Beiträge von aufwachender

    der suchtmoment entsteht immer wieder abends, bei den alltäglichen gewohnheiten. bestes beispiel dafür ist das
    abendliche fernsehprogramm. man schaut zwar, spürt aber eine innere unruhe und dann fängt man an sich daran
    fest zu beissen. dann wünscht man sich eben wie du beschrieben hast wieder so "fröhlich" zu sein wie vorher, nicht
    mehr so angenervt...

    ich mag aber die eindrücke die dieses neue, rauschfreie leben zu bieten hat - insbesondere die ehrlichkeit die mir
    inzwischen innewohnt, was nicht immer so war. das ich dinge die mich stören nicht mehr verdränge weil ich mich
    nicht "getraut" hab zu sagen was ich denk... all die kleinen dinge die eben bei einem klaren kopf einem erst bewusst
    werden.

    frag nicht wie oft es in den letzten wochen den gedanken gab "ich geb auf, ich kiff wieder dann ist wenigstens wieder
    alles in ordnung" - nach meiner sicht zumindest.

    was mich jedoch mehr fertig macht als dieser suchtdruck - denn dem kann ich mit einfach nichts rauchen wiederstehen -
    ist dieser ganze psychische müll der sich immer noch breit macht. anfangs, beim lesen diverser foren hatte ich den
    eindruck "..gut, 3 monate MUSST du eben aushalten..". aber nun - in woche 14 seh ich gerade in dem bereich nur superminimale
    fortschritte - und die schreib ich im moment noch dem johanniskraut das ich seit 4 wochen nehm zu.
    seit samstag abend dachte ich ok - diese "LMAA" wirkung wird mir irgendwie auch langsam ein bisschen zuviel, ich lass
    das johanniskraut jetzt mal weg - hatte irgendwie den eindruck das es mir besser geht wenn ich es nicht nehm.
    vorher hatte ich immer bei der einnahme das feeling das zwar die Depressionen sich bessern aber dafür die ängste immer
    weiter in den vordergrund treten.
    samstag abend ging es mir fantastisch, so war auch richtig gut - nur kaum war ich am mo wieder auf arbeit hatte ich
    schon so eine vorahnung und prompt wurde ich nervös, hektisch und die Depressionen kamen langsam zurück.
    schlussendlich gabs am nachmittag dann eine panikattacke...

    was mich so geschockt hat war das die symptome immer noch so extrem da sind - wenn es denn nicht das absetzen
    des johanniskrauts war.

    soll das ganze jetzt ewig so weiter gehen? heute morgen hab ich dann mit einer geringeren dosis johanniskraut erst
    mal weiter gemacht in der hoffnung es nun langsam ausschleichen zu können - um wieder mehr bei mir zu sein. so
    dumm es vielleicht klingen mag, aber ich meine mich einfach besser zu fühlen wenn ich es nicht mehr nehme...

    so viel mal zu heute, versuch mich grad trotz kopfschmerzen wie ein dornenkranz und leichter Angst auf arbeit
    über wasser zu halten..

    Wolke

    ich hab mit 16 angefangen und das im laufe der jahre extrem gesteigert. erst vor 6 jahren gings dann nur noch abends einmal raus wegem pennen...

    bei mir hat das wohl auch viel mit meinem ich zu tun - man (oder das zeug?) entwickelt wohl im laufe der jahre ne "persönlichkeit" die man aber ohne gar nicht geworden wäre.
    jetzt steh ich halt meinem echten ich gegenüber - nur hab ich keine ahnung wer das eigentlich ist.
    im grunde bin ich mit 35 wohl nochmal 16....

    war wohl doch ne gute idee die psychotherapie nicht abzubrechen - hoffe ich lerne wieder die dinge nicht so über zu bewerten - mag nicht nochmal 20 jahre brauchen... ;)

    @gane:
    zur zeit könnte ich nen strickwarenladen aufmachen - soviele muster hab ich in den letzten monaten kennen gelernt.

