


    Für ihn ist eine räumliche Trennung auch die endgültige Trennung. Ich weiss nicht wieso vllt. Erpressung vllt. Weil er Sein Kind um sich haben möchte. Keine Ahnung.

    Du sprichst da ja selbst von Erpressung, ich würde es vielleicht etwas milder als manipulativ bezeichnen - er will halt nicht, dass Du gehst. Einerseits natürlich nachvollziehbar, dass er Dich halten und auch checken will, ob es sich zu kämpfen lohnt. Andererseits sollte er lieber gucken, wie er die Reha gut für sich nutzen und sich stabilisieren kann und das nicht von Dir abhängig machen. Passiert aber glaube ich sehr oft. Klar wäre es schön, wenn es zu Hause klappen könnte. Kann aber nach eigenen Erfahrungen nur empfehlen, sich immer wieder vor Augen zu halten: Es zählen nur Taten, nicht was er jetzt verspricht.


    Versuche vielleicht mal, etwas mehr auf Dich schauen. Ist ganz schön schwer, sich nicht selbst aus dem Blick zu verlieren mit Baby einerseits und einem Freund, der ständig zwischen Sucht und Entgiftung ist, um den man sich Sorgen macht.


    Mit Angehörigenberatung meinte ich Gespräche erstmal nur für Dich selbst. Viele Drogenberatungsstellen bieten sowas an, und Selbsthilfegruppen speziell für Angehörige gibt es auch. Ich habe teils ganz gute Erfahrungen damit gemacht, vielleicht magst Du Dich ja mal im Internet umschauen. Diese Situation kostet viel Kraft deshalb ist Hilfe beim Sortieren gut,


    liebe Grüße!

  • Halle nochmal,


    Vielen Dank.

    Ja du hast sa natürlich total recht. Es ist irgendwo verständlich wie er denkt aber so ist es eigentlich kaum umsetzbar.


    Es geht ihm aber wahrscheinlich schon auch viel um seinen Sohn...


    Ja auf mich schauen ist nicht wirklich realistisch, das ist sehr vernebelt wenn dafür überhaupt mal Zeit ist.


    Ich werde mich nochmal nach solchen gruppen umsehen. Das Problem dabei ist eben wirklich das ich überhaupt keine Zeit hab. Allein zum Arzt zu kommen ist zur Zeit ein Hindernis.


    Puh... Schwieri

  • Hey,


    für ein längeres Telefonat findest Du bestimmt mal zwischendurch Zeit. Ich habe mir auch lange keine Zeit dafür genommen. Lief immer auf 180, auch weil mich die Probleme meines Freundes so auf Trab gehalten haben. Hab meine Freunde vernachlässigt, einige ganz aufgegeben, weil mir nicht gepasst hat, wie sie ihn sehen, hab mich total zurückgezogen, keine Hilfe gesucht, weil es nicht ins Leben gepasst hat. Es hat mir nix gebracht. Außer dass ich letztlich mit einem Bein in der Depression hing. Hör Dich mal in Deiner Gegend um. Bestimmt gibt es Beratung, die sich in Dein Leben einfügen lässt, und wenn es nur erstmal ein, zwei Gespräche sind, einfach, um erstmal klarer zu sehen. Ich drück Dir die Daumen!

  • Nicht so gut, aber das muss ja bei Euch nicht so werden. Wir sehen uns nicht mehr oft. Beziehung kann man das nicht mehr nennen, aber ne klare, ausdrückliche Trennung gab es auch nicht. Wir kennen uns halt ewig und ganz den Kontakt abbrechen möchte ich weiterhin nicht. Er konsumiert noch immer gelegentlich oder auch öfter, keine Ahnung. Ich frage nur noch ganz selten und hab meine ständigen Sorgen aufgegeben. Ändern kann ja nur er was. Ist aber natürlich andere Situation als bei Euch. Wir haben nie zusammen gewohnt, und jetzt hat eben jede/r wieder mehr sein Leben. Ich kann gut verstehen, wenn Du Dir das für Euch anders wünschst. Bin selbst leider an nem Punkt, dass ich nicht mehr denke, dass sich groß was ändert.

