Hey, ich benutze zum ersten Mal ein Forum und bin dementsprechend nicht ganz so vertraut damit, aber ich erhoffe mir Einschätzungen, wie ich mit folgenden umgehen könnte.
zu meiner Vorgeschichte: vor einigen Jahren litt ich unter einer Depression und habe selbstverletzendes Verhalten betrieben. Bis heute weiß ich nicht, ob ich wirklich „abhängig“ war, oder ob es eher ein ungesunder coping Mechanismus war, aber egal wie, es war eine regelmäßige Sache. Ich war in einer Klinik und in Therapie und es ging mir die Jahre danach wirklich gut. Vor einigen Monaten war ich noch einmal in Therapie aus einem anderen Grund.
Ich war über 3 Jahre clean von SVV und vor ein paar Monaten war der Drang es zu tun auf einmal extrem stark- eigentlich fast stärker als zu der Zeit, als es mir wirklich schlecht ging. Das hat mich gewundert, denn es ging mir eigentlich sehr gut. Der Drang ist allerdings nicht besser geworden und hat nun dazu geführt, dass ich es getan habe. Jetzt bin ich mir allerdings unsicher, wie ich damit umgehen soll. Ich fühle mich nicht schwer traurig wie damals, sondern eher nüchtern und leer. Es ist fast Gleichgültigkeit. Die letzten Monate haben mich eher fühlen lassen, als würde ich wirklich wahnsinnig werden, weil all die Gedanken die mein Kopf gedacht hat einfach nicht auf meine Gefühle gepasst haben. Ich bin mir einfach nicht sicher, ob ich deshalb doch zurück zu meiner alten Therapeutin gehen sollte. Ich habe erst vor ein paar Monaten mit Therapie aufgehört und es wäre mir dementsprechend etwas peinlich, nun schon wieder anzutanzen.
Mit meinen Freunden möchte ich nicht darüber sprechen, da die Gespräche natürlich sehr schnell triggernd werden können- deshalb schreibe ich es hier.
Hat jemand Erfahrungen mit einer ähnlichen Situation und hat eine Idee, wie ich am besten vorgehen könnte?