    die immer noch interessanteste frage die mir mein (neues) ich vor ein paar tagen gestellt hat war: "wofür hast du nochmal die letzten 20 jahre eigentlich gekifft...?!?"
    im endeffekt konnt ich nicht mal was 'drauf sagen' - weil ein wirklich einleuchtender grund wollte mir nicht einfallen.

    was mich wirklich belastet ist sind einerseits die körperlichen probleme - allen voran diese kopfschmerzen die mal drücken als wenn ich in die knie gehen soll (kreislauf?) - mal wieder stechen un kribbeln.. und auf der anderen seite diese psych. gefühl nicht mehr 'ich' zu sein.
    wenn mans genau nimmt versuch ich seit wochen heraus zu finden wer oder besser wie ich jetzt bin :(

    wie lange (oder besser kurz) haben all die gekifft die teils schreiben "...ha - des ging nach paar wochen wieder richtig bergauf, ich fühl mich scho richtig gut.. bla,bla..)

    ich für mich such händeringend jeden tag das bisschen kraft um nicht im reissenden sog des suchtdrucks unterzugehen...

    @wbd

    ich denke mir das so - ich hab nur diese eine chance davon weg zu kommen. mag sein das ich mich damit sehr unter druck setze aber nach 20 jahren konsum kenn ich mich soweit das ich ein weiteres mal all diese entzugssachen mir nicht nochmal antue. also - trocken bleiben.

    das andere ist eben mit dem realen leben jetzt klar kommen. fehler der vergangenheit zu erkennen, sich einzugestehen und damit klar zu kommen.
    bisher hat fas Kiffen ein "sich damit auseinander setzen" ja erfolgreich verhindert. daher wohl auch dieses vermissen.
    es dauert verdammt lang aus solchen alten mustern auszubrechen - gerade wenn man es ja so lange zeit so "gemütlich" hatte...

    das allerschlimmste sin grade die phasen der leere - wenn man gerade dabei ist zu fühlen das etwas gutes passiert und man aber noch unfähig ist es richtig einzuordnen.
    ich selbst mache meist dann den fehler das als "bedrohlich" einzuordnen und hab vermutlich daher meine panikattacken...

    hoffe die weitere zeit ohne grass und in verbindung mit der therapie hilft diese wunde irgendwann zu schliessen....

    hallo zusammen,

    ich weiss - lange nichts mehr voneinander gehört, aber ich bin immer noch sauber...
    auch wenns extrem schwer ist, ...

    eine frage an all die die´s inzwischen geschafft haben:

    kann es sein das wenn das Thc aus dem fettgewebe raus ist sich der körper (das suchtgedächtnis)
    nochmal richtig wehrt? frag deswegen da ich seit ca. 1 woche nachts wieder extrem schwitze und
    sich die Depressionen und ängste mal wieder verstärken...

    Franz: der bluttest hat ja leider nichts ergeben - alle werte sind im normbereich....

    gegen die Depressionen hat mir der arzt jetzt johanniskraut gegeben das auch soweit jetzt
    in der dritten woche anfängt zu wirken. was die panikattacken angeht bin ich noch auf keinen grünen
    zweig gekommen, hab aber gemerkt das die viel mit innerem druck zu tun haben. heut - nach einer
    mittäglichen heularie ging es mir bedeutend besser. sieht so aus als wenn ich zuviel in mich rein fresse
    was den entzug angeht - und wohl auch noch viel zu sehr dem gedanken verhaftet bin das all die
    probleme die jetzt auftreten es ja vorher nicht gab.

    vorher gabs aber auch kein reales, ehrliches leben bei dem man mal den kopf eingeschaltet hat,
    von dem her bleibts dabei - nie wieder.

    auch so ne frage: ist es normal das man das zeug - grad in der jetzigen beschwerdezeit - vermisst?

    hoffe einfach das sich der psychische teil der ganzen angelegenheit so langsam mal ein bisschen
    abflaut..

    grüsse an alle

    Franz:

    ich hab heut mittag einen termin bei einem internisten wegen dem grossen blutbild..

    gibt es ausser der schildrüse noch ausschlaggebende sachen (ausser den
    nachfolgenden fragen) die ich ansprechen sollte?