  • Ja verstehe...

    Aber das ist ja dann für euch die beste Lösung.

    Ich muß es eigentlich auch irgendwo loslassen, was mich aber mehr verletzt als der Konsum waren die permanenten Lügen. Und das Vertrauen ist dadurch so zerstört... Eigentlich wäre es am sinnvollsten die Partnerschaft aufzulösen und als eltern zu funktionieren.

    Er könnte machen was er will, es könnte mir egal sein, solange er im Beisein von seinem Kind nüchtern ist.


    Aber ja mein Hauptproblem ist das er mich immer belogen hat und natürlich alles für den Konsum getan hat... Ich weiß gar nicht mehr wann er mich nicht angelogen hat.


    Ich werde es schon irgendwie schaffen, zu blöd dass er mir eben viel bedeutet...

  • Schicke Dir ne Portion Mut und Kraft. Ich kenne diesen Zwiespalt. Es gibt ja auch immer wieder gute Tage oder Phasen, die Hoffnung machen, dass alles besser wird. Und dann wieder totale Enttäuschung und Grübelmodus, warum lügt er, warum verhält er sich so, ausgerechnet zu mir, usw. Man kommt da leider auf keinen grünen Zweig. Was Du beschreibst, finde ich gut - als Eltern funktionieren. Solltest Dich vielleicht noch vorsichtshalber drauf einstellen, dass das zeitweise auch mal bei ihm nicht so gut geht. Hat er die Reha eigentlich "freiwillig" angetreten!? Du schriebst ja von großem Streit vorher mit Polizei usw.

  • Hallo Kamillentee78,

    du bekommst es nicht über den Kopf und durch grübeln auf die Reihe. Dein Gefühl sagt ja etwas ganz anderes. Deswegen würde ich dir dringend raten, Hilfe in Anspruch zu nehmen.

    Naja, lügen und Sucht gehören zusammen.

    Man muss einfach begreifen, dass jeder für sein eigenes Seelenheil verantwortlich ist. Du kannst die Drogen nicht für ihn weglassen und er kann deine tausend Ängste nicht auflösen. Ihr seid ja keine Therapeuten füreinander, sondern ein Paar bzw. eine kleine Familie.

    Wenn ihr beide Hilfe in Anspruch nehmt und dranbleibt und du dir jetzt unmittelbar Hilfe suchst, dann muss nicht alles zu Ende sein.

    Wenn das allerdings nicht klappt und ihr wieder Nullkommanix im alten Fahrwasser seid, dann wäre wohl eine Trennung das Allerbeste.

    neuerweg1

  • Hallo ihr Lieben,


    Vielleicht liest ja noch jemand mit. Es hat sich viel verändert.

    Der Vater unseres Sohns ist aus der Reha geworfen worden vor zwei Wochen. Angeblich wegen Rauchen an falscher Stelle... Ich glaube nicht dass es stimmt, denn er ist zufällig an dem Tag entlassen worden, an dem ich ihn mitteilte, dass ich meine Familie 400 km entfernt besuchen werde...


    Irgendwie war für mich klar, dass es so nicht mehr geht. Ich überlege jetzt stark hierher zu ziehen und da Gespräche nichts gebracht haben, Habe ich mit einem Anwalt die Trennung eingeleitet...

    Es fühlt sich falsch an ihn so im Stich zu lassen, aber aufgrund der erfahrenen Gewalt ist es das sicherste für unser Baby...


    Habt ihr noch einen Rat aus der Sicht sucht kranker Angehöriger? Erst jetzt wo ich die Trennung vollziehe, ist er auf einmal einsichtig, sagt dass er nicht mehr in die alte Arbeit will (da sie seinen Drogen Konsum fördert) usw.


