sternenkind1990

  • Einsames kleines Kinderherz,
    riesengroß ist dein Seelenschmerz,
    verlassen fühlst du dich von aller Welt,
    niemand, der wirklich zu dir hält.


    Selbst das Weinen fällt dir schwer,
    schon lange fließen keine Tränen mehr,
    deine Gedanken sind dunkel und trüb
    und du fühlst dich nicht geliebt.


    Dein Leben ist für dich eine Qual,
    Tag und Nacht nur ein eintöniges Ritual,
    hoffnungslos und grau ist alles für dich
    und nirgendwo siehst du ein kleines Licht.


    Wie oft wurdest du von anderen verletzt,
    fühltest dich gefangen in diesem Netz,
    dir fehlt vor dir selbst Respekt und Achtung,
    nur der Schmerz im Arm bringt dir Erleichterung.


    Dabei möchtest du nur wie die anderen sein,
    du willst lachen, träumen und glücklich sein,
    die warmen Sonnentrahlen mit der Hand berühren
    und Regentropfen statt rote Tränen spüren.

  • Danke rain !


    Gefangen ganz tief in dir drin,
    sitzt eine Seele und weint vor sich hin.
    Niemand sieht und niemand hört,
    wie sie sich langsam selber zerstört.


    Niemand sieht den roten Schrei,
    bald sehr bald ist alles vorbei.
    Du kämpfst gegen den Käfig, der dich gefangen hält,
    kämpfst gegen dich und den Rest der Welt.


    Niemand sieht und niemand hört's,
    wie du dich langsam selber zerstörst.
    Du kämpfst noch immer, du weiss nur nicht wogegen. Kämpfst du ohne jeglichen
    Segen ?


    Du kämpfst stumm weiter, ganz ohne Wörter -
    und zerstörst deinen Käfig - deinen eigenen Körper.

  • Hätte ich einen Wunsch frei,
    einen Traum der wahr werden könnte,
    Ich würde Gott von ganzem Herzen
    um das Vergangene und um Dich bitten.

    Tausend Worte können Dich nicht wiederbringen
    - ich weiss das, weil ich es versucht habe -
    Auch tausend Tränen können das nicht
    - ich weiss das, weil ich sie geweint habe -

    Zurückgelassen hast Du schöne, glückliche Erinnerungen.
    Aber ich wollte keine Erinnerungen.
    - Ich wollte nur Dich-

    für meine Mama, sie starb am 23.Januar 2005

    Du warst einfach bei mir, Du warst ja da.
    Hast Dich um alles gekümmert, hast nie geklagt.
    Warst immer zur Stelle wenn ich gefragt .
    Wo war ich bloß, als Du starbst?

    Diese [lexicon='Angst'][/lexicon], diese Schmerzen, die Du hast gespürt.
    Die Ohnmacht nicht helfen zu können, hat meine Seele zerstört.
    Standest an meiner Seite und hast nie geklagt,
    warum nur hab ich das Gefühl, ich hab versagt?

    Nun sind drei Jahre vergangen,
    da bist Du von uns fortgegangen.
    Wir hoffen im Himmel geht´s Dir gut.
    Dieser Gedanke gibt uns ein bisschen Mut.

    Du fehlst mir, uns allen sehr.
    Das Lachen fällt manchmal schwer.
    Du mußtest sterben wegen Deiner großen Schmerzen,
    aber Du bleibst immer in unseren Herzen.

    Ein Hauch nur bleibt von Dir zurück,
    In meinem Herzen ein ganz großes Stück.
    Jetzt kannst Du alle Farben sehen
    und barfuss durch die Wolken gehen.

    Ein Engel ist niemals alleine.

  • Sag mir, wie es dir geht.
    Sag mir, welcher Stern dir gehört.


    Sag mir, wem du Geborgenheit gibst.
    Sag mir, wann du Liebe fühlst.


    Sag mir, wofür du dich quälst.
    Sag mir, was dich verzweifeln lässt.


    Sag mir, warum du so traurig bist.
    Sag mir, weshalb alles dunkel ist.


    Sag mir, wohin du gehst.
    Sag mir, wozu du lebst.


    Sag mir, wessen Hände du fühlst.
    Sag mir, wen du liebst.


    Sag mir, woher die Träume kommen.
    Sag mir, wer dir deine Kindheit hat genommen.


    Sag mir, wie viele Tränen hast du geweint.
    Sag mir, wann die Sonne wieder scheint.


    Sag mir, wo siehst du wieder Licht.
    Sag mir, wieso ich ?


    Sag’s mir !

  • Wieder einmal aufgewacht ... aus einem Traum erwacht.
    Gespürt auch in dieser Nacht ... deine Macht.
    Gefangen in einem Raum ... so begann der [lexicon='Albtraum'][/lexicon].
    Dieser Raum war so leer... bin gefangen im Tränenmeer.
    Die Tür geht auf, du kommst herein ... jetzt bin ich wieder dein.
    Dann endlich ... es ist vorbei, ich lieg im Bett... allein,
    fühl mich so schmutzig ... und wein.


    Aber es war nur ein Traum, ein Traum in einem leeren Raum....
    Auch Träume können so weh tun.

  • Wenn du auf das Vergangene schaust
    und du dich nichts mehr zu sagen traust,


    wenn Traurigkeit dein Leben bestimmt
    und Resignation deine Kraft einnimmt,


    wenn du nur noch aus Verzweiflung bestehst
    und deine ganze Hoffnung vergeht,


    wenn Glück nur noch in deinen Träumen lebt,
    dann musst du kämpfen, sonst ist es zu spät !

  • So viele Narben auf deiner Haut,
    wieder hast du nur auf Sand gebaut,
    und auch wenn draußen die Sonne lacht,
    für dich ist es nur noch dunkle Nacht.


    Wie so oft laufen Tränen über dein Gesicht,
    du weißt, Rosen ohne Dornen gibt es nicht,
    in dir ist die Traurigkeit gefangen,
    kann man das Glück zurück erlangen ?


    Traurig und verklärt ist dein Blick,
    leben tust du nur noch im Augenblick,
    stumme Schreie, die niemand hört,
    ist deine Seele nun für immer zerstört ?

  • Niemand nimmt die suchende Hand,
    immer steht man vor dieser Wand,
    seht ihr denn nicht,
    wie unsere Hoffnung zerbricht ?


    Nichts, was unser Leben erhellt,
    so verhasst ist diese Welt,
    trüb und einsam ist das Leben
    und leise fällt der Regen.


    Alles sich immer im Kreise dreht,
    die Traurigkeit von den Schmerzen lebt.
    Lohnt sich das Leben in dieser Welt ?
    Oder ist es besser, wenn der schwarze Vorhang fällt.

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