    1) vitaminhaushalt
    2) mineralien (eisen, magnesium....??)
    3) hormone - was soll ich da genau anfragen?

    hab immer öfter den eindruck das ich innerlich sehr angespannt bin und diese anspannung aber nicht loslasse aus Angst vor der leere und den damit verbundenen grauen gedanken.

    genauso wie ich dauernd sehr genervt bin, dies aber aus Angst jemanden zu verletzen in mir versuche zu bremsen (reinfressen?) was dann wieder zu diesen depressiven stimmungsschwankungen führt da ich nicht weiss wie damit umgehen.
    ausserdem hab ich immer so rin ungutes bauchgefühl, fast wie Angst das was passiert was ich nicht will - dazu kommt dieses dauernde tief-durchatmen um mich zu entlasten - was aber nur sekundenweise ruhe bringt.

    wenn ich dann etwas im netz über ADS lese kommt so eine art befriedigung/ erleichterung auf und dann hab ich aber auch wieder schiss vor dem zeug.. :(

    weisst du etwas - vielleicht auch als nicht-AD - mit dem man diese stimmungssachen etwas in den griff bekommt?

    danke schon mal

    aufwachender

    die therapie ist eine Verhaltenstherapie - die mir eigentlich wege aufzeigen soll mich nicht mehr so abhängig zu machen - eben mal nein sagen zu können ohnr schuldgefühle zu haben. eben ein wenig mehr an mich zu glauben und mein selbstbewusstsein aufvfordermann zu bringen. teilaspekt ist wohl auch mich dahin gehend zu stabilisieren das ich nicht wieder in die versuchung komm probleme wegzurauchen statt mich diesen zu stellen. kennst das ja vielleicht - abends ne bong und was kümmern mich die probleme des tages noch.... :(

    was dir ADS angeht muss ich dich leider enttâuschen - habs 3x versucht, ich komm mit den nebenwirkungen nicht klar.
    die neurologin bei der ich ne woche nach dem aufhören war meinte das sich da ohne ADS rin halbes bis dreiviertel jahr ziehen kann mit den depris.
    inzwischen - wenn ich mir den zeitraum der letzten 8 wochen anschau - seh ich ja auch klrinr besserungen. ich bin eben vom typ her auch mr. ungeduld und möchte lieber heut als morgen wieder der alte sein - und setz mich wohl daher unter druck. gepaart mit dem vielen "klaren" das jetzt ohne meinen thc-spiegel bei mir ankommt ist das einfach bisschen viel für mrin gemüt.
    ausserdem war ich noch nie gut bei was aushalten - stichwort wehleidig.. ;(

    zumindest war das ergebnis meines drogentests den ich mir selber verpasst hab gut: <13 mikrogramm/ liter (urin)

    im grumde will ich nur eins:

    meine grosse fresse wiederhaben - nur diesmal mit mehr verstand & ohne dope..

    Franz: wie ich heut morgen schon befürchtet hab - beim letzten blutbild hat der doc schilddrüse, blutzucker usw. mit getestet.
    auch ist mir aufgefallen das die kopfschmerzen wesentlich geringer bzw. mal nicht da sind wenn ich mich selber nicht so unter druck setz.
    einzig diese leere bzw. das dahingleiten in dieser depressiven stimmung macht mich grad echt fertig.
    manchmal glaub ich ich weiss schon gar nicht mehr was eigentlich wieder "normal sein" heisst bzw. wie sich das anfühlt :(

