hallo franz
ich pflück deinen text mal ein bisschen auseinander, alles am stück zu beantworten fällt mir grad nicht so leicht...
also Schilddrüse wird auch über Blutwerte bewertet, wenn du ein großes Blutbild bekommen hast, dann sollte da alles passen.
Wenn bestimmte Werte nicht stimmen, dann hätte man das normal abgeklärt und weiteres eingeleitet - egal was kommt, die Untersuchungen tun nicht weh.
Trotzdem kannst beim nächsten Arztbesuch ja mal fragen ob es wirklich so ein "großes" Blutbild war 
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also mein doc ist echt gut und die haben halt ein blutbild gemacht - und er meinte
es ist alles ok. werd aber bei gelegenheit nochmal genauer nachfragen.
ansonsten: ich hab aus rein privatem interesse gestern bei einem labor einen
drogentest in auftrag gegeben, vielleicht kann man das gleiche da mit dem blut
machen lassen - falls das beim arzt nicht ausreicht.
Wenn du überhaupt Medikamente nimmst, dann solltest unbedingt auch Sachen wie Baldrian
mit dem Doc abklären.
Aber mit Baldrian
kannst bisserl probieren, muss ja nicht so hochpotent sein, einschlafen bei der Arbeit wäre ja auch ned Sinn der Sache 
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hab gestern eh was interessantes bemerkt: von dem blutdruckmittel nehm ich
seit ca. 2 wochen eh nur noch einen klacks da ich der empfindung/ messung
nach der meinung war das mein blutdruck eh nicht runter geht und das alles
stressbedingt ist. gestern hab ich es abends ganz weggelassen und der blutdruck
war mehr als ok, genau das selbe heute morgen. vom nehmen hatte ich jedes
mal kreislaufprobleme. werd das aber auch gleich nochmal beim doc ansprechen.
Ich glaub du unterliegst wirklich zum großen Teil einfach deinem selbst aufgebauten Druck.
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deckt sich mit dem thema blutdruck.
ich will mich halt grad nicht so fühlen und von daher such ich eine "von jetzt auf
nachher" lösung - und da es die nicht gibt mach ich mich irre. werd wohl akzeptieren
müssen das das schlimmste in den ersten 3-6 monaten ist und es erst dann aufwärts geht.
Da musst unbedingt was ändern, therapeutisch arbeiten, weil sonst wird das nicht aufhören - es sind ja keine Absetzerscheinungen mehr.
Wenn da keine Änderung kommt, dann musst ja fast in ein Bornout schlittern 
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therapeutisch bin ich seit 2 sitzungen in behandlung (VH) und der meinte unser
ziel ist ihre "innere gelassenheit" zu finden/ aufzubauen.
Wenns auch einige schon angesprochen haben, 7 oder 8 Wochen is leider nur ein kleiner Anfang, aber natürlich wichtig und toll.
Als Wert, wenn man überhaupt ne Zeit ins Spiel bringen will, da behaupte ich für mich - man ist clean, wenn man solange nichts konsumiert, wie man zuvor eben konsumiert hat *Wirrwarr* 
Bis dahin muss man mit vielen Hürden klar kommen ...
Bis dahin wird dir immer wieder der "Suchtteufel" auf die Schulter springen ...
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das ich niemals richtig clean sein werde - ähnlich den alkoholikern - ist mir bereits
klar geworden, das heisst mal wieder einen joint wirds nicht geben. ehrlich gesagt
wenn ich so zurück denke hat mich schon vor ner weile der abendliche gang raus,
das gestinke usw. angekotzt. ich brauchte es halt meiner meinung nach zum schlafen
und hatte angst vor dem entzug.
an die weitergehenden folgen - das das ganze auch tagsüber viel abgefedert hat,
mich dinge nicht bewusst wahrnehmen lassen usw. hab ich in der zeit gar nicht
bedacht.
Wenn du sagst "6 Jahre hab ich nur am Abend geraucht", das is doch egal, deinen Spiegel der Droge hast doch am Abend aufgebaut und THC
baut ja nicht in einer Stunde wieder ab 
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an dem punkt war ich noch gar nicht - so wie du das beschreibst wird mir klar das
das thc sich abends als spiegel aufgebaut hat und somit den stress der tagsüber
auf mich eingeprasselt ist abgefedert hat.
was im moment noch nicht ganz klar ist warum ich unter dem thc/stress-spiegel
mir dinge spielend merken konnte - insbesondere abläufe im job - und nun das
hirn sofort dicht macht. aber ich denke das bessert sich im laufe der zeit auch
wieder, oder? doof will ich nämlich nicht bleiben 
Schau es mal von anderer Seite an, vorher ist soooo viel an dir abgeprallt, unbewusst wie bewusst, weil du eben immer in nem gewissen Dichtheitszustand warst.
Solche Sachen prasseln jetzt ein, machen Stress, doch du musst dir einfach viel mehr Zeit geben, um auch wieder mehr zu vertragen.
Du merkst ja, es ist ein Rattenschwanz, Panik, Depri ...
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nach dem vorher geschriebenen eigentlich logisch....
Und wenn es auch ungern hörst, eventuell solltest auch mal über deinen Job nachdenken. Damit meine ich, dass du vielleicht mal ne Zeit weniger arbeitest.
Wenn deine Firma hinter dir steht, dann lässt sich das machen, wenn es sein muss!
Spätestens wenn du zusammen brichst, dann muss es sein und damit ist dann keinem geholfen 
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den schritt hab ich bereits unternommen - unsere sozialberatung hat das
zwar meinem chef als "fast burn out" verkauft - enffekt ist aber das ich seit
montag aus dem stress raus bin und merke das es mir gut geht.
nun muss ich nur noch lernen meine derzeit noch zu hohen ansprüche an mich
selber runter zu schrauben immer alles perfekt zu machen und dann sollte das
auf absehbare zeit wieder funktionieren.
Neben deinem Sport, dran denken, viel frische Luft 
Vielleicht mal auch Entspannungsprogramme probieren, also z.B. Progressive Muskelentspannung
, Joga, irgendwas ...
Im Studio powert man sich ja aus, dazu ist eben dann noch was zum Ausgleich gut.
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zu dem kann ich mich ehrlich gesagt nicht ganz aufraffen, bzw. wenn
ich noch ehrlicher bin weiss ich damit nix anzufangen.. 