    🙁 Ich verstehe das alles nicht. Und natürlich könnte ich zu ihm in die Nähe ziehen und nicht 400 km weit weg, aber wenn er dann doch mal betrunken vorm kindergarten steht, man weiß ja nie...


    Liebe Grüße

  • Kamillentee78, ich bin begeistert. :thumbup: Du machst das super.

    Lass dir von ihm kein Ohr absabbeln. Er würde dir alles versprechen, damit alles bleibt wie es ist.

    400 km weit weg, Anwalt genommen....perfekt!

    Du lässt ihn im Stich? Denk mal drüber nach das er dich laufend im Stich gelassen hat und lässt. Er ist suchtkrank. Das Problem kann nur er lösen. Dafür gibt es Profis, die ihn begleiten können. Das hat er aber gerade alles wieder in den Wind geschossen. Damit ist doch klar, wofür er sich entschieden hat.

    Mache genau das, was du dir vorgenommen hast! Vielleicht wirst du dich wundern, wie schnell du und das Kind Schnee von gestern für ihn seid, wenn du dich auf seine Bedingungen nicht mehr einlässt.

    In Ninjanas Thread kann man das ja sehr gut nachlesen.


    neuerweg1

  • Hallo Kamillentee,


    Hahahah da lach ich ja…. Er ist das Opfer… is klar! Seine Mutter ist übrigens von mir auch sehr enttäuscht, da ich ihn aus der Wohnung geschmissen hab und ihn hier abgemeldet hab…. Jeder hat seine Wahrheit, aber dein Herz weiß ganz genau, was richtig ist und du hast es erkannt: Dein/Euer Leben ist besser ohne ihn. Wenn er mit euch sein will, weiß er, was er zu tun hat.

    Kriegt er das nicht hin, dann kannst du ihn ohne schlechtes Gewissen in Liebe gehen lassen und all deine Kraft und Liebe in euer Kind stecken, denn das hat es wirklich verdient. Hat bei mir auch ne Weile gedauert, ehe ich das geschnallt hab, aber seine Sucht ist nicht mein Problem. Zumindest möchte ich es nicht zu meinem machen, wenn ich sehe, dass der andere wenig dagegen unternimmt.


    Du schaffst das. Kümmer dich lieber um deine Baustellen und dein Kind. Und schau nach vorne, nicht nach hinten. Krone richten und weiter!

  • Hallo,


    finde auch gut, dass Du wortwörtlich auf Abstand gehst, zumal Du von erfahrener Gewalt geschrieben hast, und spätestens da ist aus meiner Sicht die rote Linie überschritten. Vor allem, weil Ihr ein Kind habt - aber nicht nur deshalb, es geht ja auch um Dich und dass Du geschützt bist. Falls er ernsthafte Problemeinsicht hat, kann er jederzeit Hilfe bekommen und einen neuen Therapieanlauf machen. Solange er aber nur Dir Vorwürfe macht und sich selbst als Opfer sieht, scheint er nicht so weit zu sein. Er kann das nur selbst angehen. Wie sind denn Deine Perspektiven in der Nähe Deiner Familie? Wäre dort eine Wohnung zu haben?


    Liebe Grüße,

    RF

  • Abhängigkeit betrifft immer alle in der Familie. Mit seiner Sucht mischt er natürlich auch seine Ursprungsfamilie auf.

    Selbstverständlich würde er auch seine Schwester benutzen, um an sein Ziel zu kommen. Wenn er nichts mehr bei dir erreichen kann, spielt er über Bande, nämlich über seine Schwester.

    Ich hoffe, sie kennt ihren Bruder und stellt dich und deine Entscheidung nicht infrage, sondern konfrontiert ihn mit seinem Drogenproblem.

    Sollte sie allerdings co-abhängig reagieren, halte dich fern von ihr. Sie würde dir nicht guttun, genauso wenig wie er.

    Suche dir Menschen, die dich ausschließlich unterstützen.

    neuerweg1

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