    ----------Beitrag automatisch hinzugefügt um 15:32 ---------- Vorheriger Beitrag war um 15:23 ----------

    was ich noch so sch**sse find:

    ich quäl mich grad nur noch morgens auf arbeit weil ich mich dort mal ablenken kann - dann arbeite ich teils wie ein wilder und wenns dann an den feierabend geht hab ich "Angst" nach hause zu gehen - denn da wartet die leere und die Depressionen. ich find nichts was mich wirklich begeistern kann, versinke immer wieder in diese besch*ssene traurigkeit und häng mit dieser schon erwähnten steinfresse rum..

    wann hört das endlich auf? :(

    Franz: werd das heut mal in angriff nehmen. denke zwar auch das nichts "seltsames" dabei sein wird - aber wie du sagst - man fühlt sich einfach besser wenn organisches ausgeschlossen ist.

    meine freundin hatte gestern abend noch weise worte für mich..

    sie meinte das ich mir mal überlegen sollte ob ich mir nicht teils einrede das was nicht i.o. ist... so nach dem ding das ich mir das fehlende Kiffen - was ich mir ja immer einrede das dem gar nicht so ist - eine art ersatzschmerz sucht? also umd einfach zu halten: das ich noch Kiffen will kanns ja nicht sein - also hab ich ein körperliches problem...

    grundsätzlich muss ich wohl an meiner einstellung zum leben mal was tun, lernen auch mal nein zu sagen ohne gleich am schlechten gewissen zu ersticken wenn ich jetzt mal nicht helfe.. denn der stress den ich mir damit antue raubt ziemlich viel kraft und vebessert meine emotionslage nicht gerade.

    Quzen:

    fühlst du dich teils auch so emotional auf der achterbahn - zum teil verbunden mit einer innerlichen unruhe/ gereiztheit die einen verrückt macht? wenns denn mal kurz ruhe gibt trau ich der nicht und fange wieder an nach irgendwas zu suchen was jetzt schon wieder nicht stimmt..

    Franz:

    dank dir schön.

    was sag ich dem doc? das letzte mal hab ich normal blut abnehmen lassen und er meinte dann: "ist alles ok"

    ich würd gern alles abchecken lassen - von hormonen über schildrüse bis.. ...eben alles.

    soweit ich weiss tun ärzte das aber meist als nicht nötig ab.

    als anhangfrage: was sieht man beim grossen blutbild mehr als beim normalen blutabnehmen?

    grüsse & schönen so

    aufwachender

    zwei tagesaktuelle fragen:

    - sind diese dauerkopfschmerzen (teils wie be dornenkrone bzw. auch wie gänsehaut unter der kopfhaut) normal?

    - das einen diese innere gereitzheit und gleichzeitige art von "verzweiflung" so fertig macht?

    würd teils gern weg rennen - aber wüsste nicht mal wohin ;((

    ..ausser eben wieder ins kifferland *kotz

    ach ja, und mal ne gleichbleibende stimmung - wenigstens für 2 std. wäre auch ganz nett :) wusste gar nicht das es so viele facetten davon gibt..

    ein gestresster & genervter aufwachender

    das mit der eingefahrenen schiene versteh ich - is wohl wie charakter ändern. da geht ja auch nicht von heut auf morgen.

    ich bin zwar von haus aus eher der pessimist, aber so langsam frag ich mich doch wie all die leute die das Kiffen aufgegeben das ausgehalten haben.
    ich hab von dauerheulen wie scheisse es mir geht über Angst und Panik vor jedem kleinen scheiss bis zum fast-rauswurf meiner freundin (mein eigentlicher stopgrund) wirklich alles hinter mir.
    jede zweite nacht kommen dinge aus der vergangenheit hoch, teils jahrelang her - und morgens muss ich erst mal sortieren was davon wichtig ist und was nicht.
    nach 4-5 std. tiefschlaf wach ich auf - und wenn ich dann am WE mal weiterschlafen will träum ich so realistisch das ich schon schiss vorm wieder einschlafen hab. wach ich dann auf ist die halbwegs gute laune vom tiefschlaf wieder kaputt.
    das andere ist diese "stein-fresse"... sorry, aber anders kann ichs nicht beschreiben. in mir will das gefühl meiner freundin auch mal mit einem lächeln zeigen das ich sie toll finde - oder anderen gegenüber mal eine emotion zeigen - aber pustekuchen. dabei gehts mir teils innerlich gar nicht so scheisse...

