• Einsamkeit

    Einsam weint mein Herz,
    keiner da der es tröstet,
    keiner der mich in den Arm nimmt,
    der einfach da ist.

    Einsam weint mein Herz,
    dunkelheit umgibt es,
    wo ist den nur das Licht der Liebe?
    Wo ist den nur der Trost.

    Einsam weint mein Herz,
    gibt es doch so viel wofür ich dankbar sein kann,
    dennoch weint mein Herz.

    Einsam weint mein Herz,
    sehe lauter glückliche Paare,
    brauche auch jemanden für mich,
    der mein Herz wieder fröhlich sein lässt.

    Einsam weint mein Herz,
    einsam und allein,
    Freunde haben keine Zeit,
    sind glücklich vergeben,
    haben keine Zeit einfach mal mit mir zu reden.

    Einsam weint mein Herz,
    versuche nicht daran zu denken,
    verstecke mein weinentes Herz,
    aber es gelingt auf Dauer nicht.

    Einsam weint mein Herz,
    sehnt sich nach Wärme,
    sehnt sich nach Geborgenheit,
    nach Liebe.

    Einsam weint mein Herz,
    muss das wirklich sein?
    Wo wartet nur der eine,
    dem es genau so geht wie mir?

    Einsam weint mein Herz,
    aber ein kleines Licht leuchtet,
    doch noch in der Dunkelheit,
    die Hoffnung, das da noch wer auf mich wartet,
    der es tröstet.

  • Und wieder weint mein Herz,
    denn allein sitz ich hier,
    sollte doch eigentlich bei meinem Freund sein.

    Wieder einmal hab ich es geschafft,
    wieder einmal hab ich,
    denjenigen weh getan den ich am meisten brauch.

    Aber weder Wut noch Schmerz,
    fühle ich,
    auch Trauer nicht,
    das einzige was mir bleibt,
    ist die Einsamkeit.

    Und ich frage mich,
    warum dachte ich mir,
    das es diesmal,
    anders wird.

    Warum sollte ich es endlich schaffen,
    endlich mal glücklich zu sein.

    Aber da fällt mir ein,
    glücklich sein?
    Was ist das?

    Das Gefühl der Leere,
    es hält mich gefangen,
    nährt den Zweifel,
    vernichtet das Glück.

    Und wieder einmal denk ich mir,
    was das alles eigentlich soll?
    Was hab ich falsch gemacht?
    Das ich nicht einfach auch mal Glücklich sein kann.

    Und wie jedes mal denk ich mir,
    wäre es nicht einfacher,
    und besser,
    einfach Schluss zu machen.

    Wer merkt es schon?
    Wer vermisst mich den schon?

    Alle denen ich was bedeute,
    stoß ich vor den Kopf,
    verletze ich, tue ihnen weh.

    Auch wenn ich nicht will,
    wenn ich versuch mich zusammen zu reißen,
    mach ich doch anscheinend alles falsch,
    und tue ihnen weh.

    Egal ob ich bin wie ich bin,
    oder versuche es ihnen recht zu machen,
    egal ob ich schweige, oder rede,
    was ich auch mache, es ist verkehrt.

    Freunde hab ich keine,
    niemand mit dem ich sprechen könnte,
    wie auch die letzten male.

    Nichts hat sich geändert,
    die Gleichgültigkeit,
    und die Leere hält mich gefangen.

    Und ich bin mir nicht mal mehr sicher,
    wie fühlt sich Glück an?
    Bin mir nicht sicher,
    überhaupt noch etwas empfinden zu können.

    Also währe es nicht für alle besser,
    endlich von mir erlöst zu sein,
    damit ich nicht noch mehr verletze.

  • Angst davor das sie es merken könnten,
    das sie die Wunden sehen die sie mir zufügen,
    und die ich mir selber zufüge.



    Ich verstecke mich,
    denn wer nicht gesehen wird,
    kann nicht verletzt werden.



    Ich weiß zwar,
    das sie sie nicht sehen können,
    denn sie sind tief verborgen,
    aber dennoch hab ich Angst.



    Ich habe Angst,
    das das inner nach außen kommt,
    das man irgendwann doch noch die Narben sieht.



    Zieh mich zurück,
    will nicht mehr gesehen werden,
    denn dann können sie nichts merken.


    Und wenn sie nichts merken,
    dann lassen sie einen in Ruhe,
    und nur dann,
    dann wird man nicht länger verletzt.



    Will abtauchen,
    will verschwinden,
    einfach in der Masse untergehen,
    denn dann nimmt niemand von einem Notiz.

  • So geht nun,
    endgültig der Ausflug zu ende,
    und es geht wieder zurück.


    Auch wenn ich es nicht sehen wollte,
    bin ich doch froh wieder zurück zu kehren,
    zurück nach Hause.


    Gehe wieder zurück,
    dort wo ich nicht mehr hin wollte,
    habe geglaubt hier ein neues Zuhause gefunden zu haben.


    Ich frage mich ob ich blind war?
    Warum ich nicht gesehen habe,
    das es nur ein Ausflug war.


    Das man sein Zuhause,
    nicht einfach vergessen kann,
    nicht einfach hinter sich lassen,
    als hätte es nicht existiert.


    Aber dieser Ausflug,
    hat mir gezeigt,
    wo ich hin gehöre,
    und das hier kein Platz für mich ist,
    nicht auf Dauer.


    Danke meinen Reiseführern,
    das ihr mich geführt habt,
    auch wenn der Weg,
    oft nicht einfach war.


    Danke auch,
    das ihr mir gezeigt habt,
    wo ich wirklich zu Hause bin.


    Danke das ihr mir,
    den Weg zurück gezeigt habt,
    ich habe eure Gastfreundschaft,
    schon zu lange ausgenutzt.


    So sage ich jetzt Auf Wiedersehen,
    auch wenn es das nicht mehr geben wird,
    denn noch einen Ausflug,
    werde ich nicht machen.


    Dieser Ausflug war genug,
    hat mir gezeigt,
    das ich nur daheim,
    wirklich willkommen bin.


    Das ich mich nur daheim,
    wirklich geborgen fühle,
    das ich nur bei mir daheim,
    wirklich ich selbst sein kann.

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