    und zum guten schluss - wo ist mein selbstvertrauen hin???

    ich bin immer ohne scheu auf leute zugegangen, konnte schaffen wie ein bär - hab dinge innerhalb kürzester zeit erfassen können und immer ne kreative lösung parat..
    heut fürchte ich was falsch zu machen wenn ich nur daran denk und trau mir nix mehr richtig zu und lass es dann lieber. ;((

    wie gesagt - ich war nicht dwn ganzen tag bekifft das ich all das konnte....

    ich hab mein leben in den letzten 6 jahren ziemlich umgestellt - von chaos in sachen finanzen und lebenswandel hin zu normal.
    sicherlich hab dabei den einen oder anderen wunsch unterdrückt um weiter zu kommen - aber ich hatte vorher vor allem keine angst/ panikattacken. auch die innere unruhe war so nie da. depris allerhöchstens in der form das ich keine besonders hohe meinung von mir selbst hatte - komplimente wurden halt eher pessimistisch gesehen - stichwort selbstwertgefühl...
    aber so ein auf und ab der gefühle - von ja, du schaffst das mit dem entzug bis zur teils inneren verzweiflung über denn sinn des ganzen?
    würds gern weiter durchhalten - grad wegem führerschein und die teilweise neue sicht auf die dinge des lebens ist schon toll.
    aber jedes mal kommt nach dem hochgefühl des moments eine zweiflerwolke an die alles überschattet.

    ich wäre eben einfach wieder gerne innerlich glücklich und will wieder frei lachen - ohne mich dabei selbst zu beobachten ob ich was falsch mach... ;((

    auch sch**sse find ich das dauerkopfweh (scheitel, wie ne dornenkrone teils) und das ich mir dinge die ich bisher richtig gut konnte nicht mehr zutraue bzw. das können wie in nem glas eingeschlossen ist und ich nicht ran komm...

    @ wolke

    Depressiv bin ich eher nicht veranlagt, was ich inzwischen weiss das ich schon immer bisschen konfliktscheu war.

    wie war denn der ablauf bei dir, so zeitlich gesehen? ab wann hast du mal wieder lachen können, auch mal wirklich was für deine mitmenschen empfinden können?
    fühl mich grad einsam in einer welt in der ich vorher recht viel spass hatte - stichwort familie.

    die weiss leider nichts vom entzug da ich heimlich geraucht hab..

    ich weiss, es sind erst 8 wochen, aber ich klammer mich grad ein bisschen arg an die 3 monate in der tabelle.

    ich wär gern wieder do wie vorher - nur eben ohne das kiffen.

    hab mit 16 angefangen - dann 15 jahre voll und seit 6 jahren nur noch abends zum pennen...
    wär einfach nur dankbar wenns wenigstens nur der suchtdruck wäre - aber diese depris mit der Panik ab und zu (interessanterweise fast zu den gleichen zeiten) zermürben doch sehr.

    lt. der liste sollte dann aber in 4 wochen doch ein merklicher rückgang sein, oder?

    weil noch länger...??!? *heul*

    hi ihr beiden,

    ich frag nur weil mich diese depressions-tiefs langsam echt fertig machen wenn sie denn im halbtagestakt auftauchen, ebenso wie manche Panikattacke.

    ich würd mich gern mal wieder wie ich fühlen - sonst besteht die gefahr das der entschluss für immer aufzuhören stirbt.. und da wäre traurig nach 2 monaten bisher.. :((

    ein fertiger aufwachender

    hallo franz

    ich pflück deinen text mal ein bisschen auseinander, alles am stück zu beantworten fällt mir grad nicht so leicht...


    also Schilddrüse wird auch über Blutwerte bewertet, wenn du ein großes Blutbild bekommen hast, dann sollte da alles passen.
    Wenn bestimmte Werte nicht stimmen, dann hätte man das normal abgeklärt und weiteres eingeleitet - egal was kommt, die Untersuchungen tun nicht weh.
    Trotzdem kannst beim nächsten Arztbesuch ja mal fragen ob es wirklich so ein "großes" Blutbild war ;)
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    also mein doc ist echt gut und die haben halt ein blutbild gemacht - und er meinte
    es ist alles ok. werd aber bei gelegenheit nochmal genauer nachfragen.

    ansonsten: ich hab aus rein privatem interesse gestern bei einem labor einen
    drogentest in auftrag gegeben, vielleicht kann man das gleiche da mit dem blut
    machen lassen - falls das beim arzt nicht ausreicht.


    Wenn du überhaupt Medikamente nimmst, dann solltest unbedingt auch Sachen wie Baldrian vbglossarlink.gif mit dem Doc abklären.
    Aber mit Baldrian vbglossarlink.gif kannst bisserl probieren, muss ja nicht so hochpotent sein, einschlafen bei der Arbeit wäre ja auch ned Sinn der Sache :D
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    hab gestern eh was interessantes bemerkt: von dem blutdruckmittel nehm ich
    seit ca. 2 wochen eh nur noch einen klacks da ich der empfindung/ messung
    nach der meinung war das mein blutdruck eh nicht runter geht und das alles
    stressbedingt ist. gestern hab ich es abends ganz weggelassen und der blutdruck
    war mehr als ok, genau das selbe heute morgen. vom nehmen hatte ich jedes
    mal kreislaufprobleme. werd das aber auch gleich nochmal beim doc ansprechen.



    Ich glaub du unterliegst wirklich zum großen Teil einfach deinem selbst aufgebauten Druck.
    ************************
    deckt sich mit dem thema blutdruck.

    ich will mich halt grad nicht so fühlen und von daher such ich eine "von jetzt auf
    nachher" lösung - und da es die nicht gibt mach ich mich irre. werd wohl akzeptieren
    müssen das das schlimmste in den ersten 3-6 monaten ist und es erst dann aufwärts geht.


    Da musst unbedingt was ändern, therapeutisch arbeiten, weil sonst wird das nicht aufhören - es sind ja keine Absetzerscheinungen mehr.
    Wenn da keine Änderung kommt, dann musst ja fast in ein Bornout schlittern :(
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    therapeutisch bin ich seit 2 sitzungen in behandlung (VH) und der meinte unser
    ziel ist ihre "innere gelassenheit" zu finden/ aufzubauen.


    Wenns auch einige schon angesprochen haben, 7 oder 8 Wochen is leider nur ein kleiner Anfang, aber natürlich wichtig und toll.
    Als Wert, wenn man überhaupt ne Zeit ins Spiel bringen will, da behaupte ich für mich - man ist clean, wenn man solange nichts konsumiert, wie man zuvor eben konsumiert hat *Wirrwarr* :D
    Bis dahin muss man mit vielen Hürden klar kommen ...
    Bis dahin wird dir immer wieder der "Suchtteufel" auf die Schulter springen ...
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    das ich niemals richtig clean sein werde - ähnlich den alkoholikern - ist mir bereits
    klar geworden, das heisst mal wieder einen joint wirds nicht geben. ehrlich gesagt
    wenn ich so zurück denke hat mich schon vor ner weile der abendliche gang raus,
    das gestinke usw. angekotzt. ich brauchte es halt meiner meinung nach zum schlafen
    und hatte angst vor dem entzug.
    an die weitergehenden folgen - das das ganze auch tagsüber viel abgefedert hat,
    mich dinge nicht bewusst wahrnehmen lassen usw. hab ich in der zeit gar nicht
    bedacht.



    Wenn du sagst "6 Jahre hab ich nur am Abend geraucht", das is doch egal, deinen Spiegel der Droge hast doch am Abend aufgebaut und THC vbglossarlink.gif baut ja nicht in einer Stunde wieder ab ;)
    **********************
    an dem punkt war ich noch gar nicht - so wie du das beschreibst wird mir klar das
    das thc sich abends als spiegel aufgebaut hat und somit den stress der tagsüber
    auf mich eingeprasselt ist abgefedert hat.
    was im moment noch nicht ganz klar ist warum ich unter dem thc/stress-spiegel
    mir dinge spielend merken konnte - insbesondere abläufe im job - und nun das
    hirn sofort dicht macht. aber ich denke das bessert sich im laufe der zeit auch
    wieder, oder? doof will ich nämlich nicht bleiben :dg:


    Schau es mal von anderer Seite an, vorher ist soooo viel an dir abgeprallt, unbewusst wie bewusst, weil du eben immer in nem gewissen Dichtheitszustand warst.
    Solche Sachen prasseln jetzt ein, machen Stress, doch du musst dir einfach viel mehr Zeit geben, um auch wieder mehr zu vertragen.
    Du merkst ja, es ist ein Rattenschwanz, Panik, Depri ...
    **********************
    nach dem vorher geschriebenen eigentlich logisch....



    Und wenn es auch ungern hörst, eventuell solltest auch mal über deinen Job nachdenken. Damit meine ich, dass du vielleicht mal ne Zeit weniger arbeitest.
    Wenn deine Firma hinter dir steht, dann lässt sich das machen, wenn es sein muss!
    Spätestens wenn du zusammen brichst, dann muss es sein und damit ist dann keinem geholfen :(
    **********************
    den schritt hab ich bereits unternommen - unsere sozialberatung hat das
    zwar meinem chef als "fast burn out" verkauft - enffekt ist aber das ich seit
    montag aus dem stress raus bin und merke das es mir gut geht.

    nun muss ich nur noch lernen meine derzeit noch zu hohen ansprüche an mich
    selber runter zu schrauben immer alles perfekt zu machen und dann sollte das
    auf absehbare zeit wieder funktionieren.


    Neben deinem Sport, dran denken, viel frische Luft :)
    Vielleicht mal auch Entspannungsprogramme probieren, also z.B. Progressive Muskelentspannung vbglossarlink.gif , Joga, irgendwas ...
    Im Studio powert man sich ja aus, dazu ist eben dann noch was zum Ausgleich gut.
    ********************
    zu dem kann ich mich ehrlich gesagt nicht ganz aufraffen, bzw. wenn
    ich noch ehrlicher bin weiss ich damit nix anzufangen.. :bp:

    @gane

    das blutbild ist bereits gemacht worden - ohne ergebnis.
    was das johanniskraut angeht kann ich das nicht nehmen da es mit dem blutdrucksenker agiert den mir der doc verschrieben hat. das löst erst richtig panikattacken aus. den erhöhten blutdruck hab ich mir durch meinen stress und nix futtern selber verpasst.
    schilddrüse? wie lässt man sowas testen - und tut das weh? *schisser*

    bei den baldrians tagsüber hab ich bisschen schiss das die mich müde und so lethargisch machen.
    abends trink ich derzeit einen baldriantee (gutenacht-tee) und denke das der was bringt - fühlt sich zumindest so an.
    das mit der milch hatte leider keinen effekt.

    verstehs halt grad nicht mehr - vorher hab ich tagsüber (6 jahre) nie geraucht - und war leistungsfähig und "normal" drauf.
    und jetzt bringt mich der kleinste stress aus dem ruder, löst teils Panik aus und eben anschliessend ne depristimmung.

    wenn ich nur nicht pennen könnte hätt ichs noch verstanden.

    ab und zu taucht bereits der kleine teufel namens "dann kiff lieber wieder und all der scheiss is weg" auf - aber jedes mal hau ich ihm geradeso aufs maul das er verschwindet. aber wie lange reicht die kraft noch